2c: Geschwindigkeit, mit der sich Information ausbreitet.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 26. Nov 2018, 21:48

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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Kurt » Mo 26. Nov 2018, 23:02

Mikesch hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Nichts belastbares


"Nichts Belastbares" ist gut. Schreibst Du so, weil Du noch kein Mittel gegen mich gefunden hast?
Gegen deine unglaubliche Dummheit ist kein Kraut gewachsen. :mrgreen:
Du ignorierst sämtliche Einwände und deine Idee Signal von Information zu trennen ist so unsagbar dämlich, da fällt einem echt nicht mehr zu ein. :roll:
Wenn du Information vom Signal trennst, wie willst du an die Information herankommen? Wie detektierst du die Information? :lol:


Vergiss es einfach, da fehlts doch irgendwo.

Kurt

.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Mo 26. Nov 2018, 23:20

noch ein sachlicher Kommentar von einer bedeutenden Persönlichkeit...
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Di 27. Nov 2018, 04:56

Zasada hat geschrieben:
Danke aber auch. Und wo hast Du die Strecke MB verloren?

Hab sie nicht verloren.
Für die Strecke gilt analog dasselbe. Sonst würden sie ja nicht gleich weit entfernt sein. Das Signal erreicht mich nach exakt 4 Sekunden wieder und da ich weiß das die Strecke 2 Lichtsekunden lang ist kommt auch dasselbe Ergebnis raus. 4 Lichtsekunden : 4 Sekunden = Lichtgeschwindigkeit.
Also hat sich die Information auch auf dieser Strecke tatsächlich nur mit Lichtgeschwindigkeit ausgebreitet. Völlig SRT konform.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 27. Nov 2018, 08:34

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Besonders die Tatsache, dass die Wirkung der Informationsausbreitung und die Geschwindigkeit dieser bei A und bei B und nicht bei M gemessen wird. "Tut sie von M aus gesehn ja gar nicht." woher weiß dann M und woher wissen wir, wie die Werte der Ausbreitung aus der Sicht von M sind, wo nicht gemessen wird?

Benutz doch einfach Spiegel die das Signal von A und B zurück zu M reflektieren. Das Signal ist dann nach exakt 4 Sekunden wieder bei M und so ist klar das beide gleich weit entfernt und das Signal gleichzeitig empfangen haben. Und da die Entfernung auch bekannt ist, ist klar das sich die Information mit c in jede Richtung ausgebreitet hat.
Und oh Wunder: Auch von A nach B braucht das Signal 4 Sekunden. Alles ganz konform und so wie es zu erwarten wäre.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 27. Nov 2018, 09:21

McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Danke aber auch. Und wo hast Du die Strecke MB verloren?

Hab sie nicht verloren.
Für die Strecke gilt analog dasselbe. Sonst würden sie ja nicht gleich weit entfernt sein. Das Signal erreicht mich nach exakt 4 Sekunden wieder und da ich weiß das die Strecke 2 Lichtsekunden lang ist kommt auch dasselbe Ergebnis raus. 4 Lichtsekunden : 4 Sekunden = Lichtgeschwindigkeit.
Also hat sich die Information auch auf dieser Strecke tatsächlich nur mit Lichtgeschwindigkeit ausgebreitet. Völlig SRT konform
.

1. Nur niemand behauptet hier, das Signal bewege sich etwa schneller als 1c. Was willst Du mir dann damit "beweisen"?
Wohl deine Verzweiflung...

2. Du behauptest, Du hast die Strecke MB nicht verloren, sie war die ganze Zeit in deinem Kopf, nur in deiner Rechnung taucht nicht auf...schade aber auch
Leider Yoda McMurdo - dass Dinge übersehen oder nicht berücksichtigt werden, kann wirklich jedem passieren, es ist kein großes Ding - wenn aber, anhand der fehlerhafter Erkenntnis der Dumme dem Klugen die Dummheit einzudrehen versucht, und noch so ordinär, wie Du - das sollte schon bestraft werden:
Yoda McMurdo"spricht": "Deshalb kommt auch nur Quatsch dabei heraus. Weil du ständig zwischen allen möglichen Sichtweisen hin und her springst. Und da du schon mit Mathe Grundschule nicht zurande kommst und da schon falsch rechnest kommt am Ende zwangläufig nur Müll raus"

Meister Yoda McMurdo "spricht": Die Srecke MA ist gem. deinem Gedankenexperiment 2 Lichtsekunden lang. Macht für Hin- und Rückweg 4 Lichtsekunden und nicht 8. Mathe 1. Schuljahr und du scheiterst kläglich.[/color] Sieh es ein du kannst es einfach nicht. Den Beweis hast gerade selber erbracht.

