Was ist ZEIT?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon sanchez » Fr 4. Sep 2026, 22:48

@Kurt
Hör endlich auf mit dem Begriff Eigenresonanz um dich zu werfen. Das ist Bullshit. Es gibt Eigenfrequenz und Resonanzfrequenz.
Eigenfrequenz ist die Frequenz, die bemerkbar wird, wenn man ein Glas oder eine Gitarrensaite zum Schwingen anregt.
Resonanzfrequenz ist die Frequenz, sie hat den Gleichen Wert wie die Eigenfrequenz, die einen passiven Gegenstand, der nichts anderes macht als da zu sein, zum Schwingen anregt.

Eigenfrequenz ist aktiv, der Körper schwingt und gibt einen Ton von sich. Resonanzfrequenz ist passiv, ein Körper nimmt Schwingungen auf, und vibriert in der Resonanzfrequenz.

Resonanz (eine der Bedeutungen dieses Begriffes) ist dann gegeben wenn beide, hier der Anreger (Lautsprecher) mit der Resonanzfrequenz des Schwingkörpers, also dessen Eigenresonanzfrequenz, das Glas anregt.

Resonanz ist gegeben wenn es einen Anreger gibt und den Empfänger zum Schwingen anregt.

Schaltet man den Lautsprecher weg dann schwingt das Glas weiter.

Ja, das Glas wurde vorher vom Lautsprecher zum Schwingen angeregt, und schwingt danach weiter.
Schwingt es mit der gleichen Frequenz weiter dann schwingt es in seiner Eigenresonanzfrequenz/Resonanzfrequenz.

Das Glas kann nur in der gleichen Frequenz weiter schwingen, in der Resonanzfrequenz. Das Glas ist festgelegt auf diese Schwingung. Bedingt durch das Material aus dem es besteht, und aus der Form. Du kannst einen Klotz Stahl mit einem Stab schlagen, oder eine Stimmgabel aus Stahl. Im einem Fall, Klotz Stahl, kommt da nicht viel rum. Eine Stimmgabel zum Schwingen anregen, macht einen Ton.

Schwingt es mit einer anderen Frequenz weiter dann hat es der Lautsprecher nicht in seiner Eigenresonanzfrequenz angeregt, sondern eine Zwangsanregung durchgeführt.

Das Glas kann Bauart bedingt nicht in einer anderen Frequenz schwingen. So geht das nicht.
In diesem Fall ist keine Resonanz gegeben, sondern eine Zwangsanregung die nichts mit der Resonanzfrequenz des Glases zu tun hat.

In so einen Fall läuft die Anregung ins Leere. Wie im Beispiel oben mit dem Kind auf der Schaukel. Das wäre, um im Bild zu bleiben, so dass man versucht das Kind anzuschubsen, während es nicht bei dir ist. Dann schubst du ins Leere.
Zwischen Lautsprecher und Glas gibt es ja hier sowieso keine Resonanz, das ist eine ganz andere Geschichte. Der Lautsprecher ist hier nämlich zwangsgeführt.

Was soll das wieder bedeuten? Es gibt eine Energieübertragung zwischen Lautsprecher und Glas. Der Lautsprecher gibt eine Energie ab, er bewegt Luftmoleküle. Das ist eine Arbeit. Das Glas absorbiert einen Teil der Energie der Schwingungsenergie. Die absorbierte Energie wandelt das Glas um in Verformungen des Glasses.
Es gibt zwischen Lautsprecher und Glas eine Verbindung. Der Lautsprecher sendet Energie in Form von Schallwellen aus, das Glas absorbiert einen Teil der Energie der Schallwellen. Diese Absorbtion der Energie hat ein Maximum, wenn der Lautsprecher in der Resonanzfrequenz, oder gleichbedeutend mit der Eigenfrequenz des Glases, ein Schallsignal sendet. Jetzt können wir uns noch darüber streiten, welche Wellenform das anregende Schallsignal hat. Das ist aber überfllüssig.
sanchez
 
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon Kurt » Sa 5. Sep 2026, 22:47

sanchez hat geschrieben:@Kurt
Hör endlich auf mit dem Begriff Eigenresonanz um dich zu werfen. Das ist Bullshit. Es gibt Eigenfrequenz und Resonanzfrequenz.
Eigenfrequenz ist die Frequenz, die bemerkbar wird, wenn man ein Glas oder eine Gitarrensaite zum Schwingen anregt.
Resonanzfrequenz ist die Frequenz, sie hat den Gleichen Wert wie die Eigenfrequenz, die einen passiven Gegenstand, der nichts anderes macht als da zu sein, zum Schwingen anregt.


