Um so mehr ein Grund, hin und wieder mal ein wenig Aufklärung zu betreiben.
c+v=c
Das sagt folgende Formel klipp und klar aus!

Dann ist ja wohl auch (2) und (3) klar


Wie müsste nun eine Welt beschaffen sein, in der gilt?
c+v=c+v
Dann müsste etwas geschehen, was aber auch so was von krass allen experimentellen Beobachtungen widerspräche, wie es krasser gar nicht mehr geht.
Denn dann müsste eine Masse, welche nahezu mit c unterwegs ist, auf c/2 abgebremst werden, wenn ihr einen unelastischen Auffahrunfall auf eine ruhende identische Masse widerfährt, und gemäß dem Impulserhaltungsgesetz erführe sie keinerlei Massenzuwachs!

Lass jedoch c+v=c sein. So kann man mit simpelster Realschulmathematik zeigen, wie der beobachtete Massenzuwachs zustande kommt, denn aus (1) folgt (2) und aus (2) folgt (3)
Und jetzt kommt eine einfache Rechnung. Wir lassen eine Masse mit Cerngeschwindigkeit (0,999999991*c=c-2,7m/s) auf eine stehende identische Masse unelastisch aufprallen.
Gemäß c+v=c müssen nun aber zwangsläufig die vereinten Massen mit der relativistischen Hälfte der Cerngeschwindigkeit weiter ziehen und das macht gemäß Formel (3) c-40,25km/s.
Dann ist ja wohl auch klar, dass hier eine gewaltige Impulsmasse postuliert werden muss, wenn diese Masse beim Aufprall mit 300 000 km/s nur 40,25km/s an Geschwindigkeit verliert!
Und jetzt kommt die simple Überschlagsrechnug: (M=Impulsmasse und m =Ruhemasse) (v=Aufprallgeschwindigkeit und u=resultierende Geschwindigkeit)
M*v=(M+m)*u
Ergo:
M=m*u/(v-u)
Mit anderen Worten: Einen guten Näherungswert für die Impulsmasse erhalten wir, wenn 300 000km/s durch 40,25 km/s teilen und mit der Ruhemasse multiplizieren, das macht dann etwa das 7450-fache der Ruhemasse, und das ist nun mal genau das, was man in Teilchenbeschleunigern beobachtet.
Ich hoffe nun, dass diese Mathematik jetzt jeder verstanden hat.
Allerdings muss ich zugeben, dass die Idee zu diesem “Auffahrunfall” nicht von mir stammt, sondern von Max Born.
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Relativit%C3%A4tstheorie_Einsteins_(Max_Born)Mittels der relativistischen Additionstheoreme für Geschwindigkeiten und der Analyse des unelastischen Stoßes wird zunächst die Geschwindigkeitsabhängigkeit der Masse aufgezeigt und darauf aufbauend die Trägheit der Masse, das heißt die Äquivalenz von Masse und Energie hergeleitet
Die Idee find ich zwar gut, doch die Art, wie er die Sache erklärt, das ist echt unter aller Sau.
Ist ja auch kein Wunder, der Mann war Physiknobelpreisträger, und solche Menschen können nun mal auch die simpelsten Dinge nicht so erklären, dass sie Normalsterbliche verstehen können.
Dazu kommt auch noch belastend hinzu, dass er so eine Enkeltochter in die Welt gesetzt hat, das spricht doch wohl Bände!
http://de.wikipedia.org/wiki/Olivia_Newton-Johnhttp://www.youtube.com/watch?v=tprjLm0Vl90Nein, es ist tausendmal einfacher, sich die Impulsmasse selber abzuleiten
M=m/wurzel(1-v²/c²)
Das hab ich meinen Nachhilfeschülern (in Mathe) früher auch immer gesagt.
“Kinder, glaubt mir kein Wort. Denkt selber nach und ihr braucht mich nicht mehr”
Na ja, zur Not kann man ja noch auf meine Website klicken, allerdings wer auf derartig einfache Umformungen nicht von selber kommt, der sollte sich nun wirklich kein Urteil über die SRT anmaßen.
http://windhauchworld.de/