Meister Logiker McMurdo spricht nur von Strecke MA und "vernachlässigt die Strecke MB, welche unbedingt in die Rechnung gehört, wenn man die Strecke AB insgesamt betrachten will - kurz davor setzt Meister McMurdo nämlich höchst Persönlich die Voraussetzung:
Benutz doch einfach Spiegel die das Signal von A und B zurück zu M reflektieren.

Der Signalweg von MA verdoppelt sich (4 Lichtsekunden) und der Signalweg von MB verdoppelt sich (4 Lichtsekunden), somit sich für die gesamte Strecke Signalweg von 8 Lichtsekunden ergibt.
Meister "Yoda" McMurdo behauptet aber
Das Signal ist dann nach exakt 4 Sekunden wieder bei M

und:
Macht für Hin- und Rückweg 4 Lichtsekunden und nicht 8. Mathe 1. Schuljahr

Du hast alles richtig gemacht, yyy.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Di 27. Nov 2018, 10:36

Zasada hat geschrieben:1. Nur niemand behauptet hier, das Signal bewege sich etwa schneller als 1c. Was willst Du mir dann damit "beweisen"?

Damit stürzt deine ganze Idee ein. Denn die Information ist ja, wie du sagst, ans Signal gekoppelt.

2. Du behauptest, Du hast die Strecke MB nicht verloren, sie war die ganze Zeit in deinem Kopf, nur in deiner Rechnung taucht nicht auf...schade aber auch
Leider Yoda McMurdo - dass Dinge übersehen oder nicht berücksichtigt werden, kann wirklich jedem passieren, es ist kein großes Ding - wenn aber, anhand der fehlerhafter Erkenntnis der Dumme dem Klugen die Dummheit einzudrehen versucht, und noch so ordinär, wie Du - das sollte schon bestraft werden:

Ich könnte es auch noch für alle unendlich vielen anderen Signalwege betrachten die sich ja von dem Sender in alle Richtungen ausbreiten, macht aber keinen Sinn, denn alle Signalwege verhalten sich gleich. Und wie gezeigt, ist auf keinem Weg das Signal mit der daran gekoppelten Information schneller als Lichtgeschwindigkeit.

Der Signalweg von MA verdoppelt sich (4 Lichtsekunden) und der Signalweg von MB verdoppelt sich (4 Lichtsekunden), somit sich für die gesamte Strecke Signalweg von 8 Lichtsekunden ergibt.

Wenn du so rechnest, gehört zu jeder Strecke auch eine eigene Zeit: Also 4 Sekunden für die Strecke MA und 4 Sekunden für die Strecke MB, macht 8 Sekunden bei einer Strecke von 8 Lichtsekunden = Lichtgeschwindigkeit.

Meister "Yoda" McMurdo behauptet aber
Das Signal ist dann nach exakt 4 Sekunden wieder bei M

So ist es ja auch.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 27. Nov 2018, 12:44

Wäre alles rictig, hättest Du nicht behauptet:
Benutz doch einfach Spiegel die das Signal von A und B zurück zu M reflektieren.

Damit bestimmst Du um welche genau Strecke es sich handeln soll, nämlich exakt um Strecke AB, welche 4 Lichtsekunden lang ist.
Aber für dich gilt:
Macht für Hin- und Rückweg 4 Lichtsekunden und nicht 8. Mathe 1. Schuljahr

Schau hier, Schul-Kindchen, Du bringst die Sekunden der Ausbreitung und die Lichtsekunden der Strecke durcheinander:

IMG_4177.PNG
IMG_4177.PNG (13.2 KiB) 3049-mal betrachtet

Siehst Du?
Auf der linken Seite, da haben wir 2 Lichtsekündchen Strecke und auf der rechten Seite, da haben wir auch 2 Lichtsekündchen Strecke. Macht zusammen 4 Lichtsekündchen Strecke. Und jetzt schau mal das an:

IMG_4180.PNG
IMG_4180.PNG (16.97 KiB) 3073-mal betrachtet

Wenn Du, wie Du selbst wolltest, Spiegelchen bei A und B aufstellst, welche das Signal nach M reflektieren,so verdoppelt sich die Strecke auf zusammen 8 Sekunden. Siehst Du?