So einfach wie du es dir machen willst ist es nicht.

sanchez hat geschrieben:Eigenfrequenz ist aktiv, der Körper schwingt und gibt einen Ton von sich. Resonanzfrequenz ist passiv, ein Körper nimmt Schwingungen auf, und vibriert in der Resonanzfrequenz.


Da passt doch nichts zusammen.

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Resonanz (eine der Bedeutungen dieses Begriffes) ist dann gegeben wenn beide, hier der Anreger (Lautsprecher) mit der Resonanzfrequenz des Schwingkörpers, also dessen Eigenresonanzfrequenz, das Glas anregt.

Resonanz ist gegeben wenn es einen Anreger gibt und den Empfänger zum Schwingen anregt.

Ja, das ist eine Bedeutung des Begriffes Resonanz.

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Schaltet man den Lautsprecher weg dann schwingt das Glas weiter.

sanchez hat geschrieben:Ja, das Glas wurde vorher vom Lautsprecher zum Schwingen angeregt, und schwingt danach weiter.

Kurt hat geschrieben:Schwingt es mit der gleichen Frequenz weiter dann schwingt es in seiner Eigenresonanzfrequenz/Resonanzfrequenz.

sanchez hat geschrieben:Das Glas kann nur in der gleichen Frequenz weiter schwingen, in der Resonanzfrequenz. Das Glas ist festgelegt auf diese Schwingung.


Hier hast du den Grund warum ich mich gegen deine einseitige und starre Festlegeung des Begriffes "Resonanz" wehre.
Deine Behauptung stimmt nämlich nicht.

Wird das Glas mit irgendeiner Frequenz angeregt die nicht die Eigenresonanzfrequenz des Glases ist, so schwingt es trotzdem, der Begriff "Resonanz" ist hier zutreffend.
Grund: beide schwingen mit der gleichen Frequenz.
Du behautest, dass das Glas, nachdem die Anregung abgeschaltet wurde, mit der gleichen Frequenz wie die Anregefrequenz weiterschwingt.
Dem ist aber nicht so, das Glas schwingt nicht mit der Anregefrequenz weiter, egal wie diese auch beschaffen sein möge, sondern mit seiner Eigenresonanzfrequenz.
Das ist der entscheidende Unterschied und der Grund warum es nicht reicht sich auf eine so "flache" Begriffserklärung wie die deine festzulegen.

In deiner Aussage:
Das Glas kann nur in der gleichen Frequenz weiter schwingen, in der Resonanzfrequenz. Das Glas ist festgelegt auf diese Schwingung.

steckt enormer Sprengstoff, verrät sie uns doch das du, auf gut deutsch gesagt, keine Ahnung vom Verhalten von Resonanzkörpern hast. Es ist hart gesagt, aber es ist so.
Das Verständnis um die Dinge/Vorgänge um den Resonanzkörper sind Voraussetzungen um zu verstehen wie ein Atom funktioniert, zu verstehen wie Gravitation funktioniert, wie Polarisation funktioniert, das Universum, wie...
Es geht nicht anders, die von mir verwendeten Begriffe und Bezeichnungen sind halt nunmal notwendig will man nicht aneinander vorbeireden.

