Kurt hat geschrieben:
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An die stillen Mitleser hier.
Wir nehmen mehrere, unterschiedlich lange, Blattfedern und schrauben sie waagrecht auf/an den Rand einer stabilen Platte.
Sie können nach oben/unten schwingen.
Nun nehmen wir eine Latte und lenken alle gleich weit nach unten aus, sie sind also alle nach unten gebogen.
Nachdem sie alle ausgelenkt sind prüfen wir ob irgendwas zu hören ist, es ist nichts zu hören.
Dann wird die Latte schlagartig weggenommen und alle Federn sind frei.
Sie bewegen sich jetzt alle nach oben hin, über die Ruhelage hinaus und dann wieder nach unten, dann wieder nach oben usw.
Eine Typische Resonanzschwingung hat sich aufgebaut und ist nun auch zu hören, jede Blattfeder schwingt in ihrer Eingenresonanzfrequenz.
Verwendet man elektrische Schwingkreise dann passiert das Gleiche, die Resonanzschwingung ist angestossen.
Kurt
(wenns da Unklarheiten gibt bitte gleich sagen)
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Die Resonanzkörper werden statisch vorgespannt und dann plötzlich freigegeben, natürlich kann man es auch anders machen und alle mit einem Ruck auslenken und dann freigeben, das Ergebnis ist das selbe, alle fangen in ihrer Eingenresonanzfrequenz zu schwingen an.
Es gibt also kein frequenzbestimmendes- oder Schwing/Nichtschwing Element das ausserhalb der Blattfedereigenschaften da irgendwas bewirkt.
Einzig die Eigenschaften der Federn legen fest mit welcher Resonanzfrequenz da geschwungen wird.
Die Federn und sonst nichts!
Durch die Dämpfung der Schwingamplitude durch Luft und Wärmeentwicklung usw. nimmt die Schwingungsamplitude ab und kommt nach Zeit zum Stillstand.
Soll die Schwingamplitude weiterhin erhalten bleiben so sind die auftretenden Verlust zu kompensieren.
Kurt