kosmologischer Dopplereffekt

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Jan » Do 7. Jan 2016, 18:25

Aber Fakt ist doch, daß durch den Compton-Effekt die Wellenlänge der Photonen zunimmt. Und dadurch sehen wir das Ereignins einer Supernova 1a als Betrachter über eine verlängerte Zeitspanne. Und das ohne Zeitdilatation. (abgehakt)

Dann brauchen wir nur noch den Zusammenhang mit der Planckverteilung lösen.

Das das Licht gestochen scharf zu uns gelangt, liegt daran, daß die Energie des abgestrahlten Lichtes sehr hoch ist. Supernovas sind nunmal die energiereichsten Entladungen im Universum. (wir kommen der Lösung näher) Dann klappt es auch mit der Planckverteilung. :idea: :arrow: :!: :arrow: :D

Die Planckverteilung ist eine Abbildung der Frequenzverteilung der kosmischen Hintergrundstrahlung, die eine Mikrowellenstrahlung ist, welche in intergalaktischen Plasmafilamenten im ganzen Universum lokal erzeugt wird. Diese kann durch das energiereiche Licht exakt gemessen werden. (und wie war ich?)

Wird mit Zeitdilatation gerechnet, dann geht das nur, in dem man die Gesetze der Physik nicht anwendet. Also ohne Compton-Effekt. Denn beides zusammen geht ja nicht.
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Das Unwort des Jahres

Beitragvon Yukterez » Do 7. Jan 2016, 20:32

Bild hat geschrieben:Und dadurch sehen wir das Ereignins einer Supernova 1a als Betrachter über eine verlängerte Zeitspanne. Und das ohne Zeitdilatation.

Wenn du die Eine Definition für Zeitdilatation nimmst heißt Zeitdilatation nichts anderes als dass du das Ereignis über eine verlängerte Zeitspanne betrachtest. Das bleibt dir in keinem Fall erspart, ganz egal an welche Theorie du glaubst (also dir schon, da dich mit Sicherheit keine 10 Pferde dazu bringen könnten durch ein Teleskop zu schauen, aber man weiß was gemeint ist). Zeit dilatiert da überhaupt keine, weswegen das Wort hier meines Erachtens fehl am Platz ist, aber wenn es sich schon mal so eingebürgert hat sollte man wenigstens wissen wovon man redet und wovon nicht.

Nimmst du meine (meiner Meinung nach bessere) Definition dafür beobachtet man an keiner Supernova eine Zeitdilatation im relativistischen Sinne, sondern nur eine scheinbare (was wie schon öfter erwähnt bereits beim neutonischen Doppler der Fall ist). Die einzige Ausnahme wäre wenn die Supernova nicht nur eine Rezessions-, sondern auch noch eine Pekuliargeschwindigkeit hätte, aber von diesen Fällen ist hier weder die Rede noch taugen diese Samples um damit das Universum zu vermessen.

Natürlich wirst du das nicht verstehen können, aber das musst du auch gar nicht - es gibt dafür ganz sicher ganz viele andere Dinge in denen du ganz toll bist. Trotzdem sollte man wenn ein Wort verschiedene Bedeutungen haben kann im Zweifelsfalle immer dazusagen wovon man redet, denn:

Bild hat geschrieben:Wenn sie einen Begriff verwenden – manchmal sogar in zwei verschiedenen Syllogismen –, so ist es unmöglich zu sagen, was sie damit genau meinen.

Bei dir weiß man aber zumindest schon mal wovon du nicht redest: von Physik.

Bild, Bild
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Kurt » Do 7. Jan 2016, 20:41

Jan hat geschrieben:Aber Fakt ist doch, daß durch den Compton-Effekt die Wellenlänge der Photonen zunimmt.


Fakt ist dass Photonen eine Märchenweltvorstellung sind und das der sog. Compton-Effekt so interpretiert wird dass diese Märchenwelt bestätigt wird.
Schau dir halt mal genauer an was bei der "Compton"-Apparatur tatsächlich passiert.

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Jan versus Kurt

Beitragvon Yukterez » Do 7. Jan 2016, 20:43

Jetzt verstehe ich warum Jan immer nur von den glorreichen 7 redet, er will Kurt wegen dem Compton-Effekt nicht in seiner Gang haben!

Immer gedacht habend dass er nur nicht so weit zählen kann,

Bild
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Jan » Do 7. Jan 2016, 20:45

@ Yukterez

Das eine ist die relativistische Betrachtung.

Und die andere ohne relativistische Effekte.

Wenn die Wellenlängen des Photons länger werden, dann ist die Zeitspanne, in der man die Explosion beobachtet auch länger. Dazu braucht man doch keine Zeitdilatation. Oder?

Kurt sorgt für allgemeine Verunsicherung.
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Jan macht Fortschritte

Beitragvon Yukterez » Do 7. Jan 2016, 20:52

Jan hat geschrieben:Wenn die Wellenlängen des Photons länger werden, dann ist die Zeitspanne, in der man die Explosion beobachtet auch länger. Dazu braucht man doch keine Zeitdilatation. Oder?

Richtig! Die kosmologische Zeitdilatation ist ein noch viel ärgeres Unwort als die relativistische Masse; Letztere ergibt ja in vielen Bereichen noch Sinn, aber Erstere sorgt eigentlich nur für Verwirrung.

Positiv überrascht,

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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Kurt » Do 7. Jan 2016, 20:57

Jan hat geschrieben:Kurt sorgt für allgemeine Verunsicherung.


Er fordert dazu auf den logischen Teil des Denkapparates einzuschalten und den der Lochkartenmethodik wegzudrängen.

Kurt
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Jan » Do 7. Jan 2016, 21:09

@ Kurt

Das du für Verunsicherung sorgst ist nicht schlimm.

Ich sorge gerade auch für Verunsicherung.

Ebenso Yukterez.

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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Mikesch » Sa 2. Jan 2016, 16:27

Yukterez hat geschrieben:
Wenn Apostata mit ZD gemeint haben sollte dass sich Prozesse scheinbar verlangsamen dann hat er sich halt einfach etwas unglücklich ausgedrückt, denn scheinbar verlangsamen oder verschnellern tun sich Prozesse schon dann wenn man nur mit Newtons Doppler rechnet. Gravitation und Bewegung, wo der Ausdruck auch gerechtfertigt ist, ergeben hingegen reale Effekte, nicht nur scheinbare. Hinter dem Horizont ist das Universum aber ebenfalls 13.8 Mrd Jahre alt, egal wie lang das Licht zu uns braucht.
Den Streit schlichtend,
Bild
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Wenn die 3 von der Tankstelle nicht wissen wovon der andere redet.
Zuletzt geändert von Jan am Do 7. Jan 2016, 21:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon contravariant » Do 7. Jan 2016, 21:15

Zu der Delta-Lambda-These. Wenn ich das richtig verstehe, dass die Rotverschiebung durch eine Rotationsbewegung des jeweiligen Sterns erzeugt werden soll, dann müsste es ja alternierend zu einer Rot- und Blauverschiebung kommen. Der Stern bewegt sich ja abwechselnd von der Erde weg und dann wieder auf die Erde zu. Gibt es da irgendwelche Messung zu, die so eine Rot-/Blauverschiebung bestätigen?
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Re: kosmologischer Dopplereffekt

Beitragvon Jan » Do 7. Jan 2016, 21:17

Das mit der Rotation funktioniert wohl bei Quasaren.
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