Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Jondalar » Mi 8. Okt 2014, 17:16

M.S hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:Aha, wieder Wischiwaschi-Ausweichantwort. Dreht sich nun die Sonne um mich oder dreht sich die Erde um sich selbst und die Sonne nur SCHEINBAR um mich?

Kannst Du EINMAL eine konkrete Antwort geben oder ziehst Du Dir lieber selber die Hosen herunter mit Deinen ewigen Ausreden?

Antworten blendest du ja regelmässig aus (Übrigens ein typisches Crankverhalten).
Ich habe dir, was dein Regenthema betrifft, ausführlichst geantwortet. Da ist aber noch etwas offen. Hast du jetzt endlich kapiert, daß eine Aussage (der Regen fällt gerade/schräg) ohne Bezug wertlos ist - oder nicht? Wenn du nicht einmal das verstehst, was willst du dann mit der Sonne, was willst du mit Gravitation? Denk einfach mal das Regenbeispiel ordentlich durch. Wenn du das gerafft hast, kannst du dich ja mit der Sonne, mit Gravitation oder mit der Lichtuhr beschäftigen.


Also ziehst Du Dir lieber gleich selber die Hosen aus - auch gut.

Ich habe geschrieben, der Regen fällt senkrecht zur Erde. Wenn das kein Bezug ist, wo gibt es dann eien Bezug?

Antwortest Du mir jetzt oder nicht auf die Frage: Dreht sich die Sonne um die Erde in meinem BS ICH oder ist das nur scheinbar?

Übrigens bist Du eindeutig der Crank hier. Ich stelle klare und eindeutig definierte Szenarien auf und Du windest Dich herum wie ein Wurm mit Durchfall.........

Ist jetzt also JEDES BS und/oder IS gleichberechtigt - JA oder NEIN ? ? ? ? ?
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Yukterez » Mi 8. Okt 2014, 17:22

Jondalar hat geschrieben:Nein, erstens gibt es keinen Streit sondern einen Disput, und zweitens geht es - zumindest mir - darum, dass Scheineffekte zu realen Effekten erhoben werden

Es geht doch nicht darum ob das System mit oder ohne Strich das "richtige" ist (das kann man bei gleichmäßigen Bewegungen sowieso nicht verbindlich sagen), sondern wie man ganz neutral vom gestrichenen ins ungestrichene System transformiert!

Jondalar hat geschrieben:Entweder JEDES BS ist gleichwertig

Das sagt ja keiner; in den Club der Gleichwertigen kommt man als BS nicht rein, wenn man nicht gleichzeitig auch Mitglied im Club der IS ist.

Jondalar hat geschrieben:die Lichtuhr hat nur eine auf und ab Bewegung

Wenn man aber nicht vom auf-ab-System ins zick-zack-System transformiert, funktioniert die ZD nicht mehr, und das wäre ganz schlecht.

Jondalar hat geschrieben:Natrürlich kann man die Lichtuhr drehen wie man will, das Licht wird IMMER nur zwichen den Spiegeln in einer Geraden wandern, NIEMALS in Scheinbahnen wie das die Kollegen proklamieren.

Die Zeitdilatation ergibt sich doch gerade daraus, dass die Zickzack-Linie mit der Aufab-Linie gleichberechtigt sind. Dadurch, dass sich das Licht relativ zu jedem Beobachter, ob er nun im Zug (oder Hubschrauber) sitzt oder auf dem Erdboden steht, immer mit c bewegt während x'=γ·(x-v·t) und y'=y wird, ergibt sich das Bild von

Yukterez hat geschrieben:v Beobachter zu Uhr = 0.866c, τ = t/2:
Bild
v Beobachter zu Uhr = 0, τ = t:
Bild

Die Gleichberechtigung von Zug und Erde (bei vernachlässigter Rotation und Orbit) benötigend,

Bild
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Jondalar » Mi 8. Okt 2014, 17:25

Yukterez hat geschrieben:.....


Auch DU wirst diesmal keine Spielchen mit mir spielen.

Fällt der Regen senkrecht oder nicht? Geht der Lichtstrahl in der Uhr senkrecht oder nicht? Dreht sich die Sonne um die Erde oder nicht?

Jetzt ist mal Zeit für Aussagen und nicht für herumdrucksen......
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon M.S » Mi 8. Okt 2014, 17:28

Jondalar hat geschrieben: ...
Ich habe geschrieben, der Regen fällt senkrecht zur Erde. Wenn das kein Bezug ist, wo gibt es dann eien Bezug?

Und ich schreibe jetzt: der Regen fällt schräg auf einen Spaziergänger.
Und jetzt?
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon fallili » Mi 8. Okt 2014, 17:46

Spacerat hat geschrieben:..........
Witzigerweise wird der Regen in BS, wo er schräg fällt, ja auf der diagonalen auch schneller (die senkrechte Fallbeschleunigung bleibt ja erhalten). Warum also, sollte es bei Licht anders sein? Schließlich sprechen wir hier ja von einer scheinbaren Strecke, also einer, die eigentlich gar nicht zurückgelegt wird.


Da hast Du den Kern des Problems eigentlich ganz gut aufgezeigt.
Die Frage ist aber: Wird der Regen im BS, wo er schräg fällt, wirklich schneller?

Als erstes sollte auffallen, das sich am "Regen selbst" überhaupt nix ändert. der fällt eben so vor "sich hin" und dem ist es völlig egal was ein Beobachter aus einem anderen BS dann sieht und annimmt.
Also die Aussage "wird schneller" sollte man schon präzisieren und sagen "wird schneller bewegt gesehen".

