Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

Beitragvon Daniel K. » Mi 17. Apr 2024, 20:51

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben: 
Darum noch mal dieselbe Show mit frischen Kandidaten, ...


Nichts da! Rechne mir gefälligst vor, was deine Antwort ist auf genau die beiden Fragen, wo ich rechnen sollte.

Ich hab's gerechnet und du meinst es passt nicht. Also her mit deinem Beweis, dass es nicht passt! Dein übliches Ablenken und Rauswinden passt nicht, das ist alles.

Aber natürlich rechne ich Dir das alles vor Holle, aber nicht mehr heute Abend, muss etwas früher hoch.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... die Aussage mit den 20 s im Zug ist wo auch etwas gemein eingebaut.

Du meinst, du hast dir damit selber ein Bein gestellt.

Ja, nein, weiß nicht, kann sein, muss nicht. Schau, an den Dingen selber ändert sich ja nichts, die SRT ändert sich nicht, die Physik ändert sich nicht, das Relativitätsprinzip ändert sich nicht, die Zeitdilatation bleibt symmetrisch und wechselseitig. Und es gibt natürlich ein Ruhesystem Raumschiff in dem Erde und Mond bewegt sind und natürlich gehen in diesem die Uhren auf Erde und Mond langsamer.


Frau Holle hat geschrieben:
So war eindeutig deine Szene und ebenso eindeutig deine Fragen. Also her mit deiner eindeutigen Antwort. Auf genau diese Fragen mit genau dieser Szene. Jetzt willst du wohl kneifen, weil du merkst, dass ich recht habe. :mrgreen:

Nein, ich will nicht kneifen, schau, ich habe das ja extra heute noch hingeschrieben, noch mal geschaut, hätte das auch anders machen können oder wirklich versuchen Dich dann nun zu verschaukeln, aber ich will ja, dass Du es endlich verstehst. Das und nur das ist mir wirklich so wichtig. Von dem einen Jahr Streit habe ich echt nichts, hilft dem Universum nicht weiter. Es soll und will sich verstehen, immer mehr von dem was Materie ist, soll sich selber richtig erkennen können. Egal wie diese Materie sich nun für kurze Zeit selber personifiziert.

Und der Drops ist doch schon durch, Du hast ja schon die 54 s zu den 40 s rausgehauen, und ja auch dann Dir selber vor den Kopf geschlagen und bist da zurückgerudert. Du hast die 27 auf 14,81 s geändert und das ist weniger als 20 s, damit hast Du die "Zeitdilatation", welche Du ja ganz sicher und absolut eindeutig dem Zug zugeschoben hast, eben da vergehen nur 20 s und auf dem Mond mehr mit 27 s nun umgedreht. Wie kann das nur sein?

Deine Annahme und Aussage war ja, das ist so fest, die Uhren in S gehen schneller, die in S' langsamer und S' hat nicht mal ein echtes Ruhesystem zu sein, absolute Zeitdilatation weil 27 s mehr als 20 s sind.

Danach ist es egal, wie viele Sekunden ich nun im Zug vergehen lasse und wo ich das Zugende setzte, bei 13,44 Ls sind es 20 s und für Dich hätten es dann 27 s sein müssen, weil die Zeit im Zug ja langsamer vergeht. Die Zeitdilatation springt ja nun nicht lustig hin und her Holle. Und Du hast Dich da ja auch auf den Zug festgelegt gehabt, oder?

Mache ich den Zug nun aber der Symmetrie zur Liebe eben gleichlang, also 18,14 Ls, dann sind es im Zug eben nicht die 20 s die ich genannt habe sondern 27 s und somit sind es dann für Dich auf der Monduhr nicht 14,81 s sondern 20 s. Und darum ging es mir eben auch, ich wollte die Symmetrie haben, es ist so schön, wenn beide Uhren sich treffen und dann 47 s anzeigen.

