Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie
oder: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte
Von L.Pernes (Mai 2010).
Teil 3
Und nun können wir hier einer Frage nachgehen, die ganz gewiß kommen wird, nämlich: Was ist z.B. mit dem gut untersuchten Doppelstern Capella, ist das etwa auch ein Sonne-Planet-System?
Der "Doppelstern" Capella ist nur 42 Lichtjahre von uns entfernt, hat zwei Spektren mit Amplituden von je etwa 27 km/s, und eine Umlaufszeit von 104 Tagen. Er konnte bisher noch nicht optisch getrennt werden, auch nicht mit dem Hubble Teleskop, obwohl er mit diesem Teleskop eigentlich schon deutlich als doppelt zu erkennen sein müßte. Es könnte sich also durchaus um ein Sonne-Planet-System mit Delta-Lambda-Effekt-"RG" handeln.
Auch das zweite Spektrum, und die Tatsache, daß Capella zwar noch nicht optisch, aber immerhin schon interferometrisch getrennt worden ist, und auch seine Bahn interferometrisch bestimmt werden konnte, ist noch kein Beweis dafür, daß es sich um einen echten Doppelstern handelt, denn es können für jeden dieser Einwände plausible andere Erklärungen angegeben werden, sogar für eine eventuell zukünftig erfolgende optische Trennung in einem leistungsfähigeren Teleskop.
Hierzu sei auf die am Schluß nochmals erwähnte Eigenheit einer ballistischen Lichtausbreitung hingewiesen, daß sich ein Wellenzug wegen eines zu Δvo ganz analogen Quereffekts verdrehen und dabei in zwei Hälften zerbrechen kann, so daß für den Beobachter das Licht, nicht nur interferometrisch, sondern auch optisch, aus zwei getrennten Lichtquellen zu kommen scheint. Und auch der gegenseitige Umlauf dieser beiden Lichtquellen wäre keplergerecht zu beobachten, da die Wellenzugverdrehung entsprechend dem Umlauf immer in Richtung zum gemeinsamen Schwerpunkt des Sonne-Planet-Systems zeigt, also immer in Richtung zum umlaufenden Planeten.
Es müssen jedoch hier gar nicht die etwas komplexen Möglichkeiten erörtert werden, mit denen Capella ebenfalls als Sonne-Planet-System erklärt werden könnte. Es genügt hier zu zeigen, daß selbst dann, wenn Capella ein echter Doppelstern ohne jeden Hinweis auf einen Delta-Lambda-Effekt wäre, dies dem hier dargelegten gebremsten Delta-Lambda-Effekt nicht widersprechen würde, im Gegenteil, dies auch dann die "RG"-Formel bestätigen würde. Es müßte lediglich in der "RG"-Formel der Wert für den Parameter P, der ein Maß für die unbekannte Stärke der Abbremsung von Δvo ist, von 1E-6 bis auf 1E-2 gesetzt werden, also von einer entsprechend stärkeren Abbremsung ausgegangen werden. Capella diente dann, wenn er sich als echter Doppelstern ohne Delta-Lambda-Effekt herausstellt, also zur Eichung der Abbremsungsparameter.
Setzt man nämlich für den Abbremsungsparameter P in der Formel für "RG" den Wert 1E-2, dann erhält man - ohne dann bei den anderen Objekten wesentlich ungünstigere Werte zu erhalten - für Capella nur noch eine Delta-Lambda-"RG" von "RG"=0,26 km/s, also einen mit 1% völlig in den Beobachtungsungenauigkeiten unterzubringenden Wert.
Wie ersichtlich, ist es also problemlos möglich, mittels Änderung der Parameter der Formel innerhalb des empirisch gegebenen Spielraums und/oder Anpassung des Anteils der scheinbaren "RG" an der beobachteten RG die "RG"-Formel und den Delta-Lambda-Effekt stets auch voll kompatibel mit einem echten Doppelstern Capella werden zu lassen und umgekehrt.
Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist, daß wenn Capella tatsächlich ein echter Doppelstern sein sollte, der Entstehungsprozess nicht nach der hier bei den Mira-Sternen bestätigten normalen Bedingung M>>m und dem Sonderfall "schwere Urwolke" abgelaufen sein kann, sondern nach einem anderen Sonderfall abgelaufen sein muß. Es ist hier schon dargelegt worden, daß echte Doppelsterne unter zehn Jahren Umlaufszeit relativ selten sind, und unter 100 Tagen Umlaufszeit unmöglich aus einer Urwolke durch Kontraktion entstanden sein können.
Nur wenn die Urwolke in zwei weit voneinander entfernt liegenden Zentren kontrahiert, entsteht ein Doppelstern mit vergleichbar großen Massen, aber eben kein enger Doppelstern.
Es gibt dann noch den Sonderfall, daß zwei relativ nahe etwa gleich große Umlaufkörper (Asteroiden oder größere Zerfallsprodukte eines Sonnensystems) in eine leichte Urwolke geraten, und dort als Kondensationskerne eine langsame Kontraktion auslösen, und dabei zu zwei etwa gleich großen Doppelstern-Komponenten heranwachsen. Eine schwere Urwolke würde zu einer schnellen normalen Kontraktion mit M>>m führen, also zu keinem Doppelstern. Jedes größere Ungleichgewicht zu Beginn oder während der Entwicklung führt sehr schnell zum Kippen der Doppelstern-Entwicklung hin zu einem normalen Sonne-Planet-System mit M>>m. Kennzeichen eines solchen engen echten Doppelsterns ist damit also die etwa gleichgroße Masse der Komponenten.
Dieser Fall könnte bei Capella vorliegen.
Und weil hier behauptet und mit dem Delta-Lambda-Effekt auch nachgewiesen wird, daß alle spektroskopischen "Doppel"-Sterne unter hundert Tagen Umlaufszeit keine Doppelsterne, sondern Sonne-Planet-Systeme sind, seien mögliche Skeptiker noch auf zehn brisante Fakten hingewiesen:
Erstens klafft zwischen den spektroskopischen "Doppel"-Sternen (Umlaufszeiten von wenigen Tagen) und den echten visuellen Doppelsternen (Umlaufszeiten von vielen Jahren) eine eklatante Lücke in der Häufigkeitsverteilung, die es nicht gäbe, wenn beide Objekte von derselben Art wären.
Zweitens haben die spektroskopischen "Doppel"-Sterne in aller Regel eine kreisförmige Umlaufbahn, während die echten visuellen Doppelsterne oft recht exzentrische Bahnen besitzen. Um hier also noch ein weiteres Argument de Sitters ins Gegenteil zu verkehren: Die Bahnen der spektroskopischen "Doppel"-Sterne können nicht verzerrt sein (zumindest nicht an den von de Sitter anvisierten Extrempunkten der RG), weil ihre "RG" auf dem Delta-Lambda-Effekt beruhen, während die Bahnen der visuellen echten Doppelsterne tatsächlich nach der de Sitterschen Erwartung verzerrt sein können, wenn auch nur in wesentlich geringerem Umfang.
Drittens sind Kontraktionen einer Urwolke zu einem engen, schnell umlaufenden Doppelstern physikalisch nicht möglich, und zwar physikalisch ebenso unmöglich wie etwa der Sturz des umlaufenden Planeten Erde in die Sonne als Folge der Anziehungskraft der Sonne. Was für den Planetenumlauf gilt, gilt auch und erst recht für die umlaufenden Teilchen der rotierende Urwolke, die zudem mangels des noch nicht gebildeten Zentralkörpers noch wesentlich weniger einer Zentripetalkraft unterliegen als der Planet. Ein Sturz der umlaufenden Teilchen ins Zentrum der Wolke ist demnach noch viel unmöglicher als der Sturz eines umlaufenden Planeten in die Sonne.
Deshalb ist die Entstehung eines schnell umlaufenden, engen Doppelsterns nach den Gesetzen der klassischen Physik unmöglich, oder anders ausgedrückt, eben "noch nicht ganz verstanden", wie dieser Widerspruch zwischen Physik und bisheriger Interpretation der "RG"-Kurven bisher klammheimlich beiseite gelegt wurde.
