Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Mo 29. Apr 2013, 22:47

Der folgende Beitrag ist eine Kopie aus meiner Homepage, und wird hier im Mahag-Forum nicht nur zur Diskussion gestellt, sondern auch als Sicherungskopie im Mahag-Forum hinterlegt. Es handelt sich bei dem Beitrag um die Lösung des bisherigen Rätsels der Flyby-Anomalie.
Diese Lösung der bisher rätselhaften experimentellen Flyby-Befunde widerlegt eindeutig die ohnehin absurd-unlogische relativistische Invarianz der Lichtgeschwindigkeit. Die hier vorgestellte Lösung der Flyby-Anomalie ist somit ein eindeutiger experimenteller Beweis dafür, daß die Relativitätstheorien falsch sind.

Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v
und die Erde führt ein mitrotierendes Medium mit sich


In den letzten Jahren haben sich einige wissenschaftliche Institutionen und Publikationen mit der bislang unerklärlichen Flyby-Anomalie beschäftigt. Dabei gab es auch Versuche, diese Anomalie auf Mängel in der Newtonschen Himmelsmechanik zurückzuführen. Davon aber, daß die Flyby-Anomalie einfach nur darauf beruhen könnte, daß die Relativitätstheorien falsch sind, und die Lichtgeschwindigkeit nicht relativistisch invariant ist, hat man natürlich nichts gehört.

Stets wurde der Fehler bei Newton gesucht, und wenn dabei sogar von dem Erfordernis einer "neuen Physik" zur Lösung des Problems die Rede war, dann natürlich in dem Sinne, daß die klassische Physik schon durch die Relativitätstheorien überholt worden sei, und deshalb die Lösung bei den Relativitätstheorien oder gar jenseits dieser zu suchen sei.

Nun aber gibt es diese "neue Physik" tatsächlich, nur sieht sie jetzt doch etwas anders aus, als es die Relativisten gern gehabt hätten. Denn die hier vorgelegte Flyby-Lösung zeigt, daß die Relativitätstheorien nicht nur überholt, sondern von vornherein falsch sind.

Wir müssen also, statt noch weiter über diese falschen Relativitätstheorien hinaus, wieder zurück bis vor diese unseligen Relativitätstheorien. Also zurück zur Emissionstheorie und zur Äthertheorie. Dort finden wir eine bis heute unbeachtet gebliebene Kombination aus diesen beiden Theorien, welche all die Probleme löst, die zur Nicht-Weiterverfolgung dieser beiden Theorien geführt haben, also beispielsweise das Problem mit den spektroskopischen "Doppel"-Sternen de Sitters bei der Emissionstheorie.

Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist nämlich, daß sich die Lichtgeschwindigkeit LG eben nicht nach der absurd-unlogischen relativistischen Invarianz von c richtet, sondern nach der Logik der klassischen Physik von Galilei und Newton, nämlich nach LG=c±v.

Mithilfe dieser klassischen Geschwindigkeitsaddition LG=c±v, und natürlich mithilfe der Logik und weiterer Anwendungen der klassischen Physik, welche in der modernen Physik schon längst als "widerlegt" gelten und ad acta gelegt worden sind, also hier insbesondere mithilfe der Emissionstheorie und einem mitgeführten und mitrotierenden Medium für elektromagnetische Wellen, kann man aber die Flyby-Anomalie nicht nur erklären, sondern auch qualitativ und quantitativ in physikalisch-logisch-zwingender Weise erfassen.

Und dabei kommt man dann trotz ziemlich kompliziert-komplexer Zusammenhänge auf eine überaschend einfache und schöne Formel, deren Ergebnisse mit den gemessenen Werten der Flyby-Anomalie perfekt übereinstimmen. Die Formel heißt

"RG" = [ ± v*vm/c – b*D/(2π)] * sinβ*sinγ

und wird hier später näher erklärt.
(Anmerkung: Dies ist die ursprüngliche Formel. Der nachträglich eingefügte Faktor 1/cosβ wurde wieder entfernt. Das Reduktionsglied -b*D/(2π) wird hier später durch einen Reduktionsfaktor direkt bei vm ersetzt.)

Die qualitative und quantitative Herleitung der Flyby-Formel erfordert natürlich ein erhebliches intellektuelles Niveau und eine klare Logik. Beides kann man von Physikern nicht erwarten, welche die schon vom Postulat her unlogischen Relativitätstheorien geschluckt haben und sie sogar für den Inbegriff der Genialität halten. Dagegen kann man von den relativistischen Physikern absolute Ignoranz und Zensur mittels Peer-Review und Medienkontrolle erwarten, wenn sie ihre Positionen gefährdet sehen.

Beispielsweise wird seit fast 30 Jahren der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie, welcher die kosmische Rotverschiebung erklärt und den Urknall samt Relativitätstheorien als kompletten Blödsinn nachweist, von der relativistischen Vereinigung in der Wissenschaft blockiert und der Wissenschaft vorenthalten.

Es muß dieses Beispiel hier unbedingt erwähnt werden, weil eben dieser Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie nun auch zur Lösung des Flyby-Rätsels führt und geführt hat. Es ist also hier nicht nur die Lösung des Flyby-Rätsels darzustellen, sondern zugleich ist auch zu verhindern, daß, wie schon beim Delta-Lambda-Effekt, diese Darstellung in der Wissenschaft blockiert werden kann, umso mehr, als nun durch die Lösung des Flyby-Rätsels auch die fast dreißigjährige Unterdrückung und Vertuschung des Delta-Lambda-Effekts durch eine regelrecht kriminelle relativistische Vereinigung in der Wissenschaft ans Licht kommt.

Die hier erfolgende Darstellung der Lösung des Flyby-Rätsels kann sich also nicht nur auf die physikalische Herleitung der Flyby-Formel beschränken, sondern muß dabei auch den derzeitigen Zustand der Wissenschaft berücksichtigen.

Bei der Lösung des Flyby-Rätsels ist sogar in erster Linie und zuallererst zu erklären, weshalb dieses Rätsel bisher nicht gelöst werden konnte, und weshalb der Wissenschaft der diesem Rätsel zugrunde liegende Delta-Lambda-Effekt fast dreißig Jahre lang vorenthalten worden ist.

Man kann die Flyby-Formel aus einem physikalischen Effekt nämlich nur verständlich herleiten, wenn dieser Effekt begriffen worden ist. So wie es aussieht, ist der Delta-Lambda-Effekt in der Wissenschaft noch nicht einmal bekannt. Noch besser, so wie es aussieht, ist noch nicht einmal die dem Delta-Lambda-Effekt zugrundeliegende Emissionstheorie als Grundlage erlaubt, da sie seit 1913 als von de Sitter widerlegt gilt. Und es genügt deshalb die simple Behauptung eines relativistischen Scharlatans in einem Einstein-Institut, daß die Emissionstheorie mit LG=c±v seit 1913 von de Sitter widerlegt ist, um die Herleitung der Flyby-Formel von vornherein als falsch und wertlos zu diffamieren. Daß wiederum die de Sittersche "Widerlegung" von 1913 seit 1985 mit dem Delta-Lambda-Effekt widerlegt worden ist, wird der relativistische Physiker natürlich verschweigen.

Die nun bald hundertjährige Erfolgsgeschichte der angeblich genialen und angeblich bestens bestätigten Relativitätstheorien, welche nun durch die Lösung des Flyby-Rätsels als absurd-unlogisch und als völlig falscher Weg entlarvt werden, bedarf natürlich hier auch einer Erklärung, wenn diese Erfolgsgeschichte und die "Bestätigungen" nicht als Argument gegen die Flyby-Lösung gelten können sollen.

Hierzu gibt uns die Literatur ein vorzügliches Beispiel, welches diese Erfolgsgeschichte ganz einfach erklärt. Es ist das bekannte Märchen von "Des Kaisers neue Kleider". Es ist bekannt, daß den Relativitätstheorien ein absurd-unlogisches Postulat von der absoluten Invarianz der Lichtgeschwindigkeit gegenüber jedem beliebig bewegten Beobachter zugrunde liegt. Um die Lichtgeschwindigkeit absolut invariant halten zu können, müssen Länge, Zeit und Masse von der Geschwindigkeit des Beobachters abhängig gemacht werden. Total verrückt, aber gerade diese Unlogik wurde zum Inbegriff der Genialität erklärt, und wer die Unlogik nicht schluckte, war einfach nur zu dumm, es zu begreifen. Das ist genau das Konzept der Betrüger in dem Märchen von "des Kaisers neue Kleider". Wenn es erst mal gegriffen hat, läuft es ganz von selbst. Jeder kleine oder große Hofdiener in der Wissenschaft ist nun seit bald hundert Jahren gezwungen, den unsichtbaren relativistischen Stoff in höchsten Tönen ob seiner Herrlichkeit zu lobpreisen, um sich nicht als dumm zu outen. Wer dies nicht tut, kann seine Karriere als Wissenschaftler vergessen. Dieses relativistische Schwindel-System ist natürlich sehr erfolgreich, von daher also die Erfolgsgeschichte und die zahlreichen Lobpreisungen und "Bestätigungen".

