badhofer hat geschrieben:Nachdem man bis heute keinen Master-Bezugspunkt gefunden hat, ist es naheliegend, einen Bezugspunkt zu schaffen, nämlich uns selbst.
Man kann sich zwar einen Bezugspunkt schaffen, aber dass muss nicht unbedingt man selbst sein, es sei denn, man selbst bezöge sich obendrein auch noch auf einen beliebigen Ruhepunkt innerhalb eines allgemeineren Bezugssystems, z.B. GPS. Im GPS hat man genug Master-Bezugspunkte, nur leider liegt keiner davon auf der Erdoberfläche oder einem geostationären Orbit. Die Leere des Weltraums (in welchem sich nicht mehr befindet, als Strahlung) ist ebenso relevant, wie die Dinge, die uns umgeben. Wenn Physiker heute noch meinen, es könne kein Master-Bezugspunkt gefunden werden, hat sich genau diese Physik gnadenlos verrannt.
badhofer hat geschrieben:Die Wissenschaft hat sich nicht verrannt. Ich glaube eher, dass man in dem sehr erfolgreichen Zweig der Wissenschaft, der Technik, schon so manche Grenze überschritten hat.
Seit wann funktioniert irgend etwas in der Technik mit Dunkler Materie, Dunkler Energie, Raumzeitkrümmung und so Schnokus? Hätte sich die Wissenschaft nicht so derbe verrannt, hätten wir heute keine 4 Grundkräfte mehr, sonder nur noch eine einzige und zwar genau jene, nach welcher die Physik schon seit Dekaden vergeblich sucht.
badhofer hat geschrieben:In vielen Bereichen macht die Technik unser Leben bereits wieder schwerer und komplizierter. Da verrennt sich die Wissenschaft zunehmend. Aber bei den Theorien ist das Ausloten einer Sackgasse nicht gleichzusetzen mit sich verrannt zu haben.
Das ist genau das Problem. Es wird nur noch eine Sackgasse ausgelotet und andere weitaus logischere Grundannahmen und -lagen (Hauptstraßen) kommen dank Peer-Review-Verfahren gar nicht mehr zur Geltung. Wie ein durch Inzest degenerierter Gen-Pool dümpelt der durch Peer-Review-Verfahren degenerierte Wissens-Pool in einer Sackgasse dahin und du behauptest, die Wissenschaft hätte sich nicht verrannt.
