Zasada hat geschrieben:...
Zwei gleich ausgerichtete Bezugssysteme K und K' nähern sich im luftleeren Raum einander. Das Bezugssystem K' bewegt sich bezogen auf K mit der Geschwindigkeit v. Das System K ruht relativ zu K'.
Es werden auf K zwei Sender gleichzeitiger, kugelförmiger Lichtimpulse installiert.
Aus der Perspektive von K' erfolgen die gleichzeitigen Lichtimpulse nicht gleichzeitig. Während sich K' dem Bezugssystem K nähert, erfolgt das eine Ereignis aus der Perspektive von K' stets früher als das andere (rot gefärbt von fallili. Der selbstverständliche Grund dafür ist die Position der Sender der Lichtimpulse bezüglich K'.
Für Einstein ist das ein ausreichender Grund, darin die Relativität der Gleichzeitigkeit zu erkennen und diese in die Physik einzuführen...Es scheint bis heute begründet zu sein: das, was aus Sicht eines Bezugssystems gleichzeitig geschieht, geschieht ja aus Sicht eines anderen nicht gleichzeitig.
Doch hier begeht Einstein einen fatalen und einen unverzeihlichen Fehler: die von ihm erkannte Relativität, betrifft nämlich nicht die Gleichzeitigkeit der Ereignisse.
Nein! Aus der Perspektive von K'
erfolgt das eine Ereignis
nicht früher als das andere!
Das eine Ereignis wird von K' wegen der endlichen Lichtgeschwindigkeit nur früher
gesehen als das andere.
Ein normaler Beobachter (aber nicht Zasada) in K' ist sehr wohl in der Lage, den Einfluß der endlichen Lichtgeschwindigkeit zu berücksichtigen, und Einstein war dazu auch in der Lage.
Was allerdings passiert ist, dass man die endliche Lichtgeschwindigkeit berücksichtigen kann und
dann noch immer die Ereignisse nicht gleichzeitig sind.
Nehmen wir an das die beiden Blitze in K' 300 000 km entfernt sind.
Ein zu K'
ruhender Beobachter erwartet dann, dass der "entferntere" Lichtblitz erst genau eine Sekunde nach dem anderen zu sehen ist - das wird auch zutreffen und der Beobachter wird daraus schließen, das die beiden Blitze gleichzeitig gezündet wurden.
Ein zu K'
bewegter Beobachter der nix von der SRT weiß, erwartet genauso dass der "entferntere" Lichtblitz erst eine Sekunde nach dem anderen zu sehen ist und erlebt eine "Überraschung". Der zweite Lichtblitz kommt nämlich
nicht genau eine Sekunde später sondern mehr als eine Sekunde später.
Und damit muss der
bewegte Beobachter eben schließen und erkennen, dass die beiden Lichtblitze
eben nicht gleichzeitig ausgesendet wurden.