Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » Mi 15. Apr 2026, 15:38

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
hmpf hat geschrieben:Mit Mathematik kann man alles beschreiben – also letztlich gar nichts beweisen.

Die Sätze der Mathematik sind alle bewiesen. Sonst wäre die Mathematik ja untauglich als Sprache der Physiker. ...

Die Sätze der Mathematik beweisen aber keine Physik!

Aber sie beweisen etwas, und das ist mehr als gar nichts. Du hast geschrien, dass sie "letztlich gar nichts beweisen".

Dein "gar nichts" ist also widerlegt, was zu beweisen war. 8-)

Und zur Physik: Mit der Mathematik hat Newton sein Gravitationsgesetz formuliert, und als Urbain Le Verrier im 19. Jahrhundert durch Beobachtung feststellte, dass der Planet Uranus nicht dort war, wo er nach Newton sein müsste, berechnete er rein mathematisch die Masse und Position eines weiteren, unbekannten Planeten, was dann die Position des Uranus erklären könnte. Der Rest ist Geschichte: Astronomen richteten ihre Teleskope auf die von Le Verrier berechnete Position fanden genau dort den bis dahin unbekannten Planeten Neptun. Mathematisch berechnet und die physische Realität damit bewiesen.

Dein Geschrei, dass man Mathethematik keine Physik beweisen kann ist also auch widerlegt, was zu beweisen war. 8-).

Sonst noch irgendwelchen Blödsinn, den du gerne rausschreien willst? Oder wie immer nur wiederholen, wie z.B. den unsäglichen Quatsch, dass die blaue Farbe der Meere aus den Tiefen der Ozeane kommt? Das wollen hier sicher alle nochmal lesen, weil es so ungeheuer bescheuert ist, dass man sofort laut rauslachen muss. Lachen ist ja gesund. :lol:
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mi 15. Apr 2026, 18:09, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Entstehung einer EM-Welle

Beitragvon Frau Holle » Mi 15. Apr 2026, 16:26

hmpf hat geschrieben:Hier ging es aber zuletzt darum, dass einzelne Photonen angeblich kein Interferenzbild hinter
dem Doppelspalt erzeugen würden.

Nein. Es ging um deine Behauptung dass ein einzelnes Photon mit sich selbst interferieren würde.
Das ist ein Märchen, ein irreführendes, populärwissenschaftliches Narrativ.

Nochmal: Bei einer solchen Interferenz müsste es sich physisch auslöschen können, und so einen Selbstmord gibt's nicht. Selbst wenn man beim beim Photon vllt. noch geneigt ist beide Augen zuzudrücken, so versagt die Vorstellung spätestens beim einzelnen Elektron, Neutron, Atom, Molekül. Ein einzelnes Teilchen löscht sich nicht aus, jedes kommt auf dem Schirm an. Erst viele einzelne Teilchen können ein Interferenzbild erzeugen und so den Wellencharakter der Materie und des Lichts aufzeigen.

Physik lernt man nicht durch Nachplappern einfacher Narrative, auch wenn das bei manchen vielleicht gerade noch für ein Diplom reichen mag. Dass der Kandidat in der Tiefe nichts kapiert hat fällt nicht unbedingt auf, wenn er wenigstens das Oberflächliche salopp nachplappern kann. 8-)
 
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Physikalische Erklärung

Beitragvon rmw » Mi 15. Apr 2026, 19:30

Die unterschiedlichen Auffassungen unter Physikern sind recht interessant.

Im einen Fall verhaten sich die Photonen unter bestimmten Bedingungen wie Wellen ohne dass man eine Vorstellung davon hat wie das physikalisch geschieht.

Im zweiten Fall wird dieses Verhalten mit Wahrscheinlichkeit beschrieben, wobei auch hier kein physikalisches Wissen darüber besteht warum sich die Teilchen so verhalten.

Man hat also in beiden Fällen eine mathematische Beschreibung aber auch nicht mehr.

Bei der Gelegenheit wieder einmal:
https://www.markweger.at/
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Re: Physikalische Erklärung

Beitragvon Frau Holle » Mi 15. Apr 2026, 21:30

rmw hat geschrieben:Die unterschiedlichen Auffassungen unter Physikern sind recht interessant.