Es war nur eine Frage der Zeit, bis der relativistische Schwindel auffliegen würde, und zwar dann, wenn es ein physikalisches Problem mit dieser Invarianz der Lichtgeschwindigkeit geben würde – und wenn die Lösung des Problems dann den "unsichtbaren Stoff" der Relativitätstheorien entlarven würde.

Die Flyby-Anomalie ist genau dieses Problem, und die Flyby-Formel ist die überzeugende Lösung, welche nun den "unsichtbaren Stoff" der Relativisten entlarvt. Wie ersichtlich, ist der derzeitige Stand und Zustand der Wissenschaft mit seit hundert Jahren relativistischer Irreführung nicht nur ein erheblicher Teil des Problems der Flyby-Anomalie, sondern vor allem auch ein ganz wesentlicher Teil des Problems, die Lösung des Flyby-Rätsels diametral gegen diese relativistisch geprägte, beherrschte und systematisch relativistisch-verblödete Physik verständlich und begreifbar darzulegen.

Es führt deshalb hier kein Weg daran vorbei, vor der etwas anspruchsvollen Herleitung der Flyby-Formel erst mal durch Vorlegen der fertigen Formel und ihrer Ergebnisse ein nicht mehr einfach zu ignorierendes, sehr einfach zu prüfendes und sehr überzeugendes Argument auf den Tisch zu legen, das von jedermann zu begreifen ist, insbesondere von jedem aufgeweckten Schüler und Studenten, und auch von jedem Redakteur und von jedem Leser. Die komplexe theoretische Abhandlung mit einer etwas komplizierten Herleitung ist hierzu ungeeignet. Allein die Formel und deren überzeugende Ergebnisse werden das Interesse und den Verstand soweit wecken, vielleicht sogar bei dem einen oder anderen der relativistischen Physiker, daß die allfälligen Behauptungen der relativistischen Scharlatane, die sich in den obersten Etagen der Wissenschaft eingerichtet haben, als offensichtlich falsch erkennbar werden.

Freilich besteht dann immer noch keine Gewähr, daß dieses Argument auch in seiner ganzen Tragweite begriffen wird, aber immerhin dürfte es den Relativisten schwerfallen, ein solch interessantes und überzeugendes Argument wie die Flyby-Formel einfach totzuschweigen, wie es ihre bisherige Methode gegenüber den die Relativitätstheorien als falsch entlarvenden neuen Erkenntnissen ist.

Deshalb also stelle ich nun hier erstmal die bereits fertig hergeleitete Flyby-Formel an den Anfang, verbunden eben mit einer klaren und deutlichen Ansage darüber, weshalb das Flyby-Problem entstanden ist, und bisher nicht gelöst werden konnte, und weshalb es triftige Gründe gibt, daß es nicht gelöst werden soll und darf, wenn die Lösung die Position der Relativisten in der Wissenschaft gefährdet.

Ich behalte mir vor, die anschließend folgende Herleitung der Formel erst dann zu beginnen, wenn ausreichende Sicherheit dafür gegeben ist, daß die Formel und die Herleitung nicht mehr von den Relativisten unterdrückt und unterschlagen und der Wissenschaft vorenthalten werden können, wie es beim Delta-Lambda-Effekt geschehen ist.
Das setzt voraus, daß die Physiker ihre Hausaufgaben hinsichtlich des Delta-Lambda-Effekts gemacht haben. Das heißt, ich werde den zweiten und noch besseren Trumpf mit der Herleitung erst auf den Tisch legen, wenn keine relativistischen Hütchen- und Falschspieler mehr am Tisch sitzen, wenn also der erste Trumpf mit der Flyby-Formel entsprechend anerkannt worden ist. Ansonsten liefere ich noch den Relativisten frei Haus jene für sie gefährlichen wissenschaftlichen neuen Erkenntnisse, zu denen sie dann nur noch der Wissenschaft den Zugang verwehren müssen, um ihren Schwindel weiterbetreiben zu können.

Falls nun einer von den relativistischen Physikern denken sollte – ich sagte falls, weil ich da eben meine Zweifel habe –, also falls nun einer von diesen relativistischen Physikern tatsächlich denken sollte, daß ich die Formel gar nicht herleiten könne, so will ich hier ausdrücklich darauf hinweisen, daß man diese Formel gar nicht zufällig durch Probieren finden kann, sonst hätte man sie sicher schon gefunden.
Ich wette sogar, daß die heutigen Physiker diese Formel nicht einmal dann herleiten können, wenn sie ihnen, wie hier erfolgend, explizit vorgelegt wird mitsamt der Angabe der physikalischen Ursachen und Wirkungen, aus denen dann die Formel hergeleitet werden kann.
Und ich kann auch gern nochmal versichern, daß ich den Herleitungs-Trumpf auf den Tisch legen werde – wenn sichergestellt ist, daß um den Tisch keine relativistischen Hütchen- und Falschspieler mehr sitzen.
Und dann muß ich noch extra darauf hinweisen, weil von den heutigen Physikern nicht unbedingt erwartet werden kann, das selbständig zu erkennen, daß die Flyby-Formel keinen einzigen an die Beobachtungen anpaßbaren Proportionalitätsfaktor besitzt, was den direkten naturgesetzlichen und naturgesetzlich richtigen Zusammenhang der Parameter in der Formel bestätigt.

Ohne physikalisch-logisch-richtige Herleitung ist diese Formel nicht zu finden. Das heißt insbesondere, ohne den Delta-Lambda-Effekt ist diese Formel nicht zu finden, und sie wurde auch bisher nicht gefunden, trotz jahrelang angestrengter Suche durch findige Köpfe bei der NASA, der ESA und anderswo.

Eigentlich ist es nur einem relativistischen xxx zuzutrauen, die Tragweite dieser Formel, ihren naturgesetzlichen Charakter und das offensichtliche Vorhandensein einer ihr zugrunde liegenden physikalisch-logischen Herleitung nicht zu erkennen.

Wir beginnen also mit der Lösung des Flyby-Rätsels nicht mit der ziemlichen Grips verlangenden Herleitung aus der klassischen Physik, sondern erstmal mit der Vorlage des Ergebnisses in Gestalt einer relativ einfachen, aber überzeugenden Formel, eben um das Interesse und den Verstand zu wecken.

Hierbei ist zu nochmal ausdrücklich zu betonen, daß die vorgelegte Formel nicht durch Probieren und Zufall gefunden wurde, sondern qualitativ und quantitativ auf physikalisch-logischem Weg hergeleitet wurde, und zwar unter Annahme der Galilei-Addition LG=c±v und eines mitrotierenden Mediums, welches elektromagnetische Wellen mit derselben Geschwindigkeit weiterleitet, mit der sie in das Medium emittiert oder eingeleitet worden sind.

Und es wird ausdrücklich nochmal darauf hingewiesen, daß die Formel keinen einzigen an die Beobachtungen anpaßbaren Proportionalitätsfaktor enthält, was den direkten naturgesetzlichen und naturgesetzlich richtigen Zusammenhang der Parameter in der Formel bestätigt.

Diese Flyby-Formel lautet wie folgt:

"RG" = [ ± v*vm/c – b*D/(2π)] * sinβ*sinγ

(Anmerkung: Dies ist die ursprüngliche Formel. Der nachträglich eingefügte Faktor 1/cosβ wurde wieder entfernt. Das Reduktionsglied -b*D/(2π) wird hier später durch einen Reduktionsfaktor direkt bei vm ersetzt.)

Dabei ist:
b[m/s²]=6,67E-11*5,977E24/(H[m]+6367470)²
D[s] = H[m]/3E8[m/s]
β = arctan[(tg δi – tg δo)/(2*sin((αi – αo)/2))]
γ = - arctan[(tg δi + tg δo)/(2*cos((αi – αo)/2))]

Hierbei gilt

"RG"[m/s] ist die scheinbare Radialgeschwindigkeit der Sonde im Perigee.
± ist ein Richtungsfaktor. Plus bedeutet eine in Richtung Äquator laufende Sonde. Minus bedeutet eine in Richtung eines Pols laufende Sonde.
v[m/s] ist die Bahngeschwindigkeit der Flyby-Sonde im Perigee.
vm[m/s] ist die Rotationsgeschwindigkeit des mit der Erde mitrotierenden Mediums am Ort der Flyby-Sonde im Pergiee.
c = 3E8[m/s] ist die Emissionsgeschwindigkeit, mit der die Quelle elektromagnetische Wellen ins Medium emittiert.
b[m/s²] ist die Gravitationsbeschleunigung am Ort der Flyby-Sonde im Perigee. Hierbei gilt die Formel
b=G*M/r²=6,67E-11*5,977E24/(H[m]+6367470)².
D[s] ist die Lichtlaufzeit von der Sonde bis zum Beobachter. Hierbei gilt mit ausreichender Näherung D[s]= H/c = H[m]/3E8[m/s].
2π = 2*Pi = 2*3,14 = 6,28.

