contravariant hat geschrieben:Lothar Pernes hat geschrieben:Erstens sagt man nicht „Hä?“, sondern „Bitte?“, wenn man etwas nicht verstanden hat und eine nochmalige Erläuterung haben will.
Zweitens ist die Einspannung der Achse im Boden, um das von der Zentrifugalkraft auf die Achse ausgeübte Biegemoment aufzunehmen, durchaus geeignet, über die Gegenkraft zur Zentrifugalkraft hinweg zu täuschen, wie Marina hier ganz gut demonstriert.
Es ist deshalb für das Verständnis der hier erforderlichen Gegenkraft zur Zentrifugalkraft besser, die Achse nicht im Boden einzuspannen, sondern völlig frei gelenkig und beweglich auf den Boden gestellt anzunehmen.
Dann ist es wohl klar, daß die Achse nur dann am Ort stehen bleibt und nicht umkippt, wenn eine ebenso große Kraft wie FZ* entgegengesetzt zu FZ* oder entgegengesetzt zu FB an der Achse in Höhe FB eingezeichnet ist.
Wenn einfach mal einen Körper betrachtet auf den keine Käfte wirken und der somit in einem IS ruht. Dann betrachtet man denselben Körper in einem rotierenden BS, dort beschreibt der Körper eine Kreisbahn. Wirkt auf den Körper dann die Zentrifugalkraft?
Contravariant zitiert hier meine Antwort an Marina, bevor er ohne jeden Zusammenhang damit eine zudem physikalisch reichlich abwegige Frage stellt.
Hat er vielleicht anhand meiner Antwort an Marina inzwischen begriffen, daß man zwar die Umlaufbahn einer Masse allein mithilfe der Zentripetalkraft „berechnen“ kann, aber zur Berechnung der Verankerung der Drehachse, die ja samt Verankerung im Inertialsystem ruht, die Zentrifugalkraft benötigt? Daß also die Zentrifugalkraft in Marinas Beispiel im Inertialsystem eine noch wesentlich größere Rolle spielt als die Zentripetalkraft?
Jedenfalls hat es keinen Sinn, mit ihm über seine Frage zu diskutieren, wenn er die Realität der Zentrifugalkraft im Inertialsystem, welche sich hier insbesondere in der Verankerung der Drehachse zeigt, noch immer nicht begriffen haben sollte.
Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes