Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 6. Nov 2018, 14:48

McMurdo hat geschrieben:Welches alte und welches neue? Es gibt nur ein Relativitätsprinzip, nämlich das die Naturgesetze in gleichförmig zueinander bewegten Bezugssystemen identisch sind. Es ist erweitert worden, ja aber es hat nie seine Gültigkeit dadurch verloren.
Du begreifst es einfach nicht, oder? Das 400 Jahre alte RP hat durch LoTra und SRT sehrwohl seine Gültigkeit verloren, denn es gibt seit dem kein absolut bevorzugtes Bezugssystem mit Wurzelpriorität mehr und hintenrum führt man es über den Inertialraum wieder ein. Die SRT ist aktuell längst nicht mehr das, wie sie von Einstein erdacht wurde, womit sie objektiv längst tot ist, nur sieht es keiner ein.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 14:54

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Das 400 Jahre alte RP hat durch LoTra und SRT sehrwohl seine Gültigkeit verloren,

Wo denn?
denn es gibt seit dem kein absolut bevorzugtes Bezugssystem

Gabs schon damals nicht, wie wir ja auch anschaulich dargestellt haben.
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 6. Nov 2018, 14:59

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das ist das alte RP. Hat mit dem neuen nichts zu tun. Mechanische Gesetze sind nicht alle Gesetze.

Welches alte und welches neue? Es gibt nur ein Relativitätsprinzip, nämlich das die Naturgesetze in gleichförmig zueinander bewegten Bezugssystemen identisch sind. Es ist erweitert worden, ja aber es hat nie seine Gültigkeit dadurch verloren.

Wie wurde es erweitert?
Lagrange
 
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 6. Nov 2018, 15:11

McMurdo hat geschrieben:Gabs schon damals nicht, wie wir ja auch anschaulich dargestellt haben.
Dann hast du (anschaulich) definitiv etwas nicht verstanden. Das Universum war damals statisch und jeder beliebige Punkt in diesem war ein Inertialsystem. All diese Inertialsysteme bewegten sich in einem großen Inertialsystem und genau so ist es heute auch.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 6. Nov 2018, 15:17

McMurdo hat geschrieben:
Wir drehen uns im Kreis. Für mich bleibts, wenn man Bewegung von einem ins andere Inertialsystem transformieren will, muss Galilei-Transformation angewandt werden. Die Gesetze sind in beiden Systemen nicht identisch.

Wie kannst du zu so einer Schlussfolgerung kommen wenn dir klar ist das in beiden Systemen der Ball jeweils exakt gleich nach oben und unten fällt?
Und das die Transformation um ins jeweils andere System zu kommen auch exakt identisch ist?

Gerade deswegen muss es heißen: „Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind davon abhängig, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden, weshalb sie, von einem Koordinatensystem ins andere, nach Galilei transformiert werden müssen.“

So, das wäre das richtige und vollständige Postulat.
Lagrange
 
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 15:35

Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das ist das alte RP. Hat mit dem neuen nichts zu tun. Mechanische Gesetze sind nicht alle Gesetze.

Welches alte und welches neue? Es gibt nur ein Relativitätsprinzip, nämlich das die Naturgesetze in gleichförmig zueinander bewegten Bezugssystemen identisch sind. Es ist erweitert worden, ja aber es hat nie seine Gültigkeit dadurch verloren.

Wie wurde es erweitert?

