Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 3. Jul 2014, 23:34

Bild hat geschrieben:hahahahahhahahahahaha....

Ja, geh deinen Rausch ausschlafen.


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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Do 3. Jul 2014, 23:39

Ach Yukterez!

Kauf dir mal das Buch von George Orwell - 1984 ... und lese es ;-)

Yukterez hat geschrieben:Wenn das so wäre, dann würde man davon bereits in allen einschlägigen Magazinen lesen.

Wieso sollten wir? Solange mit der Verarsche gutes Geld verdient wird, ist niemand daran interessiert das zu ändern, jedenfalls keiner der Mainstream-Gläubigen.

Was geben deine schlauen Formeln denn für einen Wert heraus geplottet im Abstand von 1/2 Sonnenradien?
Bild
Diese Behauptung ist falsifisiert und eine plumpe Lüge, da das eben nicht beobachtet wird. Licht wird nur in direkter Nähe zum Objekte (Sonne, Stern, Galaxie) abgelenkt und nicht im Abstand von mehreren Radien. Es gibt keine Gravitationslinsen, sondern nur optische Linseneffekte verursacht durch Brechung und Beugung im Plasma-Medium.
Sieht man auch schön am Beispiel Abell 1689, bei dem Bild wurde das sichtbare Spektrum mit dem Röntgen-Spektrum kombiniert, was man sieht ist eine Röntgenquelle in violetter Farbe, welche ihre höchste Intensität in der Bild Mitte hat, dort wo auch die höchste Dichte an Plasma zu erwarten ist, da dort die Galaxien dicht zusammen stehen.
Bild
http://chandra.harvard.edu/photo/2008/a1689/
Diese Plasma-Wolke emittiert Röntgenstrahlung und beugt das Licht dahinter liegender Lichtquellen, der Linseneffekt hat nichts mit Gravitation zu tun, sondern ist eine Folge der Plasma-Wolke.

Dein Glaube an die ART ist stark in dir, aber früher oder später wirst du das Zweifeln anfangen und den Beobachtungstatsachen die angemessene Bedeutung beimessen. Licht wird nicht durch "Massen" abgelenkt, sondern durch unterschiedliche Dichten der Materie. Licht wird immer zum dichteren Medium hin abgelenkt.

Hier der Krebsnebel im Röntgen-Licht:
Bild
Röntgenstrahlung ist reine EM-WW, Bremsstrahlung entsteht durch beschleunigte Elementarladungen. Was man hier sieht ist ein Plasma-Wirbel, eine elektrische Entladung im Großformat. Übrigens, Blitze auf der Erde, und nicht nur hier, emittieren Gamma- und Röntgen-Strahlung!

Beste Grüße

McDaniel-77
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Re: 1+1+1=?

Beitragvon contravariant » Do 3. Jul 2014, 23:42

Highway hat geschrieben:hr seit einfach unfähig jedweder Kritik.

Im Gegensatz zu dir natürlich. Du zeigst den Physikern mal, wie man richtig mit den Newtonschen Gesetzten rechnet.. Ach nein natürlich nicht. Du schmeißt nur mit irgendwelchen Formeln um dich, die du offenbar nicht verstehst, denn wenn man mal nachfragt, fängst du an zu trollen.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Do 3. Jul 2014, 23:55

McDaniel-77 hat geschrieben:Was geben deine schlauen Formeln denn für einen Wert heraus geplottet im Abstand von 1/2 Sonnenradien?

Bild


McDaniel-77 hat geschrieben:Diese Behauptung ist falsifisiert und eine plumpe Lüge

Das weißt du schon, bevor ich dir die Zahl genannt habe?

McDaniel-77 hat geschrieben:da das eben nicht beobachtet wird.

In einem halben Sonnenradius Entfernung vom Sonnenzentrum glaube ich gerne, dass man da noch nichts beobachtet hat.

McDaniel-77 hat geschrieben:Licht wird nur in direkter Nähe zum Objekte (Sonne, Stern, Galaxie) abgelenkt und nicht im Abstand von mehreren Radien.

Na wenn du's nachgemessen hast...

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Re: 1+1+1=?

