Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Do 12. Feb 2026, 17:08

Predictor hat geschrieben:... Ein Elektron kreist nicht um ein Proton, sondern ein Proton verschwindet in einem Elektron wie ein "Ball" in einem anderen "Ball"...

An der Bildung eines Atoms ist Äther - d.h. viele "virtuelle" Elektronen und Positronen - beteiligt, so dass eine Elektronenwolke entsteht.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon hmpf » Do 12. Feb 2026, 17:40

Lagrange hat geschrieben:
Predictor hat geschrieben:... Ein Elektron kreist nicht um ein Proton, sondern ein Proton verschwindet in einem Elektron wie ein "Ball" in einem anderen "Ball"...

An der Bildung eines Atoms ist Äther - d.h. viele "virtuelle" Elektronen und Positronen - beteiligt, so dass eine Elektronenwolke entsteht.

Keine Disziplin der Naturwissenschaften braucht einen „Äther“.
Den brauchen nur Spatzenhirne.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Do 12. Feb 2026, 18:06

@Lagrange

Was machen denn nun deine seltsamen Elektron-Positron Paare? Da gibt es von dir zwei Versionen:

Lagrange gestern 13:01 hat geschrieben:Sie verwandeln sich nicht, sondern senden Photonen aus, weil sie gegeneinander schwingen, bis sie zur Ruhe kommen. Sie fallen in den Grundzustand zurück und so wird Vakuum gebildet (ähnlich wie Dirac-See).



Oder

Lagrange heute um 16:03 hat geschrieben:Elektron-Positron Paare leben unendlich lange (sie sind unzerstörbar außer dass sie in Elektron und Positron zerlegt werden können), Photonen können absorbiert und somit vernichtet werden.


Also sie erzeugen Photonen und leben beliebig lange. Aber dann wird doch Energie abgegeben und das geht ja bekanntlich nicht unendlich lange. Also eine von deinen Aussagen stimmt wohl nicht.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Do 12. Feb 2026, 19:44

Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange

Was machen denn nun deine seltsamen Elektron-Positron Paare? Da gibt es von dir zwei Versionen:

Lagrange gestern 13:01 hat geschrieben:Sie verwandeln sich nicht, sondern senden Photonen aus, weil sie gegeneinander schwingen, bis sie zur Ruhe kommen. Sie fallen in den Grundzustand zurück und so wird Vakuum gebildet (ähnlich wie Dirac-See).



Oder

Lagrange heute um 16:03 hat geschrieben:Elektron-Positron Paare leben unendlich lange (sie sind unzerstörbar außer dass sie in Elektron und Positron zerlegt werden können), Photonen können absorbiert und somit vernichtet werden.


Also sie erzeugen Photonen und leben beliebig lange. Aber dann wird doch Energie abgegeben und das geht ja bekanntlich nicht unendlich lange. Also eine von deinen Aussagen stimmt wohl nicht.

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Die Energieabgabe dauert nur so lange bis die beiden Felder verschwunden sind - die Ladungen sind zu 100% kompensiert (nach diesem Zeitpunkt wirken die Paare nur noch gravitativ). Die Energie die dabei abgestrahlt wird, ist genau die Selbstenergie der beiden Felder.

Die so kompensierten Paare sind in der Lage elektromagnetische Schwingungen weiterzuleiten.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 13. Feb 2026, 09:10

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:@Lagrange

Was machen denn nun deine seltsamen Elektron-Positron Paare? Da gibt es von dir zwei Versionen:

Lagrange gestern 13:01 hat geschrieben:Sie verwandeln sich nicht, sondern senden Photonen aus, weil sie gegeneinander schwingen, bis sie zur Ruhe kommen. Sie fallen in den Grundzustand zurück und so wird Vakuum gebildet (ähnlich wie Dirac-See).



Oder

Lagrange heute um 16:03 hat geschrieben:Elektron-Positron Paare leben unendlich lange (sie sind unzerstörbar außer dass sie in Elektron und Positron zerlegt werden können), Photonen können absorbiert und somit vernichtet werden.


Also sie erzeugen Photonen und leben beliebig lange. Aber dann wird doch Energie abgegeben und das geht ja bekanntlich nicht unendlich lange. Also eine von deinen Aussagen stimmt wohl nicht.

Gruß
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Die Energieabgabe dauert nur so lange bis die beiden Felder verschwunden sind - die Ladungen sind zu 100% kompensiert (nach diesem Zeitpunkt wirken die Paare nur noch gravitativ). Die Energie die dabei abgestrahlt wird, ist genau die Selbstenergie der beiden Felder.