In der klassischen Physik wie auch in der 1905 von Albert Einstein entworfenen speziellen Relativitätstheorie (SRT) galt dieses Prinzip vorerst nur in Inertialsystemen für die Beschreibung von gleichförmigen und unbeschleunigten Bewegungen. Beschleunigte Bezugssysteme können zwar auch verwendet werden, jedoch haben Naturgesetze nicht dieselbe einfache Form wie in Inertialsystemen und sind folglich nicht gleichberechtigt mit Letzteren. In der allgemeinen Relativitätstheorie (ART) wird das Relativitätsprinzip auf beschleunigte Bezugssysteme erweitert, wodurch die Gravitation als Folge von Trägheitskräften interpretiert werden kann. Gemäß dieser modernen Sichtweise ist die SRT der Spezialfall der ART, wenn der Einfluss der Gravitation vernachlässigt werden kann, und ist nun ebenfalls gleichermaßen für Inertialsysteme und beschleunigte Bezugssysteme gültig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tsprinzip
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 15:39

Lagrange hat geschrieben:Gerade deswegen muss es heißen: „Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind davon abhängig, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden, weshalb sie, von einem Koordinatensystem ins andere, nach Galilei transformiert werden müssen.“

So, das wäre das richtige und vollständige Postulat.

Das würde ja bedeuten das die Zustandsänderung (hier von mir aus das hochwerfen des Balles) abhängig davon ist in welchem Bezugssystem ich messe, das ist aber offensichtlich nicht der Fall. Denn in beiden Systemen verhält sich der Ball exakt gleich wenn ich darin den Ball messe. Also ist es unabhängig. Ich kann kein System bevorzugen gegenüber dem anderen.
McMurdo
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 6. Nov 2018, 15:41

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Welches alte und welches neue? Es gibt nur ein Relativitätsprinzip, nämlich das die Naturgesetze in gleichförmig zueinander bewegten Bezugssystemen identisch sind. Es ist erweitert worden, ja aber es hat nie seine Gültigkeit dadurch verloren.

Wie wurde es erweitert?

In der klassischen Physik wie auch in der 1905 von Albert Einstein entworfenen speziellen Relativitätstheorie (SRT) galt dieses Prinzip vorerst nur in Inertialsystemen für die Beschreibung von gleichförmigen und unbeschleunigten Bewegungen. Beschleunigte Bezugssysteme können zwar auch verwendet werden, jedoch haben Naturgesetze nicht dieselbe einfache Form wie in Inertialsystemen und sind folglich nicht gleichberechtigt mit Letzteren. In der allgemeinen Relativitätstheorie (ART) wird das Relativitätsprinzip auf beschleunigte Bezugssysteme erweitert, wodurch die Gravitation als Folge von Trägheitskräften interpretiert werden kann. Gemäß dieser modernen Sichtweise ist die SRT der Spezialfall der ART, wenn der Einfluss der Gravitation vernachlässigt werden kann, und ist nun ebenfalls gleichermaßen für Inertialsysteme und beschleunigte Bezugssysteme gültig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tsprinzip

Was ist das? Die ART wurde aus SRT abgeleitet und die SRT ist die Folge von ART.

Quatsch!
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 6. Nov 2018, 15:43

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Gerade deswegen muss es heißen: „Die Gesetze, nach denen sich die Zustände der physikalischen Systeme ändern, sind davon abhängig, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichförmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustandsänderungen bezogen werden, weshalb sie, von einem Koordinatensystem ins andere, nach Galilei transformiert werden müssen.“

So, das wäre das richtige und vollständige Postulat.

Das würde ja bedeuten das die Zustandsänderung (hier von mir aus das hochwerfen des Balles) abhängig davon ist in welchem Bezugssystem ich messe...

Auch Unsinn. Einstein redet von Koordinatensystemen! Wie kann man in einem Koordinatensystem messen? :lol:
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 15:53

Lagrange hat geschrieben:Was ist das?

Das ist die Antwort auf deine Frage wie es erweitert wurde.

Auch Unsinn. Einstein redet von Koordinatensystemen! Wie kann man in einem Koordinatensystem messen?

Ein Koordinatensystem ist mathematisches System, in dem mithilfe von Koordinaten die Lage eines Punktes in der Ebene oder im Raum festgelegt wird.
In diese lassen sich natürlich alle möglichen Messwerte eintragen und damit rechnen.
McMurdo
 

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