Ich habe eben auf zwei Hochzeiten getanzt, einmal wollte ich noch mal die 20 s im Zug haben, gute Idee, darum musste der Zug dann auch mit 13,44 Ls Ruhelänge kürzer sein als Erde/Mond. Da war dann die "Falle" für Dich, dass Du meinst, ja einmal 27 s auf dem Mond sind 20 s im Zug, wenn wir das noch mal so machen, sind das 40 s im Zug und 54 s auf dem Mond. Da bist Du ja auch reingetappt, und Rudi hat Die eben die Hand gereicht und Du hast das dann erkannt. Halte das bitte echt mal fest, ja die Uhr auf dem Mond geht dann "langsamer" oder so.

Aber wenn ich das so mache, eben mit der Fall und Dir die 54 s so schon vor die Nase halte und schauen wir Du da zugreifst, dann bekomme ich nicht mehr die 47 s auf beiden Uhren hin, da habe ich eben was Du so gerechnet hast, es sind die alten 7 s, für volle Symmetrie muss das Ende vom Zug eben noch etwas nach hinten.


Frau Holle hat geschrieben:
So läuft das aber nicht, Freundchen. Ich bestehe darauf, dass auch du deine Fragen beantworten kannst ohne Änderung der Szene.

@Rudi Knoth: Hilfeeeee! Der will mich schon wieder verschaukeln!

Zu spät, habe schon alles verpfuscht, aber ernsthaft, es denkt in mir ja immer weiter, von alleine, echt unheimlich, und wirklich wirklich, ich will Dich nicht verschaukeln, ich will keinen Streit mehr und Dich wieder mit im Boot haben, die Physik ist so schön, wenn man den Nebel nicht mehr hat. Ich habe ja nun Dir auch ganz ehrlich eben erklärt, wo ich mich da verzockt habe. Und ich kann Dir beide Beispiele gerne vorrechnen, das mit den 20 s und den 14,81 s und das mit den 27 s und den 20 s wo es dann auf 47 s und 47 s auf beiden Uhren hinausläuft. Was doch echt schön ist.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

Beitragvon Frau Holle » Mi 17. Apr 2024, 23:13

 
@Rudi Knoth:

Hier nochmal zusammengefasst:

Daniel K. hat geschrieben: 
Zwei ganz einfache Fragen:

Der Raketenzug kommt am Mond bei t' = 20 s und t = 27 s an, es werden 1 kg ²³³Curium mit einer Halbwertszeit von 27 s zum Mond übergeben. Nach 20 s im Raketenzug nach der Übergabe kommt das Ende des Raketenzuges am Mond an, das restliche ²³³Curium wird zurück an den Raketenzug übergeben.

  1. Wie viel ²³³Curium wird zurückgegeben?
  2. Was zeigt die Uhr auf dem Mond bei der Übergabe an?

Frau Holle hat geschrieben:
Die Monduhr zeigt dann 27+14,81 = 41,81 s an.
Das Material ist insgesamt 20+14,81 = 34,81 s lang zerfallen.


Denke das kannst du bestätigen, Rudi.

Frau Holle hat geschrieben: 
Dafür brauche ich keine lange Rechnung mit RdG und Vorlauf etc.
Man muss nur den Gammafaktor 27/20 = 1,35 kennen. Auch Geschwindigkeit und Ortskoordinaten sind unnötig.
Die kann man ausrechnen, muss man aber nicht für so einfache Fragestellungen.

Das ist es, was ich dem Daniel K. seit 2022 immer wieder ausführlichst erklärt habe, leider vergeblich. :(
Deshalb ist es auch ziemlich egal, ob die Zeiten nun 20 und 27 sind oder irgend welche anderen.
Diese beiden Anzeigen waren halt zufällig auf den Uhren, die ich für meine Grafik benutzt habe.

