Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Mo 10. Sep 2012, 21:31

Ernst hat geschrieben:Die Uhr ist einmal bewegt und einmal ist sie ruhend. Wie macht eine einzelne Uhr das gleichzeitig?

Indem sie im IS_A ruhend ist und im IS_B bewegt!

Grüße
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Kurt » Mo 10. Sep 2012, 22:02

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Oder ist eine Aussage ohne den Bezug dazu zu nennen einfach nur nutzlos?

Ausgeschlafen?
Must hier schon n'bischen mitdenken. Der Bezug ist das jeweilige IS.
.
.


Und wo läuft das Signal?
Und wie läuft es im jeweiligen BS?
Und wie konmmt es an, sich nach dem -auserwähltem- BS richtend?

Ist es nicht so dass es nicht darauf ankommt was die "Theorie" hier vorschreibt/postruliert/behauptet, sondern was ist.
Und das was kommt einem Scharfrichter für die Theorie gleicht!
Diese als Hirngespinnst entlarft/enthauptet.

Ich verstehe dich nicht, du kannst doch logisch denken, oder nicht.
Logische Denke sagt jedem dass eine Theorie die Paradoxes erzeugt entsorgt werden sollte.

Nur weil sie in ihren paradoxen Paradoxien konsistent ist soll man sie -hochleben/langleben lassen?
Das kommt einer Unterstützung gleich.


Gruss Kurt


Liegt dir denn garnichts daran dass die Physik weiterkommt, von Irrlehren befreit wird!
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon DerDicke » Di 11. Sep 2012, 00:03

Highway hat geschrieben:Es langt nämlich nicht nur zwei Koordinaten voneinander abzuziehen

Ach sooo? Was macht denn unsere Frau oder Herr Highway da?
Highway hat geschrieben:]B0=(A0-v*t)*γ; B1=(A1-v*t)*γ; A1-A0=1Ls; B1-B0=1.15Ls=konstant bei v=0.5c

nichts weiter als 2 Koordinaten voneinander abziehen. Nur halt die falschen.


Highway hat geschrieben:und dabei immer nur stillschweigend den Ursprung des System A als Bezug zu nehmen, der zufällig mal gemeinsamer Ursprung von System A und System B gewesen ist!

Der Urspung von A (respektive sein Bild in B) wird nicht deswegen als Ausgangspunkt zur Messung der Lichtlaufzeit genommen, weil "der zufällig mal gemeinsamer Ursprung von System A und System B gewesen ist!" sondern deswegen, weil der nach Julian Maurer zum Ausgangspunkt des Lichtes definiert wurde.


Highway hat geschrieben:Nein! Du musst nicht einfach Themen miteinander vermischen ohne das du über die Konsequenzen nachgedacht hast

Hier werden keine Themen vermischt. Es mag sein, daß Sie inzwischen den Faden verloren haben. Also nochmal:


Die Aussage
Highway hat geschrieben:Das Licht startet zur Uhrzeit 0s und kommt an bei der Uhr bei +0,557s. Strecke 1,15Ls. 1.15Ls/(0,557s-0s)) = 2c!

ist hinfällig weil bereits die Strecke von 1.15ls falsch ist.


Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:welche Formeln gibt Chiefs Einstein für Beobachtung eines nicht-IS aus einem nicht-IS?
Was sagen H. und K. dazu?

Was sollte vom Chief schon anderes kommen als ein Ausweichmanöver?
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Di 11. Sep 2012, 08:49

DerDicke hat geschrieben:Der Urspung von A (respektive sein Bild in B) wird nicht deswegen als Ausgangspunkt zur Messung der Lichtlaufzeit genommen, weil "der zufällig mal gemeinsamer Ursprung von System A und System B gewesen ist!" sondern deswegen, weil der nach Julian Maurer zum Ausgangspunkt des Lichtes definiert wurde.

Das wurde nicht von Julian und mir so definiert, sondern ist logischerweise von der LT so vorgegeben. Ruht an diesem Punkt A, so bewegt sich der Koordinatenursprung B davon weg, aus Sicht von B ruht aber B an diesem Punkt und der Koordinatenursprung A bewegt sich davon weg. Kann sich also nur um ein und denselben Ausgangspunkt handeln - und der ist auch für das Licht der Ausgangspunkt. Das ist keine Frage der Definition, sondern kann gar nicht anders sein. LT und GT unterscheiden sich hier auch nicht. x=x'=0; t=t'=0!
DerDicke hat geschrieben:ist hinfällig weil bereits die Strecke von 1.15ls falsch ist.

