Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Di 11. Sep 2012, 23:20

Ernst hat geschrieben:Wer nicht begreift, daß in der SRT die (gültige) Zeitanzeige einer Uhr davon abhängt, ob sie sich im IS bewegt oder nicht, der begreift die Substanz der SRT nicht.

Tja, eine bewegte Uhr geht angeblich langsamer. Das ist aber nicht das Problem bei dem aufgezeigten Widerspruch! Wenn die "Substanz" einer Theorie aufgrund der Annahme eines Postulats einen Widerspruch erzeugt, dann ist die Theorie zu verwerfen! Berechne ich die Statik eines Hauses aufgrund unrichtiger Grundannahmen, so habe ich zwar den Regeln nach richtig gerechnet - aber das Haus stürzt ein. Die LT ergibt richtig gerechnet, dass das Licht im IS_A die Uhr nach 1 LS erreicht, und im IS_B nach 0,577 s. Dabei darf man nicht übersehen, dass die Zeit vom gemeinsamen Koordinatenursprung ab t=t'=0 gezählt wird und die Zeiten in den beiden IS sich nur durch die ZD unterscheiden. Die Laufzeit des Lichts beträgt daher im IS_B nach SRT tatsächlich rund eine halbe Sekunde und im IS_A den doppelten Betrag. Die Uhr wird demnach 2 mal vom Licht getroffen, einmal früher und einmal später! Die LT berechnet die Laufzeit, die sich mit c auf der kürzeren Strecke im IS_B ergibt, ganz richtig mit dem Trick, die Uhr früher zu starten, noch ehe überhaupt das Licht existiert. Damit ergeben sich die zwei unterschiedlichen Laufzeiten, die in unmittelbarer Beziehung zueinander stehen, weil sie beide bei t=0 am gleichen Ort beginnen, und so sind die 0,577 s im IS_B tatsächlich früher als die 1s im IS_A (ich betone noch einmal, dass der Zeitlauf sich in den beiden IS nur durch die ZD unterscheidet, und dies keinesfalls einen Unterschied von einer halben Sekunde ausmacht! Die Uhr wird vom Licht getroffen im IS_B nach 0,577 s, und das sind im IS_A 0,5 s!). Die Uhr wird demnach 2 x getroffen, obwohl das Ereignis nur einmal stattfindet. Und das nennt man einen Widerspruch!
Da kann man freilich alle Denk- und Sinnesorgane ausschalten und sagen, dass das in der SRT eben so sei, das gehöre zu ihrer Substanz. Das ändert nichts daran, dass nach wissenschaftlichen Kriterien so ein Widerspruch das Postulat ad absurdum führt!

Ernst hat geschrieben:Es ist in der SRT allgemein unmöglich, daß eine Uhr an einem Ort in Ruhe und in Bewegung die gleiche Zeit anzeigt. Das als Widerspruch innerhalb der SRT hinzustellen, ist schon kurios.

Jede Uhr zeigt die gleiche Zeit, egal ob ruhend oder inertial bewegt, denn nach dem RP ist Ruhe und inertiale Bewegung nicht unterscheidbar. Jedes IS kann nur als ruhend definiert werden - einem anderen bewegten IS gegenüber, das sich als ruhend definiert, ist es aber bewegt! Es gibt in dieser Beziehung kein tatsächlich ruhendes IS. Ergibt der Vergleich zweier Uhren, dass eine tatsächlich langsamer gelaufen ist, manifestiert sich der nur als ruhend definierte Zustand eines IS als tatsächlich ruhend gegenüber dem anderen IS. Damit wird das IS zu einem ausgezeichneten System und das RP ist futsch!
Kann man ja noch irgendwie als "Substanz" der SRT achselzuckend hinnehmen, aber wenn die LT aus einem Ereignis gleich zwei macht, dann sollten denn doch die Alarmglocken erklingen!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon DerDicke » Mi 12. Sep 2012, 00:01

Highway hat geschrieben:Bist du begriffsstutzig? Mimst du wieder den Bahnhofversteher? A0 transformiert zu B0 und A1 transformiert zu B1. Ohne Licht, Netz und doppelten Boden! Fertsch!