 
 
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Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

Beitragvon Frau Holle » Do 18. Apr 2024, 07:55

Daniel K. hat geschrieben: 
Du hast die 27 auf 14,81 s geändert und das ist weniger als 20 s, damit hast Du die "Zeitdilatation", welche Du ja ganz sicher und absolut eindeutig dem Zug zugeschoben hast, eben da vergehen nur 20 s und auf dem Mond mehr mit 27 s nun umgedreht. Wie kann das nur sein?
[...]für Dich hätten es dann 27 s sein müssen, weil die Zeit im Zug ja langsamer vergeht. Die Zeitdilatation springt ja nun nicht lustig hin und her Holle. Und Du hast Dich da ja auch auf den Zug festgelegt gehabt, oder?

Ja, denn mit meiner ersten Antwort bei der Aufgabenstellung hatte ich übersehen, dass in dem Fall die dritte Uhr die Monduhr ist und nicht die am Zug-Ende. Wenn die Lok den Mond trifft, trifft das Zug-Ende mit der Anzeige 20 s eine "Gleisuhr" mit der Anzeige 14,81 s. Diese zählt dann in ihrem Ruhesystem synchron mit der Monduhr noch 27 s weiter bis das Zug-Ende beim Mond ankommt. So gesehen stimmt es schon mit 27 s im Erde-Mond-System während der 20 s im Zug.

Aber das war nicht die Frage und deshalb ist 27+ 27 = 54 s auch nicht die Antwort, ein Flüchtigkeitsfehler meinerseits. Denn das Ereignis "Zug-Ende trifft Gleisuhr" ist keins der ausgesuchten Ereignisse. Diese sind ja Zug-Anfang trifft Mond und Zug-Ende trifft Mond. Damit ruhen Lok und Zug-Ende in einem Inertialsystem. Die Monduhr ist darin als dritte Uhr bewegt und dilatiert, ganz eindeutig.

Die Zeitdilatation kann man nur in meinem "Fall A" dem Zug zugeschreiben, mit dilatierten 20 s im Zug während 27 s im Erde-Mond-System, wie im ersten Teil der Szene. In der Fortsetzung mit "Fall B" zeigt sich dann die Zeitdilatation mit 14,81 s auf dem Mond und 20 s im Zug-System.

Das ist auch schon der ganze Witz an meiner Fallunterscheidung, dass man die wechselseitige Zeitdilatation auch auf diese Art zeigen kann. Zweimal einseitig = wechselseitig. Dazu sucht man die Ereignisse passend aus, wobei man jeweils einseitig ein Ruhesystem für die Betrachtung festlegt.

Nicht die Natur legt ein Ruhesystem absolut fest, sondern wir legen eins fest, mit der Auswahl der Treffpunkte. Diese suchen wir so aus, dass sie einen fixen räumlichen Abstand haben, also ruhen sie in einem Inertialsystem. Die SRT sagt eindeutig, was dann Sache ist: Eine zwischen zwei im Inertialsystem ruhenden Punkten bewegte Uhr geht zeitlich nach, wird dilatiert gemessen. Das ist im Fall A die Zug-Uhr mit nur 20 s (bewegt entlang der Ruhelänge Erde-Mond) und im Fall B die Monduhr mit nur 14,81 s (bewegt entlang der Ruhelänge des Zuges). So wird es jeweils gemessen, ganz real und absolut wirklich gemäß SRT.

Das geht ohne die ganze LT im Detail durchzurechnen. Man muss dabei keine Ortskoordinaten und keine Geschwindigkeit kennen. Die zwei Eigenzeiten und der Lorentzfaktor reichen aus: 20/27 = 1,35 und 20/1,35 = 14,81. So einfach ist es und so einfach war es schon immer.

Daniel K. hat geschrieben:Deine Annahme und Aussage war ja, das ist so fest, die Uhren in S gehen schneller, die in S' langsamer und S' hat nicht mal ein echtes Ruhesystem zu sein, absolute Zeitdilatation weil 27 s mehr als 20 s sind.