Die so kompensierten Paare sind in der Lage elektromagnetische Schwingungen weiterzuleiten.


Also deine Vorstellung von Teilchen und Antiteilchen klingt für mich recht seltsam. Es liest sich so, als wenn es neutrale Teilchen wären, die wie Pole einer Batterie "aufgeladen" werden und nach "getaner Arbeit neu geladen werden. Oder? Teilchen und Antiteilchen erzeugen beim Zusammentreffen genau zwei Photonen. Damit ist die Mindestenergie dieses Photonenpaars gegeben.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Feb 2026, 15:32

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Energieabgabe dauert nur so lange bis die beiden Felder verschwunden sind - die Ladungen sind zu 100% kompensiert (nach diesem Zeitpunkt wirken die Paare nur noch gravitativ). Die Energie die dabei abgestrahlt wird, ist genau die Selbstenergie der beiden Felder.

Die so kompensierten Paare sind in der Lage elektromagnetische Schwingungen weiterzuleiten.


Also deine Vorstellung von Teilchen und Antiteilchen klingt für mich recht seltsam. Es liest sich so, als wenn es neutrale Teilchen wären, die wie Pole einer Batterie "aufgeladen" werden und nach "getaner Arbeit neu geladen werden. ...

Ich weiß nicht ob man es so sagen kann. Durch Vereinigung von Elektron und Positron verschwindet das elektrische Feld, durch erneute Trennung entsteht wieder das Feld. Die Energie die dabei umgesetzt wird, ist die Energie des Feldes.
Die elektromagnetische Strahlung entsteht, weil Elektron und Positron um den gemeinsamen Schwerpunkt rotieren und spiralförmig ineinander stürzen. Wenn sie aneinander "kleben", haben sie kein Feld mehr und sind "unsichtbar".
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon bumbumpeng » Fr 13. Feb 2026, 16:05

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Energieabgabe dauert nur so lange bis die beiden Felder verschwunden sind - die Ladungen sind zu 100% kompensiert (nach diesem Zeitpunkt wirken die Paare nur noch gravitativ). Die Energie die dabei abgestrahlt wird, ist genau die Selbstenergie der beiden Felder.

Die so kompensierten Paare sind in der Lage elektromagnetische Schwingungen weiterzuleiten.
Also deine Vorstellung von Teilchen und Antiteilchen klingt für mich recht seltsam. Es liest sich so, als wenn es neutrale Teilchen wären, die wie Pole einer Batterie "aufgeladen" werden und nach "getaner Arbeit neu geladen werden. ...

Ich weiß nicht ob man es so sagen kann. Durch Vereinigung von Elektron und Positron verschwindet das elektrische Feld, durch erneute Trennung entsteht wieder das Feld. Die Energie die dabei umgesetzt wird, ist die Energie des Feldes.
Die elektromagnetische Strahlung entsteht, weil Elektron und Positron um den gemeinsamen Schwerpunkt rotieren und spiralförmig ineinander stürzen. Wenn sie aneinander "kleben", haben sie kein Feld mehr und sind "unsichtbar".
Die Erde besitzt ein gravitatives Feld, ein el. Feld und ein magn. Feld.
Wohin soll denn das el. Feld der Erde verschwinden?

Ich wüsste nicht, ob man eine Energie des el. Feldes je gemessen hat. Bei mir hat das Feld selbst keine Energie, aber die Schwingungen.
Welche Energie des Feldes soll denn umgesetzt werden?

Zeig du mir einen Eimer voll mit Elektronen und einen voll mit Positronen. Es gibt weder Elektronen noch Positronen. Es gibt el. Ladungen und die immer nur in eine Richtung. Es gibt in der Physik keine unterschiedlichen Ladungen. Es gibt physikalisch Licht. Schatten ist die Abwesenheit von Licht. Schatten gibt es physikalisch nicht.

Die e.-m. Schwingung ist Energie und entsteht, indem physikalisch oder chemisch eine gewisse Energie frei gesetzt wird. Z.B. durch eine Flamme oder Kernspaltung.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 13. Feb 2026, 16:30

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Energieabgabe dauert nur so lange bis die beiden Felder verschwunden sind - die Ladungen sind zu 100% kompensiert (nach diesem Zeitpunkt wirken die Paare nur noch gravitativ). Die Energie die dabei abgestrahlt wird, ist genau die Selbstenergie der beiden Felder.

