Zwillingsparadoxon Realität oder mathematisches Konstrukt

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon Realität oder mathematisches Konstrukt

Beitragvon julian apostata » Sa 24. Nov 2018, 12:21

Lagrange hat geschrieben:Mach eine Animation vom bewegten Bezugssystem aus betrachtet.


Hab ich doch schon längst gemacht. Stell v_1 auf 0 und A ruht im Bildschirmsystem. Am Ergebnis ändert sich nichts. Und jetzt kommst du. Wähle ein beliebiges Bezugsystem und zeige, dass mein Ergebnis nicht stimmt.
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Re: Zwillingsparadoxon Realität oder mathematisches Konstrukt

Beitragvon Lagrange » Sa 24. Nov 2018, 12:23

julian apostata hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Mach eine Animation vom bewegten Bezugssystem aus betrachtet.


Hab ich doch schon längst gemacht. Stell v_1 auf 0 und A ruht im Bildschirmsystem. Am Ergebnis ändert sich nichts. Und jetzt kommst du. Wähle ein beliebiges Bezugsystem und zeige, dass mein Ergebnis nicht stimmt.

Nö, hast du nicht. Das bewegte Bezugssystem muss als ruhend betrachtet werden.
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Re: Zwillingsparadoxon Realität oder mathematisches Konstrukt

Beitragvon julian apostata » Sa 24. Nov 2018, 12:30

Lagrange hat geschrieben:Nö, hast du nicht. Das bewegte Bezugssystem muss als ruhend betrachtet werden.


julian apostata hat geschrieben:Stell v_1 auf 0 und A ruht im Bildschirmsystem.


Und jetzt muss er wegen argumentativer Hilflosigkeit komplett auf Durchzug schalten.
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Re: Zwillingsparadoxon Realität oder mathematisches Konstrukt

Beitragvon Lagrange » Sa 24. Nov 2018, 12:32

julian apostata hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Nö, hast du nicht. Das bewegte Bezugssystem muss als ruhend betrachtet werden.


julian apostata hat geschrieben:Stell v_1 auf 0 und A ruht im Bildschirmsystem.


Und jetzt muss er wegen argumentativer Hilflosigkeit komplett auf Durchzug schalten.

Willst du damit sagen dass ein System bevorzugt werden muss? :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon Realität oder mathematisches Konstrukt

Beitragvon fallili » Sa 24. Nov 2018, 12:32

Sanchez hat diesen Thread eröffnet weil er mal wirklich wisen wollte wie man mit der Zeitdilatation umgehen kann.
Wie ich sehe wird aber sofort wieder argumentiert, dass das Relativitätsprinzip verletzt wird - war eigentlich zu erwarten.
Eine "vernüftige" Diskussion zur SRT wird das daher wohl kaum.

Ich möchte daher doch noch mal begründen warum ich der SRT glaube - und wo aber auch ich meine Probleme kriege:

Ich weiß auch nur das, was man eben so in Büchern bzw. im Netz findet und letztendlich kann ich nur anerkennen, dass die Formeln der SRT augenscheinlich mit dem was in der Realität passiert übereinstimmen.

Ob nun die SRT eine geniale Erklärung ist oder "nur" ein genialer Trick, der mathematisch eben dann die richtigen Ergebnisse zeigt, frag ich mich durchaus oft.

Bei der Vorstellung der Zeitdilatation scheitere ich schon am einfachsten Beispiel des Zwillingsparadoxons.
Um mal zu sagen was ich nicht und nicht in ein Verständnis bringe:

2 Raumschiffe A und B fliegen aneinander vorbei und synchronisieren die Uhren.
Ab da vergeht die Zeit also wechselseitig langsamer. A stellt fest, dass die Zeit (sofort) ab diesem Zusammentreffen bei B langsamer vergeht - B stellt fest, dass die Zeit bei A langsamer vergeht. Da kann ich mich noch mit "Zeit ist relativ" irgendwie damit anfreunden.

Dann dreht B um, und wenn die beiden sich wieder treffen ist nachweislich die Zeit bei A schneller vergangen.
Was für mich in der Realität bedeutet, dass ab dem Zusammentreffen die Uhr bei A schneller getickt hat als bei B.

Wenn nun aber A umdreht, dann ist - wenn die beiden sich wieder treffen - nachweislich die Zeit bei B schneller vergangen.
Was für mich wieder in der Realität bedeutet, dass ab dem Zusammentreffen die Uhr bei B schneller getickt hat als bei A.

Also in dem Moment, wo ich mir reale Uhren die real ticken vorstelle, verknotet sich mein Hirn.
Da stellt sich die Frage, woher "wissen" die Uhren, wer später mal umdrehen wird und wieder zum Ausgangspunkt zurückfliegt?
Wobei mir schon klar ist, dass diese Frage eben sinnlos ist - aber ganz aus dem Hirn krieg ich sie dennoch nicht.

Und da ist noch gar nicht berücksichtigt, dass reale Uhren wirklich real ticken und es den Uhren vollig egal ist, ob sich andere Uhren irgendwie und irgendwo dazu bewegen - da wird der Knoten im Hirn noch wilder.

Aber die SRT kann nicht wirklich falsch sein - die ART baut definitiv auf die SRT auf - kommt dabei zu dem Ergebnis, das Uhren im stärkeren Gravitationsfeld langsamer ticken müssen - das wird dann in der Realität auch bestätigt.
Was eben da wirklich für mich entscheidend ist - DAS kann ich mir sogar vorstellen und damit irgendwie wirklich "begreifen" - da gibts zumindest nix "paradoxes" oder "Hirn vernotendes" dabei.

