http://derstandard.at/2000047535559/Flo ... ef=article
Die wissenschaftlichen Irrtümer sind dabei aber nicht immer verschwendete Zeit oder wertlos. Newtons Beschreibung der Gravitationskraft aus dem 17. Jahrhundert kann man zum Beispiel durchaus als "falsch" betrachten. Immerhin wissen wir seit Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie, dass Newtons Theorie der Gravitation nicht ausreicht, um viele Vorgänge im Universum korrekt zu beschreiben. - derstandard.at/2000047535559/Florian-Freistetter-Warum-die-Wissenschaft-Irrtuemer-braucht
Trotzdem lassen sich viele andere Dinge mit Newtons Ansatz immer noch sehr gut verstehen, und seine Formeln werden auch heute noch überall in der Naturwissenschaft mit großem Erfolg verwendet. Man muss sich eben nur der Grenzen ihrer Gültigkeit bewusst sein – und immer daran denken, dass auch Einsteins "richtige" Theorie der Gravitation mit ziemlicher Sicherheit auf die gleiche Art unvollständig beziehungsweise "falsch" ist wie die von Newton.
Ich habe ja mit allem gerechnet, nur nicht mit der Erkenntnis, die im letzten Satz steht.


