Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 8. Dez 2018, 23:27

Mikesch hat geschrieben:Allerdings verstehe ich nicht genau, wieso mehr Trägheit weniger (langsamere) Bewegung bedeutet. Meinst du den Impuls?
Impuls klingt gut, nur halt mehr Nms statt Ns. Ist aber mehr oder minder das gleiche, Energie und Kraft sind mMn äquivalenter als Energie und Masse. Wie auch immer. Um eine größere Masse auf die selbe Geschwindigkeit zu beschleunigen, wird mehr Energie benötigt. Wenn sich also die Energie in einem system nicht ändert, ändert sich die Endgeschwindigkeit der Masse.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Sa 8. Dez 2018, 23:28

Zasada hat geschrieben:Sag das mal dem Gaßner, ..

Wer ist Gaßner?
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Sa 8. Dez 2018, 23:33

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Warum veranstaltest Du so eine Schnitzeljagd nach den Quellen?
Schnitzeljagd? Entschuldigung, dass ich davon ausging, du wüsstest, vovon ich rede. :lol:
Du bist da nicht der Präziseste und klar und eindeutig sind Andeutungen nun mal nicht.
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Die Messung ist mir natürlich ein Begriff. Nur deine Behauptung finde ich dort nicht bestätigt:
...
Es gibt dort keine Aussage zur Messung einer absoluten Lichtgeschwindigkeit. Es wurde mittels Interferenzmessungen und bekannten Frequenzen die Streckenlänge ermittelt und daraus die Lichtgeschwindigkeit ermittelt. Da ist keine absolute Geschwindigkeitsmessung.

Jetzt brauche ich nur noch die Quelle, wo steht wie das mit der absoluten Lichtgeschwindigkeit z verstehen ist.
Das lässt sich mit etwas Verstand selbst rauslesen. Das hast du nicht geschafft, hälst dich aber trotzdem für klüger? Tu doch nicht sowas.
Laser ruht zur Strecke (bzw. der "Rand" des Vakuums), Strecke ruht im Vakuum. Dass es so war, lässt sich aus den Gesetzen der Lichtbrechung und Isotropie des Lichts herleiten. Man hätte den Laser auch bewegen können (wobei mir nicht klar ist, ob man dies nicht sogar auch versucht hat), oder wie glaubst du kommt man obenrein auch noch an die Unabhängigkeit von der Lichtquelle?

In dem Versuch steht nichts von einer Messung der Lichtgeschwindigkeit in Unabhängigkeit von der Lichtquelle. Jedenfalls finde ich da nichts. Ich wüsste auch nicht, wo ich da suchen müsste, denn letzendlich ist der Versuch ja - wie du selber weist - im Prinzip sehr einfach: c = f * λ. Die Frequenz lässt sich recht leicht ermitteln, die Wellenlänge über Interferenzen. Interferenzmessung ist aber nun keine Absolutwert-Messung.
Also: Das mit der absoluten Lichtgeschwindigkeit in diesem Versuch verstehe ich immer noch nicht.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Sa 8. Dez 2018, 23:37

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Was ist denn LoTra?
Was ist die Relativität der Gleichortigkeit ? Was hat das mit der Längenkontraktion zu tun?
Was ist eine modifizierte Galilei Transformation kommt - das Umgedrehte der sog. Selerie Transformation, wo die Relativität der Gleichzeitigkeit fehlt. Wie sieht die aus? Wo finde ich eine Quelle dazu?
Ich sags noch mal. Verarsch mich nicht! Das macht einen nicht unbedingt intelligent.

Lorentz-Transformation ist dir ein Begriff, ja?

Ach, die ist gemeint. Ich kenne nur die Abkürzung LT.

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Relativität der Gleichzeitigkeit:


Relativität der Gleichortigkeit:


Das ist jetzt nicht die Gleichung der RdG.
Und von Relativität der Gleichortigkeit: hane ich auch noch nie gehört. Interessant: Woher kommt das?
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Und wie willst du immernoch klüger sein, wenn du noch nie etwas von der Sellerie Transformation gehört oder gelesen hast?
Meine modifizierte Galilei-Transformation hat dich ja auch nicht interessiert. Und du meinst, ich würde sie noch mal posten? Such sie, viel Spaß. Ich jedenfalls lasse mich nicht verarschen.