Und das tolle ist: Du erkennst nun, durch Eigenerfahrung, dass die Information, welche an das Signal gekoppelt ist, welches sich simultan in entgegengesetzte Richtungen bezüglich M, entlang der Strecke AB ausbreitet, dass genau diese Information sich mit 2c ausbreiten muss. Du hast nämlich nun selbst erkannt: die Ausbreitungsstrecke ist 8 Lichtsekunden lang und:
Das Signal ist dann nach exakt 4 Sekunden wieder bei M.

Ganz tolle, einfache und eindrucksvolle Rechnung, Meister McMurdo.
Hätte ich selber nicht besser machen können.
Und Du musst zusätzlich noch bedenken, dass wir nicht über die Differenzgeschwindigkeit der Signalausbreitung reden, sondern über die Geschwindigkeit der Informationsausbreitung.

Und yepp, alles klar ist auf der Titanic. Musik spielt.

Und darum gings mir, Meister der logik.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon Zasada » Di 27. Nov 2018, 13:13

IMG_4181.PNG
Es wird hier die M-Ausbreitung eines Signals entlang der Strecke dargestellt. An jedem Punkt der Ausbreitung erweisen sich die übrigen Punkte der Strecke als gleichzeitig. Es wird hier die Einsteinsche Definition der Gleichzeitigkeit auf sich selbst bezogen.
IMG_4181.PNG (25.7 KiB) 3033-mal betrachtet


Obige Abbildung zeigt etwas erstaunliches.
Albert Einstein konzipierte eine Methode der Gleichzeitigkeitsbestimmung, welche ihn dazu veranlasste, einerseits den Begriff der Gleichzeitigkeit zu definieren, andererseits aber den Begriff der "Relativität der Gleichzeitigkeit" in die Physik einzuführen.
Diese Methode führte nämlich dazu, dass die Gleichzeitigkeit bei den relativ zueinander bewegten Bezugssystemen als relativ erkannt wurde.
Es war daher genau dieser Mechanismus, der zur Entstehung der gesamten Relativitätstheorie führte.

Sollte sich nun dieser als widersprüchlich erweisen, ist die logische Grundlage der SRT dahin.

Wenden wir den besagten Mechanismus der Gleichzeitigkeitsbestimmung auf die Gleichzeitigkeitsbestimmungsmethode selbst an, so widerspricht diese der Aussage der SRT.
Mittels der Einsteinschen Methode, welche selbstreferenziell angewandt wird, lässt sich nämlich das exakte Gegenteil dessen behaupten, was Einstein vor 113 Jahren behauptete: es lässt sich beweisen, dass die Gleichzeitigkeit absolut sei.

Da haben wir den Salat.

Anhang:

"Es seien A, B zwei Punkte des Inertialsystems K, etwa die Endpunkte eines relativ zu K ruhenden Stabes, dessen Mittelpunkt M sei. Von M werde ein Lichtsignal nach allen Seiten ausgesandt. Das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zwingt uns zur Festsetzung, dass die Ankunft des Lichtsignals in A und die Ankunft in B gleichzeitig seien. Damit haben wir eine physikalisch sinnvolle Definition der Gleichzeitigkeit gewonnen."

A. Einstein
Zuletzt geändert von Zasada am Di 27. Nov 2018, 15:49, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: 2c: Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Beitragvon McMurdo » Di 27. Nov 2018, 13:21

Zasada hat geschrieben:Wäre alles rictig, hättest Du nicht behauptet:

Ist auch so immer noch richtig weil:
Ich könnte es auch noch für alle unendlich vielen anderen Signalwege betrachten die sich ja von dem Sender in alle Richtungen ausbreiten, macht aber keinen Sinn, denn alle Signalwege verhalten sich gleich. Und wie gezeigt, ist auf keinem Weg das Signal mit der daran gekoppelten Information schneller als Lichtgeschwindigkeit.

Wäre es so wie du es rechnest, wäre die Ausbreitungsgeschwindigkeit unendlich schnell bei unendlich vielen Empfängern im Abstand von 2 Lichtsekunden, das ist aber offensichtlich nicht möglich denn die Info braucht auch zu allen unendlich vielen Empfängern exakt 2 Sekunden.
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