Hat aber nichts mit Julian-Maurer zu tun, da t im Ausdruck für B0 und B1 nach Ihrer Rechnung denselben Wert haben muß. richtig wäre:
(1) Lichtstrahl passiert Marke x_A=0: (0,0)_A transformiert nach (0,0)_B
(2) Uhr Start: (1,0)_A transformiert nach (1.155, -0.577)_B
(3) Strahl trifft Uhr: (1,1)_A transformiert nach (0.577, 0.577)_B




Highway hat geschrieben:Das interessiert ja auch niemanden. Die Frage war, wie lang ist die Strecke im Waggon-System! Von fliegenden Bällen war auch nicht die Rede!

Bei Ihnen bezugnehmend auf Julian Maurer war von fliegenden Lichtsignalen die Rede:
Highway hat geschrieben:Das Licht startet zur Uhrzeit 0s und kommt an bei der Uhr bei +0,557s. Strecke 1,15Ls. 1.15Ls/(0,557s-0s)) = 2c!

Das übersetzt sich in fliegende Bälle in Ihrem Bahnwagen Gleichnis. Daß letzteres völlig überflüssig ist, das ist nicht die Schuld DesDicken.


Highway hat geschrieben:Refresh für dich!

Ihr Nagel+Maßband Gleichnis übernimmt lediglich den Fehler mit gleichem t in den Ausdrücken für B0 und B1 und ist damit hinfällig.


Chief hat geschrieben:Soviel Rechenaufwand ist nicht notwendig (ein Hauptschulschüler schaft das mit links)!

Was kriegt der Hauptschüler raus?


Harale Maurer hat geschrieben:Die Uhr wird vom Licht getroffen im IS_B nach 0,577 s, und das sind im IS_A 0,5 s!).

was die LT tatsächlich liefert ist:
(3) Strahl trifft Uhr: (1,1)_A transformiert nach (0.577, 0.577)_B
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mi 12. Sep 2012, 13:21

Harald Maurer hat geschrieben: Die LT ergibt richtig gerechnet, dass das Licht im IS_A die Uhr nach 1 LS erreicht, und im IS_B nach 0,577 s. Dabei darf man nicht übersehen, dass die Zeit vom gemeinsamen Koordinatenursprung ab t=t'=0 gezählt wird und die Zeiten in den beiden IS sich nur durch die ZD unterscheiden. Die Laufzeit des Lichts beträgt daher im IS_B nach SRT tatsächlich rund eine halbe Sekunde und im IS_A den doppelten Betrag. Die Uhr wird demnach 2 mal vom Licht getroffen, einmal früher und einmal später! Die LT berechnet die Laufzeit, die sich mit c auf der kürzeren Strecke im IS_B ergibt, ganz richtig mit dem Trick, die Uhr früher zu starten, noch ehe überhaupt das Licht existiert. Damit ergeben sich die zwei unterschiedlichen Laufzeiten, die in unmittelbarer Beziehung zueinander stehen, weil sie beide bei t=0 am gleichen Ort beginnen, und so sind die 0,577 s im IS_B tatsächlich früher als die 1s im IS_A (ich betone noch einmal, dass der Zeitlauf sich in den beiden IS nur durch die ZD unterscheidet, und dies keinesfalls einen Unterschied von einer halben Sekunde ausmacht! Die Uhr wird vom Licht getroffen im IS_B nach 0,577 s, und das sind im IS_A 0,5 s!). Die Uhr wird demnach 2 x getroffen, obwohl das Ereignis nur einmal stattfindet. Und das nennt man einen Widerspruch!

Ein Widerspruch zur Klassik, aber keiner innerhalb der SRT, mit der man sie falsifizieren könnte.

Die Laufzeit des Lichtes im BS_B ergibt sich aus der Zeit am Zielpunkt minus der Zeit am Startpunkt zu 0,577s - 0s = 0,557s. Die Laufzeit der Uhr ergibt sich aus der Zeit der Uhr bei Blitzankunft 0,557 minus der Zeit der Uhr bei Blitzstart zu -0,557 zu 0,557 - (-0,557) = 1,155s. Das entspricht genau der ZD, welche ja für den Zeittakt einer Uhr definiert ist.

Am Uhrenort ist die Zeit bei Blitzankunft im IS_A 1s und im IS_B 0,557s. Das enspricht der LT der Zeit für diesem Uhrenort 1LS im BS_A. Die Uhr wird nur einmal getroffen; was aber in den beiden IS zu unterschiedlicher Zeit geschieht.
Das alles ist 1x1 der LTen in der SRT.

