Zu Stephen Hawking - Licht und Schatten
https://www.facebook.com/Metaphysik-300106237127202/Hawking hat eine beeindruckende Lebensgeschichte hinter sich. Für viele bleibt er als genialer Physiker und mahnender Philosoph in Erinnerung und bleibt uns als sympathische Legende und Idol erhalten. Nüchtern betrachtet, bleibt bei Hawking vieles widersprüchlich und unvollendet. Die Philosophie, dessen er sich bediente, beurteilte er als "tot". Das die Physik der Philosophie in der Erkenntnisgewinnung weit voraus ist und die Philosophie der Naturwissenschaft nicht mehr folgen könne, ist eine Fehleinschätzung, zu dem er selbst den Beweis lieferte. Denn die Suche nach der vereinheitlichten Feldtheorie hat Hawking wegen der Kenntnis der Gödelschen Unvollständigkeitssätze aufgegeben. Die Stringtheorie kämpft immer noch um die Anerkennung als Wissenschaft, weil sie keine überprüfbaren Vorhersagen liefert. Die Theory of Everything mit der Hawking in Verbindung gebracht wird, bleibt unvollendet und geht als verfilmte Biografie und Liebesdrama in die Geschichte ein. Seine physikalisch mathematischen Berechnungen und Vorhersagen lassen die Existenz von Gott nicht zu. Es bleibt bei der Frage nach der Existenz Gottes, wie bei der Aussage zur Philosophie bei einer undifferenzierten eigenen Sicht. Eine Ablehnung ohne das Phänomen Gott zu erklären und ohne die Vielfältigkeit der Philosophie überblicken zu können. Ebenso wie Einstein, Planck und Heisenberg, hat Hawking das simple Prinzip, nach dem die Natur funktioniert, nicht erkannt und nicht verstanden, sondern sie steckten in einer erkenntnistheoretischen Sackgasse fest. Die Suche nach der Weltformel ist an der wissenschaftlichen Methode gescheitert. Denn nicht das Problem macht Schwierigkeiten bei der Suche nach der Weltformel, sondern die Sichtweise.