Mikesch hat geschrieben:Vielleicht meinst du das.
Nein, nein, ich mein das, was der Herr Gaßner hier in diesem Video erklärt:
https://www.youtube.com/watch?v=FEBQ0LvORi0&t=570s
Ich halte den Herrn Gaßner für einen aufrichtigen Menschen, der mir nach seinem Wissen versucht zu erklären, wie der Stand der Wissenschaft ist. und hier erklärt er so ganz nebenbei und völlig unspektakulär wie aus Licht Materie wird. Ich sehe die roten Ausrufezeichen oftmals auch, wenn sie nicht dazu gemalt wurden.
Wenn man nun aber dem Dogma des Energieerhaltungssatzes folgt und dogmatisch voraussetzt, dass das Universum ein geschlossenes System (Wieso das, wenn es kein Dahinter und keinen Rand gibt???? Wie soll das geschlossen sein?) ist - dann ist der weiter führende Gedanke - aus Licht wird Materie -> aus Materie kommt Licht -> wird Materie - verschlossen und blockiert, passt nicht ins Glaubenssystem, obwohl es direkt vor der Nase liegt und sich sogar aus den eigenen Theorien so ergibt.
Mikesch hat geschrieben:Es gibt kein dahinter!
Ich BIN dahinter. Mag ja sein, dass ein Teil meines Verstandes von meinem Gehirn ermöglicht wird, aber dennoch ist das Gehirn nur ein Werkzeug - es ist nicht die Ursache für Geist und Bewusstsein, vielleicht eine Erweiterung.
So ein abgerissenes Teilchen hat dann nach innen nur noch bin-bin und nach außen nur noch nicht-nicht und das macht eine unüberwindbare Grenze - alle Grenzen sind so beschaffen. Und das "nicht" ist ja eine Folge von "Bin" und darum ziehen sie sich auch an, bis an die Grenze und bleiben am gegenseitigen nicht<->nicht kleben. Da ist also keine Entscheidungsfähigkeit wie wir sie einem Bewusstsein unterstellen würden. Ein Mensch allerdings könnte einen 'das nicht-oder-das-nicht-und-wenn-das-nicht-dann-das-oder-das-nicht-und-nicht-nicht-oder-was-oder-wie-Konflikt' irgendwie lösen...Menschen können oft auch mit einem "so ungefähr" leben.
Diese Erklärung auf Bewusstseinsebene bietet eine gute Variante, um die außer-physikalische Welt erfassbar zu machen und dem Leben seinen angestammten Stellenwert wieder zurückzugeben. Es ist schon aus soziologischen und philosophischen Gründen strunzdumm, das Leben so mechanisieren zu wollen und mittlerweile ist diese Voraussetzung der Wissenschaft weder physikalisch noch biologisch haltbar. Wobei dieses absehbare Scheitern der Materialisten durchaus einträglich sein könnte, wenn man die richtigen Schlüsse daraus zieht - schließlich ist ein negativ Ergebnis auch ein Ergebnis.