β ist der Winkel zwischen der Äquatorebene und der Hyperbel-Umlaufbahn-Ebene,
gemessen in der senkrecht zur Äquatorebene stehenden und durch die beiden Rektaszensionspunkte gehenden Ebene, und es gilt die Formel
β = arctan[(tg δi – tg δo)/(2*sin((αi – αo)/2))].
Der Winkel β ist nicht identisch mit dem Breitengrad-Winkel βbg im Perigee, also dem Winkel zwischen der Äquatorebene und der reellen Halbachse der Hyperbelbahn der Sonde.

γ ist der Winkel zwischen der Äquatorebene und der Hyperbel-Umlaufbahn-Ebene, gemessen in der senkrecht zur Äquatorebene stehenden und durch die Mitte zwischen den beiden Rektaszensionspunkten und durch den Erdmittelpunkt gehenden Ebene, und es gilt die Formel
γ = - arctan[(tg δi + tg δo)/(2*cos((αi – αo)/2))].
Der Winkel γ ist nicht identisch mit dem Winkel zwischen der Äquatorebene und der imaginären Halbachse der Hyperbelbahn der Sonde.

Hierbei ist
αi die Rektaszension der hereinkommenden, incoming (i) Asymptote,
αo die Rektaszension der hinauslaufenden, outgoing (o) Asymptote,
δi die Deklination der hereinkommenden, incoming (i) Asymptote,
δo die Deklination der hinauslaufenden, outgoing (o) Asymptote.

Hierzu siehe nachfolgende Tabelle, in der alle für die Formel erforderlichen Parameter aufgelistet sind.

Flyby-Datentabelle01.jpg
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Die Rotationsgeschwindigkeit vm des Mediums am Ort der Sonde im Perigee ist natürlich abhängig von diesem Ort. Da das Medium nicht starr mit der Erde mitrotiert, und die Rotations-Geschwindigkeit nach außen zu geringer und schließlich irgendwo zu Null wird, ebenso in Polnähe, hat vm für jeden Flyby einen mehr oder weniger anderen Wert.

Man kann jedoch in erster Näherung erstmal davon ausgehen, daß die Rotations-Geschwindigkeit des Mediums für alle bisherigen Flybys den gleichen Wert hat, und dieser Wert in etwa der Äquatorgeschwindigkeit entspricht. Diese ist 463 m/s.

Wenn wir so für vm einen etwas kleineren Wert, z.B. vm=443 m/s für alle Flybys in die Formel einsetzen, erhalten wir folgende Ergebnisse:

Sonde ............... Gemessen............Formelergebnis
Galileo II .......... -4,6 ± 1,0 ........... -4,55
Near............... 13,46 ± 0,01.......... 13,57
Galileo I ......... 3,92 ± 0,3 .......... 3,62
Cassini ............. -2 ± 1,0 ........... -2,1
Rosetta ............ 1,8 ± 0,03.......... 1,8
Messenger ......... 0,02 ± 0,01 ......... 0,05

In der folgenden Excel-Tabelle wurden diese Berechnungen gemäß der Formel ausgeführt, und es ergibt sich sehr gute Übereinstimmung. Die dort noch in der plus/minus-Zeile enthaltene Regel wurde inzwischen ersetzt durch:
± ist ein Richtungsfaktor. Plus bedeutet eine in Richtung Äquator laufende Sonde. Minus bedeutet eine in Richtung eines Pols laufende Sonde.
Galileo II und Cassini haben eine in Richtung eines Pols zeigende Geschwindigkeitskomponente, deshalb gilt das Minuszeichen.

FlybyBerechnungstabelle1c.jpg
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Wie ersichtlich, gibt es drei gute Gründe dafür, daß die hier vorgestellte Flyby-Formel den physikalischen Sachverhalt exakt darstellt. Obwohl wir hier 1. in erster Näherung und vereinfachend für alle Flybys denselben vm-Wert vm=443[m/s] angesetzt haben, welcher 2. zudem der Erdrotation etwa 1:1 entspricht, und 3. keinen einzigen Proportionalitätsfaktor in der Formel haben, bekommen wir schon auf Anhieb sehr gut mit den Beobachtungen übereinstimmende Ergebnisse, wie sie besser gar nicht sein könnten.

Nun kann man die Flyby-Formel umgekehrt auch zur Ermittlung der Rotationsgeschwindigkeit vm des Mediums am Ort der Sonde im Perigee verwenden.
Dann ergeben sich folgende vm (in Klammern der vm-Bereich entsprechend dem Bereich der Meß-Ungenauigkeit):
Sonde ............... Gemessen............vm ............vm-Bereich
Galileo II .......... -4,6 ± 1,0 ........... 447 .......... (358 bis 537)
Near............... 13,46 ± 0,01.......... 440 ...........(439,8 bis 440,3)
Galileo I ......... 3,92 ± 0,3 .......... 473 ........... (443 bis 500)
Cassini ............. -2 ± 1,0 ........... 420 ........... (180 bis 650)
Rosetta ............ 1,8 ± 0,03.......... 443 ........... (438 bis 447)
Messenger ......... 0,02 ± 0,01 ......... 301 ........... (245 bis 360)

Anhand dieser vm-Ergebnisse dürfte es relativ einfach sein, den Rotationszylinder des mitrotierenden Mediums näher zu erfassen.
Der etwas aus der Rolle fallende Wert bei Messenger kann entweder auf einem sehr kleinen anderen Effekt von etwa -0,03 beruhen, so daß statt des Formelwerts von 0,05 nur 0,02 gemessen wird, oder aber der Rotationszylinder des Mediums hat einen relativ eng begrenzten Durchmesser, so daß am Ort des Messenger-Perigees eine schon erheblich geringere Rotationsgeschwindigkeit vm vorhanden ist. Ein Fehler in der Formel oder gar einen Widerspruch kann man daraus nicht ableiten.

(Anmerkung: Der hier an dieser Stelle eingefügte Nachtrag vom 25.01.2014, mit dem in die Formel bei vm der Faktor 1/cosß eingefügt wurde, wurde mitsamt dem Faktor und den damit zusämmenhängenden Änderungen am 19.12.2018 wieder entfernt, nachdem sich im Zuge der Herleitung der Formel herausgestellt hat, daß die Einfügung dieses Faktors falsch ist. Der Fehler hat, da noch rechtzeitig bemerkt, keine Auswirkungen auf die Herleitung der Flyby-Lösung, und nur geringe quantitative Auswirkungen bei der bisherigen Berechnung der Rotationsgeschwindigkeit des "Äther"-Mediums, wie die erforderlichen Änderungen später zeigen. Es verringert sich lediglich die Reichweite der Rotationsmitführung an den Polen von ohnehin vorläufigen 2510 auf 2310 km, und die Rotationsgeschwindigkeit des "Äther"-Mediums vmä am Äquator muß von 384 auf 458 m/s heraufgesetzt werden.)

Die Flyby-Formel und deren Ergebnisse bestätigen somit die der Herleitung der Formel zugrunde liegende Annahme eines Mediums, welches die elektromagnetischen Wellen nach ihrer Emission in das Medium solange mit derselben Geschwindigkeit weiterleitet, mit der die Wellen ins Medium emittiert, eingeleitet oder weitergeleitet worden sind, bis sich diese Geschwindigkeit durch eine beschleunigende oder bremsende Wechselwirkung zwischen Welle und Medium an die spezifische Weiterleitungs-Geschwindigkeit des Mediums näher angepaßt hat. Dieser Prozess, der nichts anderes ist als die Herstellung eines Gleichgewichts bei der Wechselwirkung, benötigt wie jeder Prozess eine gewisse Zeit, die Lichtsekunden-Bruchteile bis Milliarden Lichtjahre betragen kann, je nach Geschwindigkeits-Differenz der LG zu c, wobei gilt, daß je kleiner die Differenz ist bzw. geworden ist, desto länger die Zeit. Daraus ergibt sich auch mithilfe des Delta-Lambda-Effekts die kosmische Rotverschiebung. Ich habe diesen Sachverhalt bei der Herleitung des Delta-Lambda-Effekts bei den spektroskopischen "Doppel"-Sternen schon erklärt (siehe "Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie oder: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte").
Also nicht nur die Relativitätstheorien, sondern auch der Urknall werden nun - nach anderen bereits erfolgten Widerlegungen – auch noch durch die Flyby-Formel widerlegt, denn sie enthält (hier noch) explizit den Term b*D des Delta-Lambda-Effekts.