Ja,ist falsch. Die Strecke in B ist 0,577 LS! Weil hier die Uhr dem Licht bis zu dieser Koordinate in B entgegenkommt. Man wird leicht dazu verleitet, die Strecke in A, wo sie 1 LS lang ist, auch für B anzunehmen, wenn man aus Sicht von B den Koordinatenursprung von A als Messpunkt für die Strecke bis zur Uhr annimmt. Aus Sicht von IS_B, das in diesem Fall ja ruht, ist der Ausgangspunkt für das Licht der Koordinatenursprung von B und die Laufstrecke auf 0,577 LS verkürzt. Das stimmt schon so und ist auch in der GT nicht anders, außer dass die Koordinate 0,577 LS in B 0,5 LS wären. Der große Unterschied zwischen den beiden Transformationen besteht darin, dass in B die verkürzte Strecke auch mit c durchlaufen wird - was eben zu den unterschiedlichen Ankunftszeiten des Lichts an der Uhr führt.
Bleibt die Uhr in beiden IS mit der Anzeige 1s stehen (wie das zu erwarten ist), dann unterscheidet sich das Ergebnis nicht von der GT und kann auch mit dieser erklärt werden. Die LT macht dann keinen Sinn. Wird das mit der GT übereinstimmende Resultat von der LT nur dadurch erzielt, dass aus Sicht von B die Uhr in A früher zu laufen beginnt (ehe überhaupt das Licht startet!), so handelt es sich lediglich um unterschiedlich laufende Uhren in einem davon physikalisch unberührten Prozess. Die Relativität von Raum und Zeit kann nicht mit falsch synchronisierten Uhren konstruiert werden.
Das Dilemma beginnt schon im § 2 der Erstarbeit von Einstein, in welcher 2 am bewegten Stab befindliche Uhren fortlaufend die Zeit des ruhenden Systems übernehmen und damit bereits alle beteiligten Uhren synchron sind! Die Beobachter auf dem Stab finden ihre Uhren aber nicht synchron vor, weil das Licht c+/-v hat! Hier vermischt Einstein bereits beide IS, denn würde sein Postulat gelten, würden die Beobachter natürlich auch in ihrem IS feststellen, dass ihre Uhren synchron laufen. Sie sollen zwar ihre Uhren nach Vorschrift im § 1 überprüfen, Einstein bezieht die konstante LG aber dabei auf das ruhende System, was freilich falsch ist, wenn c=const auch im bewegten System gilt. Die Uhren, die eigentlich alle synchron laufen, müssten in den jeweiligen Systemen mit c=const auch in beiden Systemen als synchron laufend festgestellt werden. Die Erklärung der RdG Einsteins ist also schon mal ein Widerspruch gegen sein eigenes Postulat!

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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon DerDicke » Di 11. Sep 2012, 13:37

Highway hat geschrieben:Aha, die falschen. Das muss dann wohl an dem Angebot, sprich an der Lorentztransformation liegen. Was wird das jetzt wenn es fertig ist? Gezielte Fehlinterpretation, damit diese fehlinterpretierte Position dann attackieren werden kann?

Da lassen Sie DemDicken keinen Interpretationsspielraum:
Highway hat geschrieben:]B0=(A0-v*t)*γ; B1=(A1-v*t)*γ; A1-A0=1Ls; B1-B0=1.15Ls=konstant bei v=0.5c

haut nur hin wenn das t links und rechts den gleichen Wert hat. Das ist falsch, denn das Licht fliegt aber nun mal früher los, als es annkommt.


Highway hat geschrieben:Jetzt möchtest du es wohl gerne anderen in die Schuhe schieben.

Sorry, daß das Licht von (0,0)_A nach (1,1)_A fliegen soll ist Julian-Maurer. DerDicke ist brav und rechnet nach deren Definition.


Highway hat geschrieben:Wenn man die Aufgabe hat einen Eisenbahnwaggon in der Länge zu vermessen, dann geht man beispielsweise zum Ende, erklärt den als Bezugspunkt (der dann gemeinsame in System A und B), befestigt das Maßband dort, latscht nach vorne und liest ab. Egal ob der Waggon sich bewegt oder nicht. Es kommt, abgesehen von den geringen relativistischen Effekten wenn es sie denn gibt, das gleiche Ergebnis raus, weil der Bezugspunkt gegenüber dem eigenen System unbewegt ist. Für die Zeit gilt analog das gleiche!

Wenn der Typ hinten im Wagen dem Typ vorne im rollenden Wagen einen Ball zuwirft, dann ist der Ball im Schienensystem aber nicht die Wagenlänge geflogen. Noch nicht mal nach Galilei.


Highway hat geschrieben:Das ist Definitionssache ob das Falsch ist oder nicht.

Das Definitionsrecht haben nur Julian-Maurer.


Chief hat geschrieben:Was ist für Sie ein IS (Erde kann es nicht sein weil die Erde um die Sonne rotiert)?

Es ist die Eigenzeit einer auf der Erdoberfläche ruhenden Uhr zu mit ausreichender Genauigkeit berechnen.
Ob ein im Erdmittelpunkt ruhendes BS dann in ausreichend guter Näherung ein IS im Sinne der SRT ist, das ist an dieser Anwendung zu beurteilen.

Daraus ergibt sich Ihr Ansatz zur Widerlegung von Haefele und Keating: Sie integrieren die Eigenzeit eines auf der Erdoberfläche ruhenden Punktes einmal mit Beobachter im Erdmittelpunkt, dann Beobachter im Sonnenmittelpunkt. Bei Abweichung >20ns je Umkreisung haben Sie HK widerlegt. Viel Spaß!
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Di 11. Sep 2012, 17:24

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die Uhr ist einmal bewegt und einmal ist sie ruhend. Wie macht eine einzelne Uhr das gleichzeitig?

Indem sie im IS_A ruhend ist und im IS_B bewegt!

Und daher zeigt sie im IS_A eine andere Zeit als im IS_B.

Das ist das ganze Geheimnis deines "Widerspruches".
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon julian apostata » Di 11. Sep 2012, 18:28

Was soll denn der Schmarrn jetzt zum wiederholten Male?

Bei x=1; t=0 ist auch in A der Lichtstrahl noch nicht bei x=1, die Zeit im gegenüberliegenden System B ist uninteressant.

Bild

Und bei x=0; t=1 interessiert die gegenüberliegende Zeit bei B ebenfalls nicht, sondern interessant ist hier lediglich die Zeit bei x=1 t=1 (x’=0,58 t’=0,58)

httBild

Typische “SRT-Kritiker”. Hat die LT nicht ansatzweise verstanden, will aber mitreden.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Di 11. Sep 2012, 18:47

Harald Maurer hat geschrieben: Die Erklärung der RdG Einsteins ist also schon mal ein Widerspruch gegen sein eigenes Postulat!

Auf die Erklärung bzw. deren Interpretation kommt es nicht so sehr an.

Die präzise Aussage liefern die Gleichungen der LT.

Im Zusammenhang mit der LT des Ortes liefert die LT der Zeit mit ihrem Inhalt ZD und RG als Ergebnis die Konstanz der LG in jedem IS in jeder Richtung der Lichtausbreitung. Diese fundamentale Wirkung der Mathematik der SRT kann man mit keinem noch so ausgebrüteten Gedankenexperiment "widerlegen".
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Di 11. Sep 2012, 20:44

Highway hat geschrieben:Du siehst es immer noch nicht - ist nicht wahr, oder? :shock:

Wer nicht begreift, daß in der SRT die (gültige) Zeitanzeige einer Uhr davon abhängt, ob sie sich im IS bewegt oder nicht, der begreift die Substanz der SRT nicht.
Und das betrifft hier einige; zumeist "Kritiker". Leider.
Es ist in der SRT allgemein unmöglich, daß eine Uhr an einem Ort in Ruhe und in Bewegung die gleiche Zeit anzeigt. Das als Widerspruch innerhalb der SRT hinzustellen, ist schon kurios.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Kurt » Di 11. Sep 2012, 21:57

Ernst hat geschrieben:in der SRT die (gültige) Zeitanzeige einer Uhr


Es muss also erst bei der SRT nachgefragt werden ob die Anzeige einer Uhr gültig ist.
(Muss man da dann ein schlechtes Gewissen haben wenn man das nicht gemacht hat? ;) )
Oder zeigt die Uhr mehrere Zeiten an und man muss die -richtige- auswählen.

Oder ist es einer Uhr egal was die SRT meint!
Sie das anzeigt was sie selber zusammengezählt hat.
Sie so geht wie es die örtlichen Umstände bewirken.
(unabhängig davon wer wen in welcher Theorie als bewegt gesetzt hat oder nicht)

Oder kehrt endlich mal die Logik ein.
(und werden solche parodoxierenden Theorien einfach -vergessen-)


Gruss Kurt
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