Viertens: Aus einer sehr aufschlußreichen neueren Forschungsarbeit ("Volume-limited spectroscopic binary statistics") ergibt sich, daß
Dateianhang:
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in einer Entfernung von 30 pc (=100 Lichtjahre) etwa 15% aller Sterne spektroskopisch "doppelt" sind. Mit zunehmender Entfernung sinkt dieses Verhältnis bis auf etwa 3,5% in 100 pc (=326 Lj). Die Erkennung spektroskopischer "Doppelsterne" sinkt also mit zunehmender Entfernung. (Von der Möglichkeit, daß die Wellenlängenänderungen des Delta-Lambda-Effektes nach einer Aufbauphase von 100 Jahren wieder zurückschwingen, wollen wir hier einmal absehen.)
Nach der Studie müßten deshalb gerade in unserem Nahbereich besonders viele spektroskopische Doppelsterne zu erkennen sein, und das wird auch tatsächlich extrapolierend hochgerechnet auf 45% in unmittelbarer Sonnennähe. Es gibt aber ausgerechnet unter allen der uns nächstgelegenen Sterne im Umkreis von 20 pc (=65 Lj) offenbar keinen einzigen spektroskopisch Doppelten, der statistisch relevant oder brauchbar wäre!
Die Studie läßt tatsächlich den Bereich bis 20 pc in der Darstellung (angeblich "wegen zu niedriger Zahlen") völlig offen, und extrapoliert statt dessen tatsächlich aus dem Bereich von 40 bis 100 pc die statistische Häufigkeit von 45% im Nahbereich der Sonne!
Nach dieser "Extrapolation" sollte es also mindestens etwa 60 spektroskopisch "Doppelte" in Sonnennähe geben! Es gibt aber offenbar keinen, zumindest keinen mit nennenswerter oder gar hoher "RG"-Amplitude, weshalb die offenbar nicht vorhandene Existenz mittels einer extra Polierung errechnet oder poliert werden muß.
Einer der uns nächsten spektroskopisch "Doppelten" ist über 40 Lichtjahre entfernt - und hat nur relativ geringe RG-Amplituden von rund 27 km/s! Es ist der "Zweispektren"-Stern Capella. Alle anderen spektroskopisch "Doppelten" innerhalb 40 Lichtjahren sind wohl "Braune Zwerge" mit sehr kleinen "RG"-Amplituden - die Angaben hierüber sind dürftig und scheinen einem Tabu zu unterliegen. Obwohl die spektroskopisch "Doppelten" in Sonnennähe bis 20 pc am besten zu erkennen seien, werden sie - wie obige Darstellung zeigt - einfach "ignoriert". Wie gesagt, bei den außerhalb von 100 Lichtjahren liegenden Sternen sind 15% spektroskopisch "doppelt" mit "RG"-Amplituden von 30 bis 300 km/s, während es innerhalb 40 Lichtjahren keinen einzigen zu geben scheint, wo mindestens 60 zu erwarten wären.
Dies ist ein Beweis dafür, daß der spektroskopischen "Duplizität", bisher interpretierend geschlossen aus der "RG"-Kurve, kein Dopplereffekt, sondern der sich mit zunehmender Entfernung erst zu beobachtbaren Wellenlängenänderungen ausbildende Delta-Lambda-Effekt zugrunde liegt. Und auch ein Beweis, daß krampfhaft versucht wird, den signifikanten Widerspruch in der statistischen Verteilung der spektroskopischen "Doppel"-Sterne in Sonnennähe, der den Delta-Lambda-Effekt bestätigt, mittels einer Extrapolation herauszurechnen.
Es ist die übliche Methode der Relativisten, für sie unangenehme oder gar gefährliche Fakten (hier eine eigentlich von 0 bis 30 pc von 0 auf 15% steigende und dann abfallende Kurve) notfalls auch mit völlig untauglichen und widersinnigen Mitteln zu manipulieren (hier die Kurve so in die falsche Richtung zu "extrapolieren", daß niemand auf den Gedanken kommt, daß an der statischen Verteilung der spektroskopischen "Doppel"-Sternen etwas nicht stimmen kann, und jeder denkt, das gewünschte Ergebnis habe sich bestätigt. Das ist die Eddingtonsche Methode von 1919).
