Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jondalar » Do 11. Sep 2014, 10:41

Jan hat geschrieben:Ein Elektron hat keinen Rand. Es hat eine Eigenschaft und eine Wirkung nach Außen.
Diese Wirkung erstreckt sich ins Unendliche und nimmt mit 1/r² ab.
Das bewegte Elektron erzeugt ein Magnetfeld, in dem seine kinetische Energie gespeichert ist.
Innerhalb eines bestimmten Radius bildet das Elektron eine feste Struktur, die von Außen nicht beeinflußbar ist. weil der Energieaufwand zu hoch wäre.
Das bewegte Elektron hat eine Wellennatur.
Je größer der Radius, desto geringer die Wirkung nach Außen.
Die Energie bleibt zwar die gleiche, muß sich aber auf einen größeren Umfang verteilen.
Ebenso die Bindungskräfte.
Da Elektronen Bestandteile von Atomen sind und diese Atome mit Hilfe der Elektronen in der Lage sind Molekülketten zu bilden entsteht für uns sichtbare und fühlbare Materie.
Sichtbar deshalb, weil die Moleküle je nach Struktur Licht durchlassen (Glas) oder Licht brechen oder reflektieren.
Fühlbar deshalb, weil die Molekülstruktur ein Eindringen oder Durchdringen einen Widerstand entgegensetzt.
Je höher die in dem Elektron gespeicherte kinetische Energie, desto stärker die durch EM-WW entstehenden Bindungskräfte.
Woraus besteht denn jetzt Materie. Eigentlich nur aus Energie.


Ein e- gibt es nicht, es hat keine Form und keine Lokation.
Eine Wirkung gibt es nicht, sie hat keine Form und keine Lokation.
Einen Radius gibt es nicht, es gibt keinen Raum.
Eine feste Struktur gibt es nicht, es gibt keinen Raum.
Ein bewegtes e- gibt es nicht, es gibt keine Zeit und kein e-.
Energie gibt es nicht, sie hat keine Form und keine Lokation.
Bindungskräfte gibt es nicht, sie haben keine Form und keine Lokation.
Molekülketten gibt es nicht, es gibt keinen Raum.
Licht gibt es nicht, es hat keine Form und keine Lokation.
Ein Eindringen oder durchdringen gibt es nicht, es gibt keinen Raum.
Kinetische Energie gibt es nicht, sie hat keine Form und keine Lokation.
Materie gibt es nicht, sie besteht aus Energie und Energie gibt es nicht, weil sie keine Form und keine Lokation hat.

Amen.
Jondalar
 
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Do 11. Sep 2014, 11:13

Jondalar, du hast doch studiert? Warum kannst du das Rätsel nicht lösen. Ich bin damit schon fertig.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon All » Do 11. Sep 2014, 11:19

Jan hat geschrieben:Jondalar, du hast doch studiert? Warum kannst du das Rätsel nicht lösen. Ich bin damit schon fertig.


Du kannst das Rätsel auch nicht lösen, du hast nur ein anderes Konzept, dem du vertraust.




Du hast das gerade schon richtig beschrieben. Deine Aussage war: Es liegt alles im Auge des Betrachters.

Du hast wohl gemerkt, dass das ein Eigentor war, sonst hättest du es nicht geändert. ;)



Die vollkommene Bezugslosigkeit des Universums macht eine Beschreibung 1zu1 unmöglich.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Do 11. Sep 2014, 11:27

Im Auge des Betrachters kann ja auch nicht die Ganze Wahrheit sein.
Im Auge des Betrachters wäre ein Bezugspunkt.
Wenn man sagt: Am Anfang steht die Energie, dann geht es schon wieder darum, wo die erzeugt wird.
Das führt immer weiter in den Mikrokosmos, in Bereiche, die nicht mehr zu erforschen sind.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jondalar » Do 11. Sep 2014, 11:48

Jan hat geschrieben:Ich bin damit schon fertig.


Das ist ja schön, dass Du für Dich damit fertig bist, aber so lange man nicht erklären kann, wie 5 Körper um einen Zentralkörper kreisen, wie das Universum funktioniert, was SL in Wirklichkeit sind, ob das Weltall nun doch expandiert oder eben nicht usw usf, bin ich halt nicht zufrieden.

Früher waren die Menschen zufrieden damit, dass Gott alles so eingerichtet hat, dass es funktioniert, dann waren sie zufrieden, dass man in einem unendlichen Universum eine exotische Randerscheinung war, dann war man zufrieden, dass irgendwie doch alles zusammenhängt. Du bist halt zufrieden, dass alles nicht existiert weil es weder Form, noch Lokation hat.

Es gibt aber Leute, die sind nie zufrieden damit, was man gerade für das non plus ultra hält, die nennt man dann wohl Forscher oder so ähnlich ;)

Vor allem Behauptungen ohne Erklärung sind für so Leute einfach Gift, weil sie wissen wollen, WIE etwas funktioniert, nicht nur, DASS es funktioniert.

