kosmologischer Dopplereffekt

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Do 31. Dez 2015, 12:16

Mikesch hat geschrieben:Ihr Link ist steht im Widerspruch zu den Messungen. Die ART steht dazu in keinem Widerspruch.

Es wäre gut, den Link zu lesen. Dann würdest du nicht solchen Unsinn schreiben. Es wird dort ausschließlich auf Messungen bezogen.

Und da ergibt sich eindeutig, daß die Expansionsthese weder die Rotverschiebungsanomalien und noch weniger die Rotverschiebungsperiodizität erklären kann. :!:

Und es wird die Erfahrung konstatiert, dasß solche Aspekte zugunsten viel unwichtigerer Beobachtungen von den Expansionsfanatikern schlichtweg ignoriert werden.
Also lesen ist angesagt und nicht fabulieren.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Kurt » Do 31. Dez 2015, 12:21

Mikesch hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es wäre wirklich an der Zeit, diese Dinge mal zur Kenntnis zu nehmen. Und nicht dogmatisch auf eine tönernde These zu setzen.

Lichtermüdung kann nicht den zeitlichen Verlauf einer Supernova-Explosion erklären. Damit gilt die Lichtermüdung als widerlegter Ansatz.
Sie halten sich selber nicht an Ihren eigenen Anspruch.
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Die Annahme von Lichtermüdung ist einer der grossen Fehler in der Physik.

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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Kurt » Do 31. Dez 2015, 13:01

Chief hat geschrieben:@Kurt,

Quatsch, Licht wechselwirkt mit Materie!


Materie ist es die Licht erzeugt und detektiert.
Nichtmaterie ist es die Licht weiterreicht.

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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Do 31. Dez 2015, 13:27

Spacerat hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Lichtermüdung kann nicht den zeitlichen Verlauf einer Supernova-Explosion erklären.
Da müsstest du mir mal erklären, warum nicht. Das Licht an Energie verliert, bedeutet doch nicht, dass es an Geschwindigkeit verliert. Und wenn sich die Geschwindigkeit von ermüdendem Licht nicht verändert, wie sollte sich dann der beobachtete zeitliche Verlauf einer Supernova ändern?

Genau. Da der zeitliche Verlauf einer Supernova-Explosion bekannt ist und es einen gemessenen Unterschied zwischen verschiedenen Entfernungen gibt, widerspricht das der Lichtermüdungsthese und stützt die Rotverschiebung.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Do 31. Dez 2015, 13:32

Spacerat hat geschrieben:Das Lichtermüdung durch Sreuung alles unscharf erscheinen lassen würde, halte ich persönlich für ein Gerücht, denn wann ist Licht denn überhaupt Licht? Eben, wenn man es sieht! Und? Sieht irgendjemand die allgegenwärtige HGS, welche lt. allg. Konsens ja auch aus Photonen "besteht", mit bloßem Auge? Ich jedenfalls nicht!

Deswegen gibt es auch keine gamma-Strahlung, nicht? Aber sichlich Gespenster! Oder?
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon julian apostata » Do 31. Dez 2015, 13:37

Ernst hat geschrieben:Und diese Arbeit zeigt, daß eine Erklärung der Rotverschiebung ohne Expansion plausibel ist:

http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Assis/Uebersetzung_Astrophys-Space.pdf


Auch hier gilt wieder: Kleine Müllproben reichen.
Im Jahre 1954 diskutiert Finlay-Freundlich die Rotverschiebung der Spektrallinien von B-Sternen und
O-Sternen aus der Orion-Nebel-Gruppe (Finlay-Freundlich, 1954). Er analysierte den Einfluß des
Schwerkraftpotentials auf die Ergebnisse der beobachteten Rotverschiebung. Er faßte seine
Ergebnisse der B-Sterne zusammen, indem er feststellt:
Die B-Sterne im Orion-Nebel zeigen eine systematische Rotverschiebung relativ zu den Linien
im Nebel in Höhe von mindestens +10 km/s. Dieser Wert ist um einen Faktor in der
Größenordnung von zehn größer als durch die Relativitätstheorie vorhergesagte
Rotverschiebung.


Der Orionnebel liegt in unserer Milchstraße. Wenn da was rot verschoben ist, dann hat das mit der kosmischen Rotverschiebung rein gar nichts zu tun.

Nernst befürwortet unter Verwendung Regeners Arbeit das Modell eines grenzenlosen Universums,
homogen in großem Maßstab und ohne Expansion. Er schlug eine Gleichung vor, um die
Lichtabsorption durch kosmischen Staub oder etwas ähnliches als eine Verringerung des
Lichtenergiequantums zu erklären, was zur Rötung der Photonen führt


https://de.wikipedia.org/wiki/Lichterm%C3%BCdung

Bei Streuung als Ursache der Lichtermüdung würde das Bild entfernter Objekte unscharf erscheinen, was nicht beobachtet wird


Und bei z>1.6 kriegen wir wieder größere Bilder im Teleskop. Die sind zwar äußerst lichtschwach, aber scharf!

Ach ja: In den 30er Jahren haben zwei Leute den ungefähren Temperaturwert der Hintergrundstrahlung erraten.

