Harald Maurer hat geschrieben:Das ist das Wesentliche in Einsteins Uhrentheater: eigentlich räumlich und zeitlich absolute Ereignisse werden mittels falsch gehender, bzw. falsch synchronisierter Uhren abhängig von Bezugssystemen zu relativen Ereignissen umdefiniert. Was nichts daran ändert, dass sich das alles im Absolutraum zu absoluten Zeiten abspielt. Das Spektakel hängt nur von der Synchronisationsmethode der Uhren ab.
Die Relativitätstheorie verändert tatsächlich das Konzept von Raum und Zeit radikal, aber diese Änderungen sind notwendig, um die reale physikalische Welt korrekt zu beschreiben. Die Theorie ist keine bloße Frage der Synchronisationsmethode, sondern sie liefert eine kohärente Beschreibung von Naturgesetzen, die ohne einen „Absolutraum“ auskommt. Raum und Zeit werden nicht durch willkürliche Konventionen oder Synchronisationen relativ gemacht; sie sind durch die Struktur der Raumzeit selbst relativ.


