Hallo Joachim,
Zitat:
„Laut SRT ist sie natürlich nicht gleich der Ruhelänge, sondern um den relativistischen Faktor verkürzt. Genau das ist die Bedeutung von Längenkontraktion. Nennen wir diese Länge L/γ.“
Keiner fragt, wie laut SRT sein soll, sondern handelt es sich hier nur um MESSEN. Du kannst nicht von Anfang an beschließen, L sei verkürzt. Das muss Du beweisen.
L/y würde nur dann gelten, wenn der Stab tatsächlich real, materiell sich verkürzt hat. Und so was behauptet nur Lorentz bezüglich einen Stab, der sich im Äther bewegt.
Zitat:
In der SRT existiert so was nicht – dort werden Längen, Abstände im fremden IS nur verkürzt GEMESSEN.
Und wie Du siehst, funktioniert dieses Messen auch nicht.
Genau das Gleiche machst Du bei zweitem Beispiel – Du beschließt einfach, die Länge des Stabes sei real verkürzt.
Also, entscheidet Euch – ist die Länge real verkürzt oder nicht???
Eine einfache Überlegung: Es fing alles mit MM-Versuch. Um den Äther zu retten erfand Lorentz die LK – somit war MM „erklärt“ – L/y in Bewegungsrichtung. Bei ihm liefen keine Uhren langsamer.
Poincaré – glaubt nicht an eine materielle Kontraktion – sagt, das Gleiche kann man mit der Synchronisation der bewegten Uhren erreichen – die bewegten im Äther Uhren würden dann langsamer laufen – oder t/y
Würde man aber beides nehmen LK und ZD dann stimmt MM schon wieder nicht, da doppelte y in der Rechnung.
Einstein macht das Gleiche, wie Poincaré – er sagt auch – die Uhren sind es und nicht die Länge.
Aber, mit diesen „langsameren“ Uhren würden die „bewegten“ alles was „unbewegt“ ist, kürzer messen.
Trigemina ahnt etwas und versucht den Stab als IS zu verkaufen und die Angelegenheit zu verschleiern. Außer billiger Polemik, kann Sie aber nichts Genaues angeben.
Gruß
Ljudmil