Der Grund warum deine Aussage falsch ist der:
Sobald die Zwangsanregung durch den Lautsprecher, welche eine Zwangsresonanz zwischen den beiden herbeigeführt hat, vorbei ist, schwingt das Glas mit seiner Eigenresonanzfrequenz weiter.
- eigen deswegen weil es die spezielle, seine eigene, Schwingfrequenz dieses Glases/Schwingkörpers ist.
- Resonanz deswegen weil es eine Resonanzschwingung ist. Sie beruht auf resonanten Vorgängen innerhalb des Resonanzkörpers. Der Name sagt ja schon viel aus.
Nochwas kennzeichnet die Eigenresonanzschwingung, nämlich der Umstand, dass es sich dabei um eine sinusartige Schwingung/sinusartiges Schwingen handelt.
Beim fremd angeregten Glas/Schwingkörper zeigt sich, dann wenn es sich nicht um die dem Glas eigene Resonanzfrequenz handelt, ein nicht sinusartiges Verhalten.
Das ist das was ich bei der "Spindebatte" angeschnitten hatte.
Das was bei denjenigen Leuten unter "Spin" läuft, dem "Ding" das sie nicht erklären können, handelt es sich um mehrere Anregungen durch unterschiedliche Signale oder um eine Zwangsanregung die oberhalb der Eigenresonanzfrequenz des Schwingkörpers liegt. Denke an die 1.234 x 10 hoch 77 Hz.

Damit eine "Oberwellenanregung" deiner Glaseigenresonanzfrequenz erfolgt muss die Anregefrequenz unterhalb der 440 Hz sein und darf keine Sinusschwingung sein, sondern muss "verzerrt" sein. Am besten sind es ganz kurze Flanken die auf den Resonanzkörper einwirken.
Und da gehen im allgemeinen nur ungeradzahlige Anregesignalfrequenzen, also 440/3, 440/5, 440/7, usw.
Damit baut sich dann am Resonanzkörper, hier dem Glas, eine resonante Schwingung in der Eigenfrequenz des Glases auf.
Ob der Schwingkörper nun ein Glas ist oder ein elektrischer Schwingkreis oder die Kinderschaukel oder ein Pendel oder eine Stimmgabel, das ist wiederum egal, da gelten im Prinzip immer die gleichen Gesetze.

Kurt

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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon sanchez » Mi 9. Sep 2026, 13:07

In deiner Aussage:
Sanchez: Das Glas kann nur in der gleichen Frequenz weiter schwingen, in der Resonanzfrequenz. Das Glas ist festgelegt auf diese Schwingung.

steckt enormer Sprengstoff, verrät sie uns doch das du, auf gut deutsch gesagt, keine Ahnung vom Verhalten von Resonanzkörpern hast.

Stimmt. Aber wozu gibt es Internet?
Also ja, es gibt Eigenresonanzfrequenzen.

Jedes Objekt das Schwingen kann: Sektglas, Gitarrensaite…schwingt in seiner Grundfrequenz am Stärksten. Dabei gibt es aber auch Eigenmoden die Obertöne in denen es schwingen kann.
Dabei sind die Obertöne ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz.

Ein Klangkörper eines Musikinstruments, kann verschiedene Frequenzen verstärken. Was sich dadurch bemerkbar macht, dass der Klangkörper an verschiedenen Stellen, frequenzabhängig schwingt.
Anders die Stimmgabel. Sie ist so konstruiert, dass sie möglichst eine reine Sinusstimmung ohne Obertöne abgibt.

Das Verständnis um die Dinge/Vorgänge um den Resonanzkörper sind Voraussetzungen um zu verstehen wie ein Atom funktioniert, zu verstehen wie Gravitation funktioniert, wie Polarisation funktioniert, das Universum, wie...

Ja deine Erklärung zur Polarisation möchte ich Mal lesen.
Sobald die Zwangsanregung durch den Lautsprecher, welche eine Zwangsresonanz zwischen den beiden herbeigeführt hat, vorbei ist, schwingt das Glas mit seiner Eigenresonanzfrequenz weiter.

Ja
Resonanz deswegen weil es eine Resonanzschwingung ist. Sie beruht auf resonanten Vorgängen innerhalb des Resonanzkörpers.

Was sind resonante Vorgänge im Resonanzkörper?

Eigenresonanzfrequenz des Schwingkörpers liegt. Denke an die 1.234 x 10 hoch 77 Hz.

