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Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2024, 12:51
von Frau Holle
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Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2024, 13:01
von Rudi Knoth
@Frau Holle » Do 18. Apr 2024, 13:32

Eventuell hast du meine Änderungen meines letzten Kommentares nicht mitbekommen.

Frau Holle hat geschrieben:Zu 1) Es werden ca. 409 Gramm ²³³Curium zurückgegeben.
Zu 2) Die Monduhr zeigt 41,81 Sekunden bei der Übergabe an.


Die zweite Antwort ist auf jeden Fall richtig. Auf dem Mond sind 27+ 14,81 = 41,81 Sekunden seit dem Treffen der "Loks" vergangen.

Nun zu der Menge an Curium, die an das Ende des Raumschiffzuges übergeben wurde.

Aus dem Text von Daniel:

Nun wird von der Lok aus dem Erde/Mond-Zug eine gewisse Menge eines radioaktiven Materials in die Lok des Raumschiffzuges geben, zugeworfen, im Vorbeiflug, es handelt sich dabei im ²³³Curium mit einer Halbwertszeit von genau 27 s. Es werden nun 1,671 kg von ²³³Curium in die Lok des Raumschiffzuges geladen und zum Ende des Erde/Mond-Zuges mitgenommen und dort rüber geworfen, nach Δt' = 20 s Eigenzeit in der Lok des Raumschiffzuges sind genau noch 1 kg vom ²³³Curium übrig.


Also zuerst wurden 1,671 kg Curium an den Raumschiffzug übergeben. Nach 20 Sekunden im Raumschiffzug, wenn die Lok den Mond erreicht, sind davon 1 kg übrig. Diese Menge wird dann an das "Mondende" übergeben. Und diese Menge zerfällt dann in den 14,81 Sekunden bis das Ende des Raumschiffzuges (oder die entsprechende Öffnung) das "Mondende" erreicht hat.

nach deiner Berechnung scheinst du davon auszugehen, daß die Ausgangsmenge nicht 1,671 kg sondern 1 kg beträgt, die dann in den 34,81 Sekunden aus 20 Sekunden im Raumschiffzug und 14,81 am Mondende ergeben. Es sind aber diese 1,671 kg, die diese ganze Zeit zerfallen. Wird das langsam klarer?

Gruß
Rudi Knoth

Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2024, 13:07
von Frau Holle
@Rudi Knoth

Rudi Knoth hat geschrieben: 
nach deiner Berechnung cheinst du davon auszugehen, daß die Ausgangsmenge nicht 1,671 kg sondern 1 kg beträgt, die dann in den 34,81 Sekunden aus 20 Sekunden im Raumschiffzug und 14,81 am Mondende ergeben. Es sind aber diese 1,671 kg, die diese ganze Zeit zerfallen. Wird das langsam klarer?

Nun gut. Wie gesagt bin ich nicht wirklich bei der Sache... ist einfach langsam ätzend.

Bin wirklich davon ausgegangen, dass 1 kg Curium zuerst im Zug 20 s lang von der Erde zum Mond reist, wo bereits ein Teil zerfallen ist. Dann bleibt es noch 14,81 s auf dem Mond, bevor es wieder dem Zug übergeben wird. So hat man schließlich die 409 Gramm, die noch übrig sind für die Rückgabe an den Zug.

Wenn ein ganzes Kilo an den Mond übergeben wird, dann sind knapp 0,684 kg übrig bei der Rückgabe an den Zug, also 684 Gramm.
Besser so?
 

Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2024, 13:11
von Rudi Knoth
Hallo Frau Holle:

Frau Holle hat geschrieben:@Rudi Knoth

Rudi Knoth hat geschrieben: 
nach deiner Berechnung cheinst du davon auszugehen, daß die Ausgangsmenge nicht 1,671 kg sondern 1 kg beträgt, die dann in den 34,81 Sekunden aus 20 Sekunden im Raumschiffzug und 14,81 am Mondende ergeben. Es sind aber diese 1,671 kg, die diese ganze Zeit zerfallen. Wird das langsam klarer?

Nun gut. Wie gesagt bin ich nicht wirklich bei der Sache... ist einfach langsam ätzend.

Bin wirklich davon ausgegangen, dass 1 kg Curium zuerst im Zug 20 s lang von der Erde zum Mond reist, wo bereits ein Teil zerfallen ist. Dann bleibt es noch 14,81 s auf dem Mond, bevor es wieder dem Zug übergeben wird. So hat man schließlich die 409 Gramm, die noch übrig sind für die Rückgabe an den Zug.