Beitragvon contravariant » Fr 4. Jul 2014, 00:04

Spacerat hat geschrieben:Das was Highway da über Fortran und Java schreibt, ist kein getrolle, sondern für den ein oder anderen Fortran-Entwickler bittere Wahrheit. Für C gilt das gleiche wie für Fortran. Daraus folgt: Wenn der Code für eine Anwendung in C oder Fortran aufgrund diverser Problematiken (Speicher-, Threadverwaltung, Codeoptimierung) zu komplex wird, dann ist C oder Fortran dafür nicht mehr geeignet, weils in Java oder C# viel besser und wahrscheinlich auch performanter implementiert werden kann. Der Grund dafür ist nicht, dass Java oder C# tatsächlich schneller sind, sondern jener, dass extrem viele C oder Fortranentwickler gar nicht in der Lage sind, zu Überblicken, welche Komplexität in einer VM dank ihrer Entwickler inzwischen gesammelt wurde. Komplexität, die C- und Fortranentwickler gerne mal in ihrem Code vergessen, obwohl sie nötig wäre. Wenn einer ein Troll ist, dann möglicherweise der, der den Quicksort-Algo mal eben stumpf aus einer Java-Anwendung heraus konvertiert hat (und dann wahrscheinlich wegen cbv und cbr auf die Nase gefallen ist), wetten?

BTW.: Mit Fortran kenne ich mich wirklich gar nicht aus. Gibt es da cbr überhaupt?

Irgendwelche Slides, auf denen irgendwelche Performancekurven zu sehen sind, ohne das der Code gezeigt wird oder auch nur ein Wort über die Implemenation verloren wird, sagen gar nichts aus. Klar kann ich einen Fortrancode schreiben, der langsamer ist, als ein entsprechendere Javacode. Das heißt aber nicht das Fortran per se langsam oder Java schnell ist. Das Highway immer wieder damit ankommt heißt entweder dass er dumm ist oder trollt. Wir werden es wohl nie erfahren..

Es gibt Unmengen an komplexer Software, die in C geschrieben ist und funktioniert und performt, zum Beispiel diverse Betriebssysteme. Es ist also offenbar möglich...
Auch im HPC-Bereich werden durchaus komplexe Programme geschrieben (100K - 1M LOC), die sehrwohl funktionieren und häufig noch auf den letzten CPU-Cycle optimiert sind. Nur Java oder C# sind mir da noch nie untergekommen. Kannst du da irgendwelche Beispiele nennen? Gerne auf numerische Bibliotheken. Wenn das in Java/C# alles so leicht ist, gibt doch sicherlich eine Lapack-Implementation, die mit der Referenzimplementation (Fortan77, total veralteter unübersichtlicher Quatsch also) performancemäßig so richtig Schlitten fährt.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 4. Jul 2014, 00:07

Ach Yukterez,

deine Scherzchen finde ich manchmal witzig, aber solch eine Äußerung ist mal wieder typisch für dich. Eigentlich mag ich dich ja, aber manchmal habe ich das Gefühl du bist ein bezahlter Propagandist.

Für mich war es klar, dass man erst ab dem Rand der Sonne (Stern, Galaxie) anfängt zu phantasieren. Für dich scheinbar nicht. Also ab 1,5 Sonnenradien je 1/2-Radius weiter.

:mrgreen:

McDaniel-77
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Fr 4. Jul 2014, 00:13

McDaniel-77 hat geschrieben:Also ab 1,5 Sonnenradien je 1/2-Radius weiter.

Na dann eben 1.167 Arcsec.

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 4. Jul 2014, 01:06

Ich danke dir alter Pedant Yukterez!

Yukterez hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Also ab 1,5 Sonnenradien je 1/2-Radius weiter.

Na dann eben 1.167 Arcsec.


Siehst du, direkt an der Sonne sind es 1,75 arcsec und über 350.000 km weiter weg (über eine Lichtsekunde) sind es noch deutlich messbare 1,167 arcsec. Das geht immer so weiter, bis man in 10 Sonnenradien Entfernung nur noch 1/100-stel des Anfangswertes misst. Man misst aber nur in direkter Nähe zur Sonne die 1,75 arcsec, ansonsten absolut keine Beugung. Licht wird ja nur dann gebeugt, wenn es an einer Kante vorbei oder durch ein dichteres Medium hindurch muss.

Guck mal wie toll unsere Technologie heute ist:
Wiki zum VLT hat geschrieben:The VLT operates at visible and infrared wavelengths. Each individual telescope can detect objects roughly four billion times fainter than can be detected with the naked eye, and when all the telescopes are combined, the facility can achieve an angular resolution of about 0.001 arc-second.