Tolle Zahl. Hat leider nichts mit der Realität zu tun. Der Wert ist 35 Größenordnungen höher als die Planck-Frequenz 2.952e42 Hz.
Damit eine "Oberwellenanregung" deiner Glaseigenresonanzfrequenz erfolgt muss die Anregefrequenz unterhalb der 440 Hz sein und darf keine Sinusschwingung sein, sondern muss "verzerrt" sein. Am besten sind es ganz kurze Flanken die auf den Resonanzkörper einwirken...Und da gehen im allgemeinen nur ungeradzahlige Anregesignalfrequenzen, also 440/3, 440/5, 440/7, usw.
Kann man machen, muss aber nicht. Wenn ich ein Kind auf einer Schaukel, nur jedes dritte Mal beim Vorbeischwingen anschubse, wird es auch zum Schwingen angeregt. Allerdings nicht so stark, wie wenn ich jedesmal anschubse.

Wenn Opernsänger oder Physiker ein Glas allein durch Schall zum Zerspringen bringen wollen, suchen sie mittels eines Frequenzgenerators genau nach der Grund-Eigenresonanzfrequenz (der n=2 Mode), da sich das Glas bei dieser Frequenz am leichtesten und am weitesten verformen lässt, bis das Material reißt.
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon Kurt » Mi 9. Sep 2026, 21:08

sanchez hat geschrieben:Ja deine Erklärung zur Polarisation möchte ich Mal lesen.

Heute nicht mehr, der Tag dauert schon zu lange.

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Sobald die Zwangsanregung durch den Lautsprecher, welche eine Zwangsresonanz zwischen den beiden herbeigeführt hat, vorbei ist, schwingt das Glas mit seiner Eigenresonanzfrequenz weiter.

Ja
Resonanz deswegen weil es eine Resonanzschwingung ist. Sie beruht auf resonanten Vorgängen innerhalb des Resonanzkörpers.

Was sind resonante Vorgänge im Resonanzkörper?

Vorgänge die konstruktiv zur Resonanzfrequenz des Glases stehen, diese unterstützen bzw. nicht bremsen.
Trägheitsbewegungen, Federspannung/Entspannung ...

sanchez hat geschrieben:
Eigenresonanzfrequenz des Schwingkörpers liegt. Denke an die 1.234 x 10 hoch 77 Hz.

Tolle Zahl. Hat leider nichts mit der Realität zu tun. Der Wert ist 35 Größenordnungen höher als die Planck-Frequenz 2.952e42 Hz.


Wer kennt denn die Realität schon, weil ich sie nicht kenne darum habe ich hoch gepokert.

sanchez hat geschrieben:
Damit eine "Oberwellenanregung" deiner Glaseigenresonanzfrequenz erfolgt muss die Anregefrequenz unterhalb der 440 Hz sein und darf keine Sinusschwingung sein, sondern muss "verzerrt" sein.
Am besten sind es ganz kurze Flanken die auf den Resonanzkörper einwirken...Und da gehen im allgemeinen nur ungeradzahlige Anregesignalfrequenzen, also 440/3, 440/5, 440/7, usw.

Kann man machen, muss aber nicht. Wenn ich ein Kind auf einer Schaukel, nur jedes dritte Mal beim Vorbeischwingen anschubse, wird es auch zum Schwingen angeregt. Allerdings nicht so stark, wie wenn ich jedesmal anschubse.


Das ist eine "Oberwellenanregung", die Schaukel schaukelt in einer Oberwelle (in Bezug zur Anschpusfrequenz)

sanchez hat geschrieben:Wenn Opernsänger oder Physiker ein Glas allein durch Schall zum Zerspringen bringen wollen, suchen sie mittels eines Frequenzgenerators genau nach der Grund-Eigenresonanzfrequenz (der n=2 Mode), da sich das Glas bei dieser Frequenz am leichtesten und am weitesten verformen lässt, bis das Material reißt.

Resonanz halt, Eigenresonanz des Glases.
Das Glas zerspringt nicht sofort, sondern erst dann wenn es dafür ausreichend "Energie" gesammelt hat, also die Akkumulation lange genug andauert und die Anregung stark genug ist.
Wenn du mehr über diesen wichtigen Umstand des akkumulieren wissen willst, ich kann dir ein paar Bilder einstellen die das anhand von Schwingkreisen schön und anschaulich zeigen.
Es ist eine Animation, dabei geht nichts kaputt, in Realo würden diese CL-Kreise in Rauch aufgehen. Das Glas zerbricht halt einfach.
Habs in meiner ganz frühen Bastelzeit selber erfahren (UKW-Sender mit Farbfernsehröhren (PL519)) in Gegentaktbetrieb auf einen 100 MHz Schwingkreis losgelassen. Gab schöne Rauchzeichen und in mehreren Metern Abstand gingen 5V Glühbirnchen kaputt.

