contravariant hat geschrieben:Lothar Pernes hat geschrieben:Wenn man die Zentrifugalkräfte beider sich umlaufenden Massen bei der Berechnung wegläßt, und von einem festen Drehpunkt ausgeht, bekommt man durchaus die richtige Trajektorie allein mit der Zentripetalkraft.
Oder anders gesagt: Wenn man nur einseitig von einem festen Drehpunkt ausgeht, von dem die Zentripetalkraft auf die Masse m ausgeht, bekommt man die richtige Trajektorie der Masse m nur, wenn man die Zentrifugalkraft der Masse m wegläßt.
Will man die Zentrifugalkraft von m in der Berechnung berücksichtigen, so muß man auch die Zentrifugalkraft der anderen Masse M berücksichtigen. Da diese bei Kreisbahn entgegengesetzt gleich groß ist, heben sich beide gegenseitig auf, und man ist wieder bei der vereinfachten Berechnung ohne Berücksichtigung der sich gegenseitig kompensierenden Zentrifugalkräfte der beiden Massen.
Das kannst du uns sicher vorrechnen, oder? Alternativ kannst du auch meinen Simulationscode entsprechend modifizieren.
Bitte, was konkret soll ich nun „vorrechnen“?
Daß die Zentripetalkraft der einen Masse (Erde) von der Zentrifugalkraft der anderen Masse (Sonne) erbracht wird?
Oder daß die Berechnung der Trajektorie der einen Masse (Erde) tatsächlich ohne die beiden sich kompensierenden Zentrifugalkräfte erfolgen kann?
Oder daß die beiden sich gegenseitig kompensierenden Zentriugalkräfte in der Rechnung außeracht gelassen werden können, weil sie zusammen Null ergeben?
Oder daß ich seinen Simulationscode nicht zu modifizieren brauche, wenn er die beiden sich gegenseitig kompensierenden Zentrifugalkräfte außeracht gelassen hat?
Das habe ich alles bereits „vorgerechnet“ bzw. bestätigt. Also was soll ich nun konkret vorrechnen?
MfG L. Pernes