Im Prinzip ja. Mit den 3 Uhren und zwei Vergleichen bei den Treffen ist die dritte Uhr C immer entlang der Ruhelänge der beiden anderen A und B bewegt und dilatiert. Die dilatierte ist folglich die bewegte Uhr der Szenerie. Natürlich kann man so trotzdem nur die Relativbewegung feststellen. Denn man kann nicht unterscheiden ob sich C absolut bewegt oder die ganze Strecke A-B sich absolut an C vorbei bewegt. Eine absolute Ruhe oder Bewegung in diesem Sinn, gegen ein von der Natur besonders ausgezeichnetes Bezugsystem, existiert nicht. Das sagt das Relativitätsprinzip. Die Natur zeichnet aber Inertialsysteme im Allgemeinen aus, indem sie dafür sorgt, dass die Naturgesetze in jedem Inertialsystem die gleiche Form haben.

Es ist nun mal so, dass in Fall A die Uhrzeiten 27 und 20 sind und in Fall B dann 41,81 und 40. Die Koordinaten 27 und 20 am selben Ort (Mond) sind ein Ereignis, also gleichzeitig und absolut, und dasselbe gilt für die Koordinaten 41,81 und 40 am selben Ort (Mond). Deshalb kann Kurts Zugfahrer auch zu recht sagen, dass er sich entlang der Strecke bewegt hat, wenn er zwei Uhrenvergleiche an den Bahnhöfen macht.

Das ist kein Widerspruch zum Relativitätsprinzip, sondern nur die Feststellung der Relativbewegung entlang einer festen Strecke, auf der sich die Bahnhöfe sicher nicht bewegen. Die bleiben ja in konstantem Abstand und legen die Strecke überhaupt erst fest, also bewegt sich hier der Zugfahrer relativ zu dieser Strecke. Das kann er durch den zweimaligen Uhrenvergleich dann eindeutig feststellen, wenn er es nicht eh schon weiß. Genau wie Peter Kroll sagt.

Daniel K. hat geschrieben:Mache ich den Zug nun aber der Symmetrie zur Liebe eben gleichlang, also 18,14 Ls, dann sind es im Zug eben nicht die 20 s die ich genannt habe sondern 27 s und somit sind es dann für Dich auf der Monduhr nicht 14,81 s sondern 20 s. Und darum ging es mir eben auch, ich wollte die Symmetrie haben, es ist so schön, wenn beide Uhren sich treffen und dann 47 s anzeigen.

Gut, dass du das endlich gemerkt hast, DK. Habe nicht mehr daran geglaubt, dass es jemals soweit kommt. Nur darum geht es bei meiner Fallunterscheidung: Die perfekte Symmetrie aufzuzeigen mit lediglich drei Treffen von Uhren: 1) Start der Rakete V (oder Zug-Anfang) bei der Erde und 2) Ankunft von V beim Mond und 3) Ankunft vom Mond bei Rakete H (oder Zug-Ende). Wie wir es beim Beispiel von sanchez hatten. Und das ganz ohne Rechnung, einfach nur mit ein bisschen logischer Überlegung und den zwei Eigenzeiten, wie sie je nach Auswahl der Treffpunkte symmetrisch mal in diesem, mal im anderen System absolut wirklich gemessen werden. 8-)
 
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Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

Beitragvon Rudi Knoth » Do 18. Apr 2024, 08:39

@Frau Holle » Do 18. Apr 2024, 08:55

Frau Holle hat geschrieben:Nicht die Natur legt ein Ruhesystem absolut fest, sondern wir legen eins fest, mit der Auswahl der Treffpunkte. Diese suchen wir so aus, dass sie einen fixen räumlichen Abstand haben, also ruhen sie in einem Inertialsystem. Die SRT sagt eindeutig, was dann Sache ist: Eine zwischen zwei im Inertialsystem ruhenden Punkten bewegte Uhr geht zeitlich nach, wird dilatiert gemessen. Das ist im Fall A die Zug-Uhr mit nur 20 s (bewegt entlang der Ruhelänge Erde-Mond) und im Fall B die Monduhr mit nur 14,81 s (bewegt entlang der Ruhelänge des Zuges). So wird es jeweils gemessen, ganz real und absolut wirklich gemäß SRT.