(Anmerkung: Dieser Term wird hier zwar später ersetzt durch einen anderen Reduktionsterm, dafür aber wird bei der Herleitung der Flyby-Formel ein klarer (transversaler) Delta-Lambda-Effekt der Form
"RG" = v²/c = v²/(c*D) *D = v²/r * D = b * D
als Basis der Herleitung verwendet. Das heißt die Flyby-Formel enthält ganz fundamental einen Delta-Lambda-Effekt der Form b*D, wobei b=v²/r eine radiale (Flieh-)Beschleunigung der Lichtquelle und D die Licht-Laufzeit ist. Insofern ändert sich durch den Wegfall des expliziten Terms b*D nichts daran, daß die Flyby-Formel neben den Relativitätstheorien auch den Urknall widerlegt.)


Und was diesen Term b*D in der Flyby-Formel betrifft: Er ist schon in der Arbeit "Die Pioneer-Anomalie beweist LG=c±v gemäß Emissionstheorie" hergeleitet und beschrieben worden, und löst dort das Rätsel der Pioneer-Anomalie. Es stellt sich also nun heraus, daß die Flyby-Anomalie und die Pioneer-Anomalie denselben Delta-Lambda-Effekt b*D der Emissionstheorie zur Ursache haben, wenn auch bei der Flyby-Anomalie noch weitere Effekte hinzukommen. Und es ist tatsächlich ein weiteres Argument für die hier vorgelegte Formel, wenn nachweislich derselbe Term b*D für den Delta-Lambda-Effekt in ihr enthalten ist, welcher auch das Rätsel der Pioneer-Anomalie löst.

Da kann der kuriose "Wärme-Abstrahlungs-Rückstoß", der von den Relativisten zur Vertuschung des Delta-Lambda-Effekts bei der Pioneer-Anomalie als "Lösung" präsentiert wurde, natürlich nicht mehr mithalten.

Insofern bestätigt also die hier vorgelegte Flyby-Formel den Delta-Lambda-Effekt als Lösung der Pioneer-Anomalie und umgekehrt.

Die Flyby-Formel mit ihren eindeutigen Ergebnissen bedeutet somit das endgültige Aus und Ende der Relativitätstheorien und der Urknall-Theorie.

Die kleine Flyby-Anomalie mit ihrer einfachen und klaren Formel-Stimme ist wie das Kind im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern, das mit lauter Stimme ruft: "Der Kaiser hat ja gar nichts an!". Vermutlich lacht bald das ganze Universum über diese Hofschranzen in der Wissenschaft, die seit hundert Jahren den unsichtbaren Stoff der relativistischen Betrüger in den höchsten Tönen lobpreisen, als könnten sie ihn tatsächlich sehen. Welch eine Blamage.
All den Hofschranzen in der Wissenschaft, die den ganzen Schwindel mitgemacht haben, kann man nur raten, ihr intellektuelles und charakterliches Versagen nun durch besonders deutliches Auftreten bei der Aufdeckung und Beseitigung des relativistischen Schwindels wieder halbwegs gutzumachen – sofern sie überhaupt intellektuell in der Lage sind, die Flyby-Formel und deren Tragweite zu erfassen.

Jedenfalls ist ein weiteres Festhalten am Urknall und an den Relativitätstheorien nach der hier erfolgten Vorlegung dieser Flyby-Formel der Nachweis absoluter Unfähigkeit.

Etwas zu frech und zu scharf formuliert? Nein. Über Jahrzehnte wurden von den Relativisten Milliarden öffentlicher Gelder dazu mißbraucht, die Wissenschaft und neue Erkenntnisse zu blockieren, die Physik in die Irre zu führen, und der Wissenschaft neue Erkenntnisse vorzuenthalten, um den relativistischen Schwindel vor der Aufdeckung zu bewahren und ihn weiterbetreiben zu können.

Das hat mit Freiheit der Wissenschaft nichts mehr zu tun, sondern das ist ganz ordinärer Betrug. Das sind kriminelle Machenschaften einer kriminellen Vereinigung unter dem Deckmantel der Wissenschaft mithilfe des bewährten Konzepts nach der Art "des Kaisers neue Kleider".

Eben darum muß hier die Offenlegung der Herleitung der Formel noch etwas warten. Diese zeitliche Verzögerung hat noch zwei weitere gute Gründe: Erstens ist es schwierig und sehr aufwendig, die Herleitung aus einem komplexen physikalischen System, wie es bei einem Flyby-Umlauf in einem rotierenden Medium der Fall ist, textlich, rechnerisch und zeichnerisch so abzufassen, daß sie von Schülern und Studenten begriffen wird, denn von den relativistischen Dogmatikern und ihrem Gefolge in der Lehre ist wohl nichts zu erwarten, weder von der intellektuellen noch von der charakterlichen Eignung her.

Die Darstellung der Herleitung ist also schwieriger als die Herleitung selbst. Und ich habe ehrlich gesagt absolut keine Lust mehr, mir noch in meinem Alter diese "ehrenamtliche" Arbeit anzutun, während die Relativisten bestens dafür bezahlt werden, daß sie meine Arbeit erschweren und wieder zunichtemachen.

Zweitens ist die Offenlegung allein der Formel völlig ausreichend, daß NASA und ESA und andere Institutionen sich nun kräftig um die Herleitung bemühen, denn es genügen einige Hinweise von mir, daß auch andere die Darstellung der Herleitung ausarbeiten können. Es muß eben nur gesichert sein, daß die Hinweise auch wirklich zu einer Korrektur der Physik führen, und nicht etwa nur den Relativisten helfen, die Forschung in dieser Richtung noch besser zu blockieren, um ihren Schwindel auch weiterhin betreiben zu können.
Wenn natürlich diese für den Flyby zuständigen Institutionen auch noch voll unter Kontrolle der Relativisten stehen sollten, muß und werde ich natürlich die Herleitung der Formel hier selbst darlegen.

Wenn also mit der leicht überprüfbaren Formel und mit deren überzeugenden Ergebnissen das Interesse und der Verstand - insbesondere bei der NASA und ESA - ausreichend aufgeweckt worden sind, oder auch nicht, können und werden wir uns dann hier an die Herleitung der Formel machen.
Bis dahin bitte ich noch um etwas Geduld.

Fortsetzung folgt.
Zuletzt geändert von Lothar Pernes am Sa 22. Dez 2018, 09:42, insgesamt 14-mal geändert.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Di 14. Mai 2013, 08:44

Korrektur am 12.5.2013 bezüglich der Beschreibung des Winkels β wie folgt:

β ist der Winkel zwischen der Äquatorebene und der Umlaufbahn-Ebene,
gemessen in der senkrecht zur Äquatorebene stehenden und durch die beiden Rektaszensionspunkte gehenden Ebene, und es gilt die Formel...

Korrektur am 23.5.2013 bezüglich der Beschreibung des Winkels γ wie folgt:

γ ist der Winkel zwischen der Äquatorebene und der imaginären Achse der Hyperbel-Umlaufbahn, und es gilt die Formel...

Diese Korrekturen in der erläuternden Beschreibung sind ohne Einfluß auf den mathematischen und physikalischen Gehalt der Arbeit, insbesondere auf die Formeln und deren Ergebnisse.
Zuletzt geändert von Lothar Pernes am Do 23. Mai 2013, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Mi 15. Mai 2013, 15:27

Fortsetzung vom 7.5.2013:

In der Zwischenzeit können wir schon mal - ohne dabei wesentliche Einzelheiten zu früh zu verraten - auf die Flyby-Anomalie und ihre Ursache etwas näher eingehen, und den Beweis dafür liefern, daß es sich bei der Flyby-Anomalie um einen Delta-Lambda-Effekt, also um einen Wellenlängen-Änderungs-Effekt handelt, und nicht um eine mysteriöse Geschwindigkeitsänderung der Sonde.

Dieser Beweis ergibt sich am Beispiel der Sonde Rosetta wie folgt:

Die Flyby-Anomalie ist eine bisher unerklärliche, angebliche oder scheinbare Beschleunigung der Weltraumsonden, wenn sie zum Zweck des Schwungholens auf ihrer Bahn sehr nahe an der Erde vorbei fliegen.