Aber jeder, wie er mag......

Nachtrag - Rechtschreibung ein wenig korrogiert.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon All » Do 11. Sep 2014, 12:14

Jan hat geschrieben:Im Auge des Betrachters kann ja auch nicht die Ganze Wahrheit sein.
Im Auge des Betrachters wäre ein Bezugspunkt.
Wenn man sagt: Am Anfang steht die Energie, dann geht es schon wieder darum, wo die erzeugt wird.
Das führt immer weiter in den Mikrokosmos, in Bereiche, die nicht mehr zu erforschen sind.



Genau das ist der Punkt. Wir haben die Fähigkeit Bezugspunkte zu setzen, um Systeme (Theorien) zu bilden, die aber auch nur eine begrenzte Gültigkeit haben.

Das unterscheidet uns von diesem Universum. Das Universum setzt keine Bezugspunkte, bildet keine Axiome oder Anfänge. Es ist vollkommen bezuglos.

Der Mikrokomsos ist aber auch nur ein Konzept, in dem quantisierte Werte verschoben werden. Was willst du da finden? Wenn man damit eine nützliche Anwendung findet, dann ist das schon unglaublich viel, was wir ereichen können.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon DerDicke » Do 11. Sep 2014, 13:01

Jondalar hat geschrieben:Sie ist in genau dem Sinne überflüssig, wie beim Gebrauch der RT Newton überflüssig ist.

Isser doch nicht. Sinn und zweck der RT ist doch gerade lokale Koordinatensysteme zu definieren, in denen die klassische Physik gilt, in diesem Sinne die klassische Physik zu "retten".


Jondalar hat geschrieben:Wenn man schon so einfache Definitionen wir Raum, Zeit, Felder, Energie nicht versteht und daher auch gleich als "nicht Existent" bezeichnet, sollte man überhaupt aufhören Physik betreiben zu wollen.

Dem folgt DerDicke nicht. Für die Fähigkeit Physik zu betreiben sind ontologische Konzepte völlig irrelevant. Radikale Konstruktivisten, Buddhisten etc. machen potentiell genauso gute Physik wie überzeugte Materialisten.


Jan hat geschrieben:Raum ist scheinbar das, was jeder gerade darunter versteht.

jedoch haben einige ihre Auffassung bis hin zur Brauchbarkeit präzisiert (Kant). Entweder Sie setzen da auf, oder Sie lassen die Diskussion ganz bleiben.


Jan hat geschrieben:Raum hat auch was mit dem Thema Gravitation zu tun.
Gravitation als Folge der Raum-Zeit-Krümmung.

Im context der Einsteinschen Feldgleichungen meint "Raumzeit" ein Koordinatensystem. Ob das jemand als Objekt oder nur als mathematisches Werkzeug betrachtet gehört zur rein der persönliche Ontologie/Philosophie und hat Physik nichts zu tun.


Jan hat geschrieben:Objekte können sich im Raum als unendlichen Nichts frei bewegen.

Die Raumzeit der ART funktioniert ohne Einbettung in ein höherdimensionales Koordinatensystem.




Jan hat geschrieben:@ Der Dicke
Für folgende Behauptung muß man schon studiert haben, wenn selbst Physiknobelpreisträger sie nicht verstehen.
Die RT ist die derzeit einfachste konsistente Beschreibung der bekannten Phänomene.
„Die Quantenphysik und die Relativitätstheorie kann man nicht verstehen, man kann sich nur an sie gewöhnen!" (Richard Feynman, Nobelpreisträger)

Mathematische Werkzeuge dienen dazu Resultate zur erzielen, die über die reine Intuition hinausgehen.
Die RT ist und bleibt auch für weniger profilierte Persönlichkeiten als Fineman (bis hin zu interessierten Oberstufenschülern) die derzeit einfachste konsistente Beschreibung der bekannten Phänomene.


Jondalar hat geschrieben:Das heisst, für Dich gilt auch noch Aristoteles?

Es gelten noch Konzepte lange vor Aristoteles:
wir folgen heute noch Thales und arbeiten mit Bilanzgrößen
wird folgen heute noch den Atomisten und arbeiten mit Quanten
etc. etc.


Jan hat geschrieben:Es gibt wohl z.B. magnetischer Fluß entlang magnetischer Feldlinien. Die Feldlinien sind Hilfskonstrukte zur visuellen Verdeutlichung.

wann berechnen Sie endlich die Dipolanziehung zwischen zwei magnetischen Dipolen von der Größenordnung des Erdmagnetfeldes?
Oder müssen wir Ihnen da helfen?
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jondalar » Do 11. Sep 2014, 13:24

DerDicke hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:Sie ist in genau dem Sinne überflüssig, wie beim Gebrauch der RT Newton überflüssig ist.

