theoretische einwegmessung

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

theoretische einwegmessung

Beitragvon Amenutep » So 20. Feb 2011, 15:16

A.E. sagt wenn ich mich mit c von einer uhr wegbewege hätte man den eindruck das der sekundenzeiger still steht.
das entspricht doch einer einwegmessung mit dem auge.und das teoretische ergebnis entspricht c=c-v.
oder sehe ich das falsch?
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 16:22

Amenutep hat geschrieben:A.E. sagt wenn ich mich mit c von einer uhr wegbewege hätte man den eindruck das der sekundenzeiger still steht.
das entspricht doch einer einwegmessung mit dem auge.und das teoretische ergebnis entspricht c=c-v.
oder sehe ich das falsch?


Das heisst nichts anderes als dass er immer den gleichen Zustand des Zeigers sieht.
Dieser Zustand bewegt sich mit c, Albert auch.
Er bewegt sich also mit v=0 gegen das sich ausbreitende Licht.
Licht kommt in diesem Fall mit v = 0 auf ihn zu.

Ich mein dass man Albert einfach nicht verstanden hat, Übereifrige eine "Religion" aus seinem Anliegen, stark vereinfachte, händelbare Umstände zur Verfügung zu haben, gemacht haben.


Gruss Kurt
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 20. Feb 2011, 16:38

Kurt hat geschrieben:
Das heisst nichts anderes als dass er immer den gleichen Zustand des Zeigers sieht.
Dieser Zustand bewegt sich mit c, Albert auch.
Er bewegt sich also mit v=0 gegen das sich ausbreitende Licht.
Licht kommt in diesem Fall mit v = 0 auf ihn zu.

Ich mein dass man Albert einfach nicht verstanden hat, Übereifrige eine "Religion" aus seinem Anliegen, stark vereinfachte, händelbare Umstände zur Verfügung zu haben, gemacht haben.

Nicht nur Einstein hat es nicht verstanden, sondern auch seine Adepten.
Ich zitiere hier zwei Antworten von zwei Nobelpreisträgern, die nachdenklich stimmen: Es wurde ihnen im Rahmen einer internationalen Konferenz die Frage gestellt:

    “Mit welcher Geschwindigkeit nähern sich zwei aufeinanderzufliegende Lichtwellen gegenseitig an?“

Antwort von Nobelpreisträger Max Born
:

    “Selbstverständlich mit 300.000 Kilometer pro Sekunde. Wer etwas von Physik, von der Relativitätstheorie, von Lorentz-Transformationen und Minkowski-Räumen weiß, für den versteht sich das von selbst.“
Anwort von Nobelpreisträger Paul Dirac:

    "Selbstverständlich mit 600.000 Kilometer pro Sekunde, aber das ist keine echte Geschwin­digkeit, sondern das sind zwei addierte Geschwindigkeiten. Warum wollen Sie sich das mit den 300.000 Kilometern pro Sekunde so schwer machen?”

Quelle: Peter Rösch: Das Phantom aus der Mathematik

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Amenutep » Mo 21. Feb 2011, 23:04

Kurt hat geschrieben:
Amenutep hat geschrieben:A.E. sagt wenn ich mich mit c von einer uhr wegbewege hätte man den eindruck das der sekundenzeiger still steht.
das entspricht doch einer einwegmessung mit dem auge.und das teoretische ergebnis entspricht c=c-v.
oder sehe ich das falsch?


Das heisst nichts anderes als dass er immer den gleichen Zustand des Zeigers sieht.
Dieser Zustand bewegt sich mit c, Albert auch.
Er bewegt sich also mit v=0 gegen das sich ausbreitende Licht.
Licht kommt in diesem Fall mit v = 0 auf ihn zu.

Ich mein dass man Albert einfach nicht verstanden hat, Übereifrige eine "Religion" aus seinem Anliegen, stark vereinfachte, händelbare Umstände zur Verfügung zu haben, gemacht haben.