Das folgende Bild (Kopie aus einer Arbeit von Morley und Budnik) zeigt das Phänomen:
Flyby01.jpg
Flyby01.jpg (140.58 KiB) 12144-mal betrachtet

Aus dem Bild ist ersichtlich:
Unmittelbar nach dem Perigee-Durchgang, wenn also die Sonde den der Erde am nächsten liegenden Bahnpunkt passiert hat, beschleunigt sich (angeblich oder scheinbar) die Sonde ʺRosettaʺ innerhalb von 35 Minuten aus unerklärbaren Gründen erst um etwa 2 mm/s, und im weiteren Verlauf von 2 Tagen auf insgesamt 3,6 mm/s.
Diese plötzlich einsetzende Geschwindigkeitszunahme ist zwar gegenüber der Bahngeschwindigkeit an dieser Stelle von etwa 10,5 km/s sehr gering, aber sie ist deutlich meßbar, und es ist ein bestätigtes Phänomen, und es ist kein Meß- oder Beobachtungsfehler.

Als weitere Besonderheit des Phänomens ist zu nennen: Obwohl die (angebliche oder scheinbare) Zunahme der Geschwindigkeit gemessene 3,6 mm/s beträgt, darf die ESA oder die NASA nur die Hälfte, also 1,8 mm/s, als ʺartifizielleʺ, ʺkünstliche Korrekturʺ, also als unerklärte Geschwindigkeitszunahme in ihr Rechenprogramm einspeisen, damit die Ergebnisse des Rechenprogramms mit den Beobachtungsdaten des weiteren Bahnverlaufs wieder übereinstimmen.
Tatsächlich scheint also nur eine Geschwindigkeitszunahme von 1,8 mm/s vorzuliegen.

Also eine wirklich ganz mysteriöse Geschichte.

Aber nun wird das Rätsel hier gelöst, und zwar auf recht einfache Weise am Rosetta-Beispiel wie folgt, und dabei wird klar ersichtlich, daß es sich um einen Delta-Lambda-Effekt, also um einen Wellenlängen-Änderungs-Effekt handelt:

Die Flyby-Anomaly wird nur dadurch erkennbar und erkannt, daß schon sehr geringe Frequenzänderungen in der von der Sonde zurückkommenden Antwortfrequenz sehr genau meßbar sind, wobei die Meßwerte an drei bestimmten, markanten Bahnpunkten die Berechnungen der Bahn und damit die Anomalie bestimmen. Es ist dies erstens der Meßpunkt, wo diese Frequenzänderung Null ist, und von dem die ESA oder die NASA (irrtümlich) annimmt, daß dieser Nullpunkt der Frequenzänderung der Nullpunkt des Dopplereffekts ist und damit zugleich auch der Perigee-Durchgang ist.
Die beiden anderen Bestimmungspunkte sind dort, wo die Extremwerte des Dopplereffekts gemessen werden.

Nun wird aber die Dopplerkurve im weiten Perigee-Bereich durch vier bisher ganz offensichtlich nicht bekannte Effekte verschoben, die alle vier aus der Emissionstheorie ableitbar sind.

Diese vier Effekte, die wir hier später ausführlich behandeln werden, verschieben in ihrer Summe die Dopplerkurve etwas nach Rot oder nach Blau, je nachdem, ob die Summe der Effekte ein positives oder negatives Ergebnis hat.

Bei dem hier als Beispiel gewählten Flyby der Sonde Rosetta wird die gesamte Dopplerkurve um (scheinbare!) 1,8 mm/s nach Rot verschoben. Dadurch verschiebt sich auch der Doppler-Nullpunkt um (scheinbare!) 1,8 mm/s nach Rot.

In Summe der vier Effekte ergibt sich also (bei Rosetta) eine Rotverschiebung, und zwar maximal im Perigee um scheinbare 1,8 mm/s, und zu beiden Seiten des Perigee symmetrisch stetig langsam abnehmend, so daß in erster Näherung im gesamten Perigee-Bereich diese Rotverschiebung als Gerade angesetzt werden kann.

Da diese vier bisher ʺunbekanntenʺ Effekte natürlich nicht in den Messungen und Berechnungen der ESA und der NASA berücksichtigt worden sind, liegt der tatsächliche Doppler-Nullpunkt und damit der Perigee-Durchgangspunkt nicht, wie bei den ESA- und NASA-Berechnungen angenommen, beim Nullpunkt der Frequenzänderung, sondern um 1,8 mm/s nach Rot verschoben, und der tatsächliche Perigee-Durchgang findet entsprechend etwas später statt als bisher angenommen.

Da die ESA bzw. die NASA die Gesamtkurve aus dem Dopplereffekt und den vier neuen Effekten irrtümlich als reine Dopplerkurve ansieht, deren Vor-Perigee-Form sie dann als ʺtheoretische Kurveʺ symmetrisch zum beobachteten Nullpunkt der Frequenzänderung über den Perigee-Durchgang hinaus verlängert, ist natürlich die beobachtete Nach-Perigee-Gesamtkurve um das Doppelte, also um 3,6 mm/s nach Rot gegenüber dem beobachteten Nullpunkt der Frequenzänderung, also gegenüber der ʺtheoretischen Kurveʺ, verschoben.

Flyby-Nullpunktfehler07hm.jpg
Flyby-Nullpunktfehler07hm.jpg (38.5 KiB) 12153-mal betrachtet


Dieser Fehler mit dem falschen Doppler-Nullpunkt ereignet sich natürlich im unmittelbaren Perigee-Bereich, und er wird also unmittelbar und kurz nach dem Perigee-Durchgang zu den aus der Gesamtkurve geschlossenen falschen, nur scheinbaren Geschwindigkeitserhöhungen um 3,6 mm/s führen.

Eine Beschleunigung um 3,6 mm/s hat also demnach nicht stattgefunden, sondern dieser Wert ist lediglich das Resultat eines falsch angenommenen Doppler-Nullpunktes. Der wirkliche, tatsächliche Doppler-Nullpunkt liegt um 1,8 mm/s ins Rote verschoben, und zwar aufgrund der vier bisher unbekannten bzw. vertuschten Effekte der Emissionstheorie, wobei der vertuschte Effekt der schon früher (bei den spektroskopischen ʺDoppelʺ-Sternen und bei der Pioneer-Anomalie) beschriebene ʺDelta-Lambda-Effektʺ ist.

Wie aus dem Bild ersichtlich, handelt es sich also ganz klar "nur" um einen Wellenlängen-Änderungs-Effekt, also um einen "Delta-Lambda-Effekt", welcher den Doppler-Nullpunkt etwas verschiebt.

Es gibt nur eine einzige physikalisch mögliche Theorie, die eine Rot- oder Blauverschiebung beim Perigee erklären kann, und das ist die ballistische Lichttheorie, wie die Emissionstheorie auch genannt wird, und sie kann das gleich mindestens zweifach, nämlich mit dem Delta-Lambda-Effekt und mit dem ballistischen Vorhaltewinkel.

Mit den Äthertheorien, ob nun mitgeführter oder nicht mitgeführter Äther, ist eine Rot- oder Blauverschiebung beim Perigee nicht erklärbar.

Ganz und gar ausgeschlossen aber ist eine Rot- oder Blauverschiebung beim Perigee bei den Relativitätstheorien mit ihrer absurd-unlogischen Invarianz von c, denn durch diese Invarianz gibt es keine - durch was auch immer - verringerten oder unterschiedlichen Lichtgeschwindigkeiten, weder durch Bewegung der Lichtquelle, noch durch Bewegung des Beobachters, noch durch Vorhaltewinkel, noch durch Änderung des Bezugssystems. Und die Rotverschiebung durch den sogenannten ʺrelativistischen Dopplereffektʺ ist um Größenordnungen zu klein, um die Flyby-Rotverschiebung von 1,8 mm/s bei Rosetta erklären zu können – ganz zu schweigen davon, daß mit dem relativistischen Dopplereffekt keine Blauverschiebung erklärbar ist.

Die Relativisten, denen die Flyby-Anomalie deshalb ʺvöllig unerklärlichʺ ist, müssen natürlich alles daran setzen, die einfache ballistische Erklärung, z.B. mit dem Delta-Lambda-Effekt oder dem Vorhaltewinkel der Emissionstheorie, aus jeder Diskussion über die Ursache der ʺAnomalieʺ herauszuhalten. In ihrer esoterischen Scharlatanerie suchen sie deshalb nun die ʺAnomalieʺ mit einer Änderung der altbewährten Newtonschen Gravitationsgesetze oder mit einer Erweiterung der Relativitätstheorien zu erklären - statt ihr dümmlich-primitives Postulat von der absoluten Invarianz der Lichtgeschwindigkeit in Zweifel zu ziehen.

Es bleibt für die Erklärung einer Rot- oder Blauverschiebung beim Perigee-Durchgang also nur die Emissionstheorie übrig, welche vor hundert Jahren von dem Relativisten De Sitter - mit heute nachweislich falschen ʺBeweisenʺ - abgewürgt worden ist.
Den Nachweis, daß de Sitters ʺBeweiseʺ falsch sind, und die spektroskopischen ʺDoppelʺ-Sterne die Emissionstheorie also nicht widerlegen, sondern sogar bestätigen, habe ich bereits erbracht in meiner Arbeit ʺDer Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie, oder: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...ʺ.