Also wenn ich der ART glaube (und da seh ich eben keine Probleme), muss ich wohl oder übel auch die für mich nicht wirklich verständlichen Folgerungen der SRT anerkennen.

Was definitiv kein Argument gegen die SRT sein kann, ist die hier immer wieder behauptetet Verletzung des Relativitätprinzipes.
Wer das behauptet, ist nicht mal in der Lage die - sogar wirklich besonders einfachen - Gleichungen der SRT anzuwenden.
Egal welches Szenario zwischen 2 Bewegten A und B man auch immer erfindet - die SRT liefert die richtigen und übereinstimmenden Ergebnisse, egal ob man A oder B als bewegt ansieht.
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Re: Zwillingsparadoxon Realität oder mathematisches Konstrukt

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 24. Nov 2018, 12:35

julian apostata hat geschrieben:Und jetzt muss er wegen argumentativer Hilflosigkeit komplett auf Durchzug schalten.
Auf Durchzug habt ihr Relativisten-Deppen geschaltet und merkt es nicht mal. Ihr versteht ja nicht mal die Argumente der Kritiker, oder warum schwafelst du von argumentativer Hilflosigkeit der Kritiker? Seids ihr selbst argumentaitv am Ende? :lol:
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Re: Zwillingsparadoxon Realität oder mathematisches Konstrukt

Beitragvon Lagrange » Sa 24. Nov 2018, 12:39

fallili hat geschrieben:Sanchez hat diesen Thread eröffnet weil er mal wirklich wisen wollte wie man mit der Zeitdilatation umgehen kann.
Wie ich sehe wird aber sofort wieder argumentiert, dass das Relativitätsprinzip verletzt wird - war eigentlich zu erwarten.
Eine "vernüftige" Diskussion zur SRT wird das daher wohl kaum.

Nein. Das RP ist die GRUNDFORDERUNG welche gerade die SRT begründen sollte. Also Postulat 1.
Solange diese Grundforderung nicht erfüllt ist, kann von der SRT keine Rede sein.

Die Zeitdilatation ist wechselseitig. Hast du selber gesagt. Experimentell wird eine einseitige ZD beobachtet. Myonen-Experiment.
Zuletzt geändert von Lagrange am Sa 24. Nov 2018, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon Realität oder mathematisches Konstrukt

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 24. Nov 2018, 12:41

fallili hat geschrieben:Sanchez hat diesen Thread eröffnet weil er mal wirklich wisen wollte wie man mit der Zeitdilatation umgehen kann.
Wie ich sehe wird aber sofort wieder argumentiert, dass das Relativitätsprinzip verletzt wird - war eigentlich zu erwarten.
Eine "vernüftige" Diskussion zur SRT wird das daher wohl kaum.
Wann gibt es überhaupt mal vernünftige Diskussionen zur SRT? Kritiker verstehen sie ja ohnehin nicht.

Kritiker sehen nur, dass es lt. SRT keine bevorzugten Inertialsysteme geben soll, trotzdem aber Inertialsysteme bevorzugt werden - im Falle des ZP eben die Erde. Das kann dann nichts mehr mit der SRT zu tun haben, denn wenn es innerhalb der SRT eine Begründung dafür gibt, dass Inertialsysteme bevorzugt betrachtet werden können, kann die Aussage, dass alle Inertialsysteme gleichberechtigt sind nicht mehr zutreffen. Die SRT widerspricht sich damit selbst. Punkt.
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Re: Zwillingsparadoxon Realität oder mathematisches Konstrukt

Beitragvon julian apostata » Sa 24. Nov 2018, 14:22

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Okay, mache ich. Ich häkele eine Theorie zusammen,


Na dann häkle mal los und liefere eine Theorie, bei der du das Impulserhaltungsgesetz nicht in die Tonne treten musst, wenn du E=m² bei behalten willst.

Also, wann kommt jetzt endlich eine widerspruchsfreie Impulsgleichung aus Sicht von C?

https://www.geogebra.org/classic
t=Schieberegler[0, 10, 0.01, 1, 200, false, true, false, false]
A=Wenn[t<5, (t-5,0), (0,0)]
B=Wenn[t<5, (5-t,0), (0,0)]
C=(5-t,-1)

Und du brauchst dich erst gar nicht damit raus reden, dass du die 4 Befehle nicht kopieren willst. Was die 3 Punkte machen, kann man auch ohne "Geogebra" erkennen.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Kritiker sehen nur, dass es lt. SRT keine bevorzugten Inertialsysteme geben soll, trotzdem aber Inertialsysteme bevorzugt werden - im Falle des ZP eben die Erde.


Und welches von diesen 101 Systemen bevorzuge ich?

https://www.geogebra.org/m/muuuaggv
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Re: Zwillingsparadoxon Realität oder mathematisches Konstrukt

Beitragvon Lagrange » Sa 24. Nov 2018, 14:27

julian apostata hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Kritiker sehen nur, dass es lt. SRT keine bevorzugten Inertialsysteme geben soll, trotzdem aber Inertialsysteme bevorzugt werden - im Falle des ZP eben die Erde.


Und welches von diesen 101 Systemen bevorzuge ich?

https://www.geogebra.org/m/muuuaggv

System A.
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