Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon M.S » Sa 25. Jun 2011, 16:18

Highway hat geschrieben:
In diesem Sinne wurde die Aussage aber nicht gemacht! Dieser Sinn wurde von dir erst in die laufende Diskussion gebracht. Hinzu kommt noch, dass deine Aussage ebenso falsch ist, wenn die Stoffmenge des Gases, und das war meiner Meinung nach unstrittig vorausgesetzt, konstant bleiben sollte.

Man könnte also sagen: Du manipulierst die Versuchsbedingungen. Um deine Aussage zu stützen?

Grüße,


Meine Aussage bezog sich auf folgende Aussagen.
Veritatibus hat geschrieben:
Die Aussage ist ganz klar und einfach, ändert sich die Dichte der Luft, ändert sich die Schallgeschwindigkeit. Wenn sich die Dichte nicht ändert, ändert sich auch nicht die Schallgeschwindigkeit,


Und danach diese Aussage:
Harald Maurer hat geschrieben:

Die Schallgeschwindigkeit in Luft hängt nur von der Lufttemperatur ab.

Veritatibus hat geschrieben: Das ist wie so viele Aussagen falsch.


Lies mal: Hier steht nichts von Gasen im allgemeinen, diese Verallgemeinerung wurde später von dir und anderen vorgenommen. Und ich kann auch nicht erkennen, wo etwas "unstrittig" vorausgesetzt
wurde. (Abgesehen davon, dass hier sowieso nichts unstrittig ist).

Mein Einwand war auch nicht an dich gerichtet, denn du hast bereits eine festgelegte Meinung. Ich wollte eigentlich nur diejenigen Mitleser ansprechen, die sich fragen, wie der Wahrheitsgehalt dieser Aussagen ist.

Dass du das natürlich nicht akzeptieren kannst, war mir von vornherein klar.

Nachtrag:
Welches Argument veritatibus gemeint hat, kann ich dir natürlich nicht sagen, aber das ist irrelevant.
Es gibt offensichtlich mindestens eine andere Ursache(abgesehen von der Temperatur).
M.S
 
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon M.S » Sa 25. Jun 2011, 16:34

Highway hat geschrieben:
M.S hat geschrieben:
Meine Aussage bezog sich auf folgende Aussagen.
Veritatibus hat geschrieben:
Die Aussage ist ganz klar und einfach, ändert sich die Dichte der Luft, ändert sich die Schallgeschwindigkeit. Wenn sich die Dichte nicht ändert, ändert sich auch nicht die Schallgeschwindigkeit,


Und diese Aussage ist eben schlicht falsch wie auch im Nachgang, in unterschiedlichster Weise, belegt wurde. Deine Feuchtigkeitsluftnummer ändert daran auch nichts.

Die mathematischen Beziehungen:

Bild

Sind vollkommen ausreichend das Gegenteil zu belegen - vorausgesetzt man versteht diese auch.

Die Wahrheiten des Veritatibus waren offenbar doch keine Wahrheiten und deine Versuche dies nun zu Rechtfertigen ebensowenig. :mrgreen:

Grüße,

Highway


Hat das eigentlich einen speziellen Grund, dass du mich zuerst einer Art "Tatsachenverfälschung" beschuldigst und nachdem ich dir die entsprechenden Passagen hinschreibe, du die entscheidenden Sätze in deiner Antwort jetzt einfach weglässt?
M.S
 
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Sa 25. Jun 2011, 16:42

M.S hat geschrieben:Meine Aussage bezog sich auf folgende Aussagen.


Hallo Leute, es bringt mir nichts wenn hundert verschiedene Ansichten vorhanden sind, jeder hat warsch. ein bisserl recht.
Mir geht es um die Vorgänge die es fertig bringen dass überhaupt Schall sich im Medium, hier Luft bei 1 Bar und 20 Grad C ausbreitet.

Hier der Molekülabstand bei 1 Bar
---M1-------M2--------M3--------Mx


Hier der Molekülabstand bei 2 Bar
---M1-------M2--------M3--------Mx


Hier der Molekülabstand bei 50 Bar
---M1-------M2--------M3--------Mx


Der Druck den die Moleküle auf die Aussenwand erzeugen kommt dadurch zustande weil sie sich nicht mögen.

Ob der Druck nun hoch oder niedrig ist spielt doch keine Rolle, denn der Abstand der Moleküle untereinander ist immer gleich.
Der Druck scheint also keine Rolle zu spielen.

Nun zur Temperatur.
Da bewegen sich maximal die ganzen Moleküle oder Teile davon (Atome und deren Bausteine).
Der Abstand der Moleküle untereinander verändert sich im Mittel nicht.
Nur lokal kommt es zu Abstandsveränderungen.

Ich sehe es nicht ein warum gerade die Temperatur, also die Bewegung der Moleküle untereinander, der bestimmende Faktor sein soll.
Es ist doch viel eher anzunehmen dass es der Abstand ist.
Nun gefrieren wir die Moleküle ein, da müsste dann c zu null werden.
Naja, sehr unwarscheinlich.