Im einen Fall verhaten sich die Photonen unter bestimmten Bedingungen wie Wellen ohne dass man eine Vorstellung davon hat wie das physikalisch geschieht.

Im zweiten Fall wird dieses Verhalten mit Wahrscheinlichkeit beschrieben, wobei auch hier kein physikalisches Wissen darüber besteht warum sich die Teilchen so verhalten.

Man hat also in beiden Fällen eine mathematische Beschreibung aber auch nicht mehr.

Tja, so ist das nun mal. Und es ist kein Geheimnis, dass die Natur ein Geheimnis darum macht, wie sie es genau macht.

Die beste Theorie über das Licht im Besondern und die EM-Wellen im Allgemeinen, die Quantenelektrodynamik (QED), ist die nachweislich präziseste Beschreibung, die der Mensch je entwickelt hat. Besser als auf den 10ten Teil eines Milliardstels, das ist wie die Entfernung zwischen New York und LA auf die Dicke eines menschl. Haars genau zu messen (Richard Feynman). Und alles nur auf Grundlage der Ergebnisse eines ganz einfachen Experiments, des Doppelspaltexperiments. Mehr braucht es dazu nicht.

Das Experiment ist ist einfach, die Vorhersagen der Theorie und das Ergebnis eindeutig, die Berechnung der QM glasklar. Die Natur sagt uns genau, was sie da veranstaltet, aber das Wie und Warum bleibt ihr Geheimnis, jedenfalls bis zum heutigen Tag.

Wer das mit den Wahrscheinlichkeiten mal verstanden hat und gefragt wird, ober die QM versteht, der kann ehrlich und erhobenen Hauptes sagen "Nein. Aber ich verstehe jetzt warum ich sie nicht verstehe."

Richard Feynmans "Quantum Warning" mit meinen Worten: Lass' dir von niemandem erzählen, dass er versteht, wie das physikalisch genau abläuft. Wenn sie dir sagen, dass sie es verstehen, dann haben sie nicht genug darüber nachgedacht.

Zitat Feynman: "Die Theorie funktioniert. Sie funktioniert besser als alles andere in der Wissenschaftsgeschichte, aber wir verstehen nicht warum sie funktioniert. Wir verstehen nicht, warum die Natur Wahrscheinlichkeisamplituden wählt statt gewöhnlicher Wahrscheinlichkeiten. Wir verstehen nicht was Messung bedeutet auf fundamentaler Ebene. Wir verstehen nicht, was zwischen Messungen passiert. Und wir mögen es niemals verstehen – das ist die ehrliche Wahrheit – und ich denke Ehrlichkeit ist wertvoller als Bequemlichkeit."

Und weiter: "Wir [Wissenschaftler] geben nicht vor, dass die Seltsamkeit nicht da ist, wir übergehen sie nicht mit falschen Erklärungen und mystischem Unsinn. Wir akzeptieren sie, wir respektieren sie, und wir arbeiten weiter. Das Experiment ist einfach: Zwei Schlitze in einer Wand, schieße Partikel durch, schaue das Muster an. Aber aus dieser Einfachheit entfaltet sich das gesamte Geheimnis des Universums. Die Wellennatur der Wahrscheinlichkeit, die Rolle der Information, Verschränkung, die Entstehung der klassischen Welt, die Debatte zwischen den Größten Denkern des 20. Jahrhunderts, die Grundlagen von jedem Stück der modernen Technologie. Alles von zwei Schlitzen und ich denke, das ist vielleicht das Erstaunlichste von allem. Nicht die Seltsamkeit an sich, sondern die Tatsache, dass ein so einfaches Experiment sie aufdecken kann. Wir brauchen keinen Teilchenbeschleuniger von der Größe einer Stadt..."

