Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon Lothar Pernes » Mi 10. Feb 2016, 16:58

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Wie ersichtlich, müllt die relativistische Sockenpuppe Yukterez hier schon wieder alles zu, unter Zuhilfenahme "nützlicher Idioten".

Er will insbesondere das für die Relativisten sehr gefährlich gewordene Beweisstück Algol mit seinem Müll zuschütten. Algol ist nämlich sehr wahrscheinlich in der Lage, den Delta-Lambda-Effekt „experimentell“ nachzuweisen und damit die Relativitätstheorien zu widerlegen.
Ich darf deshalb hier nochmal auf Algol zurückkommen.

Bei Algol handelt es sich um ein Umlaufsystem, bei dem die Hauptkomponente sehr hell und außerhalb der Bedeckung offen sichtbar ist. Im Spektrum von Algol müssen sich also die Umlauf-Dopplerverschiebungen klar und deutlich zeigen, und sie müssen eine klare Umlauf-Radialgeschwindigkeitskurve ergeben, aus der die Umlaufsgeschwindigkeit der Hauptkomponente klar ersichtlich sein muß.

Diese absolut zwingend sichtbar sein müssenden Umlauf-Dopplerverschiebungen im Spektrum von Algol sind jedoch trotz aller Anstrengungen der Astronomen nicht zu sehen. Soweit Verschiebungen erkennbar sind, sind sie nicht mit dem Umlauf kompatibel, sind also nicht auf den Umlauf-Doppler zurückzuführen.
Dies wird in der Arbeit „Spectroscopically resolving the Algol triple system“ von V.Kolbas et al. bestätigt. Dort heißt es unter einem Bild der („berechneten“) Radialgeschwindigkeitskurven, daß diese Kurven aus anderen Daten „berechnet“ worden seien, nicht aber aus Linienverschiebungen im Spektrum gemessen worden sind.
http://arxiv.org/pdf/1506.01254v1.pdf
Zitat:„… The RV curves (solid lines) were calculated from the orbital elements found via S P D (Table 5). Filled circles represent the RV expected for each observed spectrum, and are not measured RVs….”

Es gibt nun dafür, daß die Umlauf-Dopplerverschiebungen im Spektrum von Algol nicht sichtbar bzw. nicht erkennbar sind, keine andere Erklärung als die, daß der gegenüber dem Doppler hier sehr viel größere Delta-Lambda-Effekt den Doppler völlig überlagert und unkenntlich werden läßt, zumal die Astronomen vom Delta-Lambda-Effekt offensichtlich noch keine Ahnung haben.

Kennt man aber den Delta-Lambda-Effekt, lassen sich die Verschiebungen im Spektrum von Algol finden, entsprechend analysieren und erklären. Es sieht ganz so aus, daß diese Verschiebungen direkt den Delta-Lambda-Effekt nachweisen können.

AlgolDeltaLambda02.jpg
AlgolDeltaLambda02.jpg (40.51 KiB) 5478-mal betrachtet

AlgolDeltaLambdaPlanet01.jpg
AlgolDeltaLambdaPlanet01.jpg (34.54 KiB) 5487-mal betrachtet

Insofern stellt sich Algol nun als erstrangiges Beweisstück für den Delta-Lambda-Effekt heraus, nachdem apostata und die anderen Relativisten hier zunächst versucht haben, Algol zur Widerlegung des Delta-Lambda-Effekts zu verwenden. Ich muß mich deshalb hiermit bei apostata für seinen Algol-Einwand bedanken.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
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Die geteilte Arbeit

Beitragvon Yukterez » Mi 10. Feb 2016, 17:25

Pernes hat geschrieben:Die relativistische Sockenpuppe Yukterez
Pernes hat geschrieben:Die relativistische Sockenpuppe Ernst

Lass mich dir einmal den Unterschied zwischen einem normalen Relativisten und einer relativistischen Sockenpuppe erklären: ein normaler Relativist verkündet die normale RT, also die mit dem expandierenden Raum. Eine relativistische Sockenpuppe ist wiederum einer der sich als Einsteinleugner ausgibt, in Wahrheit aber für die RT kämpft - so wie Ernst, der damit auch hin und wieder (siehe z.B. seine expandierende Raumzeit) über's Ziel hinausschießt.