Es stellt sich also nun bei der Lösung der Flyby-Anomalie heraus, daß die Emissionstheorie beim Perigee-Durchgang mindestens zwei völlig ausreichend große blau- oder rotverschiebende Effekte anbietet, nämlich den ballistischen Vorhaltewinkel-Effekt, und den bereits bei den spektroskopischen ʺDoppelʺ-Sternen und bei der Pioneer-Anomalie abgeleiteten Delta-Lambda-Effekt.

Zunächst leiten wir den hier beim Flyby blauverschiebenden Delta-Lambda-Effekt noch mal her wie folgt:

Nach der Emissionstheorie ist die Lichtgeschwindigkeit, zumindest in einem weiten Bereich um die Lichtquelle, immer konstant c in Bezug zur Lichtquelle. Die Lichtgeschwindigkeit LG gegenüber einem Beobachter ist dann also LG=c+v, wenn sich die Lichtquelle mit der Geschwindigkeit v dem Beobachter nähert, bzw. LG=c-v, wenn sich die Lichtquelle von dem Beobachter mit v entfernt.

Wie schon in meiner Arbeit ʺDer Delta-Lambda-Effekt der Emissions-theorie. Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte ...ʺ ausgeführt, muß dieses Prinzip LG=c±v natürlich auch dann gelten, wenn sich die Geschwindigkeit v der Lichtquelle während des Lichtaussendens ändert, die Lichtquelle also eine beschleunigte oder bremsbeschleunigte Bewegung ausführt.

Wenn eine Licht- oder Radioquelle eine Licht- oder Radiowelle abschickt, geht natürlich erst der Wellenanfang auf den Weg. Das Wellenende folgt erst eine winzige Zeit später. Hat sich die Geschwindigkeit v der Quelle in dieser Zeitspanne auch nur geringfügigst geändert, so hat der Wellenanfang gemäß LG=c±v eine andere Geschwindigkeit als das Wellenende.
Auf dem langen Weg zum Beobachter wird sich deshalb die Wellenlänge ändern, und zwar umso mehr, je länger der Weg andauert – der Hubble-Effekt bei der kosmischen Rotverschiebung läßt hier schon mal schön grüßen.

Im Fall der Flyby-Sonden liegt beim Absenden der Radio-Licht-Signale in Richtung Erde eine durch das Gravitationsfeld der Erde beschleunigte Bewegung der Radio-Lichtquelle vor.
Beim Annähern an die Erde wird die Sonde beschleunigt, deshalb hat das etwas später ausgesandte Wellenende eine höhere Geschwindigkeit in Richtung Erde als der Wellenanfang. Demzufolge verkürzt sich die Welle während der Laufzeit. Und wenn sich die Sonde wieder entfernt, wird sie durch die Gravitation gebremst. Deshalb hat dann der Wellenanfang gemäß der Bedingung LG=c±v der Emissionstheorie eine langsamere Geschwindigkeit in Richtung Erde als das Wellenende. Demzufolge wird sich auch hier die Radiowelle auf dem Weg zur Erde verkürzen.

Die quantitative Größe des Delta-Lambda-Effekts bei einer beschleunigten Quelle ergibt sich wie folgt:

Die Geschwindigkeitsdifferenz Δvo (Delta-vau-null) zwischen Wellenanfang und Wellenende aufgrund einer Beschleunigung b der Radioquelle während der Zeit Δt=λ/c des Aussendens einer Radiowelle der Wellenlänge λ ist

Δvo = b*Δt = b [m/s²]* λ[m]/c[m/s] = b * λ/c [m/s]

Die Wellenlängenänderung Δλ infolge eines Δvo ist
Δλ = Δvo * D,
wo D die Lichtlaufzeit in Sekunden ist. Diese Lichtlaufzeit D enspricht der Entfernung D in Lichtsekunden.

Dann ist also hier die Wellenlängenänderung

Δλ=b*λ/c*D.

In der Astronomie gilt

z=Δλ/λ=b*D/c

und für die Radialgeschwindigkeit RG (= die in der ʺradialenʺ Blickrichtung des Beobachters liegende Komponente der Geschwindigkeit) gilt

ʺRGʺ=z*c=b*D

Im Falle der Flyby-Sonden ergibt sich durch die Erdbeschleunigung eine Wellenverkürzung, also eine Blauverschiebung, welche durch ein Minuszeichen vor b richtig erfaßt wird.

Der Delta-Lambda-Effekt bei einer gravitativ beschleunigten Flyby-Sonde ist also "RG" = - b*D

Diese ʺRadialgeschwindigkeit RGʺ hier ist jedoch nur scheinbar (deshalb die Gänsefüßchen), denn der Wellenverkürzung liegt hier nicht der Doppler-Effekt, sondern eine Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Wellenanfang und Wellenende zugrunde.

Nun zum zweiten Effekt:
Der muß aber hier noch etwas warten. Der Grund hierfür wurde schon genannt: Solange die Physiker den Delta-Lambda-Effekt nicht begriffen und als Alternative zu den absurd-unlogischen Relativitätstheorien anerkannt haben, empfiehlt es sich, den Relativisten Hinweise auf die sie widerlegenden Beweise erst dann zu geben, wenn diese Beweise nicht mehr vertuscht und unterdrückt und der Wissenschaft vorenthalten werden können.

Fortsetzung folgt.
Lothar Pernes
 
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Bernhard » So 26. Mai 2013, 12:10

@ Lothar Pernes

:shock:, sehr beeindruckender Artikel.

Ich selbst vertrete die Annahme, dass das Sternenlicht emittierte Strahlung ist, welche sich im "leerem" Raum ungehindert ausbreiten kann. Diese Geschwindigkeit ist auf jeden Fall größer als c anzunehmen. Der Impulsabstand entspricht der Wellenlänge und wie es bei einem Impulse aussendendem Atom der Fall ist, hat die Eigenbewegung des Atoms natürlich einen Einfluss auf den Impulsabstand (Wellenlänge). Und wie es natürlich im Doppler Effekt beschrieben ist, hat auch die Eigenbewegung des empfangenden Atoms ebenfalls einen Einfloss auf den Impulsabstand (Wellenlänge). Die Emittierungszeit bis das angeregte Atom wieder einen Lichtstrahlung aussendet ist sehr bedeutend, denn in dieser Emittierungszeit bewegt sich die gesamte Lichtwirkung nur mit der Geschwindigkeit des Atoms.

Dringt die emittierte Lichtstrahlung in ein Medium ein (zum Beispiel Äther), führt das innerhalb des Äthers zu einer Kettenreaktion von Absorption und darauf folgender Exmittierung neuer Lichtstrahlung. Die Emittierungszeit und die Anzahl der im Medium (Reihe) enthaltenen Atome "bremsen" die gesamte Lichtwirkung aus. So dass eine immer kleine Lichtgeschwindigkeit gemessen wird, je dichter (Anzahl der Atome in Reihe) das Medium ist. So verringert sich der Geschwindigkeits-Anteil der Strahlung und vergrößert sich der Geschwindigkeits-Anteil der Atome (Medium). Es ist nun leicht einzusehen, dass sich die gesamte Licht-Wirkung immer als Summe von Strahlungsgeschwindigkeit und Atom-Geschwindigkeit zusammen setzt. Auch bei einer Sonde darf man nicht vergessen, dass diese Aus Atomen besteht und dass, wenn eine solche Sonde Raumstrahlung misst, diese Raumstrahlung die Materie der Sonde "trifft" und dass die Sonde nicht die Raumstrahlung misst, sondern die Wirkung der Raumstrahlung auf die Atome der Soden. Also ist die Geschwindigkeit der Sonden auf jeden fall mit zu berücksichtigen und natürlich auch der physische Aufbau derselben.

Nun, ich denke halt, dass es so sein könnte.

Noch was zum Thema mit dem Kaiser und einen unsichtbaren Kleidern. Das Mädchen wäre mit einem "Laien" zu vergleichen, denn es hat "null" Sachverstand und entspricht im Grunde dem "Naiven" Volk. Laien eben. Und die Frage des Mädchens (Laien) könnte so lauten: " Wo ist denn der praktische Nutzen der Relativitäts-Theorien ". Die Physik schmückt sich mit eine Theorie, die seit über 100 Jahren sich keinen Millimeter weiter bewegt hat. Noch sind die Kleider sichtbar geworden (GPS funktioniert auch ohne SRT) und immer noch steht der Kaiser für das Volk (Laie, Mädchen), immer noch ganz Nackt (ohne praktischen Mehrwert) da! Aber der Kaiser und die Hofnarren würden ohne das kleine Mädchen (Laien, Volk) das Spiel bis in alle Ewigkeit weiter treiben und sogar noch überbieten an weiteren unsichtbaren Kleidern (Strings, Chaos-Theorie,...) Aber, das Internet ist (noch) nicht unter der Kontrolle der Hofnarren. Und so besteht die Hoffnung, dass durch das (noch) freie Internet jedes Mädchen (Laie) die Frage stellen kann: "Liebe Physiker, wo sind die Ergebnisse eurer schon seit über 100 Jahre dauern Suche nach einem Beweis? Ist es vielleicht möglich dass ihr einem Phantom nachjagt das es nicht gibt?"