Naja, das wurde dem Hernn Feynman wohl etwas pathetisch von einer KI in den Mund gelegt, aber ich kenn einige seiner Vorträge. Das ist schon die Art wie er spricht, äh sprach, denn leider weilt er ja nicht mehr unter uns.
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon bumbumpeng » Mi 15. Apr 2026, 22:29

Doppelspalt beweist eindeutig, dass es sich beim gesamten e.-m. Spektrum

um ENERGIE

in Form von SCHWINGUNGEN handelt.
https://www.shutterstock.com/image-vect ... 817781.jpg
Bild

Dies Energie kann umgewandelt werden.
Teilchen lassen sich nicht in Energie umwandeln.

Es gibt definitiv KEINEN Dualismus. Dualismus ist Schwachsinn.
bumbumpeng
 
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Wellentheorie

Beitragvon rmw » Do 16. Apr 2026, 06:18

Die Sache ist sehr einfach.

Man hat eine mathematische Beschreibung, die auch, im einen wie im anderen Fall, durchaus funktioniert.
Aber man hat keinerlei Vorstellung warum es so ist und damit gibt man sich zufrieden.

Ich sehe nach wie vor nicht warum man nicht ziumindest versuchen sollte den Dingen auf den Grund zu gehen.
Ich sehe auch nach wie vor nicht warum es nicht möglich sein sollte dass es sich beim Licht um Teilchen mit einer Frequenz handeln kann, meines Erachtens ist das sogar die einzige mögliche Erklärung.

Die Ablenkung von einzelnen Photonen an einer Kante ist jedenfalls nicht die Beugung einer Welle.
Es mag von Polarisation beeinflußt sein oder wovon auch immer.

Über das Verhalten von Elektronen weiß man schon einiges, es gibt keinen Grund warum man beim Licht nicht auch zumindest versuchen sollte den Ursachen des Verhaltens der Photonen näher zu kommen.
Statt dessen gibt man sich mit einer mathematischen Beschreibung zufrieden und hält das schon für die Erklärung.

Ich bin mir im übrigen völlig bewußt wie elementar meine Kenntnisse sind, das heißt aber nicht dass man sich über grundlegende Dinge nicht Gedanken machen kann.
Es geht mir ja auch nur um ganz grundlegende Dinge, aber die Wellentheorie des Lichts steht nicht auf festen Füßen, und zwar ganz offensichtlich nicht.
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Re: Wellentheorie

Beitragvon Rudi Knoth » Do 16. Apr 2026, 06:43

rmw hat geschrieben:Die Sache ist sehr einfach.

Man hat eine mathematische Beschreibung, die auch, im einen wie im anderen Fall, durchaus funktioniert.
Aber man hat keinerlei Vorstellung warum es so ist und damit gibt man sich zufrieden.

Ich sehe nach wie vor nicht warum man nicht ziumindest versuchen sollte den Dingen auf den Grund zu gehen.
Ich sehe auch nach wie vor nicht warum es nicht möglich sein sollte dass es sich beim Licht um Teilchen mit einer Frequenz handeln kann, meines Erachtens ist das sogar die einzige mögliche Erklärung.

Die Ablenkung von einzelnen Photonen an einer Kante ist jedenfalls nicht die Beugung einer Welle.
Es mag von Polarisation beeinflußt sein oder wovon auch immer.

Über das Verhalten von Elektronen weiß man schon einiges, es gibt keinen Grund warum man beim Licht nicht auch zumindest versuchen sollte den Ursachen des Verhaltens der Photonen näher zu kommen.
Statt dessen gibt man sich mit einer mathematischen Beschreibung zufrieden und hält das schon für die Erklärung.

Ich bin mir im übrigen völlig bewußt wie elementar meine Kenntnisse sind, das heißt aber nicht dass man sich über grundlegende Dinge nicht Gedanken machen kann.
Es geht mir ja auch nur um ganz grundlegende Dinge, aber die Wellentheorie des Lichts steht nicht auf festen Füßen, und zwar ganz offensichtlich nicht.



Nun dann hat eine weitere Diskussion aus meiner Sicht keinen Sinn. Denn du willst keine Belege für die Wellennatur gelten lassen. Wenn der Grund eigentlich die RT sein soll, dann spricht etwa dieses Experiment eher vom Ergebnis für RT und Wellentheorie als dagegen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wellentheorie

Beitragvon Frau Holle » Do 16. Apr 2026, 08:22

rmw hat geschrieben:Man hat eine mathematische Beschreibung, die auch, im einen wie im anderen Fall, durchaus funktioniert.
Aber man hat keinerlei Vorstellung warum es so ist und damit gibt man sich zufrieden.

