Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Dynamik

Beitragvon rmw » Mo 6. Feb 2012, 18:33

Ernst hat geschrieben:Wo befindet sich denn die Federwaage? Wo wird denn die Kraft gemessen? Richtig: Im rotierenden Bezugssystem.

So und nun mußt du nur noch zeigen wie du mit einer Federwage im Außensystem mißt du Dynamikexperte.
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Gravitation

Beitragvon rmw » Mo 6. Feb 2012, 18:37

Angélique hat geschrieben:Die sagen doch die Fliehkraft ist gleich groß wie Zentripetalkraft und der entgegengerichtet!!!!

Das schon aber nirgendwo hat in diesem Zusammenhang jemand behauptet dass die Gravitationkraft der Zentripetalkraft gleich zu setzen ist. Du kommst doch mit den einfachsten Zusammenhängen nicht klar.
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Re: Angewandte Mechanik

Beitragvon Ernst » Mo 6. Feb 2012, 18:38

rmw hat geschrieben: In jedem Mechanikbuch für angewandte technische Mechanik steht bis heute etwas anderes: http://www.markweger.at/hms2_067.pdf oder http://www.markweger.at/s_133.pdf
Kein Mensch kann in der praktischen Anwendung mit dem ganzen Stuss, dass es für einen Außenbeobachter keine Zentrifugalkraft gäbe, irgend etwas anfangen. Es hat allenfalls, unter Anführungszeichen, akademischen Charakter.

Die Darstellungen entsprechen 1:1 denen in allen anderen Quellen. Es ist die in der Ingenieurtechnik bevorzugte Art der Darstellung im beschleunigten Bezugssystem, da eben vorzugsweise nach d'Alembert gerechnet wird. Wenn der Verfasser nicht ausdrücklich darauf hinweist, sagt das ja nicht das Gegenteil.

Ich empfehle Dir wirklich sehr, dir die Zeit zu nehmen, und dir diesen Vortrag von Prof. Maurer genauer anzusehen:

http://www.youtube.com/watch?v=E7SaYTS1vd8&feature=plcp&context=C3481befUDOEgsToPDskLArpWmkJGd8cEwaNY61nfC
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Re: Mechanik

Beitragvon Ernst » Mo 6. Feb 2012, 18:49

rmw hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es geht in der Mechanik nicht um Anschauungen oder Meinungen. Es zählt einzig knallhart die Treffsicherheit der Vorausberechnung der Bewegungen und Kräfte mechanischer Strukturen.

Kein Mensch kann mit dem Stuss einer nicht vorhanden Massenkraft in der technischen Praxis auch nur irgend etwas berechnen, das weist du ganz genau. Aber ART konform ist der ganze Schmarrn dann, darauf kommts an.

Die Berücksichtigung einer Trägheitskraft im IS Bezugssystem ergibt eindeutig falsch Werte und ist daher unsinnig. Bahnen von Satelliten und Raumkörper werden im IS BS berechnet. Der Orbit eines Satelliten sowie auch die Bewegung aller Raumkapseln wird ausschließlich durch die Gravitationskraft bestimmt. Jede Hinzufügung einer Trägheitskraft würde Unsinn ergeben. Daran, so etwas zu tun, hat auch noch niemand gedacht. Mit der ART hat das schon gar nichts zu tun. Die Raumfahrtnavigation benutzt nämlich nicht die Einsteinschen sondern die Newtonschen Differentialgleichungen.

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Re: Dynamik

Beitragvon Ernst » Mo 6. Feb 2012, 18:50

rmw hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Wo befindet sich denn die Federwaage? Wo wird denn die Kraft gemessen? Richtig: Im rotierenden Bezugssystem.

So und nun mußt du nur noch zeigen wie du mit einer Federwage im Außensystem mißt du Dynamikexperte.


Da mußt Du schon den zuständigen "Fachmann" Chief fragen. Der will uns ja solche Messung unterjubeln.
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Satelittenbahn

Beitragvon rmw » Mo 6. Feb 2012, 19:06

Ernst hat geschrieben:Der Orbit eines Satelliten sowie auch die Bewegung aller Raumkapseln wird ausschließlich durch die Gravitationskraft bestimmt.

Das ist ganz einfach unrichtig. Um eine Satelittenbahn berechnen zu können brauchst du m.r.w², das ist die Zentrifugalkraft. Natürlich muß die Zentripetalkraft, in diesem Fall die Gravitation, dem entgegen wirken und betragsmäßig gleich sein.
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Theorie

Beitragvon rmw » Mo 6. Feb 2012, 19:10

Ernst hat geschrieben:Da mußt Du schon den zuständigen "Fachmann" Chief fragen. Der will uns ja solche Messung unterjubeln.

Aha, du kannst also den ganzen Hokus Pokus im Außensystem nicht messen. Sehr beeindruckende Theorie.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Mo 6. Feb 2012, 19:39

Hallo Angélique !
Ich diskutiere mit Frauen genau so gerne wie mit Herren.Frage doch Trigemina, ob wir uns gegenseitig schon einmal beleidigt hätten. Für mich ist der Mensch hinter dem Synonym wichtig, egal ob er sich zu den Relativisten oder zu den Kritikern rechnet. Wenn einer der Diskussionspartner seine Meinung anders darstellt, fühle ich mich noch lange nicht verarscht, wie du ganz grob ausdrückst.