Die so kompensierten Paare sind in der Lage elektromagnetische Schwingungen weiterzuleiten.


Also deine Vorstellung von Teilchen und Antiteilchen klingt für mich recht seltsam. Es liest sich so, als wenn es neutrale Teilchen wären, die wie Pole einer Batterie "aufgeladen" werden und nach "getaner Arbeit neu geladen werden. ...

Ich weiß nicht ob man es so sagen kann. Durch Vereinigung von Elektron und Positron verschwindet das elektrische Feld, durch erneute Trennung entsteht wieder das Feld. Die Energie die dabei umgesetzt wird, ist die Energie des Feldes.
Die elektromagnetische Strahlung entsteht, weil Elektron und Positron um den gemeinsamen Schwerpunkt rotieren und spiralförmig ineinander stürzen. Wenn sie aneinander "kleben", haben sie kein Feld mehr und sind "unsichtbar".


Also nach den Erfahrungen seit mehreren Jahrzehnten ergeben sich bei der Vereinigung von Elektron und Positron zwei 511 KeV Gammaquanten. Also deine Theorie klingt recht abenteuerlich. Denn dann ist die ganze Energie weg. Wie sollen denn dann diese beiden wieder getrennt werden?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Feb 2026, 17:37

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Also deine Vorstellung von Teilchen und Antiteilchen klingt für mich recht seltsam. Es liest sich so, als wenn es neutrale Teilchen wären, die wie Pole einer Batterie "aufgeladen" werden und nach "getaner Arbeit neu geladen werden. ...

Ich weiß nicht ob man es so sagen kann. Durch Vereinigung von Elektron und Positron verschwindet das elektrische Feld, durch erneute Trennung entsteht wieder das Feld. Die Energie die dabei umgesetzt wird, ist die Energie des Feldes.
Die elektromagnetische Strahlung entsteht, weil Elektron und Positron um den gemeinsamen Schwerpunkt rotieren und spiralförmig ineinander stürzen. Wenn sie aneinander "kleben", haben sie kein Feld mehr und sind "unsichtbar".


Also nach den Erfahrungen seit mehreren Jahrzehnten ergeben sich bei der Vereinigung von Elektron und Positron zwei 511 KeV Gammaquanten.

Das ist genau die Selbstenergie des elektrischen Feldes.

Also deine Theorie klingt recht abenteuerlich. Denn dann ist die ganze Energie weg. Wie sollen denn dann diese beiden wieder getrennt werden?

Gruß
Rudi Knoth

Das Elektron und das Positron werden im elektrischen Feld gegeneinander verschoben. Durch das starke elektromagnetische Feld einer Lichtwelle (Gamma) werden sie zu erzwungenen Schwingungen angeregt. Wenn die Feldstärke groß genug ist (Photonenenergie>1,22MeV), fliegen sie auseinander.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 13. Feb 2026, 18:18

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ich weiß nicht ob man es so sagen kann. Durch Vereinigung von Elektron und Positron verschwindet das elektrische Feld, durch erneute Trennung entsteht wieder das Feld. Die Energie die dabei umgesetzt wird, ist die Energie des Feldes.
Die elektromagnetische Strahlung entsteht, weil Elektron und Positron um den gemeinsamen Schwerpunkt rotieren und spiralförmig ineinander stürzen. Wenn sie aneinander "kleben", haben sie kein Feld mehr und sind "unsichtbar".


Also nach den Erfahrungen seit mehreren Jahrzehnten ergeben sich bei der Vereinigung von Elektron und Positron zwei 511 KeV Gammaquanten.

Das ist genau die Selbstenergie des elektrischen Feldes.

Also deine Theorie klingt recht abenteuerlich. Denn dann ist die ganze Energie weg. Wie sollen denn dann diese beiden wieder getrennt werden?

Gruß
Rudi Knoth

Das Elektron und das Positron werden im elektrischen Feld gegeneinander verschoben. Durch das starke elektromagnetische Feld einer Lichtwelle (Gamma) werden sie zu erzwungenen Schwingungen angeregt. Wenn die Feldstärke groß genug ist (Photonenenergie>1,22MeV), fliegen sie auseinander.


Nein beide werden durch die gegenseitige Anziehung eher zur Kollision gebracht. Dieses macht sich bei radioaktiven Quellen, die Positronen aussenden und die beim Treffen mit Elektronen dann zu den zwei Gammaquanten sich gegenseitig zerstören. Denn deren Masse wird in die kinetische Energie der Gammaquanten umgewandelt.

Gruß
Rudi Knpth
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