@Mikesch.
Mit Verlaub. Es gelten hier keine absurde Verbote, besonders dann nicht, wenn man zeigen will, dass die Information nicht nur durch die Signale (unter Zeitverlust) übertragen wird.
Wer A sagt, muss kein B führchten
Ja, okay... ich verwechsle. Was solls, ich bin solche Sätze gewohnt.Zasada hat geschrieben:Nein, Du verwechselst zwei Begriffe: "Ereignisfolge" ist kein Ereignis.
Nee... Ich rede davon, dass man in einer Gegenwart einen Messvorgang starten kann, dessen Zeitlinie sich in einer unbestimmten Zukunft mit der Zeitlinie des zu messenden Ereignisses kreuzt und dann noch mal eine Zeit benötigt, um zum Messenden zurückzukehren. Messen in der Gegenwart, kannst du vergessen.Zasada hat geschrieben:Wenn Du sagst: "und man deswegen niemals voher genau wissen kann, welche Gegenwart der zu messenden Ereignisfolge man damit trifft." , dann sprichst Du über die Zukunft. Das Ergebnis einer Messung ist unschaft solange die Messung nicht erfolgt.
Zum Thema Doppelspalt, solltest du dir mal die Pilot-Wave-Theorie ansehen - dann sollte dir klar werden, was ich meine.Zasada hat geschrieben:Werden Sensoren an der Doppelspalt-Wand eingeschaltet tritt die Veränderung des Musters am Beobachtungsschirm instantan auf. Solange sie nicht eingeschaltet sind, solange zeigt sich das Interferenzmuster.
Hör bloß mit dieser Hirnwichse auf! Es ist vollkommen egal, wie, wo und wann irgendwelche Spiegel bewegt oder unbewegt gegenüber dem Licht im Vakuum sind, die Gesetze sind imer die selben. Es ist auch egal, ob bei Sagnac Inertialsystee gewechselt werden, während dies bei Michelson-Morley oder sonstwo vermutlich nicht der Fall ist, der Raum, wo der ganze Mist, den du hier verzapfst, stattfindet, ändert sich jedenfalls nicht. In welchem Universum lebst du eigentlich? Solltest eventuell umziehen, wenn dir die Naturgesetze hier nicht gefallen.Mikesch hat geschrieben:Wir waren bei Sagnac. Also bitte alles abwischen und nochmal. Du hast deinen Auftrag, übe das nochmal.
Nee... Ich rede davon, dass man in einer Gegenwart einen Messvorgang starten kann, dessen Zeitlinie sich in einer unbestimmten Zukunft mit der Zeitlinie des zu messenden Ereignisses kreuzt und dann noch mal eine Zeit benötigt, um zum Messenden zurückzukehren. Messen in der Gegenwart, kannst du vergessen.
Ja, das fürchte ich auch...Zasada hat geschrieben:Du (ist nicht böse gemeint) mißverstehst wohl den Begriff der "Gegenwart", den ich verwende.
Zasada hat geschrieben:Der Doppelspalt-, der Quantenradiererexperiment oder das Phänomen der Verschränkung zeigen anschaulich, dass bereits die Tatsache, dass eine Messung stattfindet (dauert), einen Einfluss auf die Realität hat...unabhängig davon, wo sich die Instanzen der Messung während der Messung befinden.
Zasada hat geschrieben:...bloße Aktivität der Sensoren beeinlusst aber bereits die gesamte optische Anordnung des Experiments...instantan und dauerhaft
Eine augenblickliche Informationsübermittlung ist nicht möglich.
Wenn eine Supernova irgendwo explodiert, dauert es ewig bis wir davon erfahren.
Nicht wirklich. Das ist erst der Zeitpunkt, ab welchem das Messergebnis feststeht. Gemessen wird erst, wenn diese Information wieder beim Messgerät angekommen ist, also noch mal ein Stück weit in der Zukunft. Alles Zeiträume in denen sich Materie weiter bewegen kann, weswegen die "Gegenwart" in welchem das Messergebnis festgelegt wird nicht bestimmbar also unscharf ist. Der Zeitpunkt, an welchem das Messergebnis feststeht, liegt in einer nicht bestimmbaren "Gegenwart" zwischen einer "Vergangenheit" und einer "Zukunft" - das ist die Unschärferelation in anderen Worten ausgedrückt.Zasada hat geschrieben:Wenn die Messsignale das Objekt der Messung treffen wird erst gemessen.
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