Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 4. Nov 2018, 10:12

Hantierer hat geschrieben:Relative Geschwindigkeiten kenne ich unendlich viele, wahrscheinlich bis max. 2c - absolute Geschwindigkeiten kenne ich, so aus dem Stehgreif, nur c und 0*c.

Was soll denn das eigentlich nur? Ich bezweifle das RP und bringe Beispiele und sage warum ich das so nicht akzeptiere und dann soll ich das akzeptieren, was ich eben erst widerlegt habe? Um dann einzusehen, dass es ja keine Widerlegung geben kann, weil ja da dieses Gesetz gilt und dann steht ja auch tatsächlich bei Wikipedia, dass es keinen Sinn macht, nach einem bevorzugtem IS zu suchen, weil es ja in der Theorie keins gibt...

Und dann vielleicht gleich daneben, kann man lesen, dass für alle Wellen ein bevorzugtes Bezugssystem existiert. Schall in Luft, Wasserwelle auf Wasseroberfläche, Schall im Festkörper, in Flüssigkeiten usw., Elektromagnetische Welle im Kupferdraht etc.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » So 4. Nov 2018, 10:35

Hantierer hat geschrieben:Ich kenne mich da wirklich nicht gut aus, und weiß nicht genau wie es richtig wäre,

Deshalb ja mein gut gemeinter Rat sich erstmal mit den Grundlagen zu befassen und diese zu verstehen.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » So 4. Nov 2018, 10:40

Lagrange hat geschrieben:Das sind die gesuchten Gesetze.

Äh, nein. Auchfür dich gilt: verstehe erstmal die Grundlagen.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Hantierer » So 4. Nov 2018, 10:49

Lagrange hat geschrieben:Und dann vielleicht gleich daneben, kann man lesen, dass für alle Wellen ein bevorzugtes Bezugssystem existiert. Schall in Luft, Wasserwelle auf Wasseroberfläche, Schall im Festkörper, in Flüssigkeiten usw., Elektromagnetische Welle im Kupferdraht etc


Ja, schon seltsam.

McMurdo hat geschrieben:Deshalb ja mein gut gemeinter Rat sich erstmal mit den Grundlagen zu befassen und diese zu verstehen.


Du bist echt der Knaller, schlimmer als die Zeugen Jehovas, die gehen dann nämlich, wenn sie merken, dass sie mit ihren Dogmen nichts erreichen können, die merken wenigstens noch was.

Eure Grundlagen sind inkonsistent, unplausibel und unlogisch! So was geht einfach nicht in meinen Kopf, zumindest nicht, wenn es realistisch sein soll, aber dieser relativistische Kram funktioniert nicht mal im Traum.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 4. Nov 2018, 11:52

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:RP besagt dass c+v gilt. Nichts einfacher als das.

Schon das ist genau genommen falsch. Wo steht das?
Okay, es ist genau genommen falsch, denn es gilt im RP der Relativitätstheorie nur für Differenzgeschwindigkeiten. Für Relativgeschwindigkeiten (worin da auch immer der Unterschied liegen mag) gilt die LorTra. Für das klassische RP hingegen gilt a priori c±v und das schon seit 400 Jahren. Und wie alst ist die LoTra? 400 Jahre oder wie? :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » So 4. Nov 2018, 11:52

Hantierer hat geschrieben:Eure Grundlagen sind inkonsistent, unplausibel und unlogisch! So was geht einfach nicht in meinen Kopf, zumindest nicht, wenn es realistisch sein soll, aber dieser relativistische Kram funktioniert nicht mal im Traum.

Klar, du sagst selbst das du es nicht verstehst aber auf jeden Fall sind sie inkonsistent, unplausibel und unlogisch.
Das soll echt deine Argumentationsgrundlage sein? Sorry aber das ist wie ein Blinder der mit mir über Farben diskutieren will.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » So 4. Nov 2018, 11:56

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Okay, es ist genau genommen falsch,

Genau, das Relativitätsprinzip besagt nämlich lediglich folgendes:
„Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden.“

Hatte ich aber auch schon erwähnt. Gehst du damit konform?
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » So 4. Nov 2018, 12:05

McMurdo hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Okay, es ist genau genommen falsch,

Genau, das Relativitätsprinzip besagt nämlich lediglich folgendes:
„Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind unabhängig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden.“

Das bedeutet insbesondere, dass die Uhren in beiden Inertialsystemen gleich schnell gehen. Denn die Zustände ändern sich nach gleichen Gesetzen.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 4. Nov 2018, 12:17

McMurdo hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Der Ball ist ein Photon. Und nun?

Ein Ball kann kein Photon sein.
Und wie er das kann. Sowohl Ball als auch Photon sind die zwei Gesichter der Materie - Teilchen und (EM-)Wellen. Was denkst du denn, was Materie ist? Fang doch einfach noch mal mit deinen Basics an, bis auch du die verstanden hast.
McMurdo hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Für jedes verdammte Stück Materie gilt v1+v2,

Schon das ist genaugenommen falsch, wie auch schon bei @Lagrange, im Bereich von nichtrelativistischen Geschwindigkeiten aber natürlich vernachlässigbar.
Aber bleiben wir erstmal beim Ball. Stimmst du zu das si h der Ball im Zug und am Bahnsteig exakt gleich verhält wenn man ihn zb hoch wirft?
Ich Beobachte beide Bälle vom Bahnsteig aus. Der Ball vom Bahsteig fliegt senkrecht, der Ball im Zug eine Parabel. Ein Beobachter im Zug sieht das anders. Also nein, es ist nicht gleich. Aber daru geht es ja auch nicht. Es geht darum, dass für jedes verdammte Stück Materie (also sowohl Teilchen als auch EM-Wellen) a priori c±v gegenüber jenem Bezugssystem gilt, in welchem alle beteiligten Teilchen (ACHTUNG! Hier wird nicht umsonst nur von Teilchen gesprochen, denn ) entweder (in irgendeiner Form) bewegt sind oder ruhen und das ist nicht zwangsläufig ein Inertialsystem. Das oberste Bezugssystem, das man wählen kann, ist der Inertialraum (also das gesamte sichtbare Universum) und nur dort gilt die Isotropie für EM-Wellen - je nach lokal vorhandener "Transparenz" mit entsprechendem Brechungsindex. Soviel zu den Basics.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » So 4. Nov 2018, 12:21

Lagrange hat geschrieben:Das bedeutet insbesondere, dass die Uhren in beiden Inertialsystemen gleich schnell gehen. Denn die Zustände ändern sich nach gleichen Gesetzen.

Das stimmt aber soweit sind wir noch nicht.
Stimmst du erstmal soweit dem Relativitätsprinzip zu? Und auch der Konsequenz das es sich nicht unterscheiden lässt ob du zB einen Ball im Zug hochwirfst oder am Bahnsteig?
McMurdo
 

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