Das heisst Selleri ohne e am Ende. Da bin ich aber aus der Kurve getragen worden.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Sa 8. Dez 2018, 23:43

Mikesch hat geschrieben:Die Frequenz lässt sich recht leicht ermitteln

Wie denn? Einfach die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde zählen? Dazu werden genaue Uhren und eine Referenzfrequenz benötigt.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » Sa 8. Dez 2018, 23:47

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Die Frequenz lässt sich recht leicht ermitteln

Wie denn? Einfach die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde zählen? Dazu werden genaue Uhren und eine Referenzfrequenz benötigt.
???
Genaue Uhren gibt es: Zeitmessung ist das mit präziseste, was die Physik hergibt.
Und Nulldurchgänge zählen ist ja keine Kunst.
Wozu ist eine Referenzfrequenz nötig?
Mikesch
 
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Lagrange » Sa 8. Dez 2018, 23:59

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Die Frequenz lässt sich recht leicht ermitteln

Wie denn? Einfach die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde zählen? Dazu werden genaue Uhren und eine Referenzfrequenz benötigt.
???
Genaue Uhren gibt es: Zeitmessung ist das mit präziseste, was die Physik hergibt.
Und Nulldurchgänge zählen ist ja keine Kunst.
Wozu ist eine Referenzfrequenz nötig?

Nulldurchgänge von Licht? Wie machst du das?

Referenzfrequenz für die Erzeugung von Schwebung.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 9. Dez 2018, 00:13

Mikesch hat geschrieben:Also: Das mit der absoluten Lichtgeschwindigkeit in diesem Versuch verstehe ich immer noch nicht.
Das ist schlecht. Wie gesagt, zur Not hilft Nachdenken.

Mikesch hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Relativität der Gleichzeitigkeit:


Relativität der Gleichortigkeit:


Das ist jetzt nicht die Gleichung der RdG.
Und von Relativität der Gleichortigkeit: hane ich auch noch nie gehört. Interessant: Woher kommt das?
Was ist sonst die Gleichung der RdG, wenn nicht die LoTra, welche man in Minkowski-Diagrammen darstellen kann. Ereignisse senkrecht zu x und x' sind gleichortig, der Winkel zwischen diesen Achsen ist die Relativität der Gleichortigkeit. Ereignisse senkrecht zu ct und ct' sind gleichzeitig, der Winkel zwischen diesen Achsen ist die Relativität der Gleichzeitigkeit. Steht das nicht in deinen Lehrbüchern, oder hast du es nur vergessen?
Mikesch hat geschrieben:Das heisst Selleri ohne e am Ende. Da bin ich aber aus der Kurve getragen worden.
Ach so... naja shit happens. Zahlt alles die Versicherung.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 9. Dez 2018, 00:18

Mikesch hat geschrieben:Genaue Uhren gibt es: Zeitmessung ist das mit präziseste, was die Physik hergibt.
Was natürlich nicht völlig konträr zur besagten Uhrenverlangsamung ist, nicht wahr?

Im Übrigen erben Strecken durch die Definition über die LG und die SI-Sekunde zu ihren eigenen Krankheiten (Druck- und Temperaturabhängigkeit) nun auch noch die Krankheiten der Zeitmessung (Gravitations- und Bewegungsabhängigkeit). Druck und Temperatur lassen sich definiert unter Kontrolle halten, Bewegung und Gravitaion bei Zeitmessungen hingegen nicht.
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Re: Ist die Gleichzeitigkeit wirklich relativ? Nicht wirklich.

Beitragvon Mikesch » So 9. Dez 2018, 00:26

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Also: Das mit der absoluten Lichtgeschwindigkeit in diesem Versuch verstehe ich immer noch nicht.
Das ist schlecht. Wie gesagt, zur Not hilft Nachdenken.
Du kannst es mir also auch nicht erklären. Nun gut..
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Relativität der Gleichzeitigkeit:


Relativität der Gleichortigkeit:


Das ist jetzt nicht die Gleichung der RdG.
Und von Relativität der Gleichortigkeit: hane ich auch noch nie gehört. Interessant: Woher kommt das?
Was ist sonst die Gleichung der RdG, wenn nicht die LoTra, welche man in Minkowski-Diagrammen darstellen kann. Ereignisse senkrecht zu x und x' sind gleichortig, der Winkel zwischen diesen Achsen ist die Relativität der Gleichortigkeit. Ereignisse senkrecht zu ct und ct' sind gleichzeitig, der Winkel zwischen diesen Achsen ist die Relativität der Gleichzeitigkeit. Steht das nicht in deinen Lehrbüchern, oder hast du es nur vergessen?

Zur RdG gehören zwei Ereignisse. Sonst kann man ja nicht erkennen, ob diese gleichzeitig oder nacheinander kommen.
Die Formel beschreibt nur einen Zeitwert eines Ereignisses.

Wenn man eine Analogie von der RdG und der Relativität der Gleichortigkeit ziehen möchte, gilt das dort auch. Eine Längenkontraktion kann man nur messen, wenn man eine Länge mit Anfangs- und Endwert hat.
Die Formel beschreibt nur eine Position eines Ereignisses.
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