Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 12. Nov 2018, 08:08

McMurdo hat geschrieben:
the correctness of the equation leads to the incorrectness of the two principles of Special Relativity, the principle of relativity and the principle of the constancy of the speed of light.

War auch zu offensichtlich eigentlich.

Genau. Es ist eindeutig klar dass GPS beide Postulate widerlegt. :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 12. Nov 2018, 10:28

Lagrange hat geschrieben:Genau. Es ist eindeutig klar dass GPS beide Postulate widerlegt. :lol:

Jop und grün ist rot und nachts ist kälter als draussen...
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon fallili » Mo 12. Nov 2018, 12:04

Hat jemand das von Lagrange gesendete Paper gelesen - https://www.semanticscholar.org/author/Ruyong-Wang/34819012

Ich habs bis zu dem folgenden Punkt mal geschafft:
Zitat:

For a signal transmitted from the source at t0, the two
receivers, one stationary and one moving, will receive it at
different instants, although the distances between them
and the source at t0 are the same. Therefore we can
conclude that the speed of light is dependent on the
translational motion
of the receiver. (Fett hervorgehoben und unterstrichen von fallili)


Was wird da ausgesagt?
Wenn von einer Quelle A ein Signal ausgesendet wird, dann wird dieses Signal von einem sich von der Quelle entfernendem Empfänger B später empfangen als von einem Empfänger C der sich nicht von der Quelle entfernt.

Na was den sonst?
Dass ein Empfänger B - der sich immer weiter von dem Sender entfernt, so dass die Strecke zwischen Sender und Empfänger sich während der Lichtlaufzeit stetig vergrößert (und damit also größer wird als zum Zeitpunkt to)- das Signal später empfangen wird als ein Empfänger B - der sich nicht entfernt - dürfte ja wohl Jedem der bis 3 zählen kann klar sein.

Aber in dem Paper wird DARAUS gefolgert, dass die Lichtgeschwindigkeit also von der Bewegung des Empfängers B abhängig sein soll ???????????
Sehr witzig.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Mo 12. Nov 2018, 12:28

fallili hat geschrieben:Aber in dem Paper wird DARAUS gefolgert, dass die Lichtgeschwindigkeit also von der Bewegung des Empfängers B abhängig sein soll ???????????
Sehr witzig.


Erinnert mich auch irgendwie wieder an den guten alten Eddie :D :

Edmund Stoiber über die Vorzüge des Transrapid


Neujahrs-Empfang der CSU München, 21. Januar 2002

"Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München ... mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen ... am ... am Hauptbahnhof in München starten Sie Ihren Flug. Zehn Minuten. Schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an, wenn Sie in Heathrow in London oder sonst wo, meine sehr ... äh, Charles de Gaulle in Frankreich oder in ... in ... in Rom.

Wenn Sie sich mal die Entfernungen anschauen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, dass zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen, um ihr Gate zu finden. Wenn Sie vom Flug ... vom ... vom Hauptbahnhof starten - Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in ... an den Flughafen Franz Josef Strauß.


Dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München. Das bedeutet natürlich, dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern ... an die bayerischen Städte heranwächst, weil das ja klar ist, weil auf dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen."

https://www.welt.de/politik/article1844 ... -Rede.html
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 12. Nov 2018, 12:31

fallili hat geschrieben:Wenn von einer Quelle A ein Signal ausgesendet wird, dann wird dieses Signal von einem sich von der Quelle entfernendem Empfänger B später empfangen als von einem Empfänger C der sich nicht von der Quelle entfernt.

Na was den sonst?
Dass ein Empfänger B - der sich immer weiter von dem Sender entfernt, so dass die Strecke zwischen Sender und Empfänger sich während der Lichtlaufzeit stetig vergrößert (und damit also größer wird als zum Zeitpunkt to)- das Signal später empfangen wird als ein Empfänger B - der sich nicht entfernt - dürfte ja wohl Jedem der bis 3 zählen kann klar sein.

Aber in dem Paper wird DARAUS gefolgert, dass die Lichtgeschwindigkeit also von der Bewegung des Empfängers B abhängig sein soll ???????????
Sehr witzig.

Wieso witzig? Wenn die LG in beiden Koordinatensystemen dieselbe ist, dann muss das Signal einen ruhenden und einen bewegten Empfänger nach der gleichen Zeit erreichen. Sonst gilt die Konstanz der LG nicht. Du rechnest, genau wie Mikesch, mit c relativ zum ruhenden Beobachter. Wenn in beiden Systemen c als konstant gilt, dann kann sich der bewegte Empfänger nicht entfernen.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Mo 12. Nov 2018, 12:32

McMurdo hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Aber in dem Paper wird DARAUS gefolgert, dass die Lichtgeschwindigkeit also von der Bewegung des Empfängers B abhängig sein soll ???????????
Sehr witzig.


