Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Beugung

Beitragvon Rudi Knoth » Di 2. Dez 2025, 18:23

rmw hat geschrieben:Gut, da müßte man das Experiment genauer kennen um sich da eine Meinung bilden zu können.

Tatsache ist aber dass beim Licht mit größter Wahrscheinlichkeit keine Beugung existiert und daher die daraus abgeleiteten weitreichenden Schlußfolgerungen unzutreffend sind.


Also deine Aussage zum Licht stimmt nicht. Sie liegt nach meiner Meinung nach an deinem Versuchsaufbau. Der Begriff "Beugungsscheibchen" bei Mikroskopen wie Teleskopen ist bekannt. Und auch Beugungen an einzelnen Kanten konnten schon experimentell ermittelt werden.

Gruß
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Streuung

Beitragvon rmw » Di 2. Dez 2025, 20:45

Ja, der Versuch ist denkbar einfach uns ebenso einfach nachvollziehbar.

Beim Begriff Beugungscheibchen kann auch leicht sein dass es sich um Streuung bzw. Reflektion von der diagonal gegenüber liegenden Kante handelt.

https://www.markweger.at/
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Re: Streuung

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 3. Dez 2025, 07:17

rmw hat geschrieben:Ja, der Versuch ist denkbar einfach uns ebenso einfach nachvollziehbar.

Beim Begriff Beugungscheibchen kann auch leicht sein dass es sich um Streuung bzw. Reflektion von der diagonal gegenüber liegenden Kante handelt.

https://www.markweger.at/


Dein Versuch hat den großen Fehler, daß die Kante recht breit im Vergleich zur Wellenlänge des Lichtes ist. Daher können Streueffekte auch bei Wellen entstehen. Also so wie der Versuchsaufbau aussieht, ist das Ergebnis kein Widerspruch zum Wellenmodell.

Gruß
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Schiebelehre

Beitragvon rmw » Mi 10. Dez 2025, 14:04

Die Kanten sind in der Tat breit was vermutlich eben dazu führt dass die Reflektion an der einen Kante teilweise an der Stirnfläche der Gegenseite zurück reflektiert wird und dadurch eben diese Überlagerung entsteht.

Ich habe da noch ein Bildchen wo der Laserpointer leicht schräg von links auf den Spalt der Schiebelehre leuchtet.
Man erhält dann zwei getrennte Stellen wo das Licht am Hintergrund eintrifft.
Der rechte Teil entsteht wieder auf die gleiche Weise wie vorher.
Der linke Teil entsteht vermutlich durch Reflektion an der rechten Stirnfläche.
Meines Erachtens läßt sich das ganze durch Reflektion an den Kanten und Stirnflächen ohne weiteres erklären, eine Vorstellung von einer Beugung ist dazu nicht notwendig.
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P1050618_ak.jpg
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 10. Dez 2025, 15:33

Ein Vorschlag zu einem Experiment, das die von dir genanten Reflektionen ausschliesst. Man nehme eine Glasplatte und beschichte sie mit einem dunklen Lack. Dann ziehe man mi einem Messer oder eine Rasierklinge einen Strich durch den Lack, sodaß man einen dünnen Spalt erhält. Und dann mache man den versuch in der Weise, daß der Laserpointer auf diesen Süalt zeigt. Wenn dann das Interferenzmuster sich zeigt, dann ist wohl der Wellenansatz richtig. Denn da der lack dunkel ist, kann man Reflektionen ausschliessen. Ebenso solche gar zwischen den Kanten.

Gruß
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Glas

Beitragvon rmw » Mi 10. Dez 2025, 16:43

Eigentlich ganz gute Idee.
Ich werde gelegentlich schauen was da dabei heraus kommt.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Do 11. Dez 2025, 19:13

Rudi Knoth hat geschrieben:Ein Vorschlag zu einem Experiment, das die von dir genanten Reflektionen ausschliesst. Man nehme eine Glasplatte und beschichte sie mit einem dunklen Lack. Dann ziehe man mi einem Messer oder eine Rasierklinge einen Strich durch den Lack, sodaß man einen dünnen Spalt erhält. Und dann mache man den versuch in der Weise, daß der Laserpointer auf diesen Süalt zeigt. Wenn dann das Interferenzmuster sich zeigt, dann ist wohl der Wellenansatz richtig. Denn da der lack dunkel ist, kann man Reflektionen ausschliessen. Ebenso solche gar zwischen den Kanten.


Wieso sollte sich da ein Interferenzmuster zeigen?

Kurt

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Do 11. Dez 2025, 19:39

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Ein Vorschlag zu einem Experiment, das die von dir genanten Reflektionen ausschliesst. Man nehme eine Glasplatte und beschichte sie mit einem dunklen Lack. Dann ziehe man mi einem Messer oder eine Rasierklinge einen Strich durch den Lack, sodaß man einen dünnen Spalt erhält. Und dann mache man den versuch in der Weise, daß der Laserpointer auf diesen Süalt zeigt. Wenn dann das Interferenzmuster sich zeigt, dann ist wohl der Wellenansatz richtig. Denn da der lack dunkel ist, kann man Reflektionen ausschliessen. Ebenso solche gar zwischen den Kanten.


Wieso sollte sich da ein Interferenzmuster zeigen?
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Nicht verzagen, einfach den Herrn Fourier oder den Bronstein fragen. Dies ist einfach ein Einzelspalt, durch den dieses Interferenzmuster entsteht. Und die Fouriertransformation ergibt dieses Ergebnis. Und das steht auch im Bronstein drin.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Do 11. Dez 2025, 20:33

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Ein Vorschlag zu einem Experiment, das die von dir genanten Reflektionen ausschliesst. Man nehme eine Glasplatte und beschichte sie mit einem dunklen Lack. Dann ziehe man mi einem Messer oder eine Rasierklinge einen Strich durch den Lack, sodaß man einen dünnen Spalt erhält. Und dann mache man den versuch in der Weise, daß der Laserpointer auf diesen Süalt zeigt. Wenn dann das Interferenzmuster sich zeigt, dann ist wohl der Wellenansatz richtig. Denn da der lack dunkel ist, kann man Reflektionen ausschliessen. Ebenso solche gar zwischen den Kanten.


Wieso sollte sich da ein Interferenzmuster zeigen?
.


Nicht verzagen, einfach den Herrn Fourier oder den Bronstein fragen. Dies ist einfach ein Einzelspalt, durch den dieses Interferenzmuster entsteht.

Wie entsteht es denn?

Kurt

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Fourier-Reihe

Beitragvon rmw » Fr 12. Dez 2025, 07:39

Rudi Knoth hat geschrieben:...einfach den Herrn Fourier oder den Bronstein fragen.

Na ja, eine Fourier-Reihe ist eine mathematische Mthode, physikalisch erklärt eine Fourier-Reihe überhaupt nichts.

Mit einer Fourier-Reihe kann man durch Überlagerung von Sinuskurven jede beliebige Kurve mit beliebiger Näherung darstellen.
Das heißt aber nicht dass diese einzelnen Sinus-Kurven physikalisch existieren, sie ergeben nur eben eine Summenkurve.
Deshalb erklärt auch eine Fourier-Transformation physikalisch überhaupt nichts. Die Erklärung des Verhaltens des Lichts am Spalt bzw. am Doppelspalt ist an den Haaren herbei gezogen.
Mathematisch funktioniert es, physikalisch sagt es überhaupt nichts.
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