Ernst hat geschrieben:Aber wie ausdrücklich gesagt, bewegt sich das Photon stets senkrecht zwischen den Spiegeln; auch im bewegten System. Ist ja auch gut zu erkennen: Der blaue Punkt bleibt auf der Senkrechten zwischen den Spiegeln.
Im dargestellten Ruhesystem, in welchem die Uhr bewegt ist, gilt für die Lichtstrecke die Bewegung des blauen Punktes auf der roten Zickzacklinie! Das "sieht" man in diesem System. Dass der blaue Punkt auf einer imaginären Strecke (keine rote Linie!) im Ruhesystem der Uhr sich senkrecht auf und ab bewegt, "sieht" man hier nicht, sondern nur im
Ruhesystem der Uhr.

Der Hokuspokus ist leicht zu entlarven. Am oberen Spiegel sind ja die Intervalle messbar, in welchen Lichtpulse reflektiert werden, und das werden im Ruhesystem der Uhr (bei einem Spiegelabstand von 1 LS) jeweils 2 s sein. Für den Außenbeobachter sollten es jedoch etwa 2,3 Sekunden sein (bei v=0,5 c). Da die Impulse nur einmal reflektiert werden, wird auch die bewegte Uhr auf jeden Fall den
2-Sekunden Takt registrieren. Der Außenbeobachter hat selbst eine baugleiche Uhr mit demselben 2-Sekunden Takt (wäre es nicht so, könnte er die längere Dauer der diagonalen Strecken der anderen, bewegten Uhr nicht mit 2,3 Sekunden messen!).
Es wird also jede Uhr, sowohl die bewegte als auch die ruhende nichts anderes registrieren können als einen übereinstimmenden 2-Sekundentakt! Conclusio: jeder "sieht" die Uhr des anderen angeblich langsamer laufen. Doch das wäre nur eine Illusion. Denn beide Uhren werden denselben 2-Sekunden Takt registriert haben und keine wird tatsächlich langsamer gelaufen sein, wenn man die Uhren zusammen bringt und vergleicht. Eine "Zeitdilatation" wird den Uhren daher nicht anzusehen sein! Das ist nach dem Relativitätsprinzip, demnach beide BS der Uhren gleichberechtigt sind, auch nicht anders zu erwarten. Denn eine gegenüber der anderen Uhr tatsächlich langsamer gelaufene Uhr würde das System der "ruhenden" Uhr auszeichnen als ein BS, das gegenüber einer Uhr eben tatsächlich ruhend war.
Die SRT ist also offenbar eine Theorie physikalisch bedeutungsloser Illusionen!


Sehr hübsch - und ein völliger Unsinn! Die Wunderuhr müsste hier zwei unterschiedliche Gangarten festhalten können, abhängig vom Bezugssystem, und das ist unmöglich. Die Gangart der Uhr wäre auch von ihrem Bewegungszustand abhängig. Auch das ist nach dem Relativitätsprinzip nicht möglich. Die Uhr wird also niemals die langsamere Gangart festhalten, die vom Hubschrauber aus "gesehen" wird, sondern unabhängig von Bezugssystem und Bewegungszustand die Gangart in ihrem Ruhesystem (invariante Eigenzeit). Der Hubschrauberpilot könnte beim Vergleich mit seiner eigenen baugleichen Uhr niemals feststellen, dass die Bodenuhr langsamer gelaufen wäre!
Es ist erstaunlich, dass dermaßen unsinniges Zeugs überhaupt von intelligenten Menschen angenommen wird! Da liegt offenbar völlig gedankenlose Formel-Gläubigkeit vor.
Grüße
Harald Maurer