Jede Uhr zeigt die gleiche Zeit, egal ob ruhend oder inertial bewegt, denn nach dem RP ist Ruhe und inertiale Bewegung nicht unterscheidbar.

Es ist die Ruhe der Uhr unterscheidbar. In einem IS ruht sie und in einem anderen nicht. Und nach den Gesetzen der SRT zeigt die Uhr im ersteren IS eine andere Zeit als im anderen IS.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon julian apostata » Mi 12. Sep 2012, 13:22

Highway hat geschrieben:Das Licht bewegt sich von B0 nach B1, und das ist amtlich! Da gibt es Null Diskussion. Es bewegt sich ja auch von A0 nach A1 - oder willst du das auch bestreiten? Wenn es sich von B0 nach B1 bewegt hat, durch welchen Mechanismus auch immer, dann hat es sich 1.15Ls bewegt. Das ist ebenfalls amtlich! :mrgreen:


Was für eine Transformation betreibst du da überhaupt? Die LT ist es jedenfalls nicht!

Wenn du es amtlich haben willst, wir können uns Haralds Rechenaufgabe über ein Minkowskidiagramm veranschaulichen.

http://cms.uni-konstanz.de/fileadmin/physik/nielaba/lehre/mechanik/relativ/Relativ.html

Bei diesem Javaapplet am Besten so vorgehen.

1.Den Schieberegler am nach links (v=0. Es muss ein rechtwinkliges Koordinatensystem entstehen).

2. Zwei Punkte einzeichnen bei x=0 t=0 und x=1 t=1 (genau zielen)

3. Schieberegler nach rechts zur Mitte (v=0,5)

Wenn du exakt gezielt hast siehst du unten folgende Anzeige:

Laborsystem x=1 ct=t

Relativsystem x=0,58 ct=0,58

Im Relativsystem hat sich das Licht weniger bewegt als im Laborsystem.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mi 12. Sep 2012, 20:37

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Die Laufzeit des Lichtes im BS_B ergibt sich aus der Zeit am Zielpunkt minus der Zeit am Startpunkt zu 0,577s - 0s = 0,557s.

FALSCH! Du beziehst dich nicht auf den Bezugspunkt des System B, weil sonst müsstest du 0.58s - 1.15s = -0.58s rechnen.

Ja, da hast du leider den Mechanismus der LTransformation immer noch nicht erkannt.

Die zur Berechnung der Lichtgeschwindigkeit benötigte Zeit ergibt sich aus der Zeitdifferenz aus der Zeit am Zielpunkt minus der Zeit am Startpunkt.
Das ist eine andere Zeitdifferenz als die Uhrenlaufzeit am Zielpunkt, die für die Berechnung der LG in der SRT nutzlos ist.

Genau dies führt im Zusammenwirken mit der ZD und der RdG dazu, daß die LG in allen IS konstant ist.

SRT Grundlagen studieren. Systematisch.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mi 12. Sep 2012, 21:11

Highway hat geschrieben:Das ist ein Witz oder? Alle anderen Berechnungen sind für die SRT nutzlos? Was soll das denn heißen? Man darf nur so rechnen wie es der SRT nutzt bzw. nicht schadet? Das ist ja so ziemlich das albernste was ich je in diesem Zusammenhang gehört habe. :shock:

Was meinst du denn, warum die LT die ortsabhängige Zeit produziert? Um die LG in allen IS gleich zu machen!
Und du meinst, du must dich um sowas nicht kümmern, und meinst dennoch

ich wende lediglich die LT streng nach Vorschrift, ohne jeden Umweg an!

Kein Kommentar.

Man muß nicht so rechnen, wie es ihr nutzt oder schadet, sondern ganz einfach so, wie sie es verlangt. :!: :!: :!:
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mi 12. Sep 2012, 21:17

Wie mißt du denn mit deiner Armbanduhr die Zeit auf deinem Weg zur Arbeit. Doch wohl wie jeder andere so.
Du guckst nach dem Schließen deiner Wohnungstür auf deine Armabduhr: 4:30 und guckst auf die Armbanduhr, wenn du die Bäckereitür öffnest: 5:10.
Wegezeit 5:10 - 4:30 = 40 min.

Oder mußt du früher los? ;)
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Mi 12. Sep 2012, 21:34

Ernst hat geschrieben:Es ist die Ruhe der Uhr unterscheidbar. In einem IS ruht sie und in einem anderen nicht. Und nach den Gesetzen der SRT zeigt die Uhr im ersteren IS eine andere Zeit als im anderen IS.