Aus deinem Text entnehme ich, daß für dich feststeht, daß das 1kg Curium, das vom Zuganfang auf den Mond abgeladen wird und dann am Zugende nach 20s im Zug und 14,81s auf dem Mond eingeladen wird. Dann sollte es einfach sein, die restliche Menge Curium zu berechnen.

In der Tat kann man auf verschiedenen Weisen die Eigenzeit des Curiums berechnen. Denn bekanntlich kann man auch über die Invarianz des Viererabstandes die Zeitdilatation berechnen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

Beitragvon Frau Holle » Do 18. Apr 2024, 08:55

@Rudi Knoth

Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » Do 18. Apr 2024, 08:55

Frau Holle hat geschrieben: 
Aus deinem Text entnehme ich, daß für dich feststeht, daß das 1kg Curium, das vom Zuganfang auf den Mond abgeladen wird und dann am Zugende nach 20s im Zug und 14,81s auf dem Mond eingeladen wird. Dann sollte es einfach sein, die restliche Menge Curium zu berechnen.

In der Tat kann man auf verschiedenen Weisen die Eigenzeit des Curiums berechnen. Denn bekanntlich kann man auch über die Invarianz des Viererabstandes die Zeitdilatation berechnen.

Ja stimmt. Habe aber nicht verfolgt ob Curium das zerfallende Ausgangsmaterial sein soll oder ein Zerfallsprodukt und was die Halbwertszeit ist. Deshalb habe ich die Menge nicht extra ausgerechnet. In kg eines Zerfallsprodukts ist es nicht ganz einfach, weil sich die Massen beim Zerfall ja verändern.

Ich gehe einfach von einer fixen Anzahl Atomkerne aus, von denen eben die Hälfte zerfallen ist nach der Halbwertszeit des Ausgangsmaterials. Dann ist es in der Tat einfach. Auch in kg ist es einfach, wenn 1 kg Curium das zerfallende Ausgangsmaterial ist und man die Halbwertszeit kennt.
 
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Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

Beitragvon Rudi Knoth » Do 18. Apr 2024, 09:20

@Frau Holle » Do 18. Apr 2024, 09:55

Frau Holle hat geschrieben:Habe nicht verfolgt ob Curium das zerfallende Ausgangsmaterial sein soll oder ein Zerfallsprodukt und was die Halbwertszeit ist. Deshalb habe ich die Menge nicht extra ausgerechnet. In kg eines Zerfallsprodukts ist es nicht ganz einfach, weil sich die Massen ja verändern, wenn beim Zerfall Bindungsenergie frei wird.


Ich bezog mich auf diesen langen Kommentar von Daniel K. mit dem folgenden Text.

Zwei ganz einfache Fragen:

Der Raketenzug kommt am Mond bei t' = 20 s und t = 27 s an, es werden 1 kg ²³³Curium mit einer Halbwertszeit von 27 s zum Mond übergeben. Nach 20 s im Raketenzug nach der Übergabe kommt das Ende des Raketenzuges am Mond an, das restliche ²³³Curium wird zurück an den Raketenzug übergeben.

1. Wie viel ²³³Curium wird zurückgegeben?
2. Was zeigt die Uhr auf dem Mond bei der Übergabe an?


Diese Fragen hat er mehrmals gestellt. Daher ging ich von dieser Fragestellung aus. Am Beginn seines Textes ging er von zwei verschiedenen Elementen aus, die "umgetauscht" werden sollen. Aber in dieser Frage wurde genau nach dem 1 kg von dem Curium gefragt.

Kleine Bemerkungen zu diesem Szenario, das sicherlich aus verschiedenen Gründen nicht besonders realistisch ist.

