julian apostata hat geschrieben:...
Mit anderen Worten. Es befindet sich jetzt so weit jenseits des Hubbleradius, dass es endgültig aus unserer Welt verschwunden ist.
Ich misch mich da in die Diskussion nicht ein, weil ich mir mit den ganzen Geschwindigkeitsdefinitionen doch etwas schwer tue.
Ich verstehe aber nicht, wie etwas endgültig aus unserer Welt "verschwinden" kann - also diese ganzen Bilder die schon auf der ersten Seite dieses Threads auftauchen und mit dem Ereignishorizont zu tun haben.
Meine Vorstellung geht so.
1) Ich kann mir einerseits vorstellen, dass ein System D sich von der Erde durch die Expansion des Raumes so schnell entfernen könnte, dass das Licht dieses Systems die Erde nicht mehr erreichen kann.
Erde ..........(Expansion des Raumes)..................... System D
2) Andererseits kann ich mir die Strecke zwischen Erde und System F in beliebig viele Teilstrecken unterteilt vorstellen - damit es einfacher ist, nehme ich hier nur mal 3:
Erde ....... System A .......... System B .................System C ......... System D
2a) das Licht von System A wird auf der Erde gesehen.
2b) Das Licht von System B wird in System A gesehen.
Folgerung: Da das Licht von System B sich in der Geschwindigkeit in System A nicht vom "Originallicht A" unterscheidet (Frequenzverschiebung ist egal) muss das Licht von System B auch auf der Erde gesehen werden.
Das Ganze kann man nun von System zu System weiter genau so behandeln - Licht von D wird in C gesehen - muss daher auch in B gesehen werden - muss daher auch in A gesehen werden und muss letztendlich daher auch auf der Erde gesehen werden.
Das aber widerspricht der unter 1) geäußerten Annahme.
Nach meiner Auffassung führt die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit daher dazu, dass - auch unter beliebig großer Expansionsgeschwindigkeit des Raumes -
nichts aus unserer Welt "verschwinden" kann.
Kann mir jemand sagen wo da mein Denkfehler liegt.