Die einzige "Konsante" in der Büchse ist der Abstand der Moleküle aufgrund der dort herrschenden Dichte.
Und das müsste doch wohl c bestimmend sein.

Wenn es die Temperatur wäre dann würde ein Kristall u.U überhaupt kein c haben.
Denn da ist mit Bewegung nicht viel zu holen.


Gruss Kurt
Zuletzt geändert von Kurt am Sa 25. Jun 2011, 16:44, insgesamt 1-mal geändert.
Kurt
 
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon M.S » Sa 25. Jun 2011, 16:52

Highway hat geschrieben:
M.S hat geschrieben:
Hat das eigentlich einen speziellen Grund, dass du mich zuerst einer Art "Tatsachenverfälschung" beschuldigst und nachdem ich dir die entsprechenden Passagen hinschreibe, du die entscheidenden Sätze in deiner Antwort jetzt einfach weglässt?


An welcher Stelle habe ich dir Tatsachenverfälschung vorgeworfen? Ich habe geschrieben, dass deine Einlassungen bezüglich der Luftfeuchte die vorausgesetzen Versuchsbedingungen verändern. Das ist keine Unterstellen von Tatsachenverfälschung. Ebenso hätte man die Behauptung aufstellen können, dass die Schallgeschwindigkeit sich ändert wenn man Quecksilber verdampfen würde und dies Teil der Luft werden sollte.

Es ging um die Auswirkung von Dichte sowie der Temperatur auf die Schallgeschwindigkeit, und was diesbezüglich richtig oder falsch sei. Auf deine "entsprechende Passagen" gehe ich deshalb nicht ein, wei diese damit a) nichts zu tun haben und b) nicht geeignet sind zur Klärung beizutragen.

Grüße,

Highway


Es ist dir aber bewusst, dass andere Menschen unter Umständen anders darüber denken.
Und wenn du die entscheidenden Sätze weglässt, entsteht der Eindruck, ich hätte das gemeint was du dir da hineininterpretierst. (Sowas ist doch eher die Vorgehensweise der J.L)
M.S
 
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Sa 25. Jun 2011, 16:54

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...

Hier der Molekülabstand bei 1 Bar
---M1-------M2--------M3--------Mx


Hier der Molekülabstand bei 2 Bar
---M1-------M2--------M3--------Mx


Hier der Molekülabstand bei 50 Bar
---M1-------M2--------M3--------Mx

...


Wieso sind Abstände gleich geblieben? :?

Gruß


Weil die Dichte gleichgeblieben ist.

Gruss Kurt
Kurt
 
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon M.S » Sa 25. Jun 2011, 17:00

Highway hat geschrieben:
M.S hat geschrieben:Es ist dir aber bewusst, dass andere Menschen unter Umständen anders darüber denken.
Und wenn du die entscheidenden Sätze weglässt, entsteht der Eindruck, ich hätte das gemeint was du dir da hineininterpretierst. (Sowas ist doch eher die Vorgehensweise der J.L)


Das sei jedem unbenommen darüber zu denken wie er will. Ich denke auch wie ich will. ;-)

Also zur Sache hast du nichts mehr vorzubringen wie ich sehe, dann herrscht wohl Konsens, dass Veridingsbums Quatsch erzählt hat. Danke für das Gespäch.

Grüße,

Highway


Dazu fällt mir nur mehr folgendes ein:
Never argue with an .... They will bring you down to their level and beat you with experience...
M.S
 
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Gasgesetze

Beitragvon rmw » Sa 25. Jun 2011, 17:08

galactic32 hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:In dem Ein-Teilchenmodell ist adiabate Verdichtung dargestellt

Also kein Austausch von Wärmeenergie, ... hm bestenfalls indirekt.

Doch, doch durch den dem Teilchen entgegenkommenden Kolben erhöht sich die Geschwindigkeit des Teilchens und das ist Wärme.
Bei der Expansion verhält es sich umgekehrt. Durch den sich vom Teilchen wegbewegenden Kolben verringert sich beim Stoß die Geschwindigkeit des Teilchens, das heißt es hat dann weniger Wärmeenergie.

galactic32 hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Kurt hat ja dazu vorher eine sehr anschauliche Seite verlinkt: http://www.k-wz.de/waerme/gasgleichung.html

Bis auf daß die Entropie fehlt, brauchbarer Einstieg.
Der adiabatische Vorgang dort ändert irgendwie die Temperatur, wie das ?

Siehe oben
Für das Verständnis der elementaren Gasgesetze ist übrigens der Befriff der Entrophie nicht notwendig, auch wenn er zur Berechnung von Gaszuständen Anwendung findet.

galactic32 hat geschrieben:Sind teils auch keine reinen Anfängerfragen.