Pernes hat geschrieben:Algol ist nämlich sehr wahrscheinlich in der Lage, den Delta-Lambda-Effekt „experimentell“ nachzuweisen und damit die Relativitätstheorien zu widerlegen.

Nur sehr wahrscheinlich? Ich dachte du hättest die RT bereits fix widerlegt, und das sogar doppelt und dreifach |=

Pernes hat geschrieben:Ich darf deshalb hier nochmal auf Algol zurückkommen.

Auch ein gutes Beispiel. Hier erkennst du den echten Relativisten der die Ehre Albert Einsteins direkt verteidigt z.B. daran, dass seine halben Umlaufzeiten im Verhältnis 50:50 stehen. Bei einer hinter den feindlichen Linien eingesetzten Sockenpuppe deren Auftrag es ist den Kritikern ins Nest zu flatulieren hingegen kommen dabei Verhältnisse wie 10:7 heraus.

Die Drecksarbeit lieber anderen überlassend,

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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon Mikesch » Mi 10. Feb 2016, 17:36

Lothar Pernes hat geschrieben:...Diese absolut zwingend sichtbar sein müssenden Umlauf-Dopplerverschiebungen im Spektrum von Algol sind jedoch trotz aller Anstrengungen der Astronomen nicht zu sehen. Soweit Verschiebungen erkennbar sind, sind sie nicht mit dem Umlauf kompatibel, sind also nicht auf den Umlauf-Doppler zurückzuführen.
Dies wird in der Arbeit „Spectroscopically resolving the Algol triple system“ von V.Kolbas et al. bestätigt. Dort heißt es unter einem Bild der („berechneten“) Radialgeschwindigkeitskurven, daß diese Kurven aus anderen Daten „berechnet“ worden seien, nicht aber aus Linienverschiebungen im Spektrum gemessen worden sind.
http://arxiv.org/pdf/1506.01254v1.pdf
Zitat:„… The RV curves (solid lines) were calculated from the orbital elements found via S P D (Table 5). Filled circles represent the RV expected for each observed spectrum, and are not measured RVs….”

Sie haben weder die Messmethode noch Erklärung zur Ableitung der Kurven aus den Messungen begriffen.
Die Spektralanalyse ergibt einen "SnapShot" eines bestimmten Zustands des Doppelsternumlaufs. Viele Spektralanalysen ergeben eine Reihe von Zustandsbeschreibungen. Aus den darin enthaltenden Spektralverschiebungen der Umläufe aufgrund des Dopplereffekts kann dann in die richtige zeitliche Reihenfolge gebracht die Umlaufkurve berechnet werden.
Da ist kein Platz für Ihren Quatsch.
Alle Effekte und Artefakte, die in den Spektralanalysen von Algol auffallen, lassen sich einfach, simpel und völlig überraschungsfrei ohne Ihren "Delta-Lambda-Effekt" beschreiben. Die Effekte, die Sie vorhersagen, lassen sich in keinem Band, weder bei den Radiowellen, noch den sichtbaren Wellen oder den UV-Wellenbereichen irgentwie messen. Da ist nichts, was irgentwie mit Ihrem "Delta-Lambda-Effekt" in Verbindung gebnracht werden könnte. Schon mal damit fehlt Ihrer Theorie irgenteine Bestätigung.
Im Übrigen: Die erste spektroskopische Bestimmung von Algol gab es m.E. etwa 1888/89! Algol war der erste Stern, der so analysiert wurde.
Lothar Pernes hat geschrieben:Algol ist nämlich sehr wahrscheinlich in der Lage, den Delta-Lambda-Effekt „experimentell“ nachzuweisen und damit die Relativitätstheorien zu widerlegen.
Keine Chance.
Mike
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Re: Die geteilte Arbeit

Beitragvon Ernst » Mi 10. Feb 2016, 17:53

Yukterez hat geschrieben:Lass mich dir einmal den Unterschied zwischen einem normalen Relativisten und einer relativistischen Sockenpuppe erklären: ein normaler Relativist verkündet die normale RT, also die mit dem expandierenden Raum. Eine relativistische Sockenpuppe ist wiederum einer der sich als Einsteinleugner ausgibt, in Wahrheit aber für die RT kämpft -

Und eine antirelativistiche Sockenpuppe ist jemand, der vorgibt, die RT zu verteidigen; in Wahrheit aber ein eingefleischter Gegner der RT ist. So einer wie Yukterez, der hier immer wieder die RT "verteidigt", aber sich dabei so dumm anstellt, daß seine wahre Rt kritische Einstellung stets leicht zu entlarven ist.
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Wer arbeitet für wen?

