Marina hat geschrieben:Spacerat hat geschrieben:@Marina:
Ich denke mal, Kraft als Wechselwirkung erklärt so einiges. Eine Kraft wirkt in zwei Richtungen. Das kann man leugnen, so oft man will, ändert aber nichts an der Tatsache.
Ich will wissen wie es richtig ist nicht was du denkst wie es ist. Hast auch gedacht die Kraft teilt sich auf viele Federwaagen auf. Will wissen was richtig ist. Was ist so einiges? Eine Kraft wirkt nur in eine Richtung und nicht in 2! Zu einer Kraft gibt es aber immer eine Gegenkraft! Ist aber eine andere eigene Kraft! Jede Kraft wirkt auf nur ein Körper! Eine Feder zieht in 2 Richtungen sind dann aber 2 Kräfte! Was du da erzählst denkst du dir nur aus. Wie dein Vektor mit zwei Pfeilen. Gibt es auch nicht. Du hast behauptet die Kraft teilt sich auf die Waagen auf und das stimmt ja nicht.
Ich fahre gerne Inliner auf dem Parkplatz und halte mich bei der Kurve am Baum fest. Der biegt sich zu mir. Auf der anderen Seite lass ich los und fahre dann zurück. Ist fast so wie auf dem Bild

nur mit zwei Kräften. Eine Kraft zieht mich zum Baum und eine Kraft zieht den Baum zu mir. Sind wieder 2 Körper und an jedem zieht nur eine Kraft. Die andern können mal sagen wie sie das sehen
und mit dem Streiten aufhören. Wie die Jungs immer.

Find das echt voll uncool! Ich mal mal ein Bild für euch.

Also das der Streit hier aufhört ist leider kaum zu erwarten.
Was das eigentliche Problem betrifft sind halt andere Sachen zu bedenken.
Du hast mit Deinen Ausführungen recht - aber es geht im Streit auch darum, das an einem Körper mehrere Kräfte angreifen können.
Addieren sich alle Kräfte zu Null dann bewegt sich der Körper nicht - bleibt ein von Null verschiedener Wert, dann muss der Körper selbstverständlich beschleunigen.
Und da gibts halt Auffassungsunterschiede bei rotierenden Systemen - wenn also z.B. eine Masse an einem Seil herumgeschleudert wird.
Aus Sicht eines nicht mitrotierenden Beobachters bewegt sich die Masse - folglich sind selbstverständlich Kräfte vorhanden, die für die entsprechende Zentripetalbeschleunigung sorgen.
Aus Sicht des mitrotierenden Beobachters bewegt sich die Masse
nicht, folglich
müssen sich alle auf den Körper wirkenden Kräfte ausgleichen. Da man an einer Federwaage definitiv messen kann, dass über das Seil eine Kraft (F1) auf die Masse ausgewirkt hat,
muss es eine entgegengesetzte gleiche Kraft (F2) geben. Und da wird hier halt darüber gestritten, ob dies dann eine "echte" Kraft oder eine "Scheinkraft" ist.
Da man das Seil durchschneiden kann (F1 wird Null) und dann die Masse aber definitiv nicht in Richtung der Kraft F2 beschleunigt wird (sondern tangential weiterfliegt) bin ich eben der Meinung, dass man diese Kraft F2 eindeutig als Scheinkraft bezeichnen kann und muss.
Was übrigens auch bei Wiki so gesehen wird
https://de.wikipedia.org/wiki/Zentrifugalkraft