Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 22. Okt 2018, 20:32

Mikesch hat geschrieben:Definition: Ein Bezugssystem ist in der Physik ein gedachtes raum-zeitliches Gebilde, das erforderlich ist, um das Verhalten ortsabhängiger Größen eindeutig und vollständig zu beschreiben. .
Upps, unsere Erde ist nur gedacht? Was machen wir denn jetzt?
Diese gedachten Bezugssysteme machen echt Sinn, wenn man sie auf Nichts bezieht. :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 22. Okt 2018, 20:40

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:So ist es. Man misst also immer im gleichen System. Daraus kann man nach deiner Logik schließen, dass die Schallgeschwindigkeit in Luft in jedem Inertialsystem gleich und konstant ist. Wie misst man die LG in einem Inertialsystem welches sich relativ zur Erde bewegt?

1. Die Erde ist kein System.
2. Die Lichtgeschwindigkeit wird man z.B. auf dem Mond genauso messen wie auf der Erde. Was sollte sich da Unterscheiden?

Ist Schallgeschwindigkeit in jedem IS konstant? Gleiche Wellengleichung gilt für Schall und Licht.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Di 23. Okt 2018, 08:17

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Definition: Ein Bezugssystem ist in der Physik ein gedachtes raum-zeitliches Gebilde, das erforderlich ist, um das Verhalten ortsabhängiger Größen eindeutig und vollständig zu beschreiben. .
Upps, unsere Erde ist nur gedacht? Was machen wir denn jetzt?
Diese gedachten Bezugssysteme machen echt Sinn, wenn man sie auf Nichts bezieht. :lol:
Wir reden hier nicht von dir.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Di 23. Okt 2018, 08:19

Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:So ist es. Man misst also immer im gleichen System. Daraus kann man nach deiner Logik schließen, dass die Schallgeschwindigkeit in Luft in jedem Inertialsystem gleich und konstant ist. Wie misst man die LG in einem Inertialsystem welches sich relativ zur Erde bewegt?

1. Die Erde ist kein System.
2. Die Lichtgeschwindigkeit wird man z.B. auf dem Mond genauso messen wie auf der Erde. Was sollte sich da Unterscheiden?

Ist Schallgeschwindigkeit in jedem IS konstant? Gleiche Wellengleichung gilt für Schall und Licht.
Ja sicher das.
Welche Wellenarten kennst du noch?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 23. Okt 2018, 09:01

Mikesch hat geschrieben:Wir reden hier nicht von dir.
Stimmt auffallend... Wir reden von dir oder besser gesagt, von dem Schwachsinn aus deinen Gebetsbüchern, den du hier ständig widerholst. :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 23. Okt 2018, 09:06

Mikesch hat geschrieben:Welche Wellenarten kennst du noch?


In physics, a wave is a disturbance that transfers energy through matter or space, with little or no associated mass transport. Waves consist of oscillations or vibrations of a physical medium or a field, around relatively fixed locations. From the perspective of mathematics, waves, as functions of time and space, are a class of signals.[1]

There are two main types of waves: mechanical and electromagnetic.

https://en.wikipedia.org/wiki/Wave

Gravity waves

Gravity waves are waves generated in a fluid medium or at the interface between two media when the force of gravity or buoyancy tries to restore equilibrium. A ripple on a pond is one example.

Gravitational waves
Main article: Gravitational wave

Gravitational waves also travel through space. The first observation of gravitational waves was announced on 11 February 2016.[33] Gravitational waves are disturbances in the curvature of spacetime, predicted by Einstein's theory of general relativity.

https://en.wikipedia.org/wiki/Wave

:lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » Di 23. Okt 2018, 12:57

Mikesch hat geschrieben:Tatsächlich waren es, 613m x 339m bzw. 339m x m 613lange Röhrenstrecken, die einmal linksherum und einmal rechtsherum beschickt wurden. Richtig ist, das es kein Kreis war, sondern ein Rechteck. Kommt aber das selber bei heraus.


Ja gut, da geh ich ja sogar mit - da "rotiert" das Licht halt auf einer rechteckigen Kreisbahn innerhalb des Messinstrumentes. Du müsstest mir jetzt noch erklären, wieso dieses Instrument nun bei der Bewegung mit der Erdrotation eine geordnete Interferenz anzeigen und wieso es bei einer geradlinigen Bewegung, zB. in einer Raumstation, nichts Verwertbares anzeigen soll?

Jedenfalls ist das eine andere Erklärung, wie ich sie von anderen Relativisten bekommen habe - die meinten das Michelson-Gale wäre nur "sensitiv auf Rotation", konnten aber auch nicht genau erklären, warum das so sein soll. Bei dir ist es eben Licht auf einer Rotationsbahn, was dann geeignet ist eine Eigenbewegung der Messstrecke festzustellen.

Kann man denn mit einem Sagnac-Interferometer die Erdrotation messen?

Lagrange hat geschrieben:Selbstverständlich handelt es sich um eine näherungsweise Inertialbewegung.


Ja, das meine ich eben auch.

Definition: Ein Bezugssystem ist in der Physik ein gedachtes raum-zeitliches Gebilde, das erforderlich ist, um das Verhalten ortsabhängiger Größen eindeutig und vollständig zu beschreiben.


