Mikesch hat geschrieben:Falsch. Die Eigenzeit geht genauso schnell, die Ruhelänge ist genau so lang.
Verglichen zu was?
Mikesch hat geschrieben:Auf dem Ion hat sich überhaupt nichts geändert. Deswegen ergeben die Versuche auf dem Ion auch die selben Ergebnisse, als wenn man dieselben Versuche auf der Erde machen täte. Mal abgesehen davon, dass die Schwerkraft usw. eine andere ist.
Schwerkraft mal außen vor. Was bedeutet, die selben Ergebnisse? Auf dem Ion reflektiert man eine Resonantfrequenz von 546THz, welche auf der Erde als 514THz empfangen wird oder reflektiert man 514THz, die auf der Erde wieder als 546THz empfangen werden?
Mikesch hat geschrieben:Nur von der Erde aus gesehen, sieht es aus, als wäre das Ion kürzer geworden und die Zeit würde langsamer vergehen.
Von der Erde aus ist nicht gefragt! Was ist vom Ion aus gesehen? Die Erde "kürzer" geworden und Uhren gehen dort langsamer? Dann wäre man wieder bei den wechselseitig langsamer gehenden Uhren und dem Hirngespinst "scheinbare Längenkontraktion". Das ist Quark hoch Zehn!
Anstatt die Resonanzfrequenz lokal nachzumessen (welche 514THz sein dürfte), sie mit 1m zu multiplizieren und dann zurück zu schicken, misst man lieber die Frequenz, die man mit der lokal langsamer gehenden Uhr höher (mit 546THz) misst, weil die lokalen Zählperioden länger dauern, wendet darauf den rel. Doppler an und nimmt an, auf der Erde würden dann eh' nur wieder 514THz ankommen, wie umgekehrt zuvor beim Ion. Ich habe in meinem PDF ganz deutlich und klar beschieben, wie der rel. Doppler-Effekt mit nur einer einzigen tatsächlich langsamer gehenden Uhr symmetrisch wird - ganz ohne Längenkontraktion und logischerweise auch ohne wechselseitige Zeitdilatation. Kannst du ja noch mal nachlesen, bis du es begreifst, aber ich habe da wenig Hoffnung für dich und leider nicht nur für dich.