Beitragvon Yukterez » Mi 10. Feb 2016, 18:07

Bild hat geschrieben:So einer wie Yukterez, der hier immer wieder die RT "verteidigt", aber sich dabei so dumm anstellt, daß seine wahre Rt kritische Einstellung stets leicht zu entlarven ist.

Wenn die aber so leicht zu entlarven ist, warum darf ich dann z.B. auf der meistgelesenen Enzyklopädie der Welt, insbesondere in den Artikeln über die RT, alles schreiben und löschen was ich will? Hast du nicht gesagt das wäre eine relativistische Bastion? Oder haben die glorreichen 10 dort bereits die Macht übernommen und lassen mich nur gewähren um der von euch längst widerlegten RT den finalen Todesstoß zu verpassen? Dann stellt sich wiederum die Frage warum man dort noch nichts über eure eigenen Theorien liest...

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Re: Wer arbeitet für wen?

Beitragvon Ernst » Mi 10. Feb 2016, 20:05

Yukterez hat geschrieben:Wenn die aber so leicht zu entlarven ist, warum darf ich dann z.B. auf der meistgelesenen Enzyklopädie der Welt, insbesondere in den Artikeln über die RT, alles schreiben und löschen was ich will?

Das ist Teil deiner Tarnung. Indem du da relativistisches Gedankengut reinschreibst, wirst du vollends unverdächtig.
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Beitragvon Yukterez » Mi 10. Feb 2016, 20:45

Ernst hat geschrieben:So einer wie Yukterez, der hier immer wieder die RT "verteidigt", aber sich dabei so dumm anstellt, daß seine wahre Rt kritische Einstellung stets leicht zu entlarven ist.
Ernst hat geschrieben:Das ist Teil deiner Tarnung. Indem du da relativistisches Gedankengut reinschreibst, wirst du vollends unverdächtig.

Also so ähnlich wie bei deinem Freund Spacerat, bei dem gar nicht invariant und invariant relativ zur Umgebung das Gleiche bedeutet: ich bin zwar für jeden leicht zu entlarven, aber dabei vollkommen unverdächtig. Leuchtet ein!

Aufgeklärt,

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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon julian apostata » Do 11. Feb 2016, 12:00

Ernst hat geschrieben:Nimm als ersten Ansatz die Parameter der Sonne und dann k=0,19 und Tref= 0,2*10^-14s.
Danach ist k und/oder Tref so zu variieren, daß die beobachteten z_Werte optimal gefittet werden.

Eine Nichtlinearität wird bleiben.


Linearität muss aber für kleine t gegeben sein. Warum nimmst du nicht meine Märchengleichung? Dort ist diese Forderung erfüllt.

Yukterez hat geschrieben:warum darf ich dann z.B. auf der meistgelesenen Enzyklopädie der Welt, insbesondere in den Artikeln über die RT, alles schreiben und löschen was ich will?


Wenn dem tatsächlich so ist, könntest du vielleicht mal da vorbei schauen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beobachtbares_Universum



Die zweite Gleichung ist korrekt, wenn man den historischen Verlauf des Partikelhorizontes simulieren will. Die erste Gleichung ist ein Spezialfall, der nur für a=1 gilt!

Auf der Diskussionsseite hab ich drauf hin gewiesen, aber das interessiert diese Betonköpfe nicht. Allein mit der Wikigleichung hätte ich nie diese beiden Applets erstellen können.

https://www.geogebra.org/material/show/id/2413281
https://www.geogebra.org/material/show/id/2593029
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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon Ernst » Do 11. Feb 2016, 15:57

julian apostata hat geschrieben:
Linearität muss aber für kleine t gegeben sein. Warum nimmst du nicht meine Märchengleichung? Dort ist diese Forderung erfüllt.

Deine Gleichung ergibt extreme Nichtlinearität

Meine ergibt eine schwache Nichtlinearität.