Gruss Kurt

aus meiner sicht hat Einstein hier seine eigene erkentnis (ein bewegter beobachter misst immer c) ignoriert.
Gut gemacht Albert!!!
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Kurt » Mo 21. Feb 2011, 23:59

Amenutep hat geschrieben:aus meiner sicht hat Einstein hier seine eigene erkentnis (ein bewegter beobachter misst immer c) ignoriert.
Gut gemacht Albert!!!


Dieser Satz vorher macht einiges deutlich.
Und zwar dass Albert durchaus unterschieden hat zwischen dem was ist und dem was in seiner Theorie zu sein hat damit sie möglichst einfach ist.
Der Einfachheit hat er anscheinend die "Realität", derer er sich durchaus bewusst war, was ja dieser Satz eindeutig klarmacht, "geopfert".
Warscheinlich in der Annahme dass man das auseinanderhalten kann.
Dass das in die Hose ging ist ja alltäglich zu sehen.
Da werden diese Vereinfachungen als bare Münze genommen und mit Zähneknischgetöse bis zum Umfallen verteidigt.

Gruss Kurt
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Mordred » Di 22. Feb 2011, 11:55

Amenutep hat geschrieben:A.E. sagt wenn ich mich mit c von einer uhr wegbewege hätte man den Eindruck das der Sekundenzeiger still steht.
das entspricht doch einer Einwegmessung mit dem Auge. und das theoretische Ergebnis entspricht c=c-v.
oder sehe ich das falsch?
Wenn Albert sich mit c von einer Uhr entferne, wie soll dann das Licht der Uhr zu Albert kommen ?
Dafür müsste c der Uhr schneller sein als Albert in seinem Schiff mit c.
Da das aber nicht geht, bleibt der Zeiger für Albert, der mit c davon reisenden, natürlich augenscheinlich stehen. Er empfängt ja keine weiteren "Lichtbilder"
Wenn Albert sich also 2 Sekunden lang mit c bewegt, bleibt für ihn, augenscheinlich der Zeiger stehen. Diesen Eindruck hat er.
Wendet er nun (ohne Zeitverlust), und fliegt mit c zurück, dann sieht er (augenscheinlich) wie der Zeiger doppelt so schnell auf dem Ziffernblatt der beobachteten Erduhr reist. In den 2 Sekunden die also seine Rückreise dauert, sieht er wie der Zeiger 4 Sekunden nach vorne wandert.
Denn das Licht kommt nun mit 300.000km/s auf ihn zu, und er fliegt mit 300.000km/s entgegen.
Die Anzahl der "Lichtbilder" welche er empfängt verdoppeln sich also auf dieser Rückreise.
Somit sind bei seiner Ankunft, 4 Sekunden vergangen. Und zwar fast praktisch auf der Uhr die zurück blieb, als auch auf der Uhr die er mit hatte.
Allerdings muss hier nun die Gravitation mit ins Boot packen.
Da er wie seine Uhr also andererseits auch innerhalb des Schiffes einer, (wenn auch künstlich erzeugten) Gravitation unterliegt, welche der der Erde gleicht, dürfte die Differenz kaum messbar sein.
Schwebt er allerdings in seinem Schiff, wie die auf der ISS, z.B. dann erfährt er, wie seine Uhr keine künstliche Gravitation.
Wir erhalten:
Eine Uhr in der Höhe h über dem Boden geht nach Ablauf der Zeit t näherungsweise um Δt' = (gh/c2) • t gegenüber einer Vergleichsuhr am Boden vor.
g steht dabei für die Fallbeschleunigung, die am Äquator ungefähr 9,78 m/s2 beträgt. Rechnet man mit einer durchschnittlichen Flughöhe von 9 km, so erhält man einen Zeitunterschied von 176 ns.
Da Albert aber auf seiner Reise keine Fallbeschleunigung in seinem Schiff erfuhr,(Galileo) (er befindet sich ja nicht mehr im gravitativen Einfluss der Erde, (entgegen denen auf der ISS)) wird auch seine Uhr keine Beschleunigung erfahren. Und somit auch keine künstliche Gravitation.
Dadurch taktet Alberts Uhr sogar schneller als die auf der Erde verbliebene.
So gesehen, wäre der reisende Zwilling also eher älter, denn jünger bei seiner Wiederkehr.