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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon Kurt » Fr 11. Sep 2026, 20:11

Kurt hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:Ja deine Erklärung zur Polarisation möchte ich Mal lesen.



Man sehe sich das -konstruierte- Signal eines Senders an, da sind zwei Sinusschwingungen gezeichnet.
Damits zur Polarisation, den sich zeigenden 90° Versatz, passt haben die damals einfach die beiden, sich "eingebildeten" Signale um 90° versetzt, schon gabs eine Erklärung, denn die passte ebenfalls zu den 90° der Poalrisation.
Da man ja irgendeinen Unterschied brauchte, es sich sowas wie "elektrisch" und "mangnetisch" verwenden lies war die Erklärung geboren.
Eine Erklärung ward geboren, und wird heutzutage immer nocht -verkauft-.
Zwei Wellen, um 90° verschoben, an der Phasenlage ein wenig gedreht, schon passts. Geht natürlich nur mit Transversalwellen. Also isses das.

Naja, isses halt nicht, Transversalwellen sind im Medium unmöglich, da geht nur longitudinal.
Die in den schlauen Büchern vorgestellten Erklärungen zur Polarisation, zu Antennen und zu der Ausbreitung der behaupteten zwei Wellen sind einfach nur...

Schaut man sich eine Dipolantenne an dann fällt auf, dass deren Armläng(en) passend sein müssen wenn eine anständige Signalabstrahlung und Empfang stattfinden sollte.
Schaut man genauer hin ergibt sich das diese Armlänge in Beziehung zur Wellenlänge des Signal stehen muss.
Die Wellenlänge ergibt sich aus der Signalfrequenz und der Ausbreitungsgeschwindigkeit im Medium.
Es besteht also ein Zusammenhang mit der Laufgeschwindigkeit des Signals und der Signalfrequenz.

Zur einfachen Darstellung der/dieser Zusammenhänge habe ich eine Speiseleitung gezeichnet und einen Dipol, bestehend aus zwei gleichen Armen.
Auf der Leitung laufen kurze Impulse in Richtung Antenne und gehen dann auf den Dipol über.
Im Dipol laufen diese dann "rauf und runter". Diese Impulse stehen stellvertretend für das Sinussignal das normalerweise hier seinen Dienst tut. So ist es einfacher darzulegen was da grundsätzlich passiert.

Irgenwann habe ich dazu Bilder gemalt, diese kommen nun zum Einsatz.
Hier das erste Bild.
Dipol.jpg
Dipol.jpg (12.13 KiB) 214-mal betrachtet


Die blauen Stäbe sind die Dipolarme, die roten Linien die Speiseleitung. Der Sender liefert über diese Leitung die Impulse zum Dipol.

Hier eine Hälte dieses Dipols.

Dipol_Bild02.jpg
Dipol_Bild02.jpg (46.86 KiB) 224-mal betrachtet


Die Erklärungen des Verhaltens der Impulse ist im Bild enthalten.

Rest folgt.

Kurt

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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon sanchez » Fr 11. Sep 2026, 22:56

Erstmal,
bei longitudinalen Wellen stuppst ein Teil das nächste an. Das ist schön vergleichbar mit Dominosteinen, die aneinander gereiht sind, und umfallen.
Ein Stein überträgt die Wirkung auf den nächsten Dominostein.

Transversalwellen sind eine völlig andere Geschichte. Transversalwellen transportieren auch Energie.
Die Energie wird nicht von Ding zu Ding weitergereicht. Es ist nichts weiter als eine Störung, Veränderung, die sich ausbreitet.
Ein Photon ist keine Wellen. Sie ist die kürzeste Form einer Welle, die es geben kann, ein Wellenpaket.

Das Photon erscheint wie eine Welle. Ist es aber nicht.
Ein Photon ist eine Störung. Eine Amplitude der elektrischen Kraft, und senkrecht dazu eine Amplitude der magnetischen Kraft.
Das fällt schon auf bei der Lorentzkraft.
Ersetze Amplitude durch Elongation, kommt aufs gleiche raus.