Fünftens bis sechstens: Der Delta-Lambda-Effekt löst nicht nur das bisher vertuschte fundamentale Problem der physikalischen Unmöglichkeit der Entstehung enger Doppelsterne aus einer kontrahierenden Urwolke, sondern auch die beiden folgenden fundamentalen Probleme in Astrophysik und Kosmologie: Die physikalische Unmöglichkeit des Urknalls mit Expansion und die physikalische Unmöglichkeit der Quasare als sehr weit entfernte, sehr kleine Galaxien unmöglich hoher Helligkeit und unmöglich hoher Fluchtgeschwindigkeit.
Rotierende Sonnen, deren Rotationsachsen nicht gerade in Blickrichtung liegen, zeigen stets den vorderen "Umlauf" der vielen einzelnen Lichtquellen der Sonnenscheibe, während der hintere "Umlauf" mehr oder weniger auf der unsichtbaren Rückseite stattfindet. Sie täuschen deshalb als Folge des Delta-Lambda-Effekts immer eine mehr oder weniger große "Fluchtgeschwindigkeit" vor. Kosmologische Rotverschiebung und Quasare können damit einfachst mit der klassischen Physik und dem gebremsten Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie gelöst werden. Dies allein läßt die Beibehaltung der bisherigen Interpretation der Linienverschiebungen bei spektroskopischen "Doppel"-Sternen als Dopplereffekt zu einer relativen Einfältigkeit werden, die mit Wissenschaft ebensoviel zu tun hat wie der Urknall, nämlich nichts.
Es ist offensichtlich, daß die modernen Physiker zwar einerseits den den Urknall bis auf 1/1000 s berechnen zu können vorgeben, aber andererseits nicht fähig sind, sich die einfachsten physikalischen Effekte bezüglich c+-v oder bezüglich "Lorentz"-Kraft und elektrostatischer Kraft selbst abzuleiten und zu überprüfen, nicht einmal dann, wenn sie mit der Nase darauf gestoßen werden.
Auch das ist eine Tatsache, die die "Standardmodelle" der modernen Physik, und dazu gehören nicht nur die spektroskopischen "Doppel"-Sterne, schwer erschüttert und den revisionsbedürftigen Stand der Physik verdeutlicht.
Siebtens: Ebenso wie die hier schon genannten und erklärten langperiodischen Mira-Veränderlichen sind auch die kurzperiodischen "Pulsations"-Veränderlichen keine pulsierenden Sterne. Im Unterschied zu den Mira-Sternen sind sie jedoch keine Doppelsterne, sondern Sonne-Planet-Systeme. Ihre Helligkeitsschwankungen ergeben sich zum einen wie bei den Mira-Sternen durch extreme Verschiebungen des Spektrums in den und aus dem visuellen Bereich infolge des Delta-Lambda-Effekts, zum anderen dadurch, daß in periodischen Zeitabständen das später ausgesandte schnellere Licht gleichzeitig mit dem früher ausgesandten langsameren Licht beim Beobachter eintrifft. Der Erfinder der "Pulsationen" war übrigens der Relativist Eddington. Seine Pulsationstheorie war damals durch die Emissionstheorie wohl direkt gefährdet, weshalb er vermutlich 1919 die Ergebnisse des Sonnenfinsternis-Experiments zugunsten Einsteins manipuliert hat.
Ein eindeutiger Beweis, daß den Helligkeitsschwankungen keine Pulsationen, sondern Umlaufbewegungen mit unterschiedlichen Lichtgeschwindigkeiten zugrunde liegen, ergibt sich dadurch, daß sehr viele kurzperiodische Veränderliche mit Mehrfachperioden, z.T. sehr geringen Unterschieds, sehr exakt über viele Jahre hinweg "pulsieren". Schon die exakte Regelmäßigkeit nur einer einzigen Pulsation ist ein Ding äußerster Unwahrscheinlichkeit, da die Prozesse auf einem pulsierenden Stern nicht nur stabilen gravitativen Kräften, sondern auch chaotischen thermischen Zustandsänderungen unterliegen, die weitaus wilder ablaufen als unser Wetter - und das ist auch nicht minutiös exakt ablaufend über Jahre hinweg. Eine derartig exakte Regelmäßigkeit, wie sie die kurzperiodischen Veränderlichen zeigen, schließt eine Pulsation als Ursache logischerweise aus, und weist direkt auf die regelmäßigen Abläufe bei Sonne-Planet-Umläufen hin.