Gruß Mordred
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Amenutep » Di 22. Feb 2011, 23:41

Mordred hat geschrieben:
Amenutep hat geschrieben:A.E. sagt wenn ich mich mit c von einer uhr wegbewege hätte man den Eindruck das der Sekundenzeiger still steht.
das entspricht doch einer Einwegmessung mit dem Auge. und das theoretische Ergebnis entspricht c=c-v.
oder sehe ich das falsch?
Wenn Albert sich mit c von einer Uhr entferne, wie soll dann das Licht der Uhr zu Albert kommen ?
Dafür müsste c der Uhr schneller sein als Albert in seinem Schiff mit c.
Da das aber nicht geht, bleibt der Zeiger für Albert, der mit c davon reisenden, natürlich augenscheinlich stehen. Er empfängt ja keine weiteren "Lichtbilder"
Wenn Albert sich also 2 Sekunden lang mit c bewegt, bleibt für ihn, augenscheinlich der Zeiger stehen. Diesen Eindruck hat er.
Wendet er nun (ohne Zeitverlust), und fliegt mit c zurück, dann sieht er (augenscheinlich) wie der Zeiger doppelt so schnell auf dem Ziffernblatt der beobachteten Erduhr reist. In den 2 Sekunden die also seine Rückreise dauert, sieht er wie der Zeiger 4 Sekunden nach vorne wandert.
Denn das Licht kommt nun mit 300.000km/s auf ihn zu, und er fliegt mit 300.000km/s entgegen.
Die Anzahl der "Lichtbilder" welche er empfängt verdoppeln sich also auf dieser Rückreise.
Somit sind bei seiner Ankunft, 4 Sekunden vergangen. Und zwar fast praktisch auf der Uhr die zurück blieb, als auch auf der Uhr die er mit hatte.
Allerdings muss hier nun die Gravitation mit ins Boot packen.
Da er wie seine Uhr also andererseits auch innerhalb des Schiffes einer, (wenn auch künstlich erzeugten) Gravitation unterliegt, welche der der Erde gleicht, dürfte die Differenz kaum messbar sein.
Schwebt er allerdings in seinem Schiff, wie die auf der ISS, z.B. dann erfährt er, wie seine Uhr keine künstliche Gravitation.
Wir erhalten:
Eine Uhr in der Höhe h über dem Boden geht nach Ablauf der Zeit t näherungsweise um Δt' = (gh/c2) • t gegenüber einer Vergleichsuhr am Boden vor.
g steht dabei für die Fallbeschleunigung, die am Äquator ungefähr 9,78 m/s2 beträgt. Rechnet man mit einer durchschnittlichen Flughöhe von 9 km, so erhält man einen Zeitunterschied von 176 ns.
Da Albert aber auf seiner Reise keine Fallbeschleunigung in seinem Schiff erfuhr,(Galileo) (er befindet sich ja nicht mehr im gravitativen Einfluss der Erde, (entgegen denen auf der ISS)) wird auch seine Uhr keine Beschleunigung erfahren. Und somit auch keine künstliche Gravitation.
Dadurch taktet Alberts Uhr sogar schneller als die auf der Erde verbliebene.
So gesehen, wäre der reisende Zwilling also eher älter, denn jünger bei seiner Wiederkehr.