Unsinn. Man hat viele konkrete Vorstellungen, und alle sind mehr oder weniger plausibel und funktionieren auch in der Praxis, aber keine davon passt vollumfänglich zum experimentellen Befund. Solange man nichts Besseres hat, benutzt man eben auf fundamentalster Ebene das Beste, was man hat, und das ist nun mal die QED, auch wenn die keine endgültige Antwort auf jede Warum-Frage hat.

rmw hat geschrieben:Ich sehe nach wie vor nicht warum man nicht ziumindest versuchen sollte den Dingen auf den Grund zu gehen.

Ja meinst du denn, das wird nicht versucht? Seit hunderten Jahren wird das versucht, man nennt es Gundlagenforschung. Was glaubst du machen die Forscher die ganze Zeit? Däumchen drehen oder was?

rmw hat geschrieben:Ich sehe auch nach wie vor nicht warum es nicht möglich sein sollte dass es sich beim Licht um Teilchen mit einer Frequenz handeln kann, meines Erachtens ist das sogar die einzige mögliche Erklärung.

Deines Erachtens, soso. Kannst du denn aufzeigen, wie genau deine vermuteten "Teilchen mit einer Frequenz" funktionieren und die experimentellen Ergebnisse produzieren sollen? Ganz offenbar überhaupt nicht. Also was soll das?

Was ist damit gewonnen, wenn einer daherkommt und meint, dass "man" damit "alles genauso gut erklären" kann, und nicht mal im Ansatz dazu sagt wie das denn gehen soll, wie die Dinger aussehen und was dabei die Frequenz sein soll? Nennst du das etwa "erklären" und "auf den Grund gehen"? Das ist Spinnerei auf dem Niveau einer Schnapsidee am Stammtisch, sonst nichts.

Statt mit solchen Fantasieteilchen kann "man" auch alles "genauso gut" durch kleine Einhörner mit Hockeyschlägern "erklären". Wie sie das genau machen muss man ja nicht dazusagen. Diese "Erklärung" spart man sich einfach. Es reicht ja zu behaupten, dass "man" es kann, "genauso gut". :lol:

Rudi Knoth hat geschrieben:
Nun dann hat eine weitere Diskussion aus meiner Sicht keinen Sinn.

Das sehe ich auch so. Die Welt braucht sicher keinen weiteren, selbsternannten Erklärbär mit nebulösen Vermutungen und der Vorstellung, dass alles gaaanz einfach und gaaanz anders ist... wie immer ohne dass der etwas erklären würde.
 
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Re: Wellentheorie

Beitragvon rmw » Do 16. Apr 2026, 13:49

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun dann hat eine weitere Diskussion aus meiner Sicht keinen Sinn. Denn du willst keine Belege für die Wellennatur gelten lassen. Wenn der Grund eigentlich die RT sein soll, dann spricht etwa dieses Experiment eher vom Ergebnis für RT und Wellentheorie als dagegen.

Wie gesagt aus meiner Sicht ist die Wellentheorie des Lichts unbegründet und erst recht nicht nachgewiesen.
Die RT ist ein skurriler Versuch auf Basis dieser unzutreffenden Theorie die Ausbreitung des Lichts zu beschreiben, ein skurriler Versuch nicht mehr.
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Re: Wellentheorie

Beitragvon rmw » Do 16. Apr 2026, 13:53

Frau Holle hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Ich sehe nach wie vor nicht warum man nicht ziumindest versuchen sollte den Dingen auf den Grund zu gehen.

Ja meinst du denn, das wird nicht versucht? Seit hunderten Jahren wird das versucht, man nennt es Gundlagenforschung. Was glaubst du machen die Forscher die ganze Zeit? Däumchen drehen oder was?

Na ja, wenn man von grundlegenden falschen Voraussetzungen ausgeht dann kann eben auch alles Weiterführende nicht richtig sein.
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