Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: EM Wellen

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 7. Jan 2026, 12:43

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nun bei Schall- oder Wasserwellen haben wir Druckunterschiede und bewegte Materie. Bei EM-Wellen haben wir aber elektrische und magnetische Felder, die die Strahlung beinhalten.

Mit einem Wort, Wellen von Molekülen sind von vorn herein etwas völlig anderes. Es hat dann von vornherein keinen Sinn das gleiche Modell zu verwenden, es besteht allenfalls eine recht bedingte Ähnlichkeit.
Dort wo eine Ähnlichkeit besteht sieht man es als Bestätignug für ein Wellenmodell an. Dort wo keine Ähnlichkeit besteht oder sogar ein Widerspruch sagt man dann halt es sind EM-Wellen.
Als Physik kann man das nicht bezeichnen.


Dann verstehst du den Begriff Wellen in der Physik nicht. Sagen dir die Begriffe Sinus, Cosinus und Skalarprodukt etwas?

Gruß
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Re: Materieteilchen

Beitragvon rmw » Mi 7. Jan 2026, 17:12

Rudi Knoth hat geschrieben:Dann erkläre mal die Funktion einer Kreuzyagi mit deren zirkularen Polarisation.

Also wahrscheinlich handelt es sich um Teilchen die sich um ihre Drehachse drehen.
Elektronen haben eine Spinachse und diese Achse kann sich ja ihrererseits drehen.
Ein solches Verhalten erscheint mir allemal wahrscheinlicher als irgend so eine Rotationswelle.
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Re: Materieteilchen

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 7. Jan 2026, 17:20

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Dann erkläre mal die Funktion einer Kreuzyagi mit deren zirkularen Polarisation.

Also wahrscheinlich handelt es sich um Teilchen die sich um ihre Drehachse drehen.
Elektronen haben eine Spinachse und diese Achse kann sich ja ihrererseits drehen.
Ein solches Verhalten erscheint mir allemal wahrscheinlicher als irgend so eine Rotationswelle.


Und wie sollen solche Teilchen entstehen, wenn man zwei Dipole hat, die entweder um eine Viertelwellenlänge versetzt sind oder um eine Viertelperiode eingespeist werden. Dazu kommt natürlich noch, daß die Dipole zueinander um 90 Grad gedreht sind. Ebenso sind die Reflektoren um eine Viertelwellenlänge versetzt. Wie sollen dann nach deiner Vorstellung die rotierenden Teilchen entstehen?

Gruß
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Mathematik

Beitragvon rmw » Mi 7. Jan 2026, 17:24

Rudi Knoth hat geschrieben:Dann verstehst du den Begriff Wellen in der Physik nicht. Sagen dir die Begriffe Sinus, Cosinus und Skalarprodukt etwas?

Kreisfunktionen kann man für alles mögliche anwenden, Skalare und Vektoren auch.

Ein Vektor kann eine Kraft darstellen oder eine Geschwindigkeit, das sind zwei recht verschiedene physikalische Größen.
Dass man etwas mit einer mathematischen Definition darstellen kann sagt nichts aus darüber worum es sich physikalisch handelt.

Denn wenn man aus einer mathematischen Definition auf Physik schließen könnte dann könnte man gleich aus einer Multiplikation schließen worum es sich physikalisch handelt.

Aus einer mathematischen Definition kann man nicht auf physikalische Modelle schließen, wenngleich sich mit mathematischen Definitionen physikalische Modelle beschreiben lassen.
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Re: Mathematik

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 7. Jan 2026, 17:42

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Dann verstehst du den Begriff Wellen in der Physik nicht. Sagen dir die Begriffe Sinus, Cosinus und Skalarprodukt etwas?

Kreisfunktionen kann man für alles mögliche anwenden, Skalare und Vektoren auch.

Ein Vektor kann eine Kraft darstellen oder eine Geschwindigkeit, das sind zwei recht verschiedene physikalische Größen.
Dass man etwas mit einer mathematischen Definition darstellen kann sagt nichts aus darüber worum es sich physikalisch handelt.

Denn wenn man aus einer mathematischen Definition auf Physik schließen könnte dann könnte man gleich aus einer Multiplikation schließen worum es sich physikalisch handelt.

Aus einer mathematischen Definition kann man nicht auf physikalische Modelle schließen, wenngleich sich mit mathematischen Definitionen physikalische Modelle beschreiben lassen.



Also in der Physik bedeutet eine Welle die Lösung einer Wellengleichung. Eine ebene Welle in X-Richtung wird wie folgt beschrieben:



Dabei ist die Amplitude der Welle k die Wellenzahl und die Kreisfrequenz. Die Kreisfrequenz ist dabei das Produkt aus Wellenzahl und der Phasengeschwindigkeit der Welle. Im Falle des Lichtes ist die Phasengeschwindigkeit gleich der Lichtgeschwindigkeit.

Gruß
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Re: Materieteilchen

Beitragvon rmw » Mi 7. Jan 2026, 20:16

Rudi Knoth hat geschrieben:Und wie sollen solche Teilchen entstehen, wenn man zwei Dipole hat, die entweder um eine Viertelwellenlänge versetzt sind oder um eine Viertelperiode eingespeist werden. Dazu kommt natürlich noch, daß die Dipole zueinander um 90 Grad gedreht sind. Ebenso sind die Reflektoren um eine Viertelwellenlänge versetzt. Wie sollen dann nach deiner Vorstellung die rotierenden Teilchen entstehen?