Gruß Mordred

ein beispiel mit 0,5c wäre wohl besser gewesen sich mit c zu bewegen ist ja recht unwarscheinlich.
und das zwillingsparadoxon das keins ist hatte ich damit nicht im sinn.
es geht mier darum das das licht sich unabhängig von der bewegung seiner quelle bewegt aber nicht unabhängig von der bewegung eines beobachters.bei einer einwegmessung (sehen mit dem auge)mißt ein beobachter c=c+/- der eigenen geschwindigkeit.bei einer 2weg messung(algemein übliche messmetode)misst man immer c unabhängig von der eigenen bewegung.
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Amenutep » Di 22. Feb 2011, 23:52

Chief hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben:Wenn Albert sich mit c von einer Uhr entferne, wie soll dann das Licht der Uhr zu Albert kommen ?
Dafür müsste c der Uhr schneller sein als Albert in seinem Schiff mit c....

A.E hat auch für dieses Problem eine geniale Lösung gefunden. Egal wie schnell sich A. E. bewegt das Licht ist immer um c schneller.

Gruß

wenn das licht immer um c scheller ist als der beobachter siet ein beobachter der sich mit c von der uhr wegbewegt genau das selbe wie ein beobachter der sich mit c auf die uhr zubewegt oder einer der eine geschwindigkeit von 0 zur uhr hatt.
das erscheint mier aber sehr unwarscheinlich!den dann ist c=3000000km/s und gleichzeitig unendlich!!!
Amenutep
 
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Hannes » Mi 23. Feb 2011, 13:01

Hallo Chief !
wenn das licht immer um c scheller ist als der beobachter siet ein beobachter der sich mit c von der uhr wegbewegt genau das selbe wie ein beobachter der sich mit c auf die uhr zubewegt oder einer der eine geschwindigkeit von 0 zur uhr hatt.
das erscheint mier aber sehr unwarscheinlich!den dann ist c=3000000km/s und gleichzeitig unendlich!!!

Das wird mit der "Relativität der Gleichzeitigkeit" erklärt. Jeder Beobachter lebt in einer anderen Zeit laut SRT. Die RT erkennt normale Logik nicht an.

Die Astromomen erklären das noch andsers :
Wenn sich eine Lichtquelle (Galaxie) von mir entfernt, wird mit zunehmender Entfernungsgeschwindigkeit das Licht immer weiter zum roten Ende verschoben,bis ich letztendlich gar nichts mehr sehen kann. Das nennen die Astronomen Zeithorizont.Dieser Zeithorizont liegt bei ca 13,5 Milliarden Lichtjahren.
Ab diesem Horizont kann mich ein Lichtsignal überhaupt nicht mehr erreichen.
Mit Gruß Hannes
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Kurt » Mi 23. Feb 2011, 13:27

Hallo Hannes,
Hannes hat geschrieben:Hallo Chief !
wenn das licht immer um c scheller ist als der beobachter siet ein beobachter der sich mit c von der uhr wegbewegt genau das selbe wie ein beobachter der sich mit c auf die uhr zubewegt oder einer der eine geschwindigkeit von 0 zur uhr hatt.
das erscheint mier aber sehr unwarscheinlich!den dann ist c=3000000km/s und gleichzeitig unendlich!!!

Das wird mit der "Relativität der Gleichzeitigkeit" erklärt. Jeder Beobachter lebt in einer anderen Zeit laut SRT. Die RT erkennt normale Logik nicht an.

Die Astromomen erklären das noch andsers :
Wenn sich eine Lichtquelle (Galaxie) von mir entfernt, wird mit zunehmender Entfernungsgeschwindigkeit das Licht immer weiter zum roten Ende verschoben,bis ich letztendlich gar nichts mehr sehen kann. Das nennen die Astronomen Zeithorizont.Dieser Zeithorizont liegt bei ca 13,5 Milliarden Lichtjahren.
Ab diesem Horizont kann mich ein Lichtsignal überhaupt nicht mehr erreichen.
Mit Gruß Hannes


das stimmt nicht.
Später mehr dazu.

Gruss Kurt
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