Also das will ich jetzt wirklich nicht kommentieren.
rmw
 
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Sa 25. Jun 2011, 18:02

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Hier der Molekülabstand bei 1 Bar
---M1-------M2--------M3--------Mx


Hier der Molekülabstand bei 2 Bar
---M1-------M2--------M3--------Mx


Hier der Molekülabstand bei 50 Bar
---M1-------M2--------M3--------Mx


Weil die Dichte gleichgeblieben ist.



Chief hat geschrieben:Dann musst du die Temperatur stark erhöhen.



Deswegen wird der Abstand im Mittel auch nicht anders.
Die Dichte bleibt gleich.

Gruss Kurt
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Re: Maxwells Elektrodynamik und der Äther

Beitragvon Kurt » Sa 25. Jun 2011, 18:55

Chief hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Dann musst du die Temperatur stark erhöhen.


Kurt:
Deswegen wird der Abstand im Mittel auch nicht anders.
Die Dichte bleibt gleich.



Dichte bleibt gleich wenn die Temperatur 'richtig' erhöht wird.
Das bedeutet, Gas muss "von außen" erhitzt werden.



Ja klar, so ist ja beredet.

Gruss Kurt
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Re: Wärme

Beitragvon galactic32 » Sa 25. Jun 2011, 23:01

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Was ist denn der Unterschied von ðT*ðS zu S*ðT ?
Links wurden offensichtlich 2 Ableitungen hintereinander ausgeführt.
Logisch.
Der Hintergrund ist doch die universelle Ausgangssituation von: ð(T*S).
Allgemeiner z.B. auch in F=m*a ←→ ðF=ð²(m*x )/ðt² ; wo ein praxisnahes Beispiel für F=x*ð²m/ðt² ganz von Interesse wäre.
Wir kennen doch isochoren & isobaren & isotherme (V und p und T const) Änderungen des "Zustandes" .
p*V=n*R*T → n*R≙S <-> p*V=S*T
also reine inner-entropische Vorgänge !
(Chemische Energieform der Teilchen !) p*V=ðE/ðC*ðC ; eine Zerlegung der "Inneren" Energie in unterscheidbare Zustände (Erweiterung der allgemeine Gas-Zustandsgelichung !)

Chief hat geschrieben:
Da ideale Gas-Teilchen keine ideale Masse haben, läßt sich nun wie eine Temperatur eine effective Geschwindigkeit ansetzen?
Oder reichen "Photonen" mit "Ruhmasse" Null?
Ideale Gasteilchen haben normale Masse, wechselwirken nicht untereinander und besetzen keinen Raum.
Definierung von: normale Masse ? :geek:
Relativ wozu normal?
Wie positve Masse zu positiver Zeitrichtung, entsprechend wie "Positronen" e⁺ als Negatronon e⁻ in "umgekehrter" Zeitrichtung angesehen werden können ?
...
Wie war denn p*V=Const. im idealen Gas mit ohne Energie auf ½ Volumen T*S-constant zu comprimieren?
Bei T=Const. ist auch p*V=Const.
Wenn ...
... n und R (!) const. , ¬ (0<0) ?
Wo sind die Null, die Eins-Punkte der P*V-Energie zu setzen?
Hier geht es meistens um Differenzen. Nullpunkt ist meistens "Ausgangspunk".
Technisch schon.
Doch mathematischer gedacht war an natürliche Wirkungs-Quantitäten, Elemente dieser Eigen-Zustände o. dgl. .
dU=ðQ-ðW ist dagegen immer gültig (Energieerhaltungssatz).
Was für trennbare Enegieformen sollen Q und W sein?Warum immer?Relativ zu welchem Energie-System?

Q=Wärme, W=Arbeit (mechanische, elektrische, magnetische usw.). Relativ zum Ausgangssystem.
Das Ausgangs-System "liegt" in einer "Vergangenheit"!
Einem Universum anderer Gesamt-Entropie !
Der Baustein ist doch nicht Energieerhaltung, sondern das die Qualität der Energie eben ständig abnimmt selbst bei Energie-Erhaltung !
Ein Hauptsatz, die Fundamentalere Erkenntnis, ist eher die Ungleichung: keine Entropie-Erhaltung !
Es wird doch noch nicht so richtig Zeit ⇿ Anti-Zeit (Entropie⇿Anti-Entropie) das heißt, die zur Energie fundamentalere Physik sich bewußt gemacht.
Selbst im Energie-Erhaltungs-Universum:An Energie-Erhaltung würde unser Pepeetum-Mobile von Interesse doch gar nicht scheitern.
Die Nutzung von Energie (oder was centraler ist Natur) , ist doch was uns technisch fortschreiten läßt.
Grade wenn "negative" Energie nicht im Ansatz mathematisch anformuliert wird.
Wenn man als Programmierer eine Simulation eines Prozesses mit F=m*a darstellen möchte, findet sich sich schnell solche Frage wie:
Wenn ich das/ein Inverses von m finden will, das vorzeichen von m wechsel dann ...? Also welche Struktur hat m?Ein Quaternion,Oktonion Verallgemeinerung?
galactic32
 
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