Zuerst musst du Antwort geben, ob die Fragen, die ich beantwortet habe,nach deiner Meinung richtig beantwortet sind.Ich habe noch Kleinigkeiten ausgebessert, nachdem ich meine Antwort ein zweites mal gelesen habe.



1) Zieht die Zentripetalkraft (Gravitation) mit 9,81N jedem Masse mit 1kg auf die Erde? Ja/Nein/zu schwer – keine Ahnung.


Ist selbstverständlich.(an der Erdoberfläche)


2) Ist die Zentrifugalkraft immer gleichgroß wie Zentripetalkraft wirkt aber immer genau in die Gegenrichtung? Ja/Nein/zu schwer
– keine Ahnung.



Nein. Zentrifugalkraft ist von der Umlaufgeschwindigkeit abhängig und nur teilweise von der Erdanziehung. Man sieht es am besten, wenn man die Bahnregulierung der Satelliten betrachtet. Da wird zuerst die Umlaufgeschwindigkeit erhöht (und damit die Fliehkraft), dann erst steigt der Satellit und die Fliehkraft pendelt sich ein.Die Kraftrichtung kann eventuell entgegengesetzt sein, muss aber nicht ! Das kommt auf die Stellung der Zentrifugalachse an.



3) Wie addierst du zwei Kräfte die auf einen!!!!!!!! Körper wirken – sind 10N + 10 = 20N? Ja/Nein/zu schwer – keine Ahnung.


Wenn sich die Kräfte einpendeln entsteht F1=(-)+F2,
Beide Kräfte, Gravitation und Fliehkraft sind Kräfte,die Im Schwerpunkt des gleichen Körpers angreifen, aber einander entgegengerichtet sein können.



4) Wirkt auf eine Masse die auf der Erde steht eine Zentrifugalkraft? Ja/Nein/zu schwer – keine Ahnung.

Selbstverständlich wirkt auf den auf der Erde Stehenden eine Fliehkraft.
Da diese Fliehkraft aber so klein ist spüren wir sie kaum. Nur in der Abplattung der Erde an den Polen (oder am Äquatorwulst) können wir sie messen.

Auch Solkar sagt dir dasselbe :


Die Fliehkraft ist aber um gut 2 Grössenordnungen kleiner als die Gravitationskraft; anders gesagt, dreht sich die Erde viel zu langsam, um an der Oberfläche eine Fliehkraft, die betragsmässig der Gravitationskraft dort entspricht, zu erzeugen.



In der Flughöhe der Satelliten ändert sich das Verhältnis:Durch die Vergrößerung des Erdabstandes wird die Erdanziehung mit dem Quadrat des Radius kleiner. Fliehkraft hat keinen Bezug zum Erdabstand außer, dass sie wie beim Satelliten den gleichen Radius aufweist.Die Formeln für Fliehkraft und Gravitation werden dir hoffentlich geläufig sein.Fliehkraft ändert sich mit dem Quadrat der Winkelgeschwindigkeit, Gravitation mit dem Quadrat der Radius.

Da Fliehkraft und Gravitation zwei ganz verschiedene Kräfte sind, können sie auch ganz verschiedene Richtungen haben. Beim Karussel ist die Fliehkraft senkrecht zur Drehachse, ist also horizontal, beim Satelliten jedoch der Erdanziehung entgegengerichtet.Fliehkraft ist also abhängig von der Stellung der Drehachse und von sonst nichts.Sie können sich daher gegebenfalls auch addieren.(oder subtrahieren wie beim Satelliten)

Ich würde dich daher zuerst bitten, auf meine Beantwortung deiner Fragen einzugehen.
Eine grobe Antwort rutscht bei mir ab, das ist mir wohl unangenehm, aber manche, selbst Damen können es wohl nicht anders.
Dass mich deine harsche Ausdrucksweise auf Poet geführt hat, kommt ja nicht von ungefähr.

Ich muss nur hinzufügen, dass Chief immer das dynamische Gleichgewicht im Auge hat und dort sind die Kräfte bereits eingependelt. Dort ist natürlich Fliehkraft mit Gravitation und Zentripetalkraft eingependelt (siehe Karussel) und daher gleich groß.
Verarscht fühle ich mich von ihm auf keinen Fall, denn ich weiß, was er meint, schneller als du zum Nachdenken kommst.
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Postuliert

Beitragvon rmw » Mo 6. Feb 2012, 21:20

Hannes hat geschrieben:Ich empfehle Dir wirklich sehr, dir die Zeit zu nehmen, und dir diesen Vortrag von Prof. Maurer genauer anzusehen:

"Deshalb wird postuliert: Für äußere Beobachter greift die Zentrifugalkraft nicht am Körper an."

Postuliert wird das also, sehr beeindruckend.
Die Zentripetalkraft muß aus Verschleierungsgründen dann auch zur resultierenden Kraft werden, denn irgendwie ist es doch komisch wenn nur die Zentrifugalkraft verschwindet.
Was für ein Geschwätz! würde ich sagen wenn ich nicht vor Professoren generell so tiefen Respekt empfände. Und das mit dem Respekt mußt du mir schon glauben.
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Denken

Beitragvon rmw » Mo 6. Feb 2012, 21:32

Chief hat geschrieben:Was wollen Sie damit sagen?

Er liebt diese Schreibweise, denn verstehen kann er die Zusammenhänge einfach nicht. Er braucht immer einen ganz bestimmten Ansatz der ihn führt, selber denken kann er nämlich nicht.
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