Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon bumbumpeng » Sa 11. Apr 2026, 23:21

rmw hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Die Ausbreitung von Radar und die Reflektion an Objekten ist nur mit Teilchenstrahlen zu erklären, im Prinzip ganz ähnlich wie beim Licht.
Eine Gewehrkugel, ein Projektil, ist ein etwas größeres Teilchen.
Wie wird die reflektiert?
Wie werden Teilchen reflektiert? Gewöhnlich schlagen die ein.

Gewehrkugeln verformen sich plastisch und das Objekt dass sie treffen zerstören sie auch, das ist ein anderes Verhalten.
Licht ist eher mit Billardkugeln auf einem Billardtisch zu vergleichen, diese Kugeln verhalten sich näherungsweise wie bei einem elastischen Stoß.
Gleiches kann man auch für Radarteilchen sagen.
Ich wusste gar nicht, dass du solche Späße machen kannst.
-- Viel mehr fällt mir dazu wirklich nicht ein. Tja, was soll man dazu noch sagen ???
bumbumpeng
 
Beiträge: 7733
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Materialabhängigkeit

Beitragvon rmw » So 12. Apr 2026, 06:32

Frau Holle hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Wie gesagt, Teilchenstrahlen die an Kanten abgelenkt werden ist meine Sichtweise und ich sehe nach wie vor nicht was daran verkehrt sein sollte.

Teilchenstrahlen, die an Kanten abgelenkt werden, führen nicht zu den bekannten Beobachtungen. Das ist es, was daran verkehrt ist. Es springt einem direkt ins Auge. Wieso siehst du es denn nicht?

Na ja, wenn man davon ausgeht dass einzelne Photonen zu einer Frequenz fähig sind dann ist damit Interferenz durchaus erklärbar.
rmw
 
Beiträge: 2529
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Licht Frequenz

Beitragvon rmw » So 12. Apr 2026, 08:36

Wie man sich diese Amplitude beim Licht vorstellen kann weiß man bei einer Welle genau so wenig.
Eine Beugung existiert beim Licht nicht es ist Ablenkung an einer Kante.
Und das einzelne Photonen nachweisbar sind schließt ohnehin aus dass sich beim Licht um eine Welle handelt.
rmw
 
Beiträge: 2529
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: Licht Frequenz

Beitragvon Rudi Knoth » So 12. Apr 2026, 08:54

rmw hat geschrieben:Wie man sich diese Amplitude beim Licht vorstellen kann weiß man bei einer Welle genau so wenig.
Eine Beugung existiert beim Licht nicht es ist Ablenkung an einer Kante.
Und das einzelne Photonen nachweisbar sind schließt ohnehin aus dass sich beim Licht um eine Welle handelt.


Also was bedeutet denn das Wort "man" in deinen Beiträgen? Für den Begriff "Amplitude" bei EM-Wellen wie das von dir genannte RADAR kann die ein Physiker oder Elektrotechniker schon eine klare Auskunft geben. Das wäre die elektrische Feldstärke des Signals. Nun Beugungen sind bei Licht etwa in Form von "Beugungsscheiben" seit Abbe bekannt. Und deren Abhängigkeit von der Öffnungsweite beim Objektiv von Teleskopen und Mikroskopen seit über 100 Jahren bekannt.

Und der Nachweis von Photonen bei Licht etc schliesst nach der Quantentheorie einen Welleneigenschaft nicht aus.

Ich denke, hier sind es bei dir Verständnisprobleme bezüglich der Elektrodynamik vor. Daher erübrigt sich aus meiner Sicht jede weitere Diskussion zu diesem Thema.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3975
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Mangel an Logik

Beitragvon rmw » So 12. Apr 2026, 09:20

Ich denke dass in gewissen Bereichen der Physik eher einfach ein Mangel an logischen rationalen Denken besteht.
rmw
 
Beiträge: 2529
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: Mangel an Logik

Beitragvon Rudi Knoth » So 12. Apr 2026, 09:50

rmw hat geschrieben:Ich denke dass in gewissen Bereichen der Physik eher einfach ein Mangel an logischen rationalen Denken besteht.


Also das sehe ich anders. Erstmal beruhen die Geräte, mit denen wir hier uns streiten, genau auf den Erkenntnissen dieser Bereiche der Physik. Schon die Elektrodynamik geht bei deiner "Matheallergie" über deinen Verstand.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3975
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Mathematik

Beitragvon rmw » So 12. Apr 2026, 10:48

Na, ich habe nichts gegen Mathematik.
Eine mathematische Funktion kann physikalische Zusammenhänge quantitativ beschreiben.
Aber man kann nicht aus Mathematik physikalische Gesetzmäßigkeiten ableiten.
Und wenn man glaubt das tun zu können dann hat man nicht verstanden was Mathematik ist und Physik hat man dann auch nicht verstanden.
Man hat dann eine mathematische Methode aber warum und wieso weiß man nachher genau so wenig wie vorher.
rmw
 
Beiträge: 2529
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: Materialabhängigkeit

Beitragvon Frau Holle » So 12. Apr 2026, 14:34

rmw hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Wie gesagt, Teilchenstrahlen die an Kanten abgelenkt werden ist meine Sichtweise und ich sehe nach wie vor nicht was daran verkehrt sein sollte.