Man stelle sich einen pulsierenden Stern vor, der wie z.B. Beta CMa gleichzeitig und exakt mit zwei Perioden pulsiert - mit einer Periode von 6 Stunden 0 Minuten, und einer zweiten mit 6 Stunden 2 Minuten - und das über Jahre hinweg mit größter Genauigkeit. Das kann sich in der Tat nur ein Relativist vorstellen.
Die Regelmäßigkeit mit einer derartigen Genauigkeit ist für sich allein schon ein völlig ausreichender Grund, die Pulsationstheorie bei diesen Sternen sofort fallen zu lassen. Zudem ergibt sich bei den ultrakurzperiodischen Veränderlichen aus der Tatsache, daß sich bei ihnen häufig zwei nahezu gleich große Perioden überlagern, die interessante Erkenntnis, daß sich ein die Sonne ursprünglich allein umkreisender Planet in der Nähe der Rocheschen Grenze in zwei Teile zerlegt hat. Ein ebenso einfacher wie überzeugender Beweis für die Richtigkeit dieser Spur.
Achtens: Die hier dargelegte relativ komplexe "RG"-Formel ist in allen Details plausibel und logisch ableitbar. Sie erfaßt und erklärt mit gut passenden Ergebnissen so unterschiedliche astronomische Beobachtungen wie eben die spektroskopischen "Doppel"-Sterne, die kurz- und langperiodischen "Pulsations"-Veränderlichen, die Quasare und die kosmologische Rotverschiebung. Sie löst mit einfachster Physik derart gravierende und fundamentale Probleme wie Urknall, Expansion, Entstehung enger Doppelsterne, Lichtmedium und Lichtgeschwindigkeit.
Neuntens: Man könnte - trotz der hier dargestellten Widerlegung der de Sitterschen "Beweise" mittels des Delta-Lambda-Effekts und trotz der Punkte 1 bis 8 - die Emissionstheorie immer noch als zwar interessante, aber nur theoretische Möglichkeit abtun, die keine experimentelle Stütze habe. Tatsächlich aber beweist eines der modernsten und bestens bewährten technischen Systeme, nämlich das Satelliten-Navigationssystem GPS, daß sich die Lichtgeschwindigkeit LG ganz eindeutig und genau nach der Emissionstheorie zu LG=c±v ergibt, und daß die Spezielle Relativitätstheorie oder die bisherigen Äthertheorien ganz eindeutig zu sehr ungenauen oder falschen GPS-Ergebnissen führen würden. (Link > "GPS beweist LG=c±v gemäß Emissionstheorie", hier im Forum).
Zehntens: Es ist eine nachweisliche Tatsache, daß die Emissionstheorie von der Wissenschaft nie ordentlich geprüft worden ist. Nachweislich wurde der einfache Delta-Lambda-Effekt übersehen, was als ein schwerer Fehler zu bezeichnen ist. Dann, ab 1985, wurde der Delta-Lambda-Effekt nachweislich von den Relativisten unterdrückt, und das ist nun kein schwerer Fehler mehr, sondern das sind kriminelle Machenschaften unter dem Deckmantel der Wissenschaft, zu Lasten der Allgemeinheit, die für diese kriminellen Machenschaften mit Milliarden Forschungsgeldern bezahlen muß, damit der riesige relativistische Jahrhundertbetrug in der Wissenschaft weiter fortgesetzt und vertuscht, und die eigentliche Forschung verhindert werden kann. Das ist eine nachweisliche Tatsache, wie hier durch den einfachen, seit 25 Jahren totgeschwiegenen Delta-Lambda-Effekt beweisbar.
Und weil es für einfältige Relativisten sicher auch ein "Beweis ersten Ranges" ist, daß ein Zweispektrenstern nur ein Doppelstern mit zwei Spektren sein kann und kein Sonne-Planet-System, das ja nur ein Spektrum hat, und weil hierbei ebenfalls der Delta-Lambda-Effekt eine entscheidende Rolle spielt, sei hier noch kurz die bisher ebenfalls als "unüberwindlich" erscheinende Hürde der spektroskopischen "Zweispektren"-"Doppel"-Sterne genommen wie folgt.