Wenn ein ganzes Kilo an den Mond übergeben wird, dann sind knapp 0,684 kg übrig bei der Rückgabe an den Zug, also 684 Gramm.
Besser so?
 



Genau dies habe ich auch berechnet.

Gruß
Rudi Knoth

Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2024, 13:39
von Kurt
Frau Holle hat geschrieben:
Wenn ein ganzes Kilo an den Mond übergeben wird, dann sind knapp 0,684 kg übrig bei der Rückgabe an den Zug, also 684 Gramm.
Besser so?
 


Wenn ein zerfallbares Material bewegt wird dann verhält es sich so wie eine Uhr.
Eine Uhr taktet langsamer bei Bewegung, das Material zerfällt langsamer bei Bewegung.

Kurt

.

Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2024, 13:51
von Frau Holle
Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Wenn ein ganzes Kilo an den Mond übergeben wird, dann sind knapp 0,684 kg übrig bei der Rückgabe an den Zug, also 684 Gramm.
Besser so?
 

Wenn ein zerfallbares Material bewegt wird dann verhält es sich so wie eine Uhr.

Es verhält sich immer wie eine Uhr. Ob bewegt oder nicht bewegt: Wenn eine Uhr daneben steht und eine Halbwertszeit weiterläuft – abgelesen auf dieser Uhr – dann zerfällt inzwischen die Hälfte vom Material.
 

Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2024, 14:05
von Kurt
Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Wenn ein ganzes Kilo an den Mond übergeben wird, dann sind knapp 0,684 kg übrig bei der Rückgabe an den Zug, also 684 Gramm.
Besser so?
 

Wenn ein zerfallbares Material bewegt wird dann verhält es sich so wie eine Uhr.

Es verhält sich immer wie eine Uhr. Ob bewegt oder nicht bewegt: Wenn eine Uhr daneben steht und eine Halbwertszeit weiterläuft – abgelesen auf dieser Uhr – dann zerfällt inzwischen die Hälfte vom Material.
 


Wenn ein zerfallbares Material bewegt wird dann verhält es sich so wie eine Uhr.
Eine Uhr taktet langsamer bei Bewegung, das Material zerfällt langsamer bei Bewegung.

Heisst: nicht nur am Gang einer Uhr ist erkennbar ob diese bewegt ist oder nicht, auch an der Zerfallsrate von Materie.


Kurt

.

Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2024, 14:16
von Frau Holle
Kurt hat geschrieben:
Heisst: nicht nur am Gang einer Uhr ist erkennbar ob diese bewegt ist oder nicht, auch an der Zerfallsrate von Materie.

Eine Uhr ist immer bewegt oder nicht und die Zerfallsrate von Materie ist immer gleich, nach der Halbwertszeit eben die Hälfte.
Ohne Vergleichsuhr ist am Gang einer Uhr nichts erkennbar, außer dass sie "tickt".
 

Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2024, 14:16
von McMurdo
Kurt hat geschrieben:Wenn ein zerfallbares Material bewegt wird dann verhält es sich so wie eine Uhr.

Alle physikalischen Prozesse sind diesem Phänomen unterworfen. Sogar du, wenn du bewegt bist, bewegst du dich langsamer. Ich denke das ist aber nun zu viel für dich!

Re: Holles Isotopenbeispiel zur absoluten Dilatation widerlegt!

BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2024, 14:19
von Rudi Knoth
@Kurt » Do 18. Apr 2024, 15:05

Wenn ein zerfallbares Material bewegt wird dann verhält es sich so wie eine Uhr.
Eine Uhr taktet langsamer bei Bewegung, das Material zerfällt langsamer bei Bewegung.

Heisst: nicht nur am Gang einer Uhr ist erkennbar ob diese bewegt ist oder nicht, auch an der Zerfallsrate von Materie.


Aber es in diesem Fall so, daß die ruhende Uhr und das Curium auf dem Mond langsamer zerfallen und daher die Uhr auf dem Mond nur 14,81 Sekunden zwischen der Übergabe von dem Matreial auf den Mond und der Rückgabe zum Zugende anzeigt. Aber die Uhr im Zug 20 Sekunden für diese Zeit anzeigt.

Gruß
Rudi Knoth