Teilchenstrahlen, die an Kanten abgelenkt werden, führen nicht zu den bekannten Beobachtungen. Das ist es, was daran verkehrt ist. Es springt einem direkt ins Auge. Wieso siehst du es denn nicht?

Na ja, wenn man davon ausgeht dass einzelne Photonen zu einer Frequenz fähig sind dann ist damit Interferenz durchaus erklärbar.

Und wieso kannst du Interferenz damit nicht erklären? Mach's doch einfach mal, dann werden wir ja sehen. Ist ja nicht das erste mal, dass man dich fragt wie das denn gehen soll mit billiardkugeligen "Teilchen, die zu einer Frequenz fähig sind."

Du kannst den Quatsch nicht erklären, weil du nur naive, nebulös schwammige und physikalisch falsche Vorstellungen von Teilchen, Frequenz, Welle usw. hast, oder auf deutsch: Null Ahnung.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4717
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Mathematik

Beitragvon Frau Holle » So 12. Apr 2026, 15:19

rmw hat geschrieben:Na, ich habe nichts gegen Mathematik.
Eine mathematische Funktion kann physikalische Zusammenhänge quantitativ beschreiben.
Aber man kann nicht aus Mathematik physikalische Gesetzmäßigkeiten ableiten.

Sicher kann man das. Z.b. folgt die Energieerhaltung mathematisch aus einer Symmetrie in der Zeit.

wikipedia hat geschrieben:Das Noether-Theorem ist ein 1918 von der deutschen Mathematikerin Emmy Noether formulierter Lehrsatz, der elementare physikalische Größen wie Ladung, Energie und Impuls mit geometrischen Eigenschaften verknüpft, nämlich der Invarianz (Unveränderlichkeit) der Wirkung unter Symmetrietransformationen:

    Zu jeder kontinuierlichen Symmetrie eines physikalischen Systems gehört eine Erhaltungsgröße.
Dabei ist eine Symmetrie eine Transformation (zum Beispiel eine Drehung oder Verschiebung), die das Verhalten des physikalischen Systems nicht ändert. Es gilt auch die Umkehrung:

    Jede Erhaltungsgröße ist Generator einer Symmetriegruppe.


rmw hat geschrieben:Und wenn man glaubt das tun zu können dann hat man nicht verstanden was Mathematik ist und Physik hat man dann auch nicht verstanden.

Was lässt dich glauben, dass ausgerechnet du verstanden hättest was Mathematik und Physik sind? Dass du von beiden fast nichts verstehst hast du zur Genüge hier gezeigt.

rmw hat geschrieben:Man hat dann eine mathematische Methode aber warum und wieso weiß man nachher genau so wenig wie vorher.

Zur Warum-und-Wieso-Frage hatte in diesem Faden schon Peter Knoepfheinz weise Worte geschrieben.
Wenn du's lieber von einem Nobelpreisträger hören willst: Guckstu Richard Feynman. Why. Oder hat der auch nicht verstanden was Mathematik und Physik sind?
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4717
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Lichtstrahlen

Beitragvon rmw » So 12. Apr 2026, 19:27

Ich kann mich nur wiederholen.

Lichtteilchen, also Photonen, sind eindeutig nachweisbar.
Eine Welle ist dagegen eine Wirkung von sehr vielen Teilchen.
Das sind zwei widersprüchliche Modelle, das ist nicht die Frage eines Verständnisses, es ist ganz einfach ein Widerspruch.

Hätte man zuerst Lichtteilchen nachgewiesen und mit einem Interferometer Auslöschung beobachtet, so wäre niemand auf die Idee gekommen das Licht für eine Welle zu halten und das wäre so auch gescheiter gewesen.
Wahrscheinlich hätte man unter dieser Voraussetzung geschlossen dass es sich um Teilchen handelt die zu irgend einer Art Frequenz fähig sind.

Nachdem man freilich sehr viel früher den Auslöschungseffekt am Doppelspalt beobachtet hat, hat man daraus auf eine Beugung einer Welle geschlossen, was später leider zu einem Dogma geworden ist.
Der Ablenkungseffekt an einer einzelnen Kante, normal auf diese Kante, zeigt eindeutig dass es sich um eine Wirkung dieser Kante handelt und die Interpretation als Wellenbeugung völlig unbegründet ist.

Die mathematische Beschreibung mit einer Wellenfunktion, einer Siinusfunktion mit zwei Variablen, sagt genau genommen überhaupt nichts, mit dieser Funktion kann man Teilchen mit einer Frequenz genau so gut beschreiben.

Wie man sich die Amplitude des Licht vorstellen kann ist bei einem Wellenmodell genau so wenig bekannt wie bei Teilchen mit Frequenz.

Das Wellenmodel ist einfach aus einem historischen Mißverständnis entstanden, das Wellenmodel für das Licht ist völlig unbegründet.
Meines Erachtens ist das einzige plausible Model Teilchen die zu einer Frequenz fähig sind.
Zuletzt geändert von rmw am So 12. Apr 2026, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
rmw
 
Beiträge: 2529
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

VorherigeNächste

Zurück zu Emissionstheorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 9 Gäste