Jeder kennt den optischen Effekt, daß in einem Spiegel, der hinter einem Objekt steht, die Rückseite des Objekts zu sehen ist. Hinter einer Sonne steht zwar in der Regel kein Spiegel, aber es gibt, insbesondere bei eng umlaufenden Gasplaneten, reflektierende Gasschichten in Form ring- oder kugelringförmiger Schalen um die Sonne außerhalb der Planetenbahn, deren Gas vom Sonnenwind dem Gasplaneten entrissen und nach außen geweht wurde, und dort in bestimmter Höhe angesammelt, gehalten und und bei jedem Planetumlauf wie mit einem Kometenschweif nachgespeist wird.
Das von diesen Schalen reflektierte Licht kommt natürlich zu uns aus dem Schalenteil, der hinter der Sonne liegt. Es wird von dort das Licht der Sonne reflektiert, das aus der Rückseite der Sonne kommt. Hat das Licht der Vorderseite der umlaufenden Sonne einen positiven, also wellenverlängernden Delta-Lambda-Effekt, so hat das Licht der Rückseite in Bezug auf die reflektierende Schale den entgegengesetzten, negativen, wellenverkürzenden Delta-Lambda-Effekt. Das reflektierte Licht täuscht also ein zweites Spektrum mit entgegengesetzten Linienverschiebungen vor.
Hierbei ist es zwar unbedingt erforderlich, daß bei der Reflektion die sehr geringen Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Wellenanfang und Wellenende im Bereich von Δv=1E-10 m/s zumindest in proportionalem Verhältnis "reflektiert" werden, daß also (analog zum Reflektionswinkel) die Ausfallsgeschwindigkeit gleich groß ist wie die Einfallsgeschwindigkeit des Lichts, oder diese zumindest in einem proportionalen Verhältnis zueinander stehen, je nachdem wie sich die Auftreffgeschwindigkeit auf die reflektierte Geschwindigkeit auswirkt. Aber diese Bedingung ist für die Emissionstheorie kein Problem, im Gegenteil, eher eine Bestätigung der "ballistischen Lichttheorie", wie die Emissionstheorie auch genannt wird.
Unterschiedliche "RG"-Amplituden in den beiden Spektren ergeben sich aus der Verminderung oder Verstärkung des reflektierten Δv bei der Reflektion, z.B. dadurch, daß die reflektierende Schicht ebenfalls einen Delta-Lambda-Effekt verursacht, wenn sie eine beschleunigte Bewegung ausführt, wenn sie also mehr oder weniger und/oder mehr oder weniger zeitversetzt an der Umlaufbewegung teilnimmt.
Ist die reflektierende Schicht ruhend gegenüber der Umlaufbewegung der Sonne, ergeben sich genau spiegelbildliche RG-Kurven, andernfalls unterschiedliche Amplituden. Macht z.B. die reflektierende Schicht die (sehr kleine) Umlaufbewegung der Sonne um 180° zeitversetzt mit, ist im reflektierten Licht der doppelte Delta-Lambda-Effekt vorhanden, da bei der Reflektion der Delta-Lambda-Effekt des "Spiegels" zum Delta-Lambda-Effekt im Licht aus der Rückseite hinzukommt. Es ist aber auch gut möglich, daß bei der Reflektion der Delta-Lambda-Effekt stets mehr oder weniger vermindert wird, und die kleinere RG-Amplitude, von der auf die "schwerere Komponente" geschlossen wird, immer im reflektierten Licht erscheint. Es gibt entsprechende Hinweise, daß die eigentlich "schwerere Komponente" oft weniger Leuchtkraft entwickelt. Desweiteren ist es möglich, daß bei zur Blickrichtung geneigter Umlaufbahn der Beobachter die volle sehr helle Reflektionsfläche sieht, während das Licht der Sonnenscheibe durch den vorderen Teil des Gasringes stark vermindert oder sogar verdunkelt wird, wenn der Gasring eine entsprechende Dicke und Lichtabsorption besitzt. Dann ist das reflektierte Licht heller als das Licht der Sonnenscheibe.
