Predictor hat geschrieben:Die Zeit existiert nicht, sie beschreibt NUR den Zeitpunkt der Veränderung eines Objekts, das in der Gegenwart existiert.
Gegenwart: Im Hier und Jetzt räumlich präsent sein.
Solange man die Natur nachprüfbar korrekt
beschreiben kann ist doch alles bestens. Was hast du für ein Problem damit? Worauf willst du mit dem Existenz-Gelaber überhaupt hinaus?
Da fällt mir die Geschichte vom Zen-Meister ein, der in die Mitte vom Kreis seiner Schüler eine Wasserflasche stellt und fragt: "Wenn ihr das nicht Wasserflasche nennt, was ist es sonst?" Verschiedene Schüler machen Vorschläge wie "Trog", "Behälter" usw., aber jeder bekommt vom Meister einen Klaps auf den Hinterkopf: "Falsch!". Dann steht einer auf, geht wortlos zur Wasserflasche, stößt sie mit dem Fuß um und setzt sich wieder. Der Meister ruft begeistert "Richtig! Dieser hat es verstanden!"
Es geht ihm offenbar darum, das Ding
gar nicht zu benennen. Es braucht keinen Begriff wie Flasche oder so, ist einfach nur was es ist, hier und jetzt. Das ist ja schön und gut für Zen-Buddhisten, aber beschreiben können sie auf diese Weise eben nichts. Dazu braucht man nun mal Begriffe, auf deren Bedeutung man sich geeinigt hat. So ein "Denker" – besser gesagt Nichtdenker – kann nicht mal jemandem mitteilen wie man Wasser aufbewahrt, wenn er keinen Begriff dafür hat oder nicht haben will.
Was ihr Cranks hier ständig versucht ist lediglich, die Begriffe zu verbiegen, Fachbegriffe umzudeuten oder mit "existiert nicht" als absurdum zu führen. Das nenne ich mal Schwachsinn, einer eurer Lieblingsbegriffe, und natürlich existiert Schachsinn auch nicht, ist ja "nur" eine Beschreibung.