1. Bei den kurzen Halbwertszeiten sind solch große Mengen wohl nicht einfach sicher zu handhaben.
2. Der Mond ist eigentlich wesentlich näher zur Erde als in dem Beispiel angenommen wurde.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

Beitragvon Frau Holle » Do 18. Apr 2024, 09:32

@Rudi Knoth

Rudi Knoth hat geschrieben:
Ich bezog mich auf diesen langen Kommentar von Daniel K.

Wie gesagt habe ich nicht alles gelesen und tue das auch jetzt nicht nachträglich. Das ganze Thema läuft ja schon seit 2022 und hängt mir schlicht zum Halse raus. Der ganze Faden soll mich ja nur diskreditieren und irgendwie widerlegen. Es ist nicht der erste Faden dieser Art von DK. Er führt eine Art Kampf in einem imaginären Ring gegen meine ganz einfache Fallunterscheidung, die er von Anfang an nicht gelten lassen wollte, alles angeblich "falsch".

Gestern lenkte DK aber vorsichtig ein und ich vermute, dass es nur daran liegt, weil Du jetzt mitliest, Rudi. Dir würde seine alles-falsch-Eristik nämlich auffallen und er würde vor dir ziemlich blöd dastehen. Andere wie z.B. McMurdo, die ihm da widersprechen stempelt er einfach ab als Leute ohne Ahnung von Physik. Denen ist schon lang der Geduldsfaden gerissen und sie äußern sich nicht mehr dazu. Peter Kroll hat ja auch schon sein Fett ab bekommen, obwohl der immerhin ein Hochschullehrer ist.

Rudi Knoth hat geschrieben:Kleine Bemerkungen zu diesem Szenario, das sicherlich aus verschiedenen Gründen nicht besonders realistisch ist.

1. Bei den kurzen Halbwertszeiten sind solch große Mengen wohl nicht einfach sicher zu handhaben.
2. Der Mond ist eigentlich wesentlich näher zur Erde als in dem Beispiel angenommen wurde.

Ja klar, auch ist der Abstand Erde-Mond nicht konstant und die gravitative Zeitdilatation bleibt außen vor usw. Es geht dabei nur ums Prinzip.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Do 18. Apr 2024, 11:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

Beitragvon Frau Holle » Do 18. Apr 2024, 10:56

 
@Rudi Knoth

Zwei ganz einfache Fragen:

Der Raketenzug kommt am Mond bei t' = 20 s und t = 27 s an, es werden 1 kg ²³³Curium mit einer Halbwertszeit von 27 s zum Mond übergeben. Nach 20 s im Raketenzug nach der Übergabe kommt das Ende des Raketenzuges am Mond an, das restliche ²³³Curium wird zurück an den Raketenzug übergeben.

1. Wie viel ²³³Curium wird zurückgegeben?
2. Was zeigt die Uhr auf dem Mond bei der Übergabe an?

Ah, das steht's ja: 1 kg Curium zerfällt mit 27 s Halbwertszeit, meinetwegen.

Also:

Zu 1) Es werden ca. 409 Gramm ²³³Curium zurückgegeben. (Korrektur: 684 Gramm, siehe unten)
Zu 2) Die Monduhr zeigt 41,81 Sekunden bei der Übergabe an.

Wenn kein Einspruch kommt, werte ich das als Zustimmung. 8-)

Den einfachen Rechenweg für die übergebene Menge zeige ich hier nicht. Mal sehen, ob DK die auch berechnen kann.
Dir traue ich schon zu, dass du es hinbekommst, Rudi.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Do 18. Apr 2024, 18:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

Beitragvon Rudi Knoth » Do 18. Apr 2024, 11:33

@Frau Holle » Do 18. Apr 2024, 11:56

Ich denke, daß dir dieses Rätsel noch nicht ganz klar ist. Hier nochmal der wesentliche Teil aus dem Anfang dieses Threads:

Neues Spiel, neues Glück, wir bauen ein ganz wenig um:

Ich will die Werte alle behalten, da zu gibt es die Rechnungen und Grafiken, aber wir machen aus Erde/Mond einen Zug mit der Ruhelänge von 18,14 Ls der wo am Bahnhof steht. Die Lok zeigt hier mal nach links, die x-Achse von Ruhesystem S' des Zuges zeigt nach rechts, und ja es sind unterschiedliche Richtungen. Wir haben nun einen zweiten Zug, eben das Raumschiff mit einer Länge von 13,44 Ls in S.