Das VLT kann eine Auflösung von 0,001 arcsec bieten, ist also 1.750-mal feiner aufgelöst als nötig um die 1,75 arcsec zu messen. Selbst in 10 Sonnenradien Entfernung ließe sich mit dem VLT noch Linseneffekte feststellen, aber es sind keine präsent. Tja, ART falsifiziert. ;)

McDaniel-77

P.S.: Ich bin auch ein Pedant ;)
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Fr 4. Jul 2014, 01:22

McDaniel hat geschrieben:bis man in 10 Sonnenradien Entfernung nur noch 1/100-stel des Anfangswertes misst.

Nein, auch ungefähr ein 1/10tel. Im schwachen Feld kannst du vereinfachend φ=4·G·M/c²/r rechnen, da geht der Abstand r nur linear und nicht quadratisch in den Deflektionswinkel ein.

McDaniel hat geschrieben:Das VLT kann eine Auflösung von 0,001 arcsec bieten, ist also 1.750-mal feiner aufgelöst als nötig um die 1,75 arcsec zu messen. Selbst in 10 Sonnenradien Entfernung ließe sich mit dem VLT noch Linseneffekte feststellen

Nicht nur ließe; es lässt!

McDaniel hat geschrieben:aber es sind keine präsent. Tja, ART falsifiziert.

Da habe ich aber was ganz anderes gelesen:

http://mathpages.com/rr/s6-03/6-03.htm hat geschrieben:In particular, the use of Very Long Baseline Interferometry (VBLI), combining signals from widely separate observatories, gives a tremendous improvement in resolving power. With these techniques it’s now possible to precisely measure the deflection (due to the Sun’s gravitational field) of electromagnetic waves from stars at great angular distances from the Sun. According to Will, an analysis in 2004 of over 2 million VBLI observations has shown that the ratio of the actual observed deflections to the deflections predicted by general relativity is 0.99992 ± 0.00023. Thus the dramatic announcement of 1919 has been retro-actively justified.

Gas und Plasma kann also nur für ungefähr 0.008% des beobachteten Effekts verantwortlich sein, wenn überhaupt!

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Re: Beispiel

Beitragvon M.S » Fr 4. Jul 2014, 08:58

Spacerat hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:Kannst du da irgendwelche Beispiele nennen?
Jep. Kann ich. Relativ viele 3D-Spiele z.B. (allen voran z.B. das letzte Egosoft-Desaster Rebirth, wo ganz deutlich wird, was ich meine) was komplexeres gibt es gar nicht. Ich weis jetzt nicht mehr welcher 3D-Engine-Entwickler es war (ich meine die Herren der Unreal-Engine, bin aber nicht sicher) suchen seit geraumer Zeit z.B. Entwickler mit einschlägigen C# und Javakenntnissen, um ihre Engine auf Smartphone-Betriebssysteme zu portieren. Dank LWJGL oder JOGAmp (also JOGL, JOAL und JOCL) gibt es inzwischen 3D-Software, die entsprechenden C-Programmen in nichts nachstehen, teilweise (und teilweise ist hier weit untertrieben!) sogar schneller sind. Schneller sind sie aber nur deswegen, weil entsprechender C-Code derartig komplex und unübersichtlich wurde, dass sich da an der Performance kaum etwas ändern lässt, ohne größere Programmabschitte neu und widerum um einiges komplexer zu implementieren. Gäbe es nicht diverse GameEngines in C, die genauso gepflegt werden, wie ein JIT-Compiler, wäre C in der Spiele-Industrie heute komplett auf der Strecke geblieben.
Für Betriebssysteme ist nun mal nur C, C++ oder gar Assembler zu gebrauchen, soviel ist klar. Eine VM muss wie gesagt erst etabliert werden und dazu wird native Code benötigt. Kein Mensch (zumindest kein vernünftiger) würde heute noch freiwillig zu Javaprozessoren greifen. VM-Sprachen werden C, C++ und Assembler also niemals vom Markt treiben, aber die Anwendungsgebiete werden immer weniger. Das geht evtl. soweit, bis C, C++ und Assembler evtl. tatsächlich nur noch für Betriebssysteme verwendet werden, aber bis dahin ists noch ein steiniger Weg.



Also kein Beispiel. Was ist denn daran eigentlich so schwer. Gib doch einfach einen Link an, z.B von einer Game-engine die in java geschrieben ist. Kann ja nicht so schwer sein, wenn es doch so viele davon gibt. Oder bist du ein Blutsbruder von highway, der sich auch nicht traut zu seinem Bildchen einen Link anzugeben?

Selbstverständlich gibt es Applikationen, die man nicht in C schreiben sollte (z.B. eine Warenwirtschaft usw). Aber gerade die Bereiche, die du da anführst, gehören definitiv nicht dazu.
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