Die Zeiten unterscheiden sich in den beiden IS nur durch die ZD, weil beide Zeiten gemeinsam mit t=t'=0 beginnen! Die Uhr im IS_A steht daher, wenn das Licht an der Uhr ankommt, auf 0,5 s - denn nach
Bild
sind das die 0,577 s im IS_B !
Da die Uhr sich in beiden Systemen auf der Linie des Lichtstrahls befindet, wird sie im IS_A nach 0,5 s vom Licht getroffen! Und danach nach 1s absurderweise noch einmal! Sie ist aber schon bei 0,5 s (im IS_B 0,577s) stehen geblieben!

Du übersiehst geflissentlich, dass die Zeitzählung in beiden Systemen bei t=t'=0 am gleichen Ort beginnt, und 0,577s im IS_B daher 0,5s im IS_A sind! Wird die Uhr im IS_B nach 0,577s getroffen, steht die Uhr im IS_A folglich auf 0,5s! Sie läuft gegenüber der Zeit im IS_B dilatiert - und das ist auch der einzige Unterschied! Wenn im IS_B 0,577 s verstreichen, verstreichen im IS_A 0,5 s - und da müsste die Uhr im IS_A natürlich vom Licht getroffen werden. Es spielt sich ja alles an ein und demselben Lichtstrahl ab! Deutlicher kann ein Widerspruch gar nicht sein! Die Uhr kann nicht in einem System früher und im anderen System später getroffen werden, weil sie in beiden Systemen vertreten ist und nur einmal getroffen wird. Deine oberflächliche Behauptung, die Uhr werde eben in den Systemen zu unterschiedlichen Zeiten getroffen, kann nur den Zeitunterschied durch die ZD betreffen. Der große Unterschied von 0,5s entsteht durch die RdG: die Uhr wird eben in den beiden IS nicht gleichzeitig getroffen. Also wird sie 2 mal getroffen, einmal nach 0,577s (=0,5s im IS_A) und das zweite Mal nach 1s (=1,115s im IS_B)! Und das ist unmöglich, denn das Ereignis findet in beiden IS nur einmal statt! Logischerweise nach 0,5s (=0,577s im IS_B !), denn im IS_B ist das Licht aufgrund des Postulats früher an der Uhr als im IS_A ! Und genau das ergibt sich durch die LT! Brav und richtig mit LT gerechnet ergibt sich ein totaler Unsinn - ein Widerspruch wie aus dem Bilderbuch!


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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Mi 12. Sep 2012, 23:05

Ernst hat geschrieben:Die zur Berechnung der Lichtgeschwindigkeit benötigte Zeit ergibt sich aus der Zeitdifferenz aus der Zeit am Zielpunkt minus der Zeit am Startpunkt.

Natürlich, was denn sonst? IS_B: Zeit am Zielpunkt 0,577 LS = 0,577s ! IS_A: Zeit am Zielpunkt 1 LS = 1s!
Zeit am Startpunkt in beiden Systemen: 0 ! Zeitdifferenz IS_B = 0,577 s; Zeitdifferenz IS_A = 1 s! LG in beiden IS: c! Und deshalb kommt das Licht im IS_B früher an die Uhr! Weil das IS_B das Licht quasi mitnimmt, wenn es da auch c hat, nähme es das Licht nicht mit, wäre die LG ja c-v! Da käme aber auch im IS_B eine Laufzeit von 1s heraus, wie in der GT! Damit die dem Postulat entsprechende LG c herauskommt, es darf demnach ja nur eine Laufzeit von 0,577s geben, läuft die Uhr aus Sicht des IS_B um 0,577s früher los! Die Uhr hat hellseherische Begabung, sie läuft los, noch ehe das Licht am Startpunkt emittiert wird! Das muss aber so märchenhaft ablaufen, weil die Uhr in beiden Systemen eine Sekunde lang bis zum Eintreffen des Lichts laufen soll und sie im IS_B eben wegen des Postulats um 0,577s früher starten muss als im IS_A. In A läuft aber die Uhr nur 0,5s lang, dann bleibt sie stehen! Denn sie befindet sich in beiden Systemen und wird vom Licht des IS_B nach 0,577s getroffen, was im IS_A eben 0,5s sind! Wer hier den Widerspruch nicht erkennt, ist blind. Denn das Szenario kann niemals so ablaufen, wie es die LT gerne hätte, um das Postulat zu wahren. Das als ernstzunehmende wissenschaftliche Theorie zu verkaufen, ist eine bodenlose Chuzpe!

