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Nachtrag zu: „Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien“:
Es ist wohl klar, daß eine bewegte Ladung in einem Magnetfeld transversal beschleunigt wird, und in einem elektrischen Feld longitudinal. Und es ist auch klar, daß die Ladung in beiden Fällen mit zunehmender Geschwindigkeit weniger beschleunigt wird. Also gerade so, als ob die Masse mit zunehmender Geschwindigkeit zunehmen würde – oder eben auch, als ob die beschleunigende Kraft abnehmen würde. Dabei gibt es aber offensichtlich unterschiedliche Faktoren für die Berücksichtigung der Geschwindigkeitsabhängigkeit: Bewegt sich die Ladung in einem Magnetfeld, ist der Faktor sqrt(1-v²/c²), bewegt sich die Ladung in einem elektrischen Feld, ist der Faktor offensichtlich (sqrt(1-v²/c²))^3.
Der normale Mensch mit gesundem Menschenverstand würde nun sagen: Offensichtlich nimmt die Kraftwirkung auf die Ladung mit zunehmender Geschwindigkeit ab. Und offensichtlich besteht bei dieser Abnahme ein Unterschied zwischen der elektromagnetischen Kraftwirkung und der elektrostatischen Kraftwirkung deshalb, weil die elektromagnetische Kraft transversal zur Bewegungsrichtung wirkt, und die elektrostatische Kraft longitudinal. Die Formel für die Geschwindigkeits-Abhängigkeit der elektrostatischen, longitudinalen Kraftwirkung ist deshalb eine andere als die der elektromagnetischen, transversalen Kraftwirkung. Es gilt bei der transversalen, elektromagnetischen Kraft die Formel F(v)=F(o)*sqrt(1-v²/c²)
Und bei der longitudinalen, elektrostatischen Kraft die Formel F(v)=F(o)*(sqrt(1-v²/c²))^3
Die relativistischen Schwachköpfe aber sagen: Offensichtlich nimmt die Masse der Ladung mit zunehmender Geschwindigkeit zu. Und offensichtlich besteht bei dieser Massenzunahme ein Unterschied. Im elektrischen Feld mit longitudinaler Kraftwirkung nimmt die Masse schneller zu als im elektromagnetischen Feld mit transversaler Kraftwirkung. Es gibt deshalb zwei relativistische Massenzunahmen, nämlich eine transversale Massenzunahme und eine longitudinale Massenzunahme.
Für die transversale Massenzunahme gilt die Formel m(v)=m(o)/ sqrt(1-v²/c²)
Und für die longitudinale Massenzunahme gilt m(v)=m(o)/ (sqrt(1-v²/c²))^3
Während es also nach der klassischen Physik überhaupt kein Problem ist, ja sogar schon von der Grund-Formel her ersichtlich ist, daß die elektromagnetische Kraft eine andere Geschwindigkeits-Abhängigkeit besitzt als die elektrostatische Kraft, haben die Relativisten das Problem, daß ihre relativistische Massenzunahme in zwei verschiedene Arten aufgeteilt werden muß, in eine transversale und in eine longitudinale Massenzunahme. Der Schwachsinn von der relativistischen Massenzunahme wird dadurch noch umso deutlicher.
Das war den Relativisten bis vor etwa 30 Jahren wohl bewußt, denn in dem mir völlig genügenden Lehrbuch des seinerzeitigen Relativistenpapstes Roman Sexl ist von einer longitudinalen Massenzunahme noch nirgends die Rede. Inzwischen können die Relativisten ihr Dilemma mit ihrer zweiten relativistischen Massenzunahme aber wohl nicht mehr länger verschweigen und verbergen.
Da es also offensichtlich auch bei der Geschwindigkeits-Abhängigkeit einen Unterschied zwischen elektrostatischer und elektromagnetischer Kraft gibt, und die Relativisten deshalb inzwischen ihre relativistische Masse in transversale und longitudinale Masse aufteilen bzw. aufteilen müssen, muß auch ich mein bisheriges Bild über die vergleichende Darstellung dieser Zusammenhänge wie folgt korrigieren bzw. ändern:

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Wie schon gesagt: Der Schwachsinn der relativistischen Masse wird dadurch nur noch deutlicher.
Und ich erkläre die unterschiedliche Geschwindigkeits-Abhängigkeit einfach mal so:
Die Geschwindigkeits-Abhängigkeit bei Beschleunigung in transversaler Richtung ist eindimensional, weil die Reaktions-Kraft der bewegten Ladung auf das elektromagnetische Feld nur in einer einzigen, ganz bestimmten, senkrecht zu v gerichteten Richtung wirkt. Der Faktor für die eindimensionale, transversale Geschwindigkeits-Abhängigkeit ist sqrt(1-v²/c²), und ist als sinus-Funktion in einem Kräfte-Dreieck herleitbar, wie in meiner Arbeit „Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien“ gezeigt.
Die Geschwindigkeits-Abhängigkeit bei Beschleunigung in longitudinaler Richtung ist dagegen dreidimensional, weil die Reaktions-Kraft des elektrostatischen Feldes auf die Ladung aus allen Richtungen des Raumes zugleich kommt, und in der Summe die Beschleunigung bewirkt. Ergo wirkt sich die eindimensionale, transversale Geschwindigkeits-Abhängigkeit in jeder der drei Raumrichtungen aus, und ergo ist der Faktor der eindimensionalen, transversalen Geschwindigkeits-Abhängigkeit sqrt(1-v²/c²) mit 3 zu potenzieren.
MfG
Lothar Pernes