Schlussbemerkung:
Was würde das für die praktische Physik bedeuten, wenn man heute die SRT/ART und auch die Lorentz-Transformation als Irrtum fallen lassen würde? Ich denke, die Erde würde sich weiter drehen und die GPS-Navigation würde auch weiter funktionieren auch die Satelliten würden nicht vom Himmel fallen.

Aber das sind ja nur so Gedanken eines Laien :lol:
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon julian apostata » Sa 1. Jun 2013, 11:54

Auweia, da haben wir wieder ein schönes Beispiel dafür, mit welcher Strategie so mancher “Srt-kritische” Trickbetrüger vorgeht.

Tatsächlich scheint man eine Formel gefunden zu haben, welche die Flybyanomalie voraussagen kann, jedoch ohne zu wissen warum. Es ist schon mal erst eine ziemliche Frechheit zu behaupten, nur weil man hie und da in der Physik was nicht erklären kann, müsse die SRT falsch sein.

Okay, erst mal worum es geht.

http://www.bernd-leitenberger.de/near.shtml
Bild

Near startete also 17.2.1996 und hatte ein Rendezvous mit Mathilde am 27.6.1997.

Am 23.1. 1998 kehrte Near wieder zur Erde zurück. Der Vorbeiflug wurde nun so gewählt, dass Near so abgelenkt wurde, dass es später noch zu einem Rendezvous mit Eros kam…

Und dieses letzte Datum wollen wir genauer betrachten, denn jetzt geschieht ein Phänomen, welches der SRT endgültig den Todesstoß versetzt. Vorausberechnet wurde nämlich eine relative Vorbeifluggeschwindigkeit 12 739 m/s und gemessen hat man aber 13,46 Millimeter pro Sekunde mehr!

Bo ey, da legst di nieder!

Nun zur Korrekturformel, welche diese Anomalie erklärt. Die findet man hier:

http://virgo.lal.in2p3.fr/NPAC/relativite_fichiers/anderson_2.pdf

Aus diesem Paper hat hat er auch seine Daten geklaut, nicht aber die Korrekturformel, die nämlich ganz einfach ist (Gleichung 2)

Korrekturgeschwindigkeit=v*K*[cos(d_i)-cos(d_o)]

Die beiden Winkel sind jeweils die Winkel der incoming und outcoming Asymptote in Bezug zur Erdäquatorebene.

Den Proportionalitätsfaktor K=3.099*10^-6=2*w*R/c

findet man in Gleichung 3 (w=winkelgeschwindigkeit der Erdrotation, R=Erdradius, c=Lichtgeschwindigkeit)

Was er uns nun als Alternativgleichung präsentieren will, das ist echte Realsatire!

Lothar Pernes hat geschrieben:"RG" = [ ± v*vm/c – b*D/(2π)] * sinβ*sinγ


Die Gleichung führt zum richtigen Ergebnis, allerdings nur deswegen, weil er am Ende die beiden “Trollwinkel” sinβ und sinγ einführt, die er so einstellen kann, dass die Gleichung stimmt.

(Warum eigentlich zwei “Trollwinkel? Wozu macht er sich die Mühe? Einer hätte doch auch schon genügt!)

Gut, für zwei Trollwinkel braucht man auch zwei Trollgleichungen. Ich möchte nur eine davon präsentieren, die Andere ist exakt nach dem gleichen Strickmuster aufgebaut.

Lothar Pernes hat geschrieben:β = arctan[(tg δi – tg δo)/(2*sin((αi – αo)/2)]


Erst mal was soll die Rechenoperation „tg“ sein? Tangens oder was? Oder eine Trollfunktion? Das ist noch nicht die einzige Merkwürdigkeit. Man kopiere sich diese Gleichung und radiere zunächst die eckigen Klammern weg. Dann haben wir das da.

(tg δi – tg δo)/(2*sin((αi – αo)/2)

Der Zähler ist korrekt, was die Klammersetzung anbelangt, den radieren wir auch weg

(2*sin((αi – αo)/2)

Jetzt noch die Klammern um den Zähler weg:

2*sin((αi – αo)/2

Und jetzt wird klar: Die Klammersetzung kann so nicht funktionieren:

Ich meine, wenn er da wirklich im Tabellenkalkulationsprogramm was berechnet hätte, dann hätte er die Formel nur hier rüber kopieren brauchen und die Klammersetzung hätte gestimmt.

Auch das wieder ein klares Indiz für vorsätzlichen Betrug!

Zum Abschluss hier noch ein schönes Programm, mit dessen Hilfe man die Ephemeriden von Raumsonden überprüfen kann.

http://ssd.jpl.nasa.gov/horizons.cgi
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon julian apostata » So 2. Jun 2013, 05:30

Leute versteht mich nicht falsch. Dass man in einer komplexen Formel aus Versehen eine Klammer zuviel rein bringt, kann schon mal passieren. Das allein ist noch kein Indiz für vorsätzlichen Betrug.

Merkwürdig ist jedoch, dass man eine ganz einfache Formel derart verkompliziert, allein schon dadurch, dass man 4 Winkelangaben zur Berechnung heran zieht, obwohl nur 2 nötig sind und man dann noch nicht mal fertig ist, weil man erst mal zwei Hilfswinkel hat, und erst dann mit einer anderen Formel zum Ergebnis kommt.


261.17 Bogenmaß: 4.56
-20.76 Bogenmaß: -0.362
183.49 Bogenmaß: 3.20
-71.96 Bogenmaß: -1.26
Aber ich will mal nicht so sein. Ich mach Lothar ein Angebot: Er soll noch mal eine korrekte Formel angeben mit korrekter Klammersetzung, und sie soll auch im Plotter funktionieren.

Eine funktionierende Formel (sie muss sich im Plotter einfügen lassen) zur Berechnung seiner Hilfswinkel würde mir also genügen, und ich müsste den Betrugsvorwurf fallen lassen.

Praktisch schaut das so aus:

Proportionalitätsfaktor mal Annäherungsgeschwindigkeit mal Kosinusdifferenz.

Und der Plotter zeigt uns die Anomalie von ca. 0.013m/s

0.000003099*6851*(cos(-0.362)-cos(1.26))
http://www.mathe-fa.de/de
Bild

So einfach ist es aber für Lothar nicht, weil er muss seine erst mal seine völlig undurchsichtigen Hilfswinkel offen legen und dann erst können wir sein Ergebnis überprüfen.

Ja, aber genau so funktioniert “SRT-Kritik”. Man produziert Unmengen von Müll und will dieses Müllvolumen als Widerlegung der SRT verstanden wissen.

Genauso macht es auch J.Lo.

“Leute, schaut euch unsere Müllberge an! Die SRT muss falsch sein.”

Den Anhängern der “SRT_Kritik” reicht das. Sie haben keinen blassen Schimmer davon, was hier überhaupt postuliert wird, allein das Müllvolumen genügt, um der SRT-Kritik zuzustimmen.

So wie bei diesem Speichellecker beispielsweise.

Bernhard hat geschrieben:@ Lothar Pernes

:shock:, sehr beeindruckender Artikel.

Aber das sind ja nur so Gedanken eines Laien :lol:
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » So 2. Jun 2013, 07:40

julian apostata hat geschrieben:Auweia, da haben wir wieder ein schönes Beispiel dafür, mit welcher Strategie so mancher “Srt-kritische” Trickbetrüger vorgeht.

Tatsächlich scheint man eine Formel gefunden zu haben, welche die Flybyanomalie voraussagen kann, jedoch ohne zu wissen warum. Es ist schon mal erst eine ziemliche Frechheit zu behaupten, nur weil man hie und da in der Physik was nicht erklären kann, müsse die SRT falsch sein.

Okay, erst mal worum es geht.

......

Near startete also 17.2.1996 und hatte ein Rendezvous mit Mathilde am 27.6.1997.

Am 23.1. 1998 kehrte Near wieder zur Erde zurück. Der Vorbeiflug wurde nun so gewählt, dass Near so abgelenkt wurde, dass es später noch zu einem Rendezvous mit Eros kam…

Und dieses letzte Datum wollen wir genauer betrachten, denn jetzt geschieht ein Phänomen, welches der SRT endgültig den Todesstoß versetzt. Vorausberechnet wurde nämlich eine relative Vorbeifluggeschwindigkeit 12 739 m/s und gemessen hat man aber 13,46 Millimeter pro Sekunde mehr!