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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon DerDicke » Mi 12. Sep 2012, 23:50

Highway hat geschrieben:1.) Gilt schon seit Jahrhunderten, dass die Zeit im unbewegten System absolut ist. Somit ist der Ansatz, das die Zeit t gleichzeitig ist, für die Längenbestimmung des Weges im System B mittels Maßband korrekt. Im System B führt die Transformation der unterschiedlichen Orte A0 und A1 zur RdG in B.

Selbst nach einer in A angeblich geltenden absoluten Highway-Zeit startet das Licht in A0 immer noch früher als es in A1 ankommt.


Highway hat geschrieben:3.) Gibt es kein t für Ausdrücke B0 und B1. Dort nennen sich die Zeiten T0 und T1

guckstu da:
Highway hat geschrieben:B0=(A0-v*t)*γ; B1=(A1-v*t)*γ; A1-A0=1Ls; B1-B0=1.15Ls=konstant bei v=0.5c

Sie fordern in dieser Rechnung fälschlich, daß t im linken (für B0) und rechten (für B1) Ausdruck denselben Wert habe.


Highway hat geschrieben:Das Licht bewegt sich von A0 nach A1 und das bedeutet im System B von B0 nach B1 mit -2c!

beruht auf Ihrer vorstehenden fehlerhaften Forderung, ist damit hinfällig.


Highway hat geschrieben:Du bist also der Meinung, dass man, wegen deiner unbegründeten Forderung nach der Gleichzeitigkeit, dann von einer (gleichzeitigen) Länge von 0.87Ls ausgehen müsste?

Highway hat geschrieben:2.) Macht es keinen Unterschied für eine Längenmessung, ob diese gleichzeitig erfolgt oder nicht. Vorausgesetzt die Relativgeschwindigkeit ändert sich nicht während der Messung, das Maßband ist Teil des bewegten System (gleich schnell) und das Maßband paralysiert nicht während der Messung. Die zusätzlicher Forderung nach der Gleichzeitigkeit ist also am Thema vorbei und kann nur einem Zweck dienen: Verwirrung stiften.

Die Forderung nach Gleichzeitigkeit ist der Fehler von Highway (s.oben).
DerDicke behauptet, daß das Licht NICHT gleichzeitig in A0 losfliegt und in A1 ankommt.


Highway hat geschrieben:4.) Ist es sehr wohl nach "Julian-Maurer" weil das gleiche Szenario der Lichtausbreitung auf den gleichen Koordinaten angenommen wird. Die Interpretation bzw. die Ansätze zum Nachweis des Widerspruchs differieren lediglich!

Nein! Nach Julian-Maurer kommt das Licht später an als es losfliegt.



Highway hat geschrieben:So, so. Unser Dicker zündet irgendwelche Nebelkerzen und kann anschließend nichts dafür.

Selbst nach Galilei würde ein im rollenden Wagon von hinten nach vorne geworfener Ball im Schienensystem nicht die Wagonlänge durchlaufen.
Selbst nach Galilei würde das in A von x_A=0 nach x_A=1 laufende Licht in B nicht die Strecke 1 durchlaufen.
Die Analogie paßt perfekt, trotzdem ist der Highway-Wagon nur eine Nebelkerze. Der Nagel macht dann ein handfestes (selbst-) Betrugsmanöver draus um bei der Streckenmessung wieder auf die Wagonlänge zu kommen.



Harald Murer hat geschrieben:In A läuft aber die Uhr nur 0,5s lang, dann bleibt sie stehen!

man erhält folgende Werte egal ob man vorwärts oder rückwärts transformiert:
(1) Lichtstrahl passiert Marke x_A=0: (0,0)_A transformiert nach (0,0)_B
(3) Strahl trifft Uhr: (1,1)_A transformiert nach (0.577, 0.577)_B
Die Uhr läuft in A 1s und in B 0.577s.
Nach welcher Regel der SRT Sie nun die 0.5 sekunden gerechnet haben wollen, wurde Ihrerseits nicht nachvollziehbar dargestellt, zumal es der LT widerspricht.
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