Schau dir die Formel an:

F = I * L * B

Eine Ladung pro Zeit (I) multipliziert mit einer Länge (L) multipliziert mit einem Magnetfeld (B) ergibt eine Kraft (F).
Eine kleinstmögliche elektrische Ladung ist ein Elektron. Ein Elektron hat ein kleinstmögliches magnetisches Moment.

Also nehmen wir an, ein Elektron bewegt sich in einer Antenne des Senders um den Betrag L (Länge) durch die Kraft F (eines elektrischen Felds F/Q), so ruft es beim Empfänger eine elektrische Kraft in der Antenne hervor, die Elektronen in der Antenne dort bewegen.

Diese Veränderung in der Antenne des Empfängers wird verstärkt und zu einem hörbaren Audiosignal umgewandelt.

Kurt wenn du sagst Licht wird longitudinal übertragen, brauchst du Teilchen, Dinge, Einheiten, Dominosteine die den Effekt, bei dir Druckausgleich übertragen.

Bei Licht braucht es das nicht. Licht ist eine elektromagnetische Störung, die sich im Raum ausbreitet. Die Amplitude eines Photons hat einen festen Wert,
sowie die elektrische und auch die magnetische, da schwingt nichts, da wird nur übertragen.

p.s.
Damits zur Polarisation, den sich zeigenden 90° Versatz, passt haben die damals einfach die beiden, sich "eingebildeten" Signale um 90° versetzt, schon gabs eine Erklärung, denn die passte ebenfalls zu den 90° der Poalrisation.
Schau dir die Lorentzkraft an.
Eine bewegte Ladung, ruft ein um 90° vesetztes elektrisches Feld hervor, sowie nochmal um 90° versetztes magnetisches Feld.
Zuletzt geändert von sanchez am Fr 11. Sep 2026, 23:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon bumbumpeng » Fr 11. Sep 2026, 23:09

Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Zwei Wellen, um 90° verschoben, an der Phasenlage ein wenig gedreht, schon passts. Geht natürlich nur mit Transversalwellen. Also isses das.
Unser aller Kurtelchen will wieder mal gewaltig rumspinnen !!!
Bei einem Sender hat man i.d.R. einen SCHWINGKREIS. Da schwingt etwas hin und her zwischen Kondensator und Spule, nämlich die Energie und das immer um 90 Grad phasenverschoben. Ob bei 1 MHz oder 1 GHz, es sind immer 90 Grad. So ist das nun mal. Diese Schwingungen werden exakt so zur Antenne geleitet und an das Medium abgestrahlt.

WENN DU DAS NICHT KAPIEREN KANNST, DANN SAGS EINFACH FREI HERAUS. Mach dafür bitte nicht die Physik verantwortlich. Die Physik kann nichts dafür, dass du das nicht kapieren willst.
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon sanchez » Sa 12. Sep 2026, 00:21

Bei einem Sender hat man i.d.R. einen SCHWINGKREIS. Da schwingt etwas hin und her zwischen Kondensator und Spule, nämlich die Energie und das immer um 90 Grad phasenverschoben. Ob bei 1 MHz oder 1 GHz, es sind immer 90 Grad. So ist das nun mal.

Ja stimmt, so ist das.

Aber warum ist das so? Warum steht der Vektor des elektrischen Felder senkrecht zum Vektor der magnetischen Feldes?
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon bumbumpeng » Sa 12. Sep 2026, 01:20

sanchez hat geschrieben:Aber warum ist das so? Warum steht der Vektor des elektrischen Felder senkrecht zum Vektor der magnetischen Feldes?
Vergleiche einfach mit einem Pendel.
Die 90 Grad haben nichts mit senkrecht zu tun, sondern sind bei der Schwingung der zeitliche Versatz, weil die Schwingung 360 Grad hat, also um 1/4-tel.
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon sanchez » Sa 12. Sep 2026, 01:27

bumbumpeng hat geschrieben:Vergleiche einfach mit einem Pendel.

Ja bei einem Pendel wirkt die Zentripetalbeschleunigung.
Die ist immer senkrecht zum Geschwindigkeitsvektor.

Was hat das jetzt mit der Elektromagnetischen Kraft zu tun?
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