Bo ey, da legst di nieder!

Nun zur Korrekturformel, welche diese Anomalie erklärt. Die findet man hier:

http://virgo.lal.in2p3.fr/NPAC/relativite_fichiers/anderson_2.pdf

Aus diesem Paper hat hat er auch seine Daten geklaut, nicht aber die Korrekturformel, die nämlich ganz einfach ist (Gleichung 2)

Korrekturgeschwindigkeit=v*K*[cos(d_i)-cos(d_o)]

Die beiden Winkel sind jeweils die Winkel der incoming und outcoming Asymptote in Bezug zur Erdäquatorebene.

Den Proportionalitätsfaktor K=3.099*10^-6=2*w*R/c

findet man in Gleichung 3 (w=winkelgeschwindigkeit der Erdrotation, R=Erdradius, c=Lichtgeschwindigkeit)

Was er uns nun als Alternativgleichung präsentieren will, das ist echte Realsatire!

Lothar Pernes hat geschrieben:"RG" = [ ± v*vm/c – b*D/(2π)] * sinβ*sinγ


Die Gleichung führt zum richtigen Ergebnis, allerdings nur deswegen, weil er am Ende die beiden “Trollwinkel” sinβ und sinγ einführt, die er so einstellen kann, dass die Gleichung stimmt.

(Warum eigentlich zwei “Trollwinkel? Wozu macht er sich die Mühe? Einer hätte doch auch schon genügt!)

Gut, für zwei Trollwinkel braucht man auch zwei Trollgleichungen. Ich möchte nur eine davon präsentieren, die Andere ist exakt nach dem gleichen Strickmuster aufgebaut.

Lothar Pernes hat geschrieben:β = arctan[(tg δi – tg δo)/(2*sin((αi – αo)/2)]


Erst mal was soll die Rechenoperation „tg“ sein? Tangens oder was? Oder eine Trollfunktion? Das ist noch nicht die einzige Merkwürdigkeit. Man kopiere sich diese Gleichung und radiere zunächst die eckigen Klammern weg. Dann haben wir das da.

(tg δi – tg δo)/(2*sin((αi – αo)/2)

Der Zähler ist korrekt, was die Klammersetzung anbelangt, den radieren wir auch weg

(2*sin((αi – αo)/2)

Jetzt noch die Klammern um den Zähler weg:

2*sin((αi – αo)/2

Und jetzt wird klar: Die Klammersetzung kann so nicht funktionieren:

Ich meine, wenn er da wirklich im Tabellenkalkulationsprogramm was berechnet hätte, dann hätte er die Formel nur hier rüber kopieren brauchen und die Klammersetzung hätte gestimmt.

Auch das wieder ein klares Indiz für vorsätzlichen Betrug!



Vielen Dank an julian apostata für den indirekten Hinweis, daß in den Formeln für die Winkel Beta und Gamma eine "runde Klammer zu" fehlt.

Für die Beleidigung, die Verleumdung und die üble Nachrede ("Trickbetrüger", "Daten geklaut", "vorsätzlicher Betrug") werde ich mich zu gegebener Zeit und an anderer Stelle bedanken – wenn nicht julian apostata binnen einer Woche diese üble Nachrede hier in aller Form zurücknimmt und sich dafür entschuldigt. Das gilt auch für den Ausdruck "Speichellecker" gegenüber Bernhard.

Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes
Lothar Pernes
 
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Ralf Maeder » Mo 3. Jun 2013, 00:19

Lothar Pernes hat geschrieben:Vielen Dank an julian apostata für den indirekten Hinweis, daß in den Formeln für die Winkel Beta und Gamma eine "runde Klammer zu" fehlt.

Für die Beleidigung, die Verleumdung und die üble Nachrede ("Trickbetrüger", "Daten geklaut", "vorsätzlicher Betrug") werde ich mich zu gegebener Zeit und an anderer Stelle bedanken – wenn nicht julian apostata binnen einer Woche diese üble Nachrede hier in aller Form zurücknimmt und sich dafür entschuldigt. Das gilt auch für den Ausdruck "Speichellecker" gegenüber Bernhard.

Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes


Ich war auch etwas sprachlos wegen des Tones, den Julian anschlaegt. Dem moechte ich ans Herz legen, sich die Kommentare von Luebbecker anzuschauen, der auch ziemlich unter Stress gesetzt wird, aber dennoch im Rahmen bleibt.

Besonders beleidigend finde ich ebenfalls, wo ein User hier als Speichellecker getildet wird. Als ob nicht schon die ueblichen Kosewoerter wie Troll, Crackpot, Crank usw. reichen wuerden.

Gruss Ralf.
Ralf Maeder
 
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon julian apostata » Mo 3. Jun 2013, 08:45

Ralf Maeder hat geschrieben:Ich war auch etwas sprachlos wegen des Tones, den Julian anschlaegt.


Wo warst du, als gestern dieses Zitat fiel?

Highway hat geschrieben:Viel wahrscheinlicher ist, dass alle Relativisten, dich mitgezählt, dumme Schweine sind - statistisch betrachtet.


Ehrlich gesagt, auch wenn ich diesmal nicht direkt angesprochen wurde, jucken mich diese Beleidigungen nicht im Geringsten, weil solche Typen sind mir derart intellektuell unterlegen, die können mich nicht beleidigen, solche Sachen lösen bei mir lediglich ein amüsiertes Schmunzeln aus.


Kommen wir zum Thema zurück.

http://phys-merger.physik.unibas.ch/~aste/fly.pdf

Hier auf Seite 46 sind noch mal die beiden Winkel angegeben, die zur Berechnung der Anomalie notwendig sind. Also nur die Deklinationswerte, die Rektaszensionswerte werden gar nicht gebraucht!

(Also:Near: Zeile 5 und 7. Was will denn dieser Blindgänger mit den Rektaszensionwerten in Zeile 4 und 6?)

Die ganz einfache Berechnungsformel steht dann auf der nächsten Seite.

Und jetzt vergleicht das mal mit dem völlig sinnentleerten Mist, den Lothar von sich gibt.

Ausserdem könnte er den Vorwurf der vorsätzlichen Lüge ganz leicht entkräften, wenn er seine Berechnungsformel der Hilfswinkel noch mal überarbeiten würde…

Lothar Pernes hat geschrieben:β = arctan[(tg δi – tg δo)/(2*sin((αi – αo)/2)]
γ = - arctan[(tg δi + tg δo)/(2*cos((αi – αo)/2)]


…und sie so hinschreiben würde, dass man sich nur in den Plotter eingeben könnte (Sonde Near:Spalte 11 und 12)

Bild

Und dieser dann folgende Werte ausgibt

Bogenmaß:
1.134674272
1.146605953

Und was den Vorwurf der Speichelleckerei anbelangt: Ich hab ja absolut kein Problem mit dummen Menschen, die sich ihrer Dummheit bewusst sind.

Nur, wenn jemand einen Text lobt, den er nicht ansatzweise versteht, dann ist das für mich ganz eklige Lubhudelei.

Und jetzt mal ganz höflich angefragt. Verstehst du überhaupt, worum es geht?
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Re: Die Lösung des Flyby-Rätsels beweist LG=c±v

Beitragvon Lothar Pernes » Mo 3. Jun 2013, 09:58

Also nun mal die Korrektur der Formeln für die Winkel beta und gamma, in denen eine "runde Klammer zu" gefehlt hat:

Anstelle von
β = arctan[(tg δi – tg δo)/(2*sin((αi – αo)/2)]
γ = - arctan[(tg δi + tg δo)/(2*cos((αi – αo)/2)]

wird nun geschrieben:

β = arctan[(tg δi – tg δo)/(2*sin((αi – αo)/2))]
γ = - arctan[(tg δi + tg δo)/(2*cos((αi – αo)/2))]

Die eingefügte "runde Klammer zu" ist rot gekennzeichnet.

Wie ersichtlich, nur ein Schönheitsfehler, denn im Kontext ist das Fehlen dieser Klammer für den halbwegs mathematisch gebildeten Leser ohne weiteres so zu überlesen, wie etwa ein fehlender i-Punkt in einem Text.
Aber natürlich gehört auch ein fehlender i-Punkt ebenso korrigiert wie eine fehlende "Klammer zu".

Und hierzu auch noch die entsprechend korrigierte Grafik, in der die fehlende Klammer bei den Formeln für die Winkel beta und gamma eingefügt wurde:
FlybyBerechnungstabelle1c.jpg
FlybyBerechnungstabelle1c.jpg (109.55 KiB) 9493-mal betrachtet


Die fehlende Klammer wurde auch in meinem ersten Beitrag korrigiert.

Mit freundlichen Grüßen
L.Pernes
Lothar Pernes
 
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