Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 16:01

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Dann hast du (anschaulich) definitiv etwas nicht verstanden.

Eher wahrscheinlich ist das du etwas nicht verstanden hat.

Galileo Galilei (1632) wird als der Erste angesehen, der dieses Prinzip formuliert hat. Er hatte ausschließlich mechanische Vorgänge im Blick und argumentierte damit, dass ein unter Deck eines unbeschleunigten Schiffes befindlicher Beobachter aus den Vorgängen um ihn herum nicht erschließen kann, ob sich das Schiff in Bewegung befindet oder nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tsprinzip
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 6. Nov 2018, 16:16

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Was ist das?

Das ist die Antwort auf deine Frage wie es erweitert wurde.

Auch Unsinn. Einstein redet von Koordinatensystemen! Wie kann man in einem Koordinatensystem messen?

Ein Koordinatensystem ist mathematisches System, in dem mithilfe von Koordinaten die Lage eines Punktes in der Ebene oder im Raum festgelegt wird.
In diese lassen sich natürlich alle möglichen Messwerte eintragen und damit rechnen.

Nö, die müssen umgerechnet werde.
Lagrange
 
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 16:33

Lagrange hat geschrieben:Nö, die müssen umgerechnet werde.

Ja natürlich, was haben wir denn vorhin gemacht. Beides umgerechnet und es zeigte sich das das Ergebnis bei beiden Umrechnungen ins jeweils andere System identisch sind. Also gelten in beiden Bezugssystemen dieselben Naturgesetze, so wie es das Prinzip besagt.
Siehst du ja selber so, wie du immer wieder bestätigt hast.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 6. Nov 2018, 16:43

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Nö, die müssen umgerechnet werde.

Ja natürlich, was haben wir denn vorhin gemacht. Beides umgerechnet und es zeigte sich das das Ergebnis bei beiden Umrechnungen ins jeweils andere System identisch sind. Also gelten in beiden Bezugssystemen dieselben Naturgesetze, so wie es das Prinzip besagt.
Siehst du ja selber so, wie du immer wieder bestätigt hast.

Die Gesetze sind in allen Koordinatensystemen unterschiedlich. Bewegt sich ein Objekt in einem Koordinatensystem mit v, so bewegt sich dasselbe Objekt in einem dazu bewegten Koordinatenystem mit c+v, c-v usw.

Nix mit Gleichberechtigung.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 16:53

Lagrange hat geschrieben:Die Gesetze sind in allen Koordinatensystemen unterschiedlich.

Nochmal, es geht darum das sich der Ball in beiden Bezugssystemen gleich verhält, egal ob es gleichförmig bewegt ist oder nicht.
Siehe den Ball der im Zug wie auf dem Bahnsteig senkrecht hoch und runter fällt. Das man umrechnen muss um von einem System ins andere zu kommen bedeutet nicht das sich die Naturgesetze ändern, die verändern sich dadurch nicht. Der Ball am Bahnsteig wird immer senkrecht hoch und runter fallen und der im Zug auch. Egal wie du umrechnen muss von einem anderen Bezugssystem aus.
Siehe auch den Ball der nach vorne gerollt wird, was du als Beispiel angebracht hast. Da verändert sich nix in deinem Bezugssystem.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 16:58

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Was geschieht wirklich und für wen?

Hab ich doch beschrieben. Der Ball ist tatsächlich schneller in dem einen Bezugssystem als in dem anderen. Wäre es anders könnte er denjenigen am Bahnsteig ja nicht eher erreichen. Da ist nichts nur virtuell oder imaginär so.
In dem einen Bezugssystem fliegt der Ball gemessen tatsächlich eine Parabel, in dem anderen nicht. Und es gibt keins was dem anderen gegenüber bevorzugt werden kann. Beide haben recht.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 6. Nov 2018, 16:59

McMurdo hat geschrieben:Eher wahrscheinlich ist das du etwas nicht verstanden hat.

Galileo Galilei (1632) wird als der Erste angesehen, der dieses Prinzip formuliert hat. Er hatte ausschließlich mechanische Vorgänge im Blick und argumentierte damit, dass ein unter Deck eines unbeschleunigten Schiffes befindlicher Beobachter aus den Vorgängen um ihn herum nicht erschließen kann, ob sich das Schiff in Bewegung befindet oder nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tsprinzip
Aber sonst kommst du klar, ja? Natürlich hatte er Mechanik im Blick, keine Frage. Allerdings war es zu seiner Zeit schlicht und ergreifend nicht nötig, zu erwähnen, wo das Ganze endet, denn damals begann man gerade damit, sich klar zu machen, Teil eines einzigen riesiegen statischem Universums zu sein. In diesem Universum ruht oder bewegt sich alles absolut und das hat sich nie geändert, bis die Relativisten etwas Anderes vorschlugen.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 6. Nov 2018, 17:00

McMurdo hat geschrieben:Hab ich doch beschrieben.
Die Frage war rhetorisch, falls du es nicht gemerkt hast. Schon allein deswegen ist deine Antwort falsch.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon Lagrange » Di 6. Nov 2018, 18:37

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die Gesetze sind in allen Koordinatensystemen unterschiedlich.

Nochmal, es geht darum das sich der Ball in beiden Bezugssystemen gleich verhält, egal ob es gleichförmig bewegt ist oder nicht.
Siehe den Ball der im Zug wie auf dem Bahnsteig senkrecht hoch und runter fällt.

Die Frage ist wie sich der Ball vom Zug in alle anderen Koordinatensystemen verhält. Immer unterschiedlich. Da gibt es nichts zu diskutieren.

Einstein spricht von mathematischen Koordinatensystemen.
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Re: Die Grundannahmen der Relativitätstheorie

Beitragvon McMurdo » Di 6. Nov 2018, 19:21

Lagrange hat geschrieben:Die Frage ist wie sich der Ball vom Zug in alle anderen Koordinatensystemen verhält. Immer unterschiedlich. Da gibt es nichts zu diskutieren.

Ja dafür wird transformiert um das Objekt in einem anderen Bezugssystem beschreiben zu können. Dennoch ändert das nichts an den zugrundeliegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Und genau das besagt das Relativitätsprinzip. Wie gesagt es ist egal ob du dich gleichförmig bewegst oder der andere oder andersherum und du kannst anhand des Balles oder sonstigen Objekten nicht absolut festmachen wer der bewegte ist.Und wie gesagt diese Erkenntnis ist über 400 Jahre alt.
Sind wir ja nun Schritt für Schritt durchgegangen und du hast sogar jeden Schritt immer bestätigt. Wenn du jetzt also immer noch so tust als wär das Quatsch dann glaub ich dir das einfach nicht.
McMurdo
 

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