Im Bahnhof ist viel Nebel, man kann nur Uhren in den Zügen erkennen, die erste Beschreibung der Szene ist, der Raumschiffzug kommt von links nach rechts mit der üblichen Geschwindigkeit v = 0,67179101 c und beide Uhren in beiden Lok treffen sich bei x, t, x', t' = 0 Ls.

Nun wird von der Lok aus dem Erde/Mond-Zug eine gewisse Menge eines radioaktiven Materials in die Lok des Raumschiffzuges geben, zugeworfen, im Vorbeiflug, es handelt sich dabei im ²³³Curium mit einer Halbwertszeit von genau 27 s. Es werden nun 1,671 kg von ²³³Curium in die Lok des Raumschiffzuges geladen und zum Ende des Erde/Mond-Zuges mitgenommen und dort rüber geworfen, nach Δt' = 20 s Eigenzeit in der Lok des Raumschiffzuges sind genau noch 1 kg vom ²³³Curium übrig.

Der Laborant am Ende des Erde/Mond-Zuges ist nicht zufrieden, er hatte gerne 1 kg von ²⁵⁶Lawrencium gehabt, auch mit der Halbwertszeit von 27 s, aber kein ²³³Curium.

Der Lokführer des Raumschiffzuges erklärt, ist doch kein Problem, mein Zugende für Dich 13,44 Ls hinter mir hat eine Übergabeöffnung, gleiche Strecke wie eben, in 20 s, wenn meine Uhr hier 40 s anzeigt, kommt das Ende hier vorbei. Da kannst Du dann das restliche ²³³Curium einfach wieder zurückgeben und Dein ²⁵⁶Lawrencium bringen wir Dir da dann auch gleich mit, wir können einfach austauschen.

Sofort werden am Zugende 1,671 kg von ²⁵⁶Lawrencium abgepackt, von dem nach 20 s genau noch 1 kg übergeben werden kann.


So, nun die Frage aller Fragen, wie viel ²³³Curium wird zurückgeben, was zeigt die Uhr in der Lok des Erde/Mond-Zuges bei der Übergabe an?


Es werden zu Beginn des Vorgangs 1,671 kg vom Curium in den "Raumschiffzug" geladen. Nach 20 Sekunden erreichte der Anfang dieses Zug den Mond und übergibt von diesem Curium die übriggeblieben 1 kg. Nach 20 Sekunden im Raumschiffzug erreicht das Ende den Mond. Und dann sollen diese beiden Fragen beantwortet werden. Es geht also darum, was die Uhr auf dem Mond bei der Übergabe anzeigt und wie viel Curium noch übrig ist.

Zu deinen Antworten: .
Die zweite Antwort ist richtig. Ich muß ja noch bedenken, daß die Monduhr bis zur Annahme 27 Sekunden gelaufen ist.
Bei der ersten Antwort scheint was nicht zu stimmen. Denn das 1 kg Curium wird ja nach bei der Passage der Lok des Raumschiffzuges an den Mondzug übergeben. Und dann dauert es die 14,81 Sekunden auf der Uhr des Mondes bis das Ende des Raumschiffzuges diesen erreicht und das Curium übergeben werden kann.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

Beitragvon Frau Holle » Do 18. Apr 2024, 12:32

erledigt...
Zuletzt geändert von Frau Holle am Do 18. Apr 2024, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
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