Man ann die Sache aber vereinfachen, indem man berücksichtigt, daß die von der beschleunigten Quelle erzeugte Geschwindigkeitsdifferenz Δv_o bereits im Nahbereich des Sterns stark abgbaut wird und dann in größerer Entfernung konstant bleibt bei Δvk=K*Δv_o. Dann kann man wegen der geringen Zeitspanne des Wirkens der anfangs größeren Δv die Rotverschiebung im Nahbereich des Sterns vernachlässigen und die Rotverschiebung in großer Entfernung wird ausschließlich bestimmt durch das konstante Δvk. Damit ergibt sich



Dieses andere K ist entsprechend der Hubble Beobachtung anzupassen.

Aber noch einmal: Wegen sin α müßten sich Streubereiche ab Null ergeben, was nicht beobachtet wird, so daß der Mechanismus der Rotverschiebung infolge Eigenrotation der Sterne ausfällt.
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Re: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...

Beitragvon Lothar Pernes » Do 11. Feb 2016, 17:34

Ernst hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
Linearität muss aber für kleine t gegeben sein. Warum nimmst du nicht meine Märchengleichung? Dort ist diese Forderung erfüllt.

Deine Gleichung ergibt extreme Nichtlinearität

Meine ergibt eine schwache Nichtlinearität.



Man ann die Sache aber vereinfachen, indem man berücksichtigt, daß die von der beschleunigten Quelle erzeugte Geschwindigkeitsdifferenz Δv_o bereits im Nahbereich des Sterns stark abgbaut wird und dann in größerer Entfernung konstant bleibt bei Δvk=K*Δv_o. Dann kann man wegen der geringen Zeitspanne des Wirkens der anfangs größeren Δv die Rotverschiebung im Nahbereich des Sterns vernachlässigen und die Rotverschiebung in großer Entfernung wird ausschließlich bestimmt durch das konstante Δvk. Damit ergibt sich



Dieses andere K ist entsprechend der Hubble Beobachtung anzupassen.
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So sieht das jetzt schon wesentlich besser aus, ist aber noch nicht ganz richtig.

Es ist nämlich Δvk=K*Δvo falsch.
Es muß heißen Δvk=konstant und völlig unabhängig von Δvo.
Jedes beliebige Δvo hat sich nach entsprechend großer Entfernung auf Δvk=konstant abgebremst.

Ursache eines von Δvo völlig unabhängigen Δvk=konstant ist, daß der physikalische Abbremsprozeß, der für die nichtlineare Abnahme von Δvo auf Δvk sorgt, mit Erreichen der Geschwindigkeitsdifferenz Δvk praktisch auf Null geht.

Der Abbremsprozeß wird durch eine Wechselwirkung zwischen der elektromagnetischen Welle und dem „Äther“-Medium bestimmt, welches die Geschwindigkeit der Welle oder von deren Teilen auf c gegenüber dem „Äther“-Medium einzuregulieren versucht. Mit Erreichen von Δvk ist die Differenz zu c derart gering, daß die Wechselwirkung praktisch aufhört, also praktisch wirkungslos wird.

Es gilt also:
Je größer die Differenz zu c, desto größer die abbremsende oder beschleunigende Wechselwirkung. Physikalische Ursache der Wechselwirkung ist also wohl eine Art elektromagnetischer Induktion zwischen Welle und „Äther“-Medium. Dies erklärt die rasche Abnahme von großen Δv auf kleine Δv, dann die langsame Abnahme von kleinen Δv auf noch kleinere Δv, bis schließlich die Abnahme mit Erreichen von Δvk praktisch aufhört.
Die Unabhängigkeit des Δvk von Δvo erklärt auch, daß alle Sonnen weit entfernter Galaxien gleiches z aufweisen.

Der Delta-Lambda-Effekt betrifft nicht nur das z der kosmischen Rotverschiebung, sondern auch alle umlaufenden oder in der radialen Richtung vor und zurück schwingenden Lichtquellen wie die spektroskopischen „Doppel“-Sterne, die „Pulsations“-Veränderlichen, die Quasare und die Pulsare. Hierbei spielt auch die Mitführung des „Äther“-Mediums im Nahbereich der Lichtquelle eine große Rolle. Die Mitwirkung eines „Äther“-Mediums ist hierbei unverzichtbar. Hierzu siehe folgendes Bild:
deltavbremse2hm3.jpg
deltavbremse2hm3.jpg (23.56 KiB) 5173-mal betrachtet

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes
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