Und damit kommen wir eben dann zum Licht - das wird nämlich eben nicht "schneller gesehen" sondern immer mit c gesehen.
Deine Frage "Warum also, sollte es bei Licht anders sein?" kann man also damit beantworten, dass man leider in allen Experimenten feststellen kann dass es anders ist, und das "Warum" hat erst Einstein mit der RT letztendlich beantworten können.
Die RT ist weder intuitiv noch wirklich "verständlich" ,sondern reagiert nur auf die Tatsache, dass die Geschwindigkeit jedes bewegten materiellen Körpers (also z.B Regen) aus unterschiedlich bewegten BS mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten wahrgenommen wird, aber Licht hingegen aus unterschiedlich bewegten BS immer mit der gleichen Geschwindigkeiten c wahrgenommen wird.

Und bisher hab ich von den "Kritikern" noch keine Erklärung für diesen Umstand erhalten, sondern es wird nur geleugnet, dass c eben invariant ist.
Das ist in meinen Augen keine "Kritik" sondern nur ein Abstreiten von experimentell festgestellten Tatsachen.
Sollte ein Kritiker eine bessere Erklärung als die RT dafür finden, dass wir Licht immer mit der selben Geschwindigkeit von 300 000 km/sek wahrnehmen, werde ich gerne die RT "über Bord schmeißen". Aber bisher hab ich dazu noch von niemandem etwas brauchbares gehört.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Mi 8. Okt 2014, 18:00

fallili hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:..........
Witzigerweise wird
...
Die RT ist weder intuitiv noch wirklich "verständlich" ,sondern reagiert nur auf die Tatsache, dass die Geschwindigkeit jedes bewegten materiellen Körpers (also z.B Regen) aus unterschiedlich bewegten BS mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten wahrgenommen wird, aber Licht hingegen aus unterschiedlich bewegten BS immer mit der gleichen Geschwindigkeiten c wahrgenommen wird.


Könntest du das etwas genauer, und vor allem mit Beispielen und Messwerten versehen, aufzeigen?

Kurt

Nochwas: auf welche Art siehst du denn die Bewegung des Regentropfens.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Mi 8. Okt 2014, 18:07

Spacerat hat geschrieben:Liegt meines Erachtens schlicht daran, dass das Licht durch Bewegung ins Rote bzw. Blaue verschoben wird.


Siehst du das Lichtsignal bei Blauverschiebung auch dunkler?

Kurt
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Jondalar » Mi 8. Okt 2014, 18:12

M.S hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben: ...
Ich habe geschrieben, der Regen fällt senkrecht zur Erde. Wenn das kein Bezug ist, wo gibt es dann eien Bezug?

Und ich schreibe jetzt: der Regen fällt schräg auf einen Spaziergänger.
Und jetzt?


Willst Du mir jetzt endlich mal eine Antwort geben oder nur weiter und weiter trollen:

Bewegt sich die Sonne REAL um die Erde oder ist das nur ein Scheineffekt?

Du kannst mit Ausreden kommen, was auch immer DU magst, diese Frage entscheidet alles, also Ja oder Nein, Real oder Irreal?
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Yukterez » Mi 8. Okt 2014, 18:13

M.S hat geschrieben:Und ich schreibe jetzt: der Regen fällt schräg auf einen Spaziergänger.
Und jetzt?

Wenn der Regen im System Erde im Winkel φ=0° mit c auf den Boden fällt, und der Spaziergänger mit c/2 relativ zum Erdboden spaziert, dann wird der "Regen" in seinem System nur mehr mit 0.866c auf den Boden fallen, da er ihm bereits mit c/2 entgegenkommt, und nach Pythagoras und Einstein

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gelten muss. Wäre das System Erde dem System Zug oder Spaziergänger vorzuziehen, ergäbe sich auch für den Spaziergänger auf der y-Achse die Geschwindigkeit c, und auf der x-Achse c/2. Damit erhielten wir als Geschwindigkeit für den Regen mehr als c (nach Pythagoras √{3/2}·c=1.22474·c), was natürlich unmöglich ist und der Tod jeder einsteinschen Lichtuhr wäre.

Nachrechnend,

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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Jondalar » Mi 8. Okt 2014, 18:17

Yukterez hat geschrieben:
M.S hat geschrieben:Und ich schreibe jetzt: der Regen fällt schräg auf einen Spaziergänger.
Und jetzt?

Wenn der Regen im System Erde im Winkel φ=0° mit c auf den Boden fällt, und der Spaziergänger mit c/2 relativ zum Erdboden spaziert, dann wird der "Regen" in seinem System nur mehr mit 0.866c auf den Boden fallen, da er ihm bereits mit c/2 entgegenkommt, und nach Pythagoras und Einstein

abc.PNG

gelten muss. Wäre das System Erde dem System Zug oder Spaziergänger vorzuziehen, ergäbe sich auch für den Spaziergänger auf der y-Achse die Geschwindigkeit c, und auf der x-Achse c/2. Damit erhielten wir als Geschwindigkeit für den Regen mehr als c (nach Pythagoras √{3/2}·c=1.22474·c), was natürlich unmöglich ist und der Tod jeder einsteinschen Lichtuhr wäre.

Nachrechnend,

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Also auch Du kannst keine Antwort auf eine einfache Frage geben - bewegt sich die Sonne um die Erde, ja oder nein?
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