Erinnert mich auch irgendwie wieder an den guten alten Eddie :D :


Das zeigt dass du bis 3 nicht zählen kannst. :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Kurt » Mo 12. Nov 2018, 12:35

fallili hat geschrieben:Was wird da ausgesagt?
Wenn von einer Quelle A ein Signal ausgesendet wird, dann wird dieses Signal von einem sich von der Quelle entfernendem Empfänger B später empfangen als von einem Empfänger C der sich nicht von der Quelle entfernt.

Na was den sonst?
Dass ein Empfänger B - der sich immer weiter von dem Sender entfernt, so dass die Strecke zwischen Sender und Empfänger sich während der Lichtlaufzeit stetig vergrößert (und damit also größer wird als zum Zeitpunkt to)- das Signal später empfangen wird als ein Empfänger B - der sich nicht entfernt - dürfte ja wohl Jedem der bis 3 zählen kann klar sein.


Was siehst du in seiner Aussage Seltsames?

fallili hat geschrieben:Aber in dem Paper wird DARAUS gefolgert, dass die Lichtgeschwindigkeit also von der Bewegung des Empfängers B abhängig sein soll ???????????
Sehr witzig.


Was soll daran witzig sein?
Hat er denn gesagt wer diese Aussage erbringt?

Frage an dich (diesmal bitte mit Beantwortung deinerseits): wer oder was bestimmt die Lichtgeschwindigkeit?

Kurt

.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon julian apostata » Mo 12. Nov 2018, 12:41

Lagrange hat geschrieben:Es gibt keine genauen Uhren. Sonnst müsste man nicht mitteln.


Falsch! Richtig wäre. Es gibt keine absolut genauen Uhren. Es gibt aber Uhren die so genau gehen, mit der Hilfe man auf

1. auf hoher See den den Längengrad bestimmen kann (seit ca. 1750).
2. Höhenmessungen im Zentimeterbereich durchführen kann (seit wenigen Jahren).

Und weil euch Punkt 2 nicht passt, müsst ihr jetzt sogar auch noch Punkt 1 abstreiten, obwohl das (vor GPS) zu den Alltagserfahrungen auf den Weltmeeren gehörte und gar nichts mit SRT zu tun hat.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Mo 12. Nov 2018, 12:55

fallili hat geschrieben:Hat jemand das von Lagrange gesendete Paper gelesen - https://www.semanticscholar.org/author/Ruyong-Wang/34819012

Ich habs bis zu dem folgenden Punkt mal geschafft:
Zitat:

For a signal transmitted from the source at t0, the two
receivers, one stationary and one moving, will receive it at
different instants, although the distances between them
and the source at t0 are the same. Therefore we can
conclude that the speed of light is dependent on the
translational motion
of the receiver. (Fett hervorgehoben und unterstrichen von fallili)


Was wird da ausgesagt?
Wenn von einer Quelle A ein Signal ausgesendet wird, dann wird dieses Signal von einem sich von der Quelle entfernendem Empfänger B später empfangen als von einem Empfänger C der sich nicht von der Quelle entfernt.

Na was den sonst?
Dass ein Empfänger B - der sich immer weiter von dem Sender entfernt, so dass die Strecke zwischen Sender und Empfänger sich während der Lichtlaufzeit stetig vergrößert (und damit also größer wird als zum Zeitpunkt to)- das Signal später empfangen wird als ein Empfänger B - der sich nicht entfernt - dürfte ja wohl Jedem der bis 3 zählen kann klar sein.

Aber in dem Paper wird DARAUS gefolgert, dass die Lichtgeschwindigkeit also von der Bewegung des Empfängers B abhängig sein soll ???????????
Sehr witzig.

:D
Eben. Unsere Helden machen daraus dann eine LG von c+v :lol:
Deswegen verstehen sie auch Sagnac nicht. :mrgreen:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Mikesch » Mo 12. Nov 2018, 12:57

Lagrange hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Wenn von einer Quelle A ein Signal ausgesendet wird, dann wird dieses Signal von einem sich von der Quelle entfernendem Empfänger B später empfangen als von einem Empfänger C der sich nicht von der Quelle entfernt.

Na was den sonst?
Dass ein Empfänger B - der sich immer weiter von dem Sender entfernt, so dass die Strecke zwischen Sender und Empfänger sich während der Lichtlaufzeit stetig vergrößert (und damit also größer wird als zum Zeitpunkt to)- das Signal später empfangen wird als ein Empfänger B - der sich nicht entfernt - dürfte ja wohl Jedem der bis 3 zählen kann klar sein.

Aber in dem Paper wird DARAUS gefolgert, dass die Lichtgeschwindigkeit also von der Bewegung des Empfängers B abhängig sein soll ???????????
Sehr witzig.

Wieso witzig? Wenn die LG in beiden Koordinatensystemen dieselbe ist, dann muss das Signal einen ruhenden und einen bewegten Empfänger nach der gleichen Zeit erreichen. Sonst gilt die Konstanz der LG nicht. Du rechnest, genau wie Mikesch, mit c relativ zum ruhenden Beobachter. Wenn in beiden Systemen c als konstant gilt, dann kann sich der bewegte Empfänger nicht entfernen.

Wo ruht der Beobachter denn?
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