Die mindere Flächenhelligkeit der reflektierenden Schicht gegenüber der des Sternkörpers wird durch eine eventuell sehr viel größere Fläche ohnehin mehr oder weniger ausgeglichen. Der reflektierende Gasring hat einen Durchmesser, der mindestens so groß ist wie der Durchmesser der Planetenbahn. Die reflektierende Fläche kann also das Vielfache der Fläche des Sternkörpers haben.
Auch unterschiedliche Spektren lassen sich ganz einfach dadurch erklären, daß in der reflektierenden Schicht bestimmte Wellenlängen besser, andere wiederum schlechter oder gar nicht reflektiert werden. Das reflektierte Spektrum kann somit sowohl Emissionslinien als auch Absorptionslinien aufweisen.
Ein reflektierender Gasring in der Umlaufebene, eventuell sogar innerhalb der Umlaufbahn des Planeten, kann sich auch dadurch bilden, daß ein eng umlaufender Planet (auch ohne Gashülle) durch seine Gravitation bei jedem Umlauf aus der Gashülle der Sonne eine entsprechende Menge an Gas nach außen "zieht", natürlich mit Unterstützung des Sonnenwindes.
Was die interferometrischen Trennungen und Bahnbestimmungen einiger spektroskopischen "Doppel"-Sterne, z.B. auch Capella, betrifft:
Die Wellenzüge werden beim Delta-Lambda-Effekt nicht nur gestaucht und gedehnt, sondern auch ganz analog gedreht, verdreht, gekrümmt, wenn zwischen Wellenzuganfang und -ende andere Geschwindigkeiten nach Betrag und Richtung vorliegen. Insbesondere bei ungleichen Differenzen innerhalb des Wellenzuges erfährt der vordere Teil des Wellenzuges eine andere Beschleunigung (in Längs-, Quer- oder Drehrichtung) als der hintere, was in erster Konsequenz zur hälftigen Teilung des Wellenzuges durch mittigen Bruch führen kann. Hat die vordere Hälfte eine andere Drehbeschleunigung mitbekommen als die hintere, kommen dann beim Beobachter zwei unterschiedlich verdrehte Wellenzughälften an, die für den Beobachter aus zwei getrennten Lichtquellen zu kommen scheinen. Die beiden Wellenzughälften können so nicht nur interferometrisch, sondern sogar optisch ein und dieselbe Lichtquelle in zwei getrennte Lichtquellen aufspalten. Diese optischen Effekte der ballistischen Lichttheorie sind nicht nur möglich, sondern sogar wahrscheinlich. Das Licht ist ein Meister der optischen Täuschung, wie jeder Spiegel, jede Linse, jede camera obscura und jedes Hologramm zeigt. Und alles, was uns der Sternenhimmel zeigt, beruht auf optischen Effekten, auch im infraroten und Radiowellenbereich, und dabei sind Effekte zu erwarten, an die unsere Wissenschaft noch nicht mal im Traum gedacht hat, z.B. sekunden- bis jahrmilliardenlang währende Lichtprozesse aufgrund minimalster Ursachen.
Hier sollte man schon etwas intelligenter an die Optik herangehen als die primitiven Relativisten, die doch tatsächlich per Postulat dem Licht einfach vorgeschrieben haben, sich unabhängig von Quelle und Beobachter und jedem beliebigen Bezugssystem immer nur mit c auszubreiten, und dafür aber dann sogar Raum und Zeit von der Geschwindigkeit des Beobachters abhängen lassen. Primitiver, schwachsinniger und verrückter und kann man sich die Gesetze der Natur wahrlich nicht mehr hinbiegen. Da darf es nicht wundern, wenn nun fürchterliche Fehler sichtbar werden.
Nur einer davon sind die engen spektroskopischen "Doppel"-Sterne.
Weitere fürchterliche Fehler sind, wie hier schon dargelegt, die "Pulsations"-Veränderlichen, die "Quasare", die "Expansion" und der "Urknall". Dagegen sehen die Fehler des Mittelalters mit den Epizykeln und der Erdscheibe geradezu niedlich und harmlos aus.