Spacerat hat geschrieben:
Nee, hier hapert es daran, dass eine deutlich spürbare Kraft geleugnet wird. Gäbe es die Zentrifugalkraft nicht, würde man, wie schon soooooo oft gesagt, durch die Zentripetalkraft zum Zentrumgezogen, statt auf die selbe Kreisbahn gedrückt zu werden, auf welche die umlaufenden Massen von der Zentripetalkraft gezogen werden.
Wenn ein Objekt ständig zum Zentrum gezogen wird, dann ergibt eine Kreisbahn. Nimm dir halt eine Kreisbahn, bilde die zweite Ableitung nach der Zeit und mal die Vektoren mal hin.
Was ich mich sowieso ständig frage:
Nehmen wir ein Objekt auf eine Kreisbahn in einem IS. Dann sollen ja nach der allgemeinen Mehrheitsmeinung hier sowohl Zentripetal- alsauch Zentrifugalkraft auf das Objekt wirken. Das heißt, die Zentripetalkraft zieht das Objekt nach zB. rechts, während die Zentrifugalkraft das Objekt genauso stark in die genau entgegengesetzte Richtung, also nach links zieht. Wohin bewegt sich das Objekt nun, nach links oder nach rechts?
Spacerat hat geschrieben:
Wobei mir einfällt: @contravariant... wo bitte hast du in *) einem Inertialsystem überhaupt eine Kraft, geschweige denn eine Zentrifugal- und/oder eine Zentripetalkraft? Inertialsysteme müssen doch kräftefrei sein?
*) "in" ist hier ohnehin falsch... in einem Inertialsystem kann sich vieles bzw. alles befinden, das Inertialsystem selber aber darf nur eine gleichmäßig, geradlinige und kräftefreie Bewegung vollziehen/beschreiben.
Ein Inertialsystem ist ein Bezugssystem, in dem sich ein kräftefreier Körper gradlinig, gleichförmig bewegt. Ein Körper ist kräftefrei, wenn sich alle an ihm angreifenden Kräfte vektoriell zu Null addieren.