Ja prima, deswegen wundert es mich so, dass manche da voll die Schnappatmung kriegen, wenn man nur ein gedachtes "ruhendes Bezugssystem" theoretisch annimmt - wobei mir diese Annahme nach wie vor durch die Gesetze der Lichtausbreitung sogar zwingend erscheint. Wie sonst soll ich eine unabhängige, konstante Ausbreitung einer wellenartigen Begebenheit eindeutig und vollständig beschreiben?

Diese Unabhängigkeit der Lichtausbreitung ist ja das, was sie so besonders macht. Wellen sind eigentlich abhängig vom Medium und können sich mit samt des Mediums bewegen und das scheint nunmal bei EM-Wellen nicht gegeben zu sein - entweder ist da kein Medium oder das Medium ist in seiner Beschaffenheit anders als alle anderen Medien die wir als Wellenüberträger kennen.

Und überhaupt, Mikesch, wo ist denn dein eindeutiges Bezugssystem, wenn Du zwischen zwei Objekten nur eine Relativgeschwindigkeit bestimmen kannst? Raumschiff, Sonne, Erde....und für jeden Bezug ein anderer Lorentzfaktor, aber die Physik soll gleich bleiben? Klär mich auf.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Di 23. Okt 2018, 13:00

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Welche Wellenarten kennst du noch?


There are two main types of waves: mechanical and electromagnetic.

Gravity waves

Hast du schön aufgezählt. Ist aber falsch. Versuche es noch einmal:
Man unterscheidet bei den Wellenarten - was?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Di 23. Okt 2018, 13:28

Hantierer hat geschrieben:Und überhaupt, Mikesch, wo ist denn dein eindeutiges Bezugssystem, wenn Du zwischen zwei Objekten nur eine Relativgeschwindigkeit bestimmen kannst? Raumschiff, Sonne, Erde....und für jeden Bezug ein anderer Lorentzfaktor, aber die Physik soll gleich bleiben? Klär mich auf.

Am einfachsten ist ein zweidimensionales Bezugssystem: Man nehme ein Blatt Karopapier und male ein Koordinatensystem darauf. Dann male ich einen Punkt auf diesen Blatt Papier und messe die Strecke vom Nullpunkt des Koordinatensystems zum Punkt, den ich gemalt habe. Damit habe ich eine einfache Beziehung hergestellt.
Beispiel Vermessungswesen: Ich nehme einen Meßpunkt, z.B. in der Ecke eines Hauses und lege den als 0-Punkt meines Bezugssystems fest. Dann norde ich das System ein und richte die x Achse direkt zum (magnetischem) Nordpol aus. Dann nehme ich das Lot und richte die z-Achse direkt zum Erdmittelpunkt aus. Damit ist auch die y-Achse ist automatisch in einem rechtwinkeligem System festgelegt.
Jetzt kann ich Länge, Höhe, Breite, Lage des Hauses eindeutig beschreiben.
Beispiel Geschwindigkeit: Wir nehmen wieder das Haus und messen vom 0-Punkt Hausecke die Entfernung und Richtung eines näherkommenden Autos. Die Messung wird eine Sekunde später wiederholt. Jetzt kann die Geschwindigkeit v aus der Änderung der Entfernung und Änderung der Zeit bezogen auf die Hausecke berechnet werden. Das Bezugssystem ist quasi sogar ein Inertialsystem, da die Fehler durch Erd-Rotation usw. vernachlässigbar klein sind.

Für das Auto lege ich ein zweites ruhendes Bezugssystem fest: Fahrersitz ist 0-Punkt, Ausrichtung wie Auto. Gleiche Messung wie oben mit dem Ergebnis: Das Haus nähert sich dem Bezugssystem, in dem das Auto ruht, mit der selben Geschwindigkeit v wie oben schon berechnet.

Die beiden Bezugssysteme haben eine Geschwindigkeit v zueinander. Wenn jetzt der Fahrer einen Ball jongliert, kann ich die Bahnberechnung aus dem Bezugssystem Auto auf das Bezugssystem Haus umrechnen und so beschreiben, wie jemand aus dem Haus das Jonglieren beschreiben täte.

Diese Umrechnung von einem Bezugssystem auf ein anderes ist eine Transformation. Es wird physikalisch nichts verändert, sondern nur der Beobachtungsstandpunkt geändert. Eine spezielle Form ist eben die Lorentztransformation, die für große v-->c angewendet werden muss. Für kleine v, wie hier am Beispiel, reicht die Galileitransformation allemal aus.

Erklärbär Ende

PS: Der Lorentzfaktor
Ist ein bestimmtes, auffälliges Muster in der Formel der Lorentztransformation, dass die Geschwindigkeit v in eine spezielle Beziehung zu c setzt. Diesem Muster hat mal halt einen Namen gegeben, das ist alles. Einen besonderen physikalischen Grund hat das nicht.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 23. Okt 2018, 15:11

Mikesch hat geschrieben:Die beiden Bezugssysteme haben eine Geschwindigkeit v zueinander. Wenn jetzt der Fahrer einen Ball jongliert, kann ich die Bahnberechnung aus dem Bezugssystem Auto auf das Bezugssystem Haus umrechnen und so beschreiben, wie jemand aus dem Haus das Jonglieren beschreiben täte.

Diese Umrechnung von einem Bezugssystem auf ein anderes ist eine Transformation.

Und man sieht dass die Formeln in beiden Systemen unterschiedlich sind. Die Gesetze sind also verschieden!
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