1926 Eddington 3,2 K
1933 Regener 2,8 K
1937 Nernst 2,8 K
1949 Alpher und Hermann T ≥ 5 K
1953 Gamow 7 K
1954 Finlay-Freundlich 1,9 K ≤ T ≤ 6,0 K
1961 Gamow 50 K


Also was sollen wir mit diesem Müll, der überhaupt keine Stellung zu neueren Messungen bezieht?
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Ernst » Do 31. Dez 2015, 14:54

julian apostata hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Und diese Arbeit zeigt, daß eine Erklärung der Rotverschiebung ohne Expansion plausibel ist:

http://hauptplatz.unipohl.de/Wissenschaft/Assis/Uebersetzung_Astrophys-Space.pdf


Auch hier gilt wieder: Kleine Müllproben reichen.
Im Jahre 1954 diskutiert Finlay-Freundlich die Rotverschiebung der Spektrallinien von B-Sternen und
O-Sternen aus der Orion-Nebel-Gruppe (Finlay-Freundlich, 1954). Er analysierte den Einfluß des
Schwerkraftpotentials auf die Ergebnisse der beobachteten Rotverschiebung. Er faßte seine
Ergebnisse der B-Sterne zusammen, indem er feststellt:
Die B-Sterne im Orion-Nebel zeigen eine systematische Rotverschiebung relativ zu den Linien
im Nebel in Höhe von mindestens +10 km/s. Dieser Wert ist um einen Faktor in der
Größenordnung von zehn größer als durch die Relativitätstheorie vorhergesagte
Rotverschiebung.

Der Orionnebel liegt in unserer Milchstraße. Wenn da was rot verschoben ist, dann hat das mit der kosmischen Rotverschiebung rein gar nichts zu tun.

Aha, da ist die Expansion gleich Null. Zudem kannst du nicht lesen. Ich hab die relevante Passage oben für dich vergrößert.

Nernst befürwortet unter Verwendung Regeners Arbeit das Modell eines grenzenlosen Universums,
homogen in großem Maßstab und ohne Expansion. Er schlug eine Gleichung vor, um die
Lichtabsorption durch kosmischen Staub oder etwas ähnliches als eine Verringerung des
Lichtenergiequantums zu erklären, was zur Rötung der Photonen führt

Bei Streuung als Ursache der Lichtermüdung würde das Bild entfernter Objekte unscharf erscheinen, was nicht beobachtet wird

Wieder kannst du nicht lesen. Steht da was von Streuung. :?: :?: :?:

Also was sollen wir mit diesem Müll, der überhaupt keine Stellung zu neueren Messungen bezieht?

Dein Müll basiert ja auf das Jahr 1911.
Und nochmals kannst du nicht lesen: Die Messungen zur anomalen Rotverschiebung und zur Rotverschiebungsperiodizität stammen aus den Jahren bis 2004. Also alle neuen Erkenntnisse sind berücksichtigt. Und die konterkarrieren die metaphysische Expansionsthese.

Daß das aus ideologisch pragmatischen (kommerziellen) Gründen verdrängt bzw. ignoriert wird, ist ja ganz augenscheinlich.
Wer würde denn sonst die Milliarden Forschungsgelder einstreichen, wenn nicht die hochbezahlten Astrophysiker und Teilchenphysiker, deren esotherischen "Ergebnisse" der Menschheit nichts bringt, die sich in weiten Teilen der Welt nicht mal sattessen kann.Hauptsache im CERN kann rumgespielt werden.

Zitate aus obigen Quellen:
So wird beim Betrachten dieser wissenschaftlichen Auseinandersetzung deutlich, daß es auch in der Kosmologie möglich ist, ein vom Standard abweichendes Konzept und sogar Beobachtungen, die nicht in den allgemein akzeptierten Theorierahmen passen, systematisch zu ignorieren oder als Bagatellen wegzudiskutieren.

„Es ist interessant festzustellen, daß das astronomische Establishment Millionen von Dollars alleine in die Analyse der kosmischen Hintergrundstrahlung investiert hat (neben den enormen Kosten für die Beobachtungen). Einer der Analytiker dieser Daten war in einer öffentlichen Vorlesung dabei, zu beschreiben, wie die leichten Unregelmäßigkeiten in diesem erstaunlich glatten Hintergrund irgendwie der letzte Beweis für den Big Bang seien. (Diese feinen, unregelmäßig plazierten kleinen Wellen weichen nur um 0,0001-0,01% des Signals ab.) Von der Hörerschaft kam die Frage, ob die Quantisierung der extragalaktischen Rotverschiebung seine Analyse beeinflussen würde. [...] Die Antwort des Big Bang-Theoretikers – ‘Oh nein, jene vermutete Rotverschiebungsquantisierung ist nur bedeutungsloses Rauschen auf dem Vordergrund des Signals!‘“ (ARP 1998, 238)

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Kopf an Kopf

Beitragvon Yukterez » Do 31. Dez 2015, 15:36

Ernst hat geschrieben:Aha, da ist die Expansion gleich Null.

Der Abstand Ernst..Spacerat verringert sich stetig, nicht mehr lange und zwischen den Beiden wird gar nicht mehr zu unterscheiden sein Bild

Bild, Bild
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 31. Dez 2015, 15:50

fb557ec2107eb1d6
 
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Spacerat & Ernst

Beitragvon Yukterez » Do 31. Dez 2015, 15:54

Immerhin hätten die beiden schon fast das Pauli-Prinzip widerlegt: es ist eben doch möglich dass zwei Deppen im selben Forum den gleichen Zustand einnehmen.

Die etablierte Physik zu Grabe tragend,

Bild
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