Hantierer hat geschrieben:Einstein hat geschrieben:Kurz, nehmen wir einmal an, das einfache Gesetz von der konstanten Lichtgeschwindigkeit c (im Vakuum) werde von dem Schulkinde mit Recht geglaubt! Wer möchte denken, daß diese simple Gesetz den gewissenhaft überlegenden Physiker in die größten gedanklichen Schwierigkeiten gestürzt hat?
Ja genau, das merkt man. Warum muss man denn als Physiker, gerade als theoretischer Physiker, vorgehen, als würde man an einem Kartenhaus bauen? Wenn Galileo noch glaubte, dass die Lichtgeschwindigkeit unendlich ist, also das Licht immer überall gleichzeitig ankommt, dann hatte er einfach nicht die Möglichkeiten, das Relativitätsprinzip so zu betrachten, wie wir heute mit der unabhängigen, konstanten und endlichen Lichtgeschwindigkeit. Da ergibt sich einfach ein anderes Bild. Man kann zwar keine absolute Örtlichkeit bestimmen, aber absolute Geschwindigkeiten und damit hat das Relativitätsprinzip einen seiner zwei Standpfeiler eingebüßt.
Und ich persönlich empfinde das als Erfolg und Fortschritt in der Physik, ich frage mich ernsthaft, was das eigentlich soll?
Wenn Lichtgeschwindigkeit unendlich groß wäre, könnte man sagen, dass die LG in jedem IS gleich und konstant ist. Unendlich ist in jedem Bezugssystem gleich groß. Ist sie nicht unendlich groß dann gilt gezwungenermaßen c+v und c-v, und das ist was auch gemessen wird. Zum Beispiel mit einem Sagnac-Interferometer, oder mit GPS-Uhren, oder MGP. Diese Messungen werden von Relativisten nicht anerkannt.