Man weiß auch nicht wie Elektronen entstehen und warum sie einen Spin haben und wir wissen auch nicht wie Ladungen der Elektronen konkret funktionieren. Wir wissen aber dass sie Ladungen haben und wie diese Ladungen wirken.
Wir wissen auch dass der Spin der Elektronen Magnetismus bewirkt, wenngleich man auch da nicht sagen kann wie das ganz konkret funktioniert.
Wir wissen auch nicht wie es konkret funktioniert dass Elektronen Photonen absorbieren. usw. usf.

Ich meine dass es solche Teilchen gibt ist nicht undenkbar auch wenn wir nicht konkret wissen wie sie entstehen und funktionieren.
Es scheint mir jedenfalls viel eher denkbar als dass da so irgend eine spiralförmige Welle durch den Raum gleitet. Es ist hypothetisches Modell für eine Beobachtung, mehr nicht.
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Re: Mathematik

Beitragvon rmw » Mi 7. Jan 2026, 20:26

Rudi Knoth hat geschrieben:Also in der Physik bedeutet eine Welle die Lösung einer Wellengleichung. Eine ebene Welle in X-Richtung wird wie folgt beschrieben:



Eine Wellengleichung ist eine Sinusfunktion mit zwei Variablen sodaß Ort und Zeit veränderlich sind. Also eine Sinusfüntion die sich weiter bewegt.

Eine Sinusfunktion kann man für vieles verwenden, das heißt aber nicht es sich physikalisch um das gleiche handelt.

Sicher, eine Wellenfunktion mit zwei Variablen hat weniger Anwendungen, man kann hier aber genau so wenig sagen dass es sich physikalisch um das gleiche handelt, nur weil man die gleiche Funktion verwenden kann.
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Re: Materieteilchen

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 7. Jan 2026, 21:15

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Und wie sollen solche Teilchen entstehen, wenn man zwei Dipole hat, die entweder um eine Viertelwellenlänge versetzt sind oder um eine Viertelperiode eingespeist werden. Dazu kommt natürlich noch, daß die Dipole zueinander um 90 Grad gedreht sind. Ebenso sind die Reflektoren um eine Viertelwellenlänge versetzt. Wie sollen dann nach deiner Vorstellung die rotierenden Teilchen entstehen?

Man weiß auch nicht wie Elektronen entstehen und warum sie einen Spin haben und wir wissen auch nicht wie Ladungen der Elektronen konkret funktionieren. Wir wissen aber dass sie Ladungen haben und wie diese Ladungen wirken.
Wir wissen auch dass der Spin der Elektronen Magnetismus bewirkt, wenngleich man auch da nicht sagen kann wie das ganz konkret funktioniert.
Wir wissen auch nicht wie es konkret funktioniert dass Elektronen Photonen absorbieren. usw. usf.

Ich meine dass es solche Teilchen gibt ist nicht undenkbar auch wenn wir nicht konkret wissen wie sie entstehen und funktionieren.
Es scheint mir jedenfalls viel eher denkbar als dass da so irgend eine spiralförmige Welle durch den Raum gleitet. Es ist hypothetisches Modell für eine Beobachtung, mehr nicht.



Nun es gibt sogar spiralförmige Antennen wie man hier sehen kann. Aber wie man dies zirkulare Polarisation herstellen kann, ist seit 100 Jahren bekannt.

Gruß
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Re: Mathematik

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 7. Jan 2026, 21:21

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Also in der Physik bedeutet eine Welle die Lösung einer Wellengleichung. Eine ebene Welle in X-Richtung wird wie folgt beschrieben:



Eine Wellengleichung ist eine Sinusfunktion mit zwei Variablen sodaß Ort und Zeit veränderlich sind. Also eine Sinusfüntion die sich weiter bewegt.

Eine Sinusfunktion kann man für vieles verwenden, das heißt aber nicht es sich physikalisch um das gleiche handelt.

Sicher, eine Wellenfunktion mit zwei Variablen hat weniger Anwendungen, man kann hier aber genau so wenig sagen dass es sich physikalisch um das gleiche handelt, nur weil man die gleiche Funktion verwenden kann.


Das ist Unsinn. Betrachtungen etwa über Auflösungen von Teleskopen und Mikroskopen sind auch lange bekannt. Ebenso die Laufzeitmethode VLBI in der Astronomie um sehr hohe Auflösungen zu erreichen. All dies ist bekannt.

Gruß
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Re: Mathematik

Beitragvon bumbumpeng » Do 8. Jan 2026, 01:09

Rudi Knoth hat geschrieben:Also in der Physik bedeutet eine Welle die Lösung einer Wellengleichung. Eine ebene Welle in X-Richtung wird wie folgt beschrieben:
Also, mein lieber Rudi,,
Es wird zwischen Physik und Mathematik streng unterschieden.

Wo gibt es in der Physik Wellen? -- Es gibt Schwingungen in der Physik.
Zeit ist keine physikalische Größe, sondern eine mathematische. Raum und Zeit existieren physisch nicht !!!

Ein Pendel pendelt/ schwingt, wellt aber nicht. Ein Schwingkreis erzeugt Schwingungen, aber keine Wellen. Man kann also zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur ein konkretes Potential feststellen.
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