Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Mo 10. Dez 2018, 08:20

Mikesch hat geschrieben:- Beim ZP muss mindestens einer umdrehen, sonst kann man sich ja nicht mehr vergleichen.

Unsinn. Sie können per Funk kommunizieren. Wird ständig gemacht. Zb. GPS. Müssen Satelliten runter geholt werden? :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Mo 10. Dez 2018, 08:24

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wenn das RP gilt dann muss auch c+v gelten. Anders geht es nicht. :lol:

Warum nicht?

Weil McTroll gesagt hat dass die Orange in beiden BS gleich schnell fällt.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Zasada » Mo 10. Dez 2018, 10:46

Die Relativität der Gleichzeitigkeit: eine geometrische Betrachtung 2.

Albert Einstein betrachtet die Gleichzeitigkeit der Lichtereignisse bei K aus der Perspektive von K', welches sich parallel zum K bewegt und sich zudem genau zwischen den Endpunkten A und B des Bezugssystems K befindet. Hier zeigen sich die Effekte der "Relativität der Gleichzeitigkeit" am deutlichsten.
Der Maßstab der Bezugssysteme K und K' ist vergleichbar und als solches sehr überschaubar, denn K eine Teilstrecke des Bahndammes und K' ein entlang dieser sich bewegender Zug ist.
Beide Systeme befinden sich also, während die "Relativität der Gleichzeitigkeit" konstatiert wird, in unmittelbarer Nähe.
Gut, betrachtet man K als ein Bezugssystem im kosmischen Maßstab, so können die relativistischen Effekte, welche zwischen zwei Sendern des Systems sich zeigen, für die Wahrnehmung ihrer Signale durchaus als bemerkenswert und "universalgültig" betrachtet werden. Betrachtet man K allerdings als einen real bei Potsdam existierenden Bahndamm und positioniert man das Bezugssystem K' in der Nähe des Zentrum der Galaxie M-34, so existieren aus Sicht von K', keine relativistisch relevanten Signalunterschiede, unabhängig von der Ausrichtung des Bezugssystems K relativ zu K'.
Die von K ausgehende Lichtimpulse sind für K' gleichzeitig.
K ist außerdem aus der Perspektive von K' ein sendender Punkt.
Es zeigt sich, dass die Relativität der Gleichzeitigkeit skalenabhängig ist - dies ist, legt man der Betrachtung die Gültigkeit des Prinzips der Relativität zugrunde, strenggenommen unzulässig, denn die Relativität der Gleichzeitigkeit für jeden Beobachter dieselben Effekte zeitigen müsste, nicht nur für diejenigen, welche relativ günstig zu K positioniert sind, und nicht nur für diejenigen, welche imstande sind, die Gleichzeitigkeit der Ereignisse aufgrund der Entfernung überhaupt aufzulösen.
Albert Einstein errichtet also ein mathematisches Monstrum, um Effekte zu beschreiben, welche Signallaufzeiten betreffen und welche bereits aus der Entfernung Erde-Mond vernachlässigbar klein sind. Diese spielen für die "Auflösung" des GPS, also für Entfernungen, die weit darunter liegen, offenbar keine Rolle...
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Mo 10. Dez 2018, 11:21

Lagrange hat geschrieben:Die Geschwindigkeiten und die ZD sind immer wechselseitig gleich. :lol: Egal wie sich wer bewegt.

Sag ich ja, fortdauerndes scheitern.
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 10. Dez 2018, 11:26

McMurdo hat geschrieben:Auch du kannst dich ja nochmal dran versuchen zu erklären wie man ohne die Richtung zu ändern, also ohne Beschleunigungen, umkehren kann.
Warum sollte ich? Es geht um die SRT und Bezugssysteme. Bezugssysteme haben keine Masse. Wie dreht wohl ein Lichtstrahl um, der von einem Spiegel reflektiert wird? Die SRT passt nicht, wenn Massen und Triebwerke berücksichtigt werden. Thats it.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Mo 10. Dez 2018, 11:36

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Geschwindigkeiten und die ZD sind immer wechselseitig gleich. :lol: Egal wie sich wer bewegt.

Sag ich ja, fortdauerndes scheitern.

Sage ich ja, die Geschwindigkeiten und die ZD sind immer wechselseitig gleich.
Egal wie sich wer bewegt. :lol:
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 10. Dez 2018, 11:39

Mikesch hat geschrieben:Sage mal, verstehst du die BS Berechnungen als numerischen Berechnung in einer (bestimmten) Computer-Applikation?
Natürlich. Rechnest du heute noch "zu Fuß" auf dem Papier oder gar mit Kreide an einer Tafel? Kein Wunder, dass du nicht mehr klar kommst, das geschmier kann ja keiner mehr nachvollziehen.
Mikesch hat geschrieben:Deine Singulärwertzerlegung (SVD) findet gar nicht statt."
Natürlich nicht. Reale Objekte müssen ja auch nicht skaliert werden und haben somit vermutlich auch keine Scale-Faktoren (mal abgesehen von der LK entlang der Bewegungsrichtung).
Mikesch hat geschrieben:Was für Transformationen man anwendet ist völlig transparent und klar.
Ja eben. Und worauf man sie anwendet bzw. nur anwenden darf, obwohl man lt. SRT alle BS gleichberechtigt nicht (jedoch gleichzeitig, Herr Zasada) als ruhend betrachten darf, und warum ist auch vollkommen transparent und klar, nur leider führt dies zu einem Symmetriebruch in der SRT, womit die SRT ganz klar kippt. Also nix da "ruhig Brauner" - braun ist hier nur dein Kragen, weil du alles glaubst, was gepredigt wird.
Zuletzt geändert von Nicht von Bedeutung am Mo 10. Dez 2018, 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Mo 10. Dez 2018, 11:41

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Warum sollte ich? Es geht um die SRT und Bezugssysteme. Bezugssysteme haben keine Masse. Wie dreht wohl ein Lichtstrahl um, der von einem Spiegel reflektiert wird? Die SRT passt nicht, wenn Massen und Triebwerke berücksichtigt werden. Thats it.

Auch wenn ein Lichtstrahl am Spiegel umdreht tritt derselbe Effekt auf, weil die Symmettrie gebrochen wird. Das ist der GRund, weil die SRT für gleichförmig zueinander bewegte Bezugssysteme gilt. Durch die Umkehr wird diese Gleichförmigkeit gebrochen. Dadurch löst sich das Paradoxon auf. Ist schon lange lange bekannt.
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon McMurdo » Mo 10. Dez 2018, 11:42

Lagrange hat geschrieben:Sage ich ja, die Geschwindigkeiten und die ZD sind immer wechselseitig gleich.
Egal wie sich wer bewegt. :lol:

Das stimmt zwar auf den ersten Blick, ist aber gar nicht das Problem beim ZP.
McMurdo
 

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Mo 10. Dez 2018, 11:45

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Sage ich ja, die Geschwindigkeiten und die ZD sind immer wechselseitig gleich.
Egal wie sich wer bewegt. :lol:

Das stimmt zwar auf den ersten Blick, ist aber gar nicht das Problem beim ZP.

Das ist gerade das Problem. Beide Systeme sind gleichberechtigt.
Also die ZD muss in beiden Systemen gleich sein.
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