Isser doch nicht. Sinn und zweck der RT ist doch gerade lokale Koordinatensysteme zu definieren, in denen die klassische Physik gilt, in diesem Sinne die klassische Physik zu "retten".


Natürlich kann man mit Newton weiterrechnen, was man bei geeigneten Fragestellungen ja auch praktiziert, man MUSS aber nicht und könnte alles gleich mit RT berechnen, in so fern ist Newton überflüssig und dient nur der Vereinfachung der Rechnung.

DerDicke hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:Wenn man schon so einfache Definitionen wir Raum, Zeit, Felder, Energie nicht versteht und daher auch gleich als "nicht Existent" bezeichnet, sollte man überhaupt aufhören Physik betreiben zu wollen.

Dem folgt DerDicke nicht. Für die Fähigkeit Physik zu betreiben sind ontologische Konzepte völlig irrelevant. Radikale Konstruktivisten, Buddhisten etc. machen potentiell genauso gute Physik wie überzeugte Materialisten.


Na da kommen wir gleich im nächsten Absatz darauf zurück, an der von mir rot markierten Stelle :lol:

DerDicke hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:Raum ist scheinbar das, was jeder gerade darunter versteht.

jedoch haben einige ihre Auffassung bis hin zur Brauchbarkeit präzisiert (Kant). Entweder Sie setzen da auf, oder Sie lassen die Diskussion ganz bleiben.


Ja siehst Du, genau das meinte ich ja. Entweder man weiss, wie was definiert ist, oder man hält halt höflichkeitshalber einfach mal seinen Rand, da sind wir uns wohl doch einiger, als Du gedacht hast. Gerade das absolute Abstreiten der Existenz von Raum, Zeit, Feldern, Energie usw verhindert sowieso jegliche Diskussion.

DerDicke hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:Objekte können sich im Raum als unendlichen Nichts frei bewegen.

Die Raumzeit der ART funktioniert ohne Einbettung in ein höherdimensionales Koordinatensystem.


Dazu müsste man erst einmal verstehen, was ist Raum und was ist Zeit. Gleich mit Raumzeit an zu kommen ist wohl ein wenig zu viel verlangt.

DerDicke hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:Das heisst, für Dich gilt auch noch Aristoteles?

Es gelten noch Konzepte lange vor Aristoteles:
wir folgen heute noch Thales und arbeiten mit Bilanzgrößen
wird folgen heute noch den Atomisten und arbeiten mit Quanten
etc. etc.


Ja, gut, dann nehmen wir mal das aristotelische Weltbild zusammen mit der SRT und berechnen, wie schnell sich ein 10 Lj entfernter Stern in 24h um uns bewegt. Ohne auch nur eine Sekunde darüber nachdenkend, muss das schon ein Vielfaches von c sein, da dessen Bahn schon ganz einfach überschlagen 62 Lj beträgt. Ich darf also annehmen, dass wir nicht in einer geozentrischen Welt leben und weiterhin darf ich dann hoffentlich annehmen, dass nicht jedes IS gleichberechtigt ist, sonst würde mein Bild von Materie und c arg wanken.

DerDicke hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:Es gibt wohl z.B. magnetischer Fluß entlang magnetischer Feldlinien. Die Feldlinien sind Hilfskonstrukte zur visuellen Verdeutlichung.

wann berechnen Sie endlich die Dipolanziehung zwischen zwei magnetischen Dipolen von der Größenordnung des Erdmagnetfeldes?
Oder müssen wir Ihnen da helfen?



Selbst, wenn Du ihm hilfst, wird er es entweder nicht verstehen, oder einfach ignorieren.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Do 11. Sep 2014, 14:06

Jondalar hat geschrieben:
Jan hat geschrieben:Ich bin damit schon fertig.


Das ist ja schön, dass Du für Dich damit fertig bist, aber so lange man nicht erklären kann, wie 5 Körper um einen Zentralkörper kreisen, wie das Universum funktioniert, was SL in Wirklichkeit sind, ob das Weltall nun doch expandiert oder eben nicht usw usf, bin ich halt nicht zufrieden.

.Nachtrag - Rechtschreibung ein wenig korrogiert.
???

Was die sog. SL sind ist dir doch jetzt klar. Bestimmt keine Gravitationsmonster.
Lt. Harald Lesch (könnte auch von mir sein) ist eine Spiralgalaxie ein riesiger galaktischer Dynamo.
Dann kann das sog. SL nur Teil dieses Dynamos sein.
Der innere elektromagnetische Aufbau ist bereits bekannt.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jondalar » Do 11. Sep 2014, 14:09

Jan hat geschrieben:Der innere elektromagnetische Aufbau ist bereits bekannt.


Dir ist der innere elektromagnetische Aufbau eines SL